Archiv für die Kategorie ‘Dungeonslayer-Nordana-Kampagne’

Media Monday #131 – Silvester Special

Dezember 30, 2013

Letzter Montag im Jahr, da wünsche ich doch erstmal allen Lesern und* Mitbloggern guten Rutsch und Frohes Neues [*im Sinne der mathematischen Logik eigentlich oder], feiert schön! Damit geht es auch zum letzten Media Monday in diesem Jahr, die Aktion hat sehr viel Spaß gemacht, ich konnte einiges an Tipps mitnehmen bei den Teilnehmern (Ich hoffe, ihr auch bei mir!) und mich an einige Anekdoten, Serien, Büchern und Erlebnissen zurückerinnern. Auch dieser Media Monday wird vom medienjournal präsentiert. Dort findet ihr auch die anderen Teilnehmer. Von uns wird es neben diesem Rückblick auch noch einen großen Rückblick im GK-Podcast geben mit Schwerpunkt auf Rollenspielen natürlich!

1. Der beste Film in 2013 war für mich Gravity. So hab ich mich noch nie in den Kinosessel festgekrallt, um nicht ins finstere All abgetrieben zu werden … Hier macht sich auch 3D bezahlt.

2. Mein liebstes Buch in 2013 war für mich Das Lied von Eis und Feuer (Thron der Sieben Königreiche & Saat des Goldenen Löwen). Wollte ich unbedingt vor dem Gucken der Serie lesen und ja, das hat sich definitiv gelohnt. Dicht gefolgt von Der letzte Caleban von Frank Herbert (alias Whipping Star, ein passenderer Titel), schöne, frische Weird Science Fiction, die ich im Rahmen des GK-Lesezirkels gelesen habe, welcher 2014 hoffentlich wieder etwas Aufwind erhält (Mitleser gesucht!).

3. Größte Serienneuentdeckung in 2013 war zweifelsohne Mord mit Aussicht. Ein kultiger, lustiger, deutscher Krimi und zugleich kein Tatort aus dem Münsterland. Die hat mich echt positiv überrascht!

4. Die größte Enttäuschung hingegen war für mich ganz klar das SciFi-Trio aus Oblivion (welcher noch der beste war), After Earth und Elysium. Echte Abwärtsspirale!

5. Im nächsten Jahr freue ich mich ganz besonders auf die weiteren

Der Hirschkönig ist bei uns schon Geschichte!

Staffeln von Game of Thrones, Sons of Anarchy und Walking Dead, den dritten Hobbit, den nächsten Tribute von Panem und vielen tollen Rollenspielerlebnissen, insbesondere bei Kingmaker, Rise of the Runelords, Schlangenschädel, Kadaverkrone, Enemy Within, Nordana und Warhammer 3.

6. Spannend wird 2014 vor allem, weil wir die Grenzlandslayers gründen und damit bestimmt einige coole Sachen erleben werden. Let´s Slay!

7. Und ganz im Vertrauen, meine Vorsätze fürs kommende Jahr sind wenig bis kaum vorhanden. Aber ich will nächstes Jahr Babylon 5 komplett gucken, hab schon die erste Staffel durch und steck gerade bei den ersten Folgen der 2 – und ich bin sehr begeistert! Wer sich darauf einstimmen will, Ausgespielt hat eine 20-Jahre-Jubiläums-Episode aufgenommen.

Und, woruf freut ihr Euch 2014?

Gammaslayers als freies .pdf

Dezember 24, 2013

Nette Weihnachtsüberraschungen beim Dungeonslayers-Adventskalender. Denn neben zwei tollen Abenteuern (einem hochstufigen D2G und einem V2G) und vielen, vielen tollen Downloads in den letzten Tagen gibt es seit heute Gammaslayers im freien Download. Danke Weihnachtsmann, danke CK!

Ab und ziehen (und spielen!!!)!

[WOB] Rollenspiel-Ding am Sonntag, den 18/8/13

August 16, 2013

Diesen Sonntag ist wieder Rollenspielding im altbewährten Wolfsburger Hallenbad, um 14 Uhr geht es los.

