Archive for August 2012

[LARP] Epic Empires – Con für Besserlarper?

August 23, 2012

Besserwisserboy berichtet aus seiner LARP-Saison, diesmal einen Meinungsartikel zum sich langsam etablierenden dritten deutschen Großcon Epic Empires, der jedoch einiges anders macht als das Conquest of Mythodea oder das Drachenfest. Wer mitdiskutieren möchte, hierlang. Nun übergebe ich aber das Wort:

(C) Epic-Empires.de

Eigendlich war ich bisher immer der Meinung, daß Larp ein Hobby für jederman ist. Man braucht keine besonderen Voraussetzungen oder Fähigkeiten. Weder ist es ein “Reichenhobby” wie Golfen oder Mototrsport, noch braucht/hat man eine LARPER-Elite.
Kurzum eigendlich jeder, ob Manager oder Hartz IV-Empfänger kann diesem Hobby in gewissen Rahmen nachgehen (obwohl man zugegebenermaßen in der Wahl der Rolle durch gewisse Umstände eingeschränkt ist).

Aber aus meiner Sicht hat sich auf Großcons  in den letzten Jahren ein gewisser “Schlendrian” eingeschlichen. Vereinzelt hat sich bei einigen Spielern die Meinung verbreitet, daß man wenn keine Erwartungen an einen gestellt werden, man sich auch keine Mühe machen muss zumindest ein Mindestmaß an Darstellung abzuliefern.
Da stellt man halt sein neonpinkfarbenes Igluzelt auf, ohne sich die Mühe zu machen es wenigstens neutral abzutarnen. Manche Gewandung unterscheidet sich nicht von normaler Strassenkleidung bzw. ist sogar normale Strassenkleidung. Kurzum bei manchen Spielern, weiss man nicht genau, ob es Larper sind oder verirrte Wacken-Besucher, die die falsche Autobahnausfahrt genommen haben.

Ich möchte Großcons, wie das Drachenfest oder das Conquest of Mythodea nicht schlecht machen. Es steckt sehr viel Arbeit darin und gerade die NSC lassen sehr viel Herzblut in ihre Projekte fließen. Es gibt viele tolle Bauten, Eyecatcher und riesige Schlachten.
Aber auf der anderen Seite ist es auch schrecklich überlaufen (die einzelnen Lager liegen so dicht nebeneinander, daß man fast ein anderes Lager betritt, wenn man seines verlässt), viele Besucher betrachten es mehr als Festival und es gibt keine Mindestanforderungen für Spieler.

Das Epic Empires ist der jüngste Großcon Deutschlands und hat unübersehbar einige Spielprinzipien der anderen Cons übernommen. Aber er unterscheidet sich in manchen Dingen auch von diesen.
So stellt er an seine Besucher einige Mindestanforderungen, wie das Verbot von OT-Zelten, ein Mindestmaß an Gewandung, ein Mindestalter von 18 Jahren, sowie Bereitschaft zu etwas härteren Kämpfen.
Dadurch, daß viele der einzelnen Lager Themenlager sind und man auch noch deren Mindestanforderungen erfüllen muss um in genau das Lager zu kommen, in welches man möchte, steigt zumindest der optisch Look des gesamten Großcons.

Schade, daß man in Deutschland wohl alles mit Vorschriften regeln muss, aber dem EE scheint es zu helfen.
Das Spiel war für mich besser, als auf Cons ohne Anforderungen und es gab sehr wenige OT-Dinge, die mich aus dem Spiel gerissen haben.

An und für sich sind die Anforderungen gar nicht mal so hoch, die Wirkung ist aber enorm. Wenn man dann noch das große Gelände und den Aufbau der Schlachten (keine Schildwälle,wenig bis keine Magie, kaum Unterbrechungen und wenig störende SL´s) hinzunimmt, so ist das EE führ mich das beste Großcon Deutschlands, für das ich sogar eine Fahrtstrecke von 500 Kilometern in Kauf nehme.

Larp für Besserlarper?

Wenn es sein muß…ja!

Hackmaster Basic for free

August 10, 2012

Es tut sich was bei Hackmaster – in dem Fall, dass es Hackmaster Basic for free zum Download gibt. Das sollte man mal zu nem Blick nutzen, wir haben es ja schon hier im Blog rezensiert und im Podcast vorgestellt!

Ansonsten ist noch dieser Artikel mit der Historie von Hackmaster empfehlenswert, gerade wenn man nicht so vertraut mit der Geschichte dieses Systems ist!

