Lübbe stellt Hörspiele ein: Offenbarung 23, Edgar Allan Poe und Perry Rhodan

Lübbe Audio stellt drei Hörspielserien ein, die im phantastischen Spektrum liegen. Die Verschwörungs-Mysterie-Serie Offenbarung 23, welche seit dem Rauswurf von Jan Gaspard ehh lahmt, den Klassiker Edgar Allen Poe, welches die Kurzgeschichten des Autors gelungen mit einem roten Faden verknüpft, sowie die recht junge Serie Perry Rhodan: Sternenmeer.

Auf Hoernews heißt es im Detail:

Wie soeben Lübbe Audio mitgeteilt hat, werden die Serien: “Perry Rhodan: Sternenozean”, “Offenbarung 23″ und “Edgar Allan Poe” eingestellt. Als Grund wurde die erschreckende Anzahl von illegalen Kopien und zuwenig Absatz, der genannten Serien, augeführt. “Im Schnitt wird jedes unserer Hörspiele von etwa 1.000 Anbietern zum illegalen Download angeboten,”, so Lübbe Audio in einer Mitteilung. Da Hörspiele, insbesondere SF/Fantasy-Reihen wie Poe und Rhodan, ohnehin nicht die Absatzzahlen von “Die drei ???” erreichen, hat dies zur Einstellung geführt…

Laut der bereits gemeldeten Aussage von VPM (Rhodan-Verlag) wird der “Sternenozean” aber mindestens auf mp3 komplett erscheinen, ob dies allerdings jetzt noch aktuell ist, ist unklar.

Diskussion dazu im GK-Forum.

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11 Antworten to “Lübbe stellt Hörspiele ein: Offenbarung 23, Edgar Allan Poe und Perry Rhodan”

  1. Cyric Says:

    Naja, soweit ich weiss liegt Offenbarung 23 eigentlich recht gut – auch verkaufszahlenmässig – halt bis zum Rausschmiss von Gaspard.

    Ohne das weiter bewerten zu wollen – aber schon bitter, wenn difuse Vorwürfe bzgl. politischer Vorlieben eines Autors in diesem Land ausreichen, einen so vernichtenden Schlag für die nach meinem Geschmack beste dt. Hörspielreihe zu führen.

  2. greifenklaue Says:

    Da liegst du völlig richtig, wie man sich da den Relaunch vorstellte – da hat man sehr viel falsch gemacht. Der im Artikel verlinkte Wiki-Artikel verrät ein bißerl mehr. Perry Rhodan ist imho noch zu jung, um sich etabliert hasben zu können, E. A. Poe hingegen hatte schon sehr viele Folgen und hätte sich ehh dem Ende geneigt…

  3. Michael Says:

    Lübbe hat letztes Jahr in FFM auf der Buchmesse noch groß verlauten lassen, das sie O23 weit über die geplanten 54 Gaspard- Folgen weiterlaufen lassen würde, die absatzzahlen seien nicht so eingebrochen wie erwartet,………… die Dame von Lübbe-Audio hat etwas verärgert geschaut, als meinerseits die Bemerkung kam, das die “neue” O23 eher eine parodie der “alten” serie ist und nicht auf dem markt bestehen können wird, weil der Erfolgsfaktor, also gaspards recherchen, fehlt und die storys sich derbe hahnebüchen durch die spielzeit qählen, einzigst die Sprecher/die produktionsquali und die musik seinen ein grund zum weiterhören. Sie konnte, da ich im radio 2 hörspielsendungen mache, eine läuft, ganz nebenbei heute ab 23.00h auf rheinwelle.de, nicht das sagen, was ihr im gesicht stand ;O)))

    Poe hat sich der neue handlungsstrang und das konzept der kurzgeschichten selbst gekillt, meiner meinung nach. der bezug zu den kurzgeschichen wurde immer schlimmer und abwegiger, bzw nebensache, schade wg der grandiosen sprechen, aber jedes ende kann ein neuer anfang sein ;O))

    O23 fans können ja ma unter http://www.public-lounge.com/entertainment/produktionen/jan-gaspards-disclosure-23/ nachschauen ;O))

    Viele Grüße aus Wiesbaden

  4. Sonja Says:

    Was hält die Firmen denn davon ab ihre Dateien zu schützen, genau wie es mit Spielen oder Filmen gemacht wird
    Ich kenn mich da ja nicht so aus, aber Napster hat doch bewiesen das man auch nach dem versenden seiner Datei bzw. verkauf noch entscheiden kann wie lange der User sie hören oder inwiefern er sie verbreiten darf
    Also ich finde die Aussage das es zu viele Raubkopien gibt blödsinnig.
    Außerdem war das früher auch nicht anders, da haben wir noch von der Kassette aufgenommen und kein Hahn hat danach gekräht.
    Naja, Schade um die Serien, ich habe sie abgesehen von Perry R. alle gehört und fand sie sehr unterhaltsam.

