Archive for November 2009

[Pathfinder] Tomb of secret sowie drei Fell Beasts für 1 Dollar

November 26, 2009

So lasse ich mir .pdf-Preise gefallen! Adamant Entertainment feiert Jubiläum und hat den Preis vieler ihrer .pdf-Produkte auf einen Dollar gesenkt! Neben vielen interessanten Sachen auch vier für Pathfinder.

Das Tome of Secrets (ehemaliger Preis 34,95 !!!) ist wohl das interessanteste davon, es bietet “Advanced Options for Players and Gamemasters” auf 192 Seiten. Darunter drei neue Rassen (u.a. Halb-Oger und Sauraner), acht Klassen (Priester, Ritter, Warlock, Warlord, Artefakt-Erschaffer) und regeln u.a. für Flaws, Stunts oder Moral.

Die drei Fell Beasts bieten wöchentlich (!) jeweils 10 neue Monster. Teil 1 bietet die Gnadenblume oder den Flußgeist, Teil 2 die Puppenspinne und verschiedene Totseelen-Elementare und Teil 3 Tiefe Wesen (Deep Ones), Silberfische, Menschenaffen und Skorpionwächter.

Monte Cook schreibt ein Pathfinder-Abenteuer

November 25, 2009

Nach seiner eher beratenen Tätigkeit bei Pathfinder und einem klasse Vorwort zum Grundregelwerk wird`s ernst. Monte Cook steuert dem Pathfinder-Universum ein Abenteuer bei: Curse of the Riven Sky.

Dazu heißt es im Paizo-Newsletter:

Monte Cook to Write Pathfinder RPG Adventure

“Curse of the Riven Sky” First Pathfinder RPG Design for Third Edition Co-Creator

Paizo Publishing today announced that leading fantasy RPG designer Monte Cook will write Curse of the Riven Sky, a new adventure for the popular Pathfinder Roleplaying Game. The 32-page stand-alone adventure releases in July, 2010, and represents Cook’s first significant creative design work for the Pathfinder RPG. Cook previously served as one of the primary designers of the third edition of the world’s oldest roleplaying game, and his adventure designs have won him several industry awards, including the Gen Con/EN World “ENnie” for Best Adventure.

“I love working with the folks at Paizo,” said Monte Cook. “We seem to see eye to eye on what’s right for the game, and what makes a great product. It’s a thrill for me to be able to create an adventure for the cool new Pathfinder Roleplaying Game.”

Curse of the Riven Sky features a series of challenging wilderness and roleplaying encounters as the player characters face off against the machinations of treacherous giants and includes a foray into the floating fortress of a cloud giant wizard. Cook previously served as a design consultant for the Pathfinder Roleplaying Game Core Rulebook, which is now entering its third printing after a smash-hit August 2009 releas

Besserwisser´s Tipps für LARP-Anfänger I – Die Charaktererschaffung

November 24, 2009

Besserwisserboy schreibt eine Artikelserie für LARP-Anfänger. Los geht es mit der Charaktererschaffung.

Jetzt ist es soweit, ich bin alt genug, um einen Ratgeber zu schreiben…
Anfangen werde ich mit der CHARAKTERERSCHAFFUNG:

Also du hast dich entschieden dem seltsamen Hobby Larp zu frönen und weißt nich genau wo du anfangen sollst!?

Als erstes solltest du dich fragen, was du denn gerne spielen möchtest, also einen Charakter  (die Figur, die du darstellen willst) erschaffen.
Da hilft meist schon ein kritischer Blick in den Spiegel, um die Entscheidung etwas einzuengen. Denn viel wichtiger ist die Frage: Was kann ich denn auch darstellen?
Eine Elfe mit 30 Kilo Übergewicht, ein Barbar mit mickrigen Ärmchen und ein Zwerg mit 1,80 Meter, sehen nicht nur seltsam aus und werden dir schiefe Seitenblicke einbringen, nein du wirst wahrscheinlich auch irgendwann selbst daran den Spaß verlieren.