Keep only 10 II – Rollenspielpublikationen

August 7, 2012

Nach den 10 Systemen wird nochmal eingedampft auf 10 Rollenspielpublikationen. Mir persönlich fiel das einfacher als 10 Systeme, auch wenn sich die Liste in 2, 3 Jahren sicher ändern würde. Vielleicht ist auch was interessantes für euch dabei.

Dungeonslayers Box
Ein schnelles System, welches ein Großteil meiner Bedürfnisse befriedigen dürfte.

Caera Box
Ein paar Regelergänzungen und eine knackige Hintergrundwelt für Dungeonslayers.

Pathfinder Beginner Box
Für PF braucht es an sich zu viele Einzelbücher, aber die Beginner Box muss mit rein, allein weil sie die Versorgung mit Battlemap und Pappminis in breiter Auswahl sicherstellt.

Aborea
Auch hier geben die beiden Karten den Ausschlag. Die riesige Weltenkarte ist ja letztlich eine Sandbox, in der man Dutzende Kampagnen starten könnte. Und die Dorfkarte ist extrem brauchbar. Und das system ist ggf. eine gute Abwechslung zu DS, wenn es etwas ressourcenbetonter zugehen soll.

Dungeon Crawl Classics RPG GRW
Ich würde mir natürlich einen anderen Keep only 10er sucher, der DCC leitet. Aber ich hätte schon sehr gern ein Buch, um z.B. Magier oder Kleriker zu spielen. Da die unterschiedlichen Erfolgsgrade unterschiedliche Ergebnisse haben, ist so ein Buch in Spielerhänden sehr nützlich. Zudem sind da so geile Illus drin, allein schon als Bilderbuch tauglich …

Die Höhlen der Fäulnis
Irgendwo braucht man ja auch ein paar Abenteuer her – viele. Zwar gibt es das Ding auch als Download, aber eben auch als Buch. 20 OneSheets vom ersten LabLord-Wettbewerb. Pflicht!

Dungeon Alphabet
Außerdem braucht es Inspiration – und dazu ist dieses Werk absolut geeignet (Rezi).

Deadlands: Hell on Earth
Für die  Abwechslung … Western, Endeit, Horror, Fantasy, dau ist das System gerade für so ein Westernsetting geradeu ideal.

Pathfinder: Rise of the runelords
Dauert zwar noch ein paar Tage bis es auf deutsch rauskommt – und ich würd es wohl auch erst einpacken, wenn ich es durchgespielt habe, aber dieser Abenteuerpfad in einem Band lohnt. Bespielen müßte ich es dann mit DS (oder Aborea), aber das tut dem Abenteuer kein Abbruch, denk ich.

Gammaslayers
Ist auch noch nicht draußen. Aber soviel Vorschußlorbeeren sind drin. Man kann es zusammen mit DS nutzen, man kann genauso zwischen Deadlands:HoE und GS in beide Richtungen was hin- und herschieben.

Das war es auch schon ;)

Keep only 10 – Spielsysteme

August 6, 2012

Durch die deutschen Blogs rollt gerade eine Keep only 10-Welle, der ich mich erstmal mit Spielsystemen anschließen will (Einzelpublikationen folgen).

Bei mir wären das die folgenden 10 Systeme:

- Dungeonslayers (schlank, elegant, viele Oneshots, wird derzeit viel von mir gespielt, viele Konversionen wie Gammaslayers, Zombieslayers oder DS 2012 + X)
- Pathfinder (richtig viel Material, egal ob Regeln, Hintergrund, Einzelabenteuer oder Abenteuerpfade)
- Deadlands: Hölle auf Erden (Da hab ich derzeit richtig Bock drauf!)
- DCC RPG (der Oldschool-Hammer, allein die Bilder des GRWs sind für jahrelange Insiration tauglich)
- DCC d20 (über 50 hochklassige Abenteuer, würd ich mit PF oder DS leiten)

Hmm, das würde mir ja fast schon reichen …

- Traveller (falls es doch mal ein anderes Genre sein soll, kann es ja mit DS bespielen)
- Deadlands (passt gut zu Hölle auf Erden)
- Forsaken Colony (ist ja noch in der Betaphase, aber ich glaube, dass ist ein gutes Feierabend-Häppchen)
- DnD 3.x (richtig viel Material bis ans Lebensende, würd ich aber mit PF oder DS bespielen)
- Savage Worlds (viele Welten, viel Material, auch wenn ich immer noch das Setting suche, mit dem ich absolut warmwerde …)

Im GK-Forum gibt es noch einige weitere Antworten, ansonsten findet sich hier der Initalpost der Analogkonsole, vom Goblinbau, Rorschachhamster, Cimorra, Rollenspiel-Almanach, Obskures.de, Adrians RPG Ideen sowie Schwerter und Schranzen.

