Archive for September 2011

[LARP-Bericht] Epic Empires 24.8-28.8.2011

September 29, 2011

Besserwisserboy war mal wieder unterwegs und ist so frei zu berichten:

Das Epic Empires ist ein Großcon mit etwa 1000 Teilnehmern und findet jährlich auf dem Utopiongelände in Bexbach statt. Das Utopion-Gelände ist Deutschlands größtes Congelände und wird privat von Larpern das ganze Jahr über gepachtet. Es kann also auch von anderen Orgas gemietet werden und Bauten (derzeit stehen dort u.a. eine Kapelle, ein Brumnnen und ein Wachhaus mit Turm) könnnen mit Abklärung des Pächters stehen gelassen werden.

Ziel und Hintergrund:

Die Veranstalter haben logischerweise das Rad nicht neu erfunden und so ist das Spielprinzip eine Mischung aus Drachenfest und Mythodea.

Die Einheimischen des Landes (magiebegabte NSC) rufen die angereisten Völker und deren Lager zu einem Wettstreit auf. Dabei gilt es sich in gestellten Aufgaben mit den anderen Lagern zu messen z.B. Faustwettkämpfe, Lagerkasse stehlen usw. Außerdem kann man die Lagerfahne gegnerischer Lager im Kampf erobern. Bei der Endschlacht gibt es gesonderte Punkte und spezielle Kampfvorgaben.
Für erledigte Aufgaben und gewonnene Kämpfe gibt es Siegestafeln. Der am Schluß die meisten Tafeln errungen hat ist der Sieger der Veranstaltung.

Um das Ambiente und Spiel zu fördern kann man die Lager und das Spiel der anderen Lager bewerten. Der Sieger der “B-Note” bekommt von der Orga ein Festessen gestellt.

Die Unterschiede zu anderen Großcons:

Iglu-Zelte sind verboten.
Der Con ist ohne Ausnahme erst ab 18!

Die Lager werden größtenteils in Eigenverantwortung von Spielern gestaltet. Das heißt, daß sich jeder der 50 Spieler zusammen hat und über ein Konzept verfügt sich bei der Orga um ein eigenes Lager bewerben kann. Die Leute die von der Orga ein okay für ihr Konzept bekommen sind Lagerorga und haben für die meisten Dinge im Lager selbst zu sorgen. Natürlich in Absprache der Veranstaltungs-Orga und gestellter SL.
Wo bei anderen Großveranstaltungen die Avatare des Lagers die Richtung vorgeben und evtl. Aktionen unterbinden ist dies beim EE nicht der Fall.

Ein großer Vorteil sind die so entstandenen Themenlager. Die Orga entscheidet wer in das Lager passt und wer nicht. Tummeln sich auf dem CoM und dem DF in jedem Lager auch sehr unpassende Charaktere (halt weil sie den Conbeitrag bezahlt haben und genau in dieses Lager wollten) ist das auf dem EE nicht der Fall.

Das Elfenlager z.B. nimmt nur schlanke Elfen auf und im Keltenlager (wer hätte es gedacht) sind nur Kelten.

Allerdings gibt es auch einige freie Lager Lichtlager (die Guten), Stadt und das neutrale Lager, in die jeder gehen kann (also auch Tiemenschen und sehr ausgefallene Konzepte)
Dieses Jahr waren an Themenlagern zu finden:

Norrelag (ein Nordmannlager)
Kelten
Elfen/Elben
Imperiumslager (nach Warhammer)
Die Zusammenkunft (eine Art Druidenlager)
Das Pilgerlager (sehr stark an Mittelalter orientiert)

NSC:

Es gab auch ein NSC-Lager. Das Lager des grünen Kometen. Das Lager beherbergte religiöse Kultisten und deren Soldaten. Außerdem war ein Lager mit Orks als deren Hilfstruppen in das Lager mit eingegliedert.
Die NSC wurden von der Veranstaltungs-Orga gelenkt, waren aber genauso ein Lager was an den Spielen teilnahm, wie jedes andere Spielerlager auch.