Angeboten werden bisher 5 Runden, nämlich Deadlands (Terror in Littel Fountain), Destiny Dungeon, DS-X feiert Premiere in Nordana (ein Pulp-Abenteuer in der Gegenwart – in Nordana), das neue Star Wars - Am Rande des Imperiums kann getestet werden und ebenfalls das frisch erschienende Gammaslayers (mit einer Zombie-Chronik).

Weitergehende Infos hier im Thread.

[via Rorschachhamster] Generator für Adelsfamilien

April 2, 2013

greifenklaue:

Beim Rorschachhamster gibt es einen tollen Generator für Adelsfamilien! Ganz im Stil von Game of Thrones, hab ich dochmal gleich für die Herrscherfamilie von Brix in meiner Nordana-Kampagne ausgewürfelt, bei dem es einige interessante Ergebnisse gab …

Graf – erwachsen, 30 Jahre, Stufe 6 Adeliger,verheiratet, unausgeglichener Choleriker
Gräfin, erwachsen, 27 Jahre, Stufe 6 Magierin, leicht erregbare Cholerikerin
zusammen 2 Kinder:
- Teenager, 15 Jahre, W, Stufe 2 Experte/Gemeiner
- Säugling 3 Monate, W)

4 Geschwister:
W – 30 Jahre (Zwillingsschwester) – nicht verheiratet, Stufe 8+1 Mönch, schwerfällige Phlegmatikerin
W – 28 Jahre – nicht verheiratet, Stufe 4, optimistische Sanguinikerin
M – 27 Jahre – nicht verheiratet, Stufe 8 Barde, heitere Sanguinikerin
W – junge Erwachsene, 21 Jahre -  Stufe 4, ordentliche Phlegmatikerin, verheiratet
mit M, junger Erwachsener, 23 Jahre, Stufe 6, entschlossener Choleriker
und ein Kind nur vom Gemahl, 8 Monate, W, adoptiert

Besitzungen:
- Landhaus
- weiterer Titel: Marktgraf
- Grundbesitz: etwas Grund in der Provinzhauptstadt
- großes Landschloß
- wertvolles Erbstück: Kunstgegenstand
- 4 Vasallen: je 1 Ritter mit 11;7;6;6 Bewaffneten
- 9 PM

Familiengeheimnis: verheiratetes Mitglied hat Affäre mit verfeindetem Mitglied …

Ursprünglich veröffentlicht auf Rorschachhamster:

Ok, vorletzten Dezember schrieb Matt, vom Magazin NOD und dem entsprechenden Blog THE LAND OF NOD, diesen Artikel über Familienfehden a la Romeo und Julia und entwarf einen entsprechenden Generator für Handelsfamilien. Da ich gerade wieder die Lektüre des 5. Bandes vom Song of Ice and Fire abgeschlossen habe, und in meinen Kampagnen eh immer einen Mix aus Adels- und Handelshäusern bevorzuge, UND etwas mehr Fleisch für meine Pathfinderkampagne brauche,  habe ich einen Adelsfamiliengenerator erstellt, in wichtigen Teilen angelehnt an Matts:

Adelstitel des Oberhauptes:

1 – Ritter
2 – Junker
3 – Freiherr
4 – Baron
5 – Graf
6 – Fürst
7 – Markgraf
8 – Pfalzgraf
9 – Landgraf
10 – Herzog
11 – Großherzog
12 – Erzherzog
Alter des Familienoberhaupts (für Menschen, andere Rassen dementsprechend)
1 Säugling 1W12 Monate*
2 Kind 1-12 Jahre*
3-13 Teenager 12+1W4 Jahre*
14-35 Junger Erwachsener 16+1W8 Jahre
36-58 Erwachsen 24+1W8…

Original ansehen noch 2.299 Wörter

Nordana-Statistik 2012

März 19, 2013

Das erste Jahr ist rum und da ich neulich Daten eingepflegt habe, wie es bei einer offenen Kampagne mit mehreren Spielleitern zwingend nötig ist, und dabei ha ich gleich mal Jahr 1 der Dungeonslayer-Nordana-Kampagne “ausgewertet”.