[Kino] Merida – Legende der Highlands (OT: Brave)

August 6, 2012

Argamae war im Kino und berichtet:

Es ist soweit – der neue Pixar-Animationsfilm “BRAVE” (im Deutschen “Merida – Legende der Highlands”) ist angelaufen und ich war heute drin. Zwar konnte ich bislang nur die normale Fassung sehen (die 3D-Version gebe ich mir im Laufe der Woche), aber erneut stellen Pixar Studios mal wieder unter Beweis, wer im Computeranimations-Rudel der Alphawolf ist. Wenngleich Dreamworks, Sony Animation und andere mit eigenen, tollen Filmen deutlich an Niveau gewonnen haben, bleibt Pixars Talent, mitreißende Storys und unverwechselbare Charaktere zu schaffen, bisher unerreicht.

Die schottische Prinzessin Merida ist ein rotschopfiger Wildfang und will sich nicht in das Schicksal fügen, das ihre Mutter für sie vorgesehen hat. König Fergus, ihr Vater, ist da auch keine große Hilfe, denn er zwar der “Herr im Haus”, steht aber trotzdem unter dem Pantoffel seiner Gemahlin. Die abenteuerlustige Merida verbringt lieber mit Pferdereiten, Felsklettern und Bogenschießen die Zeit, anstatt höfische Gebräuche und Tischmanieren zu lernen. Als sie dann mit einem von drei Söhnen der anderen Clans verlobt werden soll, bäumt sich Merida ein letztes Mal gegen ihr Schicksal auf und ergreift die Chance, es zu ändern. Das dies natürlich nicht ohne Folgen bleibt, wird schnell klar – aber was für weitreichende Konsequenzen sich ergeben, hat Merida wahrlich nicht geahnt. Und dann muss sie schnell lernen, Verantwortung zu übernehmen und einen Ausweg zu suchen, bevor diejenigen zu Schaden kommen, die sie doch liebt…

Es ist ein Fest der Computeranimation. Längst sind Bewegung, Mimik und Texturen so fließend und lebensecht, dass man an die künstliche Herkunft dieser Bilder kaum noch einen Gedanken verschwendet. Besonders die lockigen, unbändigen, langen, roten Haare der Heldin sind so umwerfend gelungen, dass ich mich daran kaum satt sehen konnte (zum Verständnis: ich habe ein Faible für rote Haare… *hust*). Und wie schon in vorherigen Produktionen dieses Studios kann ich nur wieder begeistert attestieren, dass Pixar es wie kein Zweiter schaffen, durchaus ernste und anspruchsvolle Themen und Motive mit Humor, Charme und wunderschönen Bildern zu kombinieren und so auch jüngeren Altersgruppen zugänglich zu machen. Bei “Merida” steht die Frage im Vordergrund, in wie weit man seines eigenen Schicksales Herr ist und was für Folgen und Verantwortungen daraus erwachsen, wenn man es in die eigene Hand nimmt. Und wie es ist, wenn man die Dinge mal aus der Warte des Anderen betrachten kann.

“Merida – Legende der Highlands” ist ein weiterer Trittstein auf dem Erfolgsweg von Pixar Animation. Schaut man auf die vorherigen Filme, dann war Pixar’s “Oben” anspruchsvoller und, ja, poetischer in seiner Inszenierung, während “Toy Story 3″ auf den Charakteren und dem Humor seiner Vorgänger aufbauen konnte, um diese dann zur Hochform für ein wunderschönes Finale auflaufen zu lassen. “Merida” rückt wieder dem Genre des Märchen- und Abenteuerfilms näher; tatsächlich waren ein paar Szenen durchaus gruselig und nicht wenige Kinder in der Vorstellung haben kurz ängstlich geweint. Dennoch erfüllt auch der 13. abendfüllende Animationsfilm alle bewährten Pixar-Tugenden, darunter auch eine tolle Filmmusik (natürlich auch mit Dudelsäcken) sowie ein zauberhaftes Happy-End, das spätestens dort alle Kindertränen getrocknet hat (und vielleicht dem einen oder anderen Erwachsenen welche entlockte).

Olaf Buddenberg

Rollenspiel”doku” Würfel, Waffen, Weisheitswurf

August 3, 2012

Rollenspieler persiflieren sich selbst in dieser “Doku”:

Ob`s gelungen ist, urteile selbst ;)

JourneyQuest S02E04: Spry Little Bugger

August 1, 2012

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