Da Larp meiner Meinung nach ein Gruppenhobby ist, und sich Einzelgänger als Anfänger oft schwer tun, rate ich sich eine bereits bestehende Gruppe zu suchen und sich der anzuschließen. Dadurch schließen sich schon andere Dinge aus. Ein Meuchelmörder passt halt nicht unbedingt in einen Ritterorden. Ein weiterer Vorteil ist, daß diese Gruppe dir bei dem Basteln deiner Gewandung helfen und einige Sachen leihen kann.
Es ist natürlich auch möglich selbst eine Gruppe aus Anfängern zu gründen. Da fällte es erfahrungsgemäß auch leichter untereinander zu spielen und grobe Schnitzer, fallen nicht ganz so ins Gewicht. Wichtig ist daß man zumindest in groben Zügen mit dem Spielstil der Gruppe (da gibt Plotjäger, Gewandungsgriller, Polsterwaffenkampfsportler….)übereinstimmt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, daß viele Anfänger etwas besonderst mächtiges oder wichtiges spielen  wollen. Meist kann diese Rolle aber sehr selten ausgefüllt werden.
Möchtest du z. B. einen Adligen spielen, so benötigst du zumindest entsprechende Kleidung (welche recht teuer ist) und ein kleines Gefolge von Untertgebenen. Die Darstellung eines mächtigen Magiers oder Klerikers, benötigt neben der Ausrüstung, vor allem größeres schauspielerisches Talent. Es kann auch vorkommen, daß du als wichtige Persönlichkeit von anderen Spielern in eine Führungsrolle gedrängt wirst und ständig mit Entscheidungen belästigt wirst. Also eignet sich ein Zauberlehrling und ein Priesteranwärter, meist besser für einen Anfänger.
Ein weiterer Fehler aus meiner Sicht ist es mit einem bösen Charakter seine Laufbahn zu starten. Der in der Taverne vor sich hinbrütende Meuchelmörder wird von den meisten Spielern nicht beachtet und in den allerselsten Fällen, wird dich überhaupt jemand mit einem Auftrag betrauen wollen. Offensichtlich böse Wesen, wie z.B. Dunkelelfen, haben bei Anwesenheit von schwergerüsteten Paladinen auch eher eine kurze Lebenserwartung. Also such dir lieber einen Charakter aus, welcher auch mit anderen Leuten zusammen spielen kann.

Am besten eignen sich einfache menschliche Charaktere um mit dem Larp anzufangen.

Als nützlich hat es sich erwiesen eine Hintergrundgeschiche (eine Art Lebenslauf) für den Charakter zu schreiben. Manche Spielleitungen bauen Dinge daraus in ihr Spiel ein und konfrontieren dich z.B. mit dem Jugendfreund aus alten Tagen, deshalb ist es wichtig diesen Lebenslauf nicht in Romanform ausufern zu lassen. Kaum eine Spielleitung liest mehr als zwei Din A 4 5 Seiten.
Wichtiger als für die Spielleitung ist der Hintergund aber für dich selbst, damit du in etwa weisst, wie du in bestimmten Situationen zu reagieren hast. Deshalb solltest du dir selbst einige Fragen zu deinem Charakter stellen: Wo wurde er geboren?  Was waren seine Eltern? Warum ist er auf Wanderschaft gezogen? Was sind seine Ziele? Ist er religionsverbunden? Wie steht er dem Adel gegenüber?

Wenn das alles fertig ist, sollte man sich mit einem Regelwerk, welches auf dem Larp welches du besuchen möchtest auseinandersetzen. Lies es und stell dir deinen Charakter mit seinen Fähigkeiten, evtl. Zaubern usw zusammen. Falls du Schwierigkeiten damit hast und auch nach dreimaligem nachlesen und mit gesundem Menschenverstand Fragen und Probleme mit dem Regelwerk hast, dann frag lieber den Veranstalter vor der Veranstaltung, ob er dir behilflich ist und einige Fragen klären kann.

Ach, hätte ich fast vergessen. Dem Kind muss mann ja noch einen Namen geben. Da die meisten Leute mit Lachanfällen reagieren, wenn sich jemand als Merlin und Co. vorstellt, sollte man auf Namen aus Literatur und Film verzichten. Ebenso eignen sich ultracoole Namen wie: Nightshadow oder Deathwing eher weniger. Man sollte darauf achten, daß der Charaktername nicht allzu lang und einigermaßen zu merken ist.

Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich noch Tipps zu Erstellung von Gewandungen, dem Verhalten auf Cons, Larpwaffen usw. geben!

Besserwisserboy

Galerie zum RollenspielDing im November

November 23, 2009

Gezockt wurde Arcane Codex, Marvel Superheroes und Western City.