Es gab 15 Nordana-Spielrunden 2012, davon 14 in der regulären Kampagne und 9 innerhalb des RPG-Dings (davon wiederum eins beim Einsteiger-Ding). Geleitet haben insgesamt 3 Spielleiter.In der regulären Kampagne haben wurden 24 Charaktere gespielt (und zwei dazu erschaffen, die noch nicht gespielt haben), wovon 5 verstorben sind:

Rassen
11 Menschen
8 Zwerge
6 Elfen

Klassen
10 Zauberwirker
10 Kämpfer
5 Späher
1 sonstige (Barde)

Zauberwirker
5 Heiler
3 Zauberer
2 Schwarzmagier

Stufen
2 Stufe 6
5 Stufe 5
5 Stufe 4
7 Stufe 3
5 Stufe 2
2 Stufe 1

(Bei den Toten alles je einmal von Stufe 2-6, große Straße sozusagen …)

[WOB] Weihnachts-Ding mit Wichteln am Sonntag & [BS] Winterliche Brot und Spiele

Dezember 13, 2012

Diesen Samstag findet in der Mühle in Braunschweig das neue Spieltreffen Brot & Spiele statt. Ab 14 Uhr soll es losgehen, bisher sind Deadlands und Descent 2 im Rennen. Hier ggf. mehr.

Am Sonntag (16.12.12) dann das Rollenspielding in seiner Weihnachtsausgabe im Kulturzentrum Hallenbad in Wolfsburg, diesmal mit Arcane Codex und Dungeonslayers, diesmal übrigens eine Art hochstufiger Nordana-Oneshot und eine DSA-Reminizenz. Außerdem wird gewichtelt. Spielregeln und Orga hier.

[WOB] Rollenspiel-Ding am Sonntag mit Dungeonslayers und Cthulhu

September 22, 2012

Es wird langsam wieder kalt in Deutschland und so wird es schon im September Zeit, sich zu wärmen. Eine gute Gelegenheit für Rollenspieler bietet da das September-Ding im Kulturzentrum Hallenbad in Wolfsburg an diesem Sonntag. Gespielt wird Dungeonslayers im Rahmen der Nordana-Kampagne und ein, vielleicht gar zwei Runden Cthulhu. Weiterführende Infos, Rückfragen etc. pp. im GK-Forum.

[BS/WOB] Volles Wochenende: 12-12 und Ding

Juli 19, 2012

Am Freitags wird den Runelords eingeheizt, Samstag und Sonntag hingegen stehen zwei Rollenspieltreffen an, die ihr auch besuchen könnt!

Am Samstag, dass 12-12, welches um 14 Uhr losgeht und daher einen neuen Namen sucht … Spielort ist die Mühle in Braunschweig. Angeboten wird voraussichtlich Deadlands: Hell on Earth (welches ja auch in Kürze auf Deutsch erscheinen dürfte, Uhrwerk go!) um 20 Uhr und Hollow Earth Expeditions, kurz HEX. Brettspiele sind aber auch einige an Bord, u.a. Munchkin Zombies, A Game of Thrones CCG, Dominion, Red November und Betrayal at House on the Hill. Dazu wird wohl gegrillt und auf dem Flohmarkt ist es möglich, dass ein oder andere zu kaufen oder loszuwerden. Hier der Infothread für weitere Fragen.

Im Wolfsburger Kulturzentrum Hallenbad geht es dann am Sonntag mit dem Rollenspiel-Ding weiter, Startzeit wie gewohnt 14 Uhr. Angekündigt sind für Pathfinder das Grauen unter dem Hügel, eine Partie Dungeonslayers im Rahmen der Nordana-Kampagne, Monster aus der Spätvorstellung und die Fantasy-Endzeit-Mischung Desolation. Ein buntes Programm also, hier der Infothread.

Und da gleich zwei Ubiquity-System dabei sind (HEX und Desolation), weise ich noch auf den brandneuen Blog von Lecker Thac0 hin, nämlich UbiHEX, ein Blog rund um die Rollenspiele, die auf Ubiquity basieren.