  5. Stephan Says:

    Das Lübbe die Poe-Serie einstellt, ist ein echter Hammer für mich! Nicht nur dank der hervorragenden Sprecher war die Serie mit das beste, was ich meiner Sammlung je eingefügt habe – die Atmosphäre, Musikauswahl, Ideen waren Spitze! Es ist einfach nur schade, und ich hoffe, Lübbe wird´s sich nochmal überlegen. Zumal die Serie ja ohnehin fast “erzählt” war. Den Hörer jetzt so “im Leeren” hängen zu lassen, ist eine Schande, ja eine Frechheit! Und ich habe die Originale gekauft, liebe Lübbe-Leute!

  6. greifenklaue Says:

    Ich glaube, der ursprüngliche Autor, der unter Jan Gaspard firmierte, hatte die Serie auf 52 Teile geplant gehabt.

  7. Bina Says:

    Also das mit O23 wundert mich nicht wirklich und eigentlich kann man nur froh sein das es auch wirklich zu Ende geht. Nach dem sich Lübbe von Jan Gaspar getrennt hat ging es ja auch nur noch Berg ab mit dieser Hörspielserie.

  8. Wilma080210 Says:

    Ja, ich stimme der Meinung von Stephan vom 03.07. voll und ganz zu. Es ist eine Frechheit, den Fans gegenüber, dass die Serie wegen all zu vieler Raubkopien eingestellt wurde, obwohl ich die Argumente des Verlages nachvollziehen kann. Auch ich habe alle bisher erschienenen CDs käuflich erworben. Habe mir alle mehrmals hoch und runter angehört und bin einfach fasziniert von der Musik, den Darstellern, und, und, und… Abgesehen, von der vielen, vielen Kohle, die mich diese CDs gekostet haben, stelle ich mir die Frage, was ich nun mit dieser Sammlung – die kein Ende hat – soll? Ein Hörspiel mit offenem Ende??? Da macht es ja absolut keinen Sinn mehr, die CDS sich erneut anzuhören. Die Spannung, die vorher beim nochmaligen Hören aufkam, ist verpufft. Es wäre wirklich super, wenn der Verlag die Serie zu Ende bringen könnte. Die treuen Fans würden das dem Verlag mit dem Originalkauf danken und wären vor allem seeehr glücklich. Eine Investition, die sich dann gelohnt hätte.

  9. greifenklaue Says:

    War nicht die Entlassung des Autors die größere “Frechheit”?

  10. Viego Says:

    Wenn auch etwas spät:

    Die Recherchen zu den einzelnen Folgen von Offenbarung 23, die man nach dem Hören auch gerne nachvollzogen hat, haben den Reiz der Serie ausgemacht. Was ohne Jan Gaspard daraus geworden ist, ist ein Witz. Ich konnte in meinem Bekanntenkreis einige Hörspielskeptiker zum Hören von Hörspielen bewegen und Lübbe hat dadurch einige Neukundne gewonnen. Diese wurden alle vor den Kopf gestoßen.

    Nun alles auf Raubkopien zu schieben ist einfach nur eine Taktik, um eine Fehlorganisation im eigenen Unternehmen zu verschleieren.

    Übrigens versucht Herr Gaspard Offenbarung als TV Serien auferstehen zu lassen. Ist aber noch im Finanzieurngsstadium und das seit einiger Zeit.

    http://www.public-lounge.com/entertainment/produktionen/jan-gaspards-disclosure-23/

  11. Christoph Says:

    Ich bin leider viel zu spät dran und werde mit meiner Meinung kaum noch etwas verändern können, aber dennoch muss ich noch meinen Senf dazu geben, weil ich das so nicht stehen lassen kann! Die Begründung mit den Raubkopien ist einfach nicht haltbar, da an meiner Schule sämtliche drei???-Hörspiele getauscht werden und die Serie seit Jahren gut läuft! Um die Absatzzahlen in die Höhe zu treiben, hätte es, meiner Meinung nach, etwas mehr Orientierung an den Bedürfnissen der Hörerschaft bedurft, aber das ist eben diese Einstellung der Verlage heute, nur noch Geld zu machen und dafür kaum noch etwas zu tun! Ich als begeisterter Poe-Fan bedauere das Ende immer noch sehr und glaube, ganz ehrlich, dass, wenn sich beispielsweise John Sinclair weiter so in der Tendenz nach unten bewegt, diese Serie ebenfalls bald ein Ende haben wird! Falls die Betreiber von Lübbe sich dazu herablassen, die Meinung eines ihrer bisherigen Hörer hören zu wollen, sage ich, dass sie sich mit dieser reichlich dummen aktion mit unzureichender Begründung eher einige Geld bringende Höhrer abspenstig gemacht haben und nicht neue hinzugewonnen haben! Also, schlechte Nachricht für Lübbe, weniger Kohle! Die Konstquenz daraus heißt wohl: daraus lernen, dass nicht Geld, sondern Qualität zählt und den Höhrer nicht nur als Geldquelle zu sehen, sondern als ein Teilhaber der Welt, die man im Hörspiel produziert! Servus!

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