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Arcane Codex
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Marvel
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Western City (hier der Spielbericht)

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[Vorstellung] System matters (RPG-Podcast)

November 22, 2009

Ich selbst höre den Podcast sehr gern, aber mit ClemLOR gibt es einen noch fleißigeren Hörer, der sofort begeistert war, als ich nachfragte, ob er nicht Lust an einer Vorstellung hätte. Und die ist nun fertig geworden:

System matters – Wie, was, hä?

Untertitel:
Aufbaumaterialien, Methodengegenstände, Ordnung ist von Bedeutung – alles klar, oder?

„System matters“ ist der bedeutungsschwangere Name des deutschsprachigen Podcasts unter der Regie von Patric, Daniel und Matthias zum umfangreichen Thema Rollenspielerei. Mittlerweile hat das Team seit der Veröffentlichung der ersten Episode insgesamt 25 Shows life on Pod online zur Verfügung gestellt; üblicherweise soll wöchentlich am Freitag die Show live on Pod gehen. Deshalb gibt es pünktlich zu dieser „silbernen Podzeit“ (Hochzeit geht ja nicht …) hier einen Versuch eines Fan Kommentars. Zunächst gehe ich sehr kurz auf die Wortbedeutung ein, dann auf das Wesentliche; und für Statistik- und Zahlenfreaks gibt es auch ein paar Informationen zum Abschluss. Viel Spaß!

Zur Wortbedeutung:
Achtung: English for run-aways.

system – Ordnung, Aufbau, Methode, System
matters – Angelegenheiten, Fragen, Gegenstände, Materialien, Sachen, Themen, von Bedeutung sein
Damit macht der Untertitel “ein wenig” (Un)Sinn, zeigt aber, tatsächlich, worum es in diesem Podcast eigentlich geht …

Nun zum Inhaltlichen:

Nahezu jede Episode folgt dem gleichen Konzept. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Moderatoren flanieren sie verschiedene Themen zu Büchern, Filmen, Computerspielen, Alltäglichem und Außergewöhnlichem – insbesondere mit Blick auf die individuellen Tätigkeiten zwischen der aktuellen und der vorangegangenen Episode. Für den Hörer eröffnen sich dadurch ungeahnte Sphären für literarische Empfehlungen, über Filme, Fan-Kram und wirklich interessante Spielalternativen. Anfänglich war dieser Teil der Show stets sehr „überlastig“ – zumindest von einigen regelmäßigen Hörern so kommentiert –, so dass das Team dazu übergegangen ist, dies ein wenig einzukürzen – und wenn es nur das passive Einkürzen im Verhältnis zur Verlängerungen des Hauptteils ist.

In dem Hauptteil jeder Show stehen dann interessante Themen zur Rollenspielerei im Mittelpunkt – Beispiele sind Zeitsparen und Pragmatisches zum Ablauf von Spielesitzungen sowie Abwesenheiten von diesen, Inhaltliches zu Schicksalspunkten, Reisen, Charaktertod oder Flashbacks, technisches zu Systemen wie dem Fate System oder Systemelementen wie Temptation Dice und noch vieles mehr. An diesen sehr unterschiedlichen Themen ist erkennbar: „System matters“ handelt nicht von Spielsystemen – also Regelsystemen oder spezifischen Rollenspielarten. Es handelt von den Metaebenen da drüber oder da drunter.

Patrick, Daniel und Mathias tauschen sich über ihre Beobachtungen und Erfahrungen mit unterschiedlichsten Rollenspielbegegnungen aus und teilen sich dabei der Audienz mit. Hierbei ist höchst erfreulich, dass alle drei nicht in dasselbe Rohr blasen. Bisweilen haben sie sehr unterschiedliche Auffassungen, die sie einander gegenhalten. Dabei ist schön, dass sie sehr deutlich hervorheben, dass jede Denk- und Sichtweise letztlich eine vertretbare ist.

Was mich persönlich immer wieder beeindruckt, ist eine Art ungezwungene Atmosphäre in den verschiedenen Episoden. Es wird geplaudert. Dabei fällt auf, dass erfahrene Rollenspieler, die sich in ihren Spuren über die Jahre oder Jahrzehnte möglicherweise eingefahren haben, in „System matters“ gute und probate Anregungen erhalten, wobei „System matters“ – möglicherweise unbeabsichtigt – vor allem eher für die Neulinge unter den RollenspielerInnen viel Substanz bereithält. Die Informationsdichte ist ziemlich hoch, über die geplaudert wird, aber nicht palavert.