Regelwerke:
Die Regeln wurden sehr knapp umschrieben. Im Großen und Ganzen: DKWDDK (Du kannst, was du darstellen kannst), zusammen mit einer Liste wie viel Rüstpunkte welche Rüstung hat und wie viele Lebenspunkte man haben sollte.
Also wurde auch hier auf Eigenverantwortung und gesunden Menschenverstand gesetzt.
Wurde ein SC getötet so erschien er wieder lebending am Heiligtum des eigenen Lagers und war für eine gewisse Zeit ausser Gefecht gesetzt.
Eine nicht befriedigende Lösung, auf Großcon aber wohl unumgänglich.

Persönliches Fazit:

Ich selber war im neugeründeten Imperiumslager als Spieler zum ersten Mal auf dem EE. Wir waren zwar ein wenig weit ab vom Schuß (der Stadt und anderen Lagern) und es war jedes Mal ein längerer Fußmarsch zu den Duschcontainern, aber es hatte den Vorteil dass die Lager nicht eng aneinandergequetscht waren wie beim CoM, wo der Feind beim Ausrücken schon nach 100 Metern im feindlichen Lager ist.
Durch die selbstauferlegten Gewandungs- und Spielvorgaben wirkten die Lager schöner und die Charaktere passten besser zusammen.
Dadurch daß die Verantwortung mehr bei den Spielern lag, wurde viel mehr Wert auf Ambiente gelegt.
Das Elfenlager z.B. hatte einen eigenen Teich angelegt, Baumplattformen gebastelt und die Wege geharkt.
Gewandungstechnische Patzer waren aus meiner Sicht deutlich geringer als auf anderen Cons.

Sanitäre Anlagen waren Duschcontainer und Toilettenwage in der Stadt und Dixis bei den Lagern. Kein großer Luxus aber ausreichend.

Die Stadt war nicht ganz mit den großen Lagern des DF oder des CoM zu vergleichen. Es ging deutlich kleiner zu und es waren auch weniger LARP-Händler anzutreffen. Die Großbauten der angesprochenen Großcons fehlten bzw. gab es nur von Spielern hergestellt (teilweise aber von Orgaseite finanziell unterstützt).

Den großen NSC-Kult wie man ihn vom Untoten Fleisch oder dem Schwarzen Eis des CoM kennt, gibt es nicht. Es gibt keine großen Rüstungsdeals oder ähnliches. Trotzdem hatten die NSC ihren eigenen Hintergrund und recht passende (wenn auch nich so ausgefallene) Gewandungen.
Die Ork-NSC waren eh klasse, das ie die Orkcharaktere auch als SC spielen.

Dadurch daß es deutlich weniger Spieler als auf dem CoM oder dem DF waren, konnte man die Endschlacht auch etwas gelassener angehen. Dadurch, dass man die Fahnen der Gegner erobern musst waren die Reihen etwas gelockerter und es war mehr Bewegung auf dem Schlachtfeld.
Getötete Spieler verließen das Kampffeld und warteten an Sammelpunkten. Nach einigen Minuten wurde eine Glocke geläutet und man konnte wieder aufs Schlachtfeld. nicht sonderlich logisch, aber dadurch ließen sich Spieler schnelle fallen und waren eher bereit zu sterben.
Diese Regelung hat ganz gut funktioniert, war aber für Heiler sehr zum Nachteil. Nur wenige ließen sich verarzten, wenn man als “Toter” schneller wieder im Spiel war.
Das gewählte Gelände  war an beiden Seiten ansteigend und hatte in der Mitte eine Art Graben. Eine flache ebene wäre besser gewesen, aber offenbar hat sich niemand großartig verletzt.
Ich hatte einige sehr schöne Zweikämpfe. Die Kann man auf dem CoM zwar auch bekommen, aufgrund der vielen SC, die auf einen NSC kommen aber deutlich weniger.