[DS-Nordana Spielbericht A06] Das Grab der dunklen Lords

Juni 22, 2012

Nach seinem letzten Nordana-Bericht war Orter erneut so frei in die Haut von Aras Velan zu schlüpfen und uns Einblick in sein Tagebuch zu gewähren. Diesmal war es im übrigen eine Premiere, erstmal leitete ein Fremd-SL (nämlich SiCo) und ich selbst konnte mitspielen.  Lauschen wir aber nun Aras: 

Und auf ging es in das zweite Abenteuer für den Schwarzmagier Aras Velan im Rahmen der Nordana Kampagne. diesmal mit dabei: Ugar, der Barbar, die Zwerge Grognar, Balin Eisenhammer und Torax, sowie das Langohr, dessen Namen ich vergessen habe . . .
Gespielt wurde wieder beim Rollenspiel Ding, jedoch nicht wie die Male zuvor eines der offiziellen Dungeons2Go, sondern eine Eigenkreation des Spielleiters sico.

Tagebucheintrag von Aras Velan
Gestern erreichte uns die schreckliche Nachricht, dass unser Gildenmeister Byrax Feuersänger, der in den hohen Norden Nordana’s gezogen ist um dort den Aufbau einer Kolonie zu unterstützen und das Werk der Gilde dort zu etablieren, furchtbar erkrankt ist. Wir sollten seine einzige Hoffnung sein, und mit den heute aufgebrochenen Siedlern nach Norden ziehen, um ihm eine Schatulle mit einem heilenden Artefakt zu überbringen.

Wir zogen im Morgengrauen los. Allerdings herrschte derartiger Tumult in einer der Straßen in Brix, dass wir vorläufig nicht weit kamen. Grund für die Aufregung, war die Hinrichtung eines alten Bekannten. Der Räuberchef aus dem Dämmerwald,  Tarok, sollte sein Ende auf dem Schafott finden. Als er unseren Barbaren in der Menge erkannte, spuckte er Gift und Galle, und verfluchte unser Dasein . . . Verzweifelter . . .

Nachdem wir nun am frühen Morgen schon Zeuge einer Hinrichtung waren, ging es endlich weiter nach Norden. Die ersten Stunden der Reise verliefen ohne weitere Ereignisse, doch als wir auf der Höhe des Pelzzacken am Dämmerwald entlang zogen, kam ein großer Bär aus dem Unterholz auf mich zu. Es war der Vater der drei Bärenjungen, die Lierendiel, Grognar und ich nach dem Tod der Mutter, ich muss gestehen ich fühle mich da schon etwas schuldig, zur Pflege an uns nahmen. Ohne zu zögern nahm ich den kleinen Meister Petz von meiner Schulter und setzte ihn auf den Boden, Grognar tat es mir gleich. Die drei Bären beschnupperten sich, gaben einige Laute von sich, und zogen ohne uns weiter zu behelligen in den Wald ab. Das hätte auch anders ausgehen können.

Die Nacht brach herein, das Lager wurde errichtet, Zelte aufgebaut, Holz gesammelt und die zehn Milizionäre teilten ihre Wachen ein. Die etwa 30 Siedler, die nicht für die Wache eingeteilten Milizionäre und wir wurden schlafen geschickt, weil es morgen ein ähnlich Rastloser Tag wie heute werden würde.
Mitten in der Nacht wurde ich von lautem Getöse geweckt. Die Nachtwache hatte einen Goblin bemerkt, der sich im Lager an den Wertsachen der mitreisenden zu schaffen machen wollte. auf den ersten Blick fehlte nichts. Auf den zweiten Blick konnten wir unser Unglück nicht fassen: das Kästchen mit dem Artefakt war verschwunden.