Der Podcast bietet noch mehr – nicht nur etwas zum Hören. Unter der Domain http://www.system-matters.de/  steht jede Episode zum Download bereit; für facebooker gibt es sogar eine facebook-Fan Gruppe, wobei diese schon längere Zeit nicht mehr gepflegt wird. Außerdem wird in umfangreichen Show-Notes vorgestellt, was eigentlich in jeder Episode im Einzelnen besprochen oder erwähnt wird. Daher findet der Neugierige hier zahlreiche Verlinkungen zu Quellen sowie interessanten Materialien. Mit diesen Mitteln zeigt das Team von „System matters“, wie tief es dabei in die jeweiligen Themen eingestiegen ist, ohne dies aber moralisch, pädagogisch fragwürdig oder überheblich in der Show „heraushängen“ zu lassen.
Neben diesen häufig umfangreichen Show Notes sowie vereinzelten Goodies (Bilder, Videos) hat die Hörerschaft auch die Möglichkeit, jede Episode zu kommentieren.

An dieser Stelle bleiben Patrick, Matthias und Daniel auf Tuchfühlung mit ihrer Hörerschaft. Nicht nur reagieren sie mit Kommentaren auf selbige; hin und wieder greifen sie Anregungen oder Ergänzungen aus den Kommentaren sogar in ihren Episoden auf. Bravo!

Mein Fazit ist: Ich scheue den Vergleich mit anderen deutschsprachigen Podcasts, da ich diese bestenfalls mal angehört habe; „System matters“ ist bisher der einzige deutsche Podcast, der mich wirklich “erreicht” hat. Um so lieber wage ich den Sprung über den großen Teich. Denn dort gibt es die sogenannte „the Game Master Show“. Diese ist hinsichtlich ihrer „General Shows“ „System matters“ sehr ähnlich, nur umfangreicher. Inhaltlich begegnen sich diese zwei Podcasts auf Augenhöhe. Denn gemein ist beiden, dass sie sich nicht in heillosen Theorien verlaufen, sondern stets in ihren Erörterungen den direkten Spielbezug im Auge behalten. Jede Anregung zielt letztlich darauf ab, unterhaltsame und erlebnisreiche Rollenspielerfahrungen zu ermöglichen.

Ein paar Statistiken und Historisches:

- Von den 25 Episoden sind zwei besonders lang (deutlich über 1 Stunde Dauer), während drei weitere ausgesprochen kurz ausfallen (jeweils unter 20 Minuten), wobei von den übrigen 20 Episoden immerhin vier weitere mit mehr als einer Dreiviertelstunde zu Buche schlagen. Die übliche Episode dauert etwa 30 bis 40 Minuten.
- Hinsichtlich des inhaltlichen Canons stechen zwei von 25 Episoden heraus – nämlich eine spezielle Folge zum Cthulhu Con (die quasi sechste Episode) sowie eine aus technischen Gründen eingeschobene Ein-Mann Show von Daniel als eigentlich 18. Show. Diese zwei Episoden werden nicht eingereiht, so dass letztlich von bisher 23 „System matters“ Shows und zwei besonderen Shows die Rede ist.
- Mit Ausnahme der Spezialthemen zur Spielemesse in Essen sowie zum Halloween behandelt das Trio Infernale üblicherweise Fragen zur Rollenspielerei. Bisher musste das Team nur zwei Mal in die Archivkiste greifen, um die gewünschte Regelmäßigkeit des Podcasts nicht zu gefährden. Diese ist dennoch jüngst etwas eingebrochen – aber kann man das einem so guten Fanprojekt übelnehmen?
- Aktuell wird die Show zwischen 150 und 200 Mal heruntergeladen; bis zu der Phase der zeitlichen Unregelmäßigkeiten war es üblicherweise zuletzt um die 250 Downloads pro Episode. Dies berücksichtigt nicht Downloads über iTunes oder das Hören der Streams.
- Abschließend noch ein wenig Zahlenspielerei zu den Teilnehmern selbst: Während Matthias einsamer Spitzenreiter in Abwesenheit ist – im Schnitt jede fünfte Episode – liefern sich Patrick und Daniel ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei, wobei Patrick hier mit dreifacher Abwesenheit die Nase leicht vorn hat.

Insgesamt: Thumbs up! Weiter so!
So nebenbei: „System matters“ kann man auch so nebenbei hören. Und auch immer wieder …

ClemLOR

Ryan Dancey (White Wolf, DnD) plaudert über die Rollo-Historie

November 21, 2009

Bei der White Wolf-Presentation plaudert Ryan Dancey, einst Brandmanager bei Dungeons and Dragons, frei von der Leber weg und gibt ein paar interessante Anekdoten und Zahlen preis (insbesondere in den ersten beiden Videos, danach geht es eher um die neúe WW-Strategie).