Das CoM und DF mögen zwar mit schöneren Bauten, mehr Händlerpräsenz und größeren Teilnehmerzahlen locken. Für mich war das EE aber weniger ein Festival als die beiden anderen Cons, und damit etwas erwachsener.
Als NSC würde ich vielleicht sogar das CoM bevorzugen, als Spieler aber eindeutig das EE.

PS
Die Abkürzungen DF stehen für Drachenfest und CoM für Conquest of Mythodea.

Es ist nich meine Absicht diese Veranstaltungen schlecht zu machen (auf dem DF war ich auch nur ein einziges Mal und das ist schon Jahre her), sie dienen mir nur als Vergleich.
Letztendlich ist das ja auch nur meine ganz persönlich Sicht und letztendlich Geschmackssache.

Dark, Darker, Darkest Dungeon

September 28, 2011

Argamae berichtet Neues vom DnD-Klone Dark Dungeons.

Blacky the Blackbell hat nachgelegt und zwei weitere Versionen von Dark Dungeons angekündigt: Darker Dungeons und darkest dungeons. Ersteres ist nach eigenen Aussagen ein Heartbreaker, quasi Dark Dungeons mit Haus- und Erweiterungsregeln (modernisierten Regelmechaniken), wie sie in seiner privaten Kampagne verwendet werden.

Und dann wird noch eine dritte Version kommen: Darkest Dungeons. Diese wird am deutlichsten von den ursprünglich geklonten D&D-Classic-Regeln abweichen und ein deutlich schmutzigeres Kampfsystem beinhalten, in dem hochstufige Charaktere nicht mehr enorme Trefferpunktmengen anhäufen. Dazu gibt es aber außer ersten Aussagen noch keine konkreten Spielinfos.

Infos und Downloads auf Blackys neuer Website, Diskussion bei uns im GK-Forum und Kurzvorstellung bei Lecker Thaco!

Märchen – auf die Ohren und für die Augen!

September 26, 2011

Zuerst: Endlich neues von Lausch. Man macht in Märchen. Dazu heißt es:

RAUTE MEDIA veröffentlicht in Kooperation mit LAUSCH 9 der beliebten Märchen der Gebrüder Grimm als Hörspiele auf 4 CDs.

Unter der Regie von Hörspiel-Produzent Günter Merlau entstanden die Märchen im Hamburger Studio von LAUSCH. Für die Neuauflage hat Merlau auch einige Hörspiel-Legenden ins Boot geholt – Reinhilt Schneider, Konrad Halver und Klaus Dittmann gaben für Grimms Märchen Erzähler, Könige und Hexen. Die drei Schauspieler haben bereits in den 70er und 80er Jahren in Hörspielen von Europa und anderen Labeln mitgewirkt.

Des Weiteren wurden bekannte Schauspieler wie Merete Brettschneider, Martin Wolf und viele andere verpflichtet.

Auf die Umsetzung darf man echt gespannt sein und wir werden mit Sicherheit reinlauschen – und berichten.  Schön, dass von dort wieder was zu hören ist!

Zweite Entdeckung kommt aus dem Tanelorn, ein internationales Märchenfilm-Projekt namens Wishing Woods, welches über Kickstarter finanziert werden soll.

Dazu heißt es:

Wir würden gern ein Märchen verfilmen! Darin geht es um einen jungen Spielmann, der auf seinen Reisen dem Teufel begegnet. Natürlich kommen auch eine Jungfrau und eine gehörige Portion Dramatik vor! Also eine sehr spannende Angelegenheit!
Die Idee kommt von unserem englischen Freund James Oliver, der auch Regie führen wird. Auf Kickstarter.com versuchen wir gerade, unser Minimalbudget für Equipment-Leihe und Essen, etc. zusammen zu bekommen.