Wir meldeten uns beim Hauptmann der Miliz ab und folgten den Spuren des Goblins in die Nacht. Nach kurzer Hast kamen wir zu einem Steinkreis. Wenn hier mal Magie gewirkt wurde, dann war sie lange erloschen. Allerdings gab es eine seltsame Steinplatte. Sie schien gegen eine senkrechte Felswand zu lehnen und war mit unheimlichen alten Runen beschrieben. Bei genauerer Betrachtung, war sie nicht gegen die Felswand gelehnt, sondern verschloss einen Eingang zum dahinterliegenden Gewölbe. Die Goblinspuren führten rechts neben der Steinplatte in das Gewölbe, wo durch Erosionen ein etwa ein Meter hoher und weniger als einen Meter breiter Spalt freigelegt wurde. Ugar zwängte sich als erstes durch den natürlichen Eingang, wir anderen folgten mit dem Licht der Fackeln. Uns bot sich ein verstörendes Bild. Auf dem Boden war mitten im Raum eine große, runde Steinplatte mit Relief eingelassen, das die Fratze eines Geschuppten zeigte, und vier Särge zierten die die Wände an den Seiten. Bei der Untersuchung der Steinplatte flogen die Sargdeckel auf und die Toten erhoben sich um uns das Leben schwer zu machen. Die vier Skelette kamen auf uns zu. Eines Schlug mir wohl derart ungünstig auf den Kopf, das ich bewusstlos zu Boden ging. Als ich wieder erwachte, waren nur noch vier Haufen Knochenmehl von den Skeletten übrig.

Die Spuren der Goblins führten vom Eingang eine kleine Treppe nach oben und direkt auf eine Wand zu. Die Wand war nicht zu öffnen, als entschlossen wir uns die Treppe nach oben zu gehen. Sie führt auf einen zwanzig Schritt langen und zwei Schritt breitem Steg, der in etwa drei Metern Höhe über das größte Vorstellbare Rattennest hinweg führt. Es müssen Zehntausende Ratten gewesen sein. Nach den ersten drei Schritten auf dem Steg, fegte es Ugar hinunter. Ein Pendel das von einer Seite der Decke zur anderen Schwang traf ihn mit voller Wucht und warf ihn hinunter zu den Ratten, welche sofort über ihn herfielen. Wir warfen ihm ein Seil zu und er konnte sich wieder hochziehen. Ich versuchte die Decke mit einem Feuerstrahl auszuleuchten und wir mussten entsetzt feststellen, dass etwa jeden Schritt eines dieser Pendel angebracht war, zwanzig Pendel an der Zahl. Es gelang Grognar mit einem Schwebetrank die andere Seite zu erreichen. Er konnte den Mechanismus mit einem Hebel am anderen Ende des Stegs Deaktivieren und wir anderen gelangten hinüber.  

Dieser Raum war nicht weniger Seltsam als die, die wir bisher gesehen hatten. In einer Wand war eine Tür, offensichtlich magisch Versiegelt. Auf der Gegenüberliegenden Seite züngelten drei Flammenstrahle aus Löchern in der Wand etwa vier Schritt in den Raum hinein. Durch dieses Feuer war es hier unnatürlich heiß. Und mitten im Raum befand sich wieder ein Kreis auf dem Boden. Diesmal war er durch die alten Runen abgezirkelt, die auch schon auf dem Eingangsportal zu lesen waren.  Der mutige Zwerg Torax tat einen Schritt hinein. Ein Stimme, durch Mark und Bein dringend, erfüllte den Raum: „MEIN LICHT WEIST EUCH DEN WEG.“ Was konnte dieses Rätsel bedeuten? Wir probierten vieles um die Tür zu öffnen. Wir schlugen auf sie ein, bearbeiteten sie mit Magie, mit Tritten, mit Waffen, doch nichts half. Schließlich hielt ein Gruppenmitglied eine Brennende Fackel an die Tür, und das Schloss sprang auf.
Die Freude über den neu entdeckten langen Gang hielt nur kurz, denn schnell wurden wir von gut zwei Dutzend ausgehungerter Blutfliegen angefallen. Wir klopften uns gegenseitig das Blutsaugende Gesindel vom Rücken und unser Heiler Torax konnte anschließend die Wunden versorgen. Wir müssen ausgesehen haben, wie eine Affenhorde, die sich gegenseitig entlaust.

Wir folgten dem langen Gang bis hinter eine Kurve die in einen vier Meter langen Gang führte. Auf jeder Seite des Gangs befand sich eine Tür. Wir entschlossen uns zuerst für linke. Ugar betrat den Raum nicht besonders Leise und wurde quasi sofort von zwei gewaltigen Monsterspinnen angegriffen. Die Wandkrabbler setzten uns wirklich zu. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis wir sie bezwangen. Wir öffneten die zweite Tür in dem Gang. Sie führt offensichtlich in eine Kerkerzelle. Außer Abfall war hier nichts mehr zu finden. Wir folgten also der zuerst geöffneten Tür.