Wer sich für White Wolf-Systeme interessiert, sollte auch mal n Blick in die anderen Videos der White Wolf-Presentation ansehen (Shane DeFreest, Greg Fountain).

[Western City-Spielbericht] Poker, Untote und ein wilder Zirkus

November 16, 2009

Zum heutigen Rollenspiel-Ding kam ein kleines Grüppchen zu Western City zusammen, einem spielleiterlosen Rollenspiel, über dessen Ablauf ich kurz berichten will.

Auch wenn ich anfangs etwas enttäuscht war, dass sich eher wenige einfanden, mal nen Western zu genießen, fand sich dann ja schließlich noch ein 4er-Grüppchen beisammen.

Als erstes wurden die Charaktere erstellt: ein Trapper, eine Gunslingerin, ein Pokerer und ein Akrobat (wer die Lee van Cleef-Filme kennt, weiß, welches Klischee ich im Auge hatte). Dann bekam jeder ein Freund (u.a. waren das der Hilfssheriff, der Zirkusdirektor, der Casinobesirter) und Feinde (der Priester, der Sheriff, ein Schlangenmensch sowie ein Großgrundbesitzer).

Dann hat jeder eine Szene vorgeschlagen und diese wurden dann in Reihenfolge gebracht:

1.Sonnenaufgang
2.Siedlertreck kommt unter Verfolgung untoter Indianer in die Stadt
3.Zirkus wirbt für den Auftritt
4.Pokerspiel
5.Schießerei
6.Sonnenuntergang

Dann wurden Freunde und Feinde ersteigert, ich habe mit den Pater geschnappt und den Hilfssheriff.

1. Siedlertreck und Indianer
Kurz nach Sonnenaufgang gähnte ein Trapper und wollte sich Richtung Stadt aufmachen… „sieht aus wie ein Bär.“* Zack* flog der erste Chip „…und stinkt wie einer“ wurde der Beschreibung beigefügt – und zwar von der einzigen , die Western Citý noch nicht kannte, aber sofort drin war. In der Nähe rollte der Siedlertreck heran und plötzlich hallte ein Schuß. Pa, ein altgedienter Soldat hatte ein Bären alias unseren Trapper entdeckt und startete die Bärenjagd. Sein Sohn, der Treckführer schnippte dem Trapper einen Silberdollar zu, was wiederum den Großgrundbesitzer auf den Plan rief, der Erzfeind des Trappers, der sogleich Geld einforderte. Jörg gab derweil einen Silberdollar aus, um Pa zu erschaffen. Ich gab dann derweil zwei Chips aus, um die Szene zu forcieren, denn es fehlten ja noch die Indianer. Und so ritten 10 untote Indianer mit „Uahhh, uahhh“ heran, verdeckt von einer Staubwolke. Die Leute brachten sich in Deckung, jemand warf einen Chip, damit genug Wagen vorhanden waren, um sie zu einer Wagenburg zusammenzustellen. Das ganze war nicht weit von der Stadt entfernt, den unsere Gunslingerin wurde von einer Explosion aus dem Schlaf gerissen, die dann auch auf die Indianer anlegte. Jörg erschuf noch einen Schamanen und brachte 10 weitere Mooks ein, das Gefecht konnte beginnen, halt, schnell noch selbst Pa gekauft. Alle begaben sich in Deckung (zwei Erfolge auf Schießen), die Indianerpfeile waren erstmal wirkungslos, während der Schamane die Gunslingerin mit seinen magischen Tomahawk aufs Korn nahm. In der zweiten Runde gab es dann wildes Geballere auf Mooks, der Trapper begann einen Liebeszauber auf den Untotenbändiger, Pa verschied fast an dem Tomahawk und die Gunslingerin floh in die Kirche. Gerade noch den Hilfssheriff in Stellung gebracht und fast zerlegen lassen (von den selbst gekauften Mooks…), da brauchte es dann schon den Pater, der Kraft seines Glaubens sein silbernes Kreuz auf den Knochenmann warf und den Trapper traf… Der Knochenschamane schließlich versuchte es mit seinem unheiligen Tomahawk, aber dank heiligem Glauben, Jesus Christus und „Deus volt!“ prallte er harmlos vom Pfaffen ab, ganz anders als die folgenden sieben Pfeile. Die Gunslingerin, die ihn eben noch vor die Tür stoßen wollte, zog ihn nun rein und flüchtete selbst gen Hinterausgang, schließlich brannte die Kirche mittlerweile. Der Liebeszauber des Trappers wirkte hingegen und so zogen die beiden verliebt gen Hütte und wenn sie nicht gestorben sind…