OnePageDungeons satt – Ergebnisse des LL-OPD-Wettbewerbs online

September 26, 2011

Es hat etwas gedauert, aber das soll gar nicht kritisiert werden, denn das Cover ist toll geworden und das Organisieren so einer Aktion kann gar nicht genug gelobt werden!!! Moritz: Weiter so!!! Das gilt natürlich auch für die Illustration von Daniel Hanowski, der schon der dritte Illustrator war.

19 Einreichungen gab es und in Version 1.1 gibt es noch ein Bonusabenteuer, alle OnePages mit Werten für Labyrith Lord, natürlich genauso nützlich für Dungeonslayers, M20, Pathfinder etc. pp.

Runterladbar in (auf? aus?) der Seifenkiste.

Edit: Mein Beitrag Frostriss ist ja schon länger online, der findet sich auch dort.

Workshop Jenseits der Würfel: Horror in Pathfinder als Hörstück

September 24, 2011

Der Feenconvortrag Jenseits der Würfel: Horror in Pathfinder von Pathfinder-Übersetzungsteam-Mitglied Jan Enseling wurde nocheinmal eingesprochen und für Euch hörbar gemacht – alternativ kann man auch das Skript lesen. Beides im Ulisses-Blog.

Auf dem diesjährigen Feencon fand ja der zweite Pathfindertag statt, in dessen Rahmen der Vortrag gehalten wurde.

Der Workshop baut sich folgendermaßen auf:

  1. Grundlagen: Bei denen es sich um allgemeine Informationen rund um den Horror handelt.
  2. Vom Schrecken erzählen: Eine Reihe von Tipps – besonders für SL –, um den Horror in eine Kampagne einzubauen.
  3. Anregungen: Dies sind ein paar Ideen für Abenteuer oder weiterführende Kampagnen.

Sicherlich nicht nur für Pathfinder interessant!!!

Monte Cook zurück zu den Wizards – Steht DnD 5 bevor?

September 23, 2011

Eine spannende Personalie, der Rollenspiel-Almanach hat die wesentlichen Quellen schon gesammelt, im DnD-Gate gibt es ebenfalls einen Thread. Ich finds spannend, dass könnte in der Tat auf eine neue DnD-Version hindeuten. Mich würde es freuen!

Star Wars – The Elevator

September 21, 2011

Fundstück bei den Dungeonslayers - lustiges am Mittwoch:

 

Ausverkauf bei der Klaue II

September 20, 2011

Nach dem ersten Haufen folgt ein weiterer Hügel zum letzten Wochenende, weiteres d20-Material, Fanzines, Castle & Crusades, Deadlands, Spycraft, Aventurischer Bote und Pathfinder.

 

Heute und morgen läuft übrigens  der erste Berg aus.

-> http://members.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewUserPage&userid=greifenklaue

Video-Rezi zu Ultimate Combat

September 19, 2011

Im Tanelorn bin ich auf diese ausführliche Rezension zum Ultimate Combat gestoßen. Ganz interessant, wenn auch 35 Minuten lang.

Greifenklaue Podcast #8 – Brickslayers / SommerDing / NordCon / Snow Crash

September 18, 2011

In der 8. Episode haben wir uns einige Themen zur brust genommen: Nordcon, das SommerDing, das dort gespielte Brickslayers und welche LEGO-Produkte dafür Sinn machen, Zombie-Würfel, ganz kurz Villen des Wahnsinns, Snow Crash aus dem GK-Lesezirkel, die Situation bei Lausch, das Zombiehörspiel Terra Mortis und das Noir-Hörspiel Narcisse Astor Kurtmonge – nicht nur dieses mit Christophorus, sondern der ganze Cast ist mit ihm.

Ich muss erstmal los, heut abend noch ein paar mehr Links und Einzelzeiten!

Solange hier herunterladen oder dort direkthören!


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