[Damit war dann Punkt 2 und 5 erledigt]

In dieser Szene wurden dann gleich zwei Tagesziele erreicht (dem Pfarrer Ärger gemacht und ein Gefährte für einsame Nächte gefunden), zahlreiche Fanmail flog hin- und her, kaum einer hatte hinterher noch Chips, gar ein Silberdollar war geflogen.

2.Pokerspiel

Pokerkarten wurden verteilt, und es sah gut für den Sheriff aus, bis unser Pokerspieler seine Schummelnfähigkeit zum Einsatz brachte und das Blatt wendete – und dabei kräftig vom Barbesitzer unterstützt wurde. Mein Akrobat nutze das, um ein Ass im Ärmel verschwinden zu lassen. Das wäre es schon fast gewesen, aber man erkaufte sich eine Szeneverlängerung. Die gelgten Karten sahen diesmal gut für mich aus, der Sheriff kaufte sich aus Frust aus der Szene aus, dann jedoch kam der Schummeleinsatz des Zockers, den ich dank sechsten Sinn schon vorahnte. Also schnell den Sheriff zurückgekauft und mein Ass  aus den Ärmeln des Pokerprofis hervorgezaubert, was der wiederum damit konterte einige seiner Karten bei mir hervorzuzaubern. Vor den Augen des Sheriffs einigte man sich dann auf einen Split Pot.

3.Der Zirkus kommt in die Stadt

…und macht dafür Werbung. Die Szene kaufte ich mir und lud die Akrobaten entsprechend ein. Und während der Direktor auf seiner dicken Pauke (also der mitgebrachten, nicht der angefutterten) schlug und schrie, dass der Zirkus heute abend eine große Sondervorstellung gibt, nahm ich einen meiner Jonglagebälle, um ihn auf Snake zu pfeffern, den elenden Schlangenmensch, der mir noch beim Sonnenaufgang Reißzwecken in den Schuh tat… Der konterte dies durch pures Auffangen und zurückwerfen, was ich dann schließlich mit der Hosenträgerkanone beantwortete (also Hosenträger in die Schuh und Jonglageball, weg musst du…) [Lee van Cleef-Fans werden das Vorbild kennen]. Da auch das nicht half, rächte sich der Schlangenmensch aber mit einem Sprung auf eine Kutsche, mit der er mir zum Glück nur Kratzer beibrachte, weil ich rechtzeitig eine Veranda erklomm. Jedoch zierte nun ein Loch meine Trikotage, ausgerechnet am Allerwertesten und mein dunkles Geheimnis war zu sehen: eine Muskelmann-Tätowierung… Damit schließt sich die Szene… Vor Scham ;)

4. Sonnenuntergang

Und so ging die Sonne unter in Western City über eine fast geräumte Wagenburg, eine schwelende Kirche und ein hellerleuchtetes Zirkuszelt, wo nach manch Lachen erklungen sein soll…

[WOB] Rollenspiel-Ding morgen um 16 Uhr mit Western City

November 14, 2009

Am 15.11., sprich morgen, findet im Wolfsburg ab 16 Uhr im Kulturzentrum Hallenbad wieder ein Rollenspiel-Ding statt.

An Spielrunden, die vorher feststehen, werden angeboten Marvel Superheros, Cthulhu in den 50ern sowie Western City, welches Autor Jörg Dünne selbst leiten wird. kurzum, ne menge Gründe, mal reinzuschneien.

Eine Anfahrtsbeschreibung sowie der aktuelle Stand der Vorbereitung findet sich hier.

[Pathfinder] Cavalier und Oracle Playtest

November 13, 2009

Es darf wieder getestet werden: der Cavalier sowie das Orakel stehen zum Testen für das Advanced Players Handbook bereit, später folgen dann Summoner und Witch und dann in Gruppe 3 Alchemist und Inquisitor.

Hier geht es zum Download.

Conquest of Mythodea-Trailer 2010

November 12, 2009

Wieder viel los beim Mythodea…

Ich muss zugeben, so ein trailer weckt doch durchaus mal Interesse, abseits vom Kleincon dort vorbeizuschauen.


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