Wer auch immer dieses Gewölbe erbaut hat muss extrem schlechtes Karma gehabt haben. Hier Fand sich neben einer Streckbank ein Blutüberschmierter Altar einer alten Boshaften Gottheit. Auch hier war die Magie glücklicherweise lange erloschen. Wir zerschmetterten die Statue auf dem Altar mit unseren Waffen. Am anderen Ende der Folterkammer gingen wir durch die nächste Tür.

Dieser Raum war bis auf ein Bücherregal und eine weitere Tür vollkommen leer. Im Regal standen Bücher, die auf den Buchrücken wieder die Schrecklichen Symbole vom Portal trugen. Torax ertrug die Symbole nicht länger und warf das Regal um. Die Bücher lösten sin in Staub auf. Aus dem Regal fielen leider auch zwei Phiolen heraus und zerbrachen. Die rötliche Flüssigkeit, vermutlich Heiltrank, vermischte sich mit dem Staub. Außerdem hörte man ein leises metallenes Klimpern als das Regal fiel. Nach kurzen Suchen entdeckten wir einen kleinen Schlüssel mit dem Torax die nächste Tür öffnen konnte.
Wir fanden uns in einem etwas breiteren Gewölbegang wieder. Auch hier war es erdrückend warm. Grund war diesmal eine Raumhohe Feuerwand, die den Weg geradeaus versperrte. Nach links führte ein Weg weiter auf einer Seite eine Tür. Wir öffneten die Tür.

In einem Lagerraum überraschten wir einen Goblin, der offensichtlich Vorräte sortierte. Wir waren wohl genauso überrascht wie wir, denn es dauerte gefühlte Ewigkeiten, bis Ugar auf ihn Losstürmte nachdem der Goblin das Alarmsignal quiekte. Der Schlag trennte dem Goblin den Kopf glatt ab. Die Anderen beiden Goblins bekamen einen Pfeil unseres Langohrs und einen Feuerstrahl zu spüren. Wir durchsuchten das Lager und fanden unsere Kiste. Die Kiste war noch Versiegelt und das Artefakt, das unseren Gildenmeister retten sollte, unversehrt.

Was wären wir für Abenteurer, wenn wir nicht noch versuchen würden die Flammenwand zu beseitigen und das restliche Gewölbe zu erkunden?
 
So suchte ich die Wand in der Nähe der Flammenwand ab und fand, nachdem ich mich bis unter die Decke gestreckt habe kleinen Schalter der die Flammenwand deaktivierte.
Hinter der Wand war wieder ein Kreis auf dem Boden gezogen. Diesmal umgingen wir ihn Vorsorglich. Hinter dem Kreis führte eine breite Steintreppe hinunter  in eine Hohe Krypta. die drei Särge an den anderen drei Wänden wurden von unseren Zwergen Grognar und Balin nicht beachtet, als sie auf den großen Haufen Gold mitten im Raum zustürmten. Sie griffen danach, ihre Gier überwältigte sie. Die Deckel der drei Särge öffneten sich und drei gewaltige und schwer gerüstete Skelettkrieger entstiegen den Särgen. Sie schrien unsere Zwerge an: „Für euren Frevel das Verfluchte Gold zu begehren werdet ihr bezahlen!“

Ein erbitterter Kampf entbrannte. Pfeile flogen, Stahl schmetterte, Feuer brannte. Torax war vollkommen überfordert als erst Ugar und kurz darauf Balin zu Boden gingen. Der Rest der Gruppe war schwer angeschlagen. Und dann geschah das unvorstellbare. Torax und das Langohr betraten den Kreis oberhalb der Treppe. Wie aus dem Nichts erhoben sich acht weitere, kleinere Skelette. Verzweifelt warf ich Feuerstrahlen gegen die beiden die mich angriffen. Ich konnte sie Pulverisieren. Ich rannte zum Ohnmächtigen Ugar um ihm einen Heiltrank einzuflößen und war zum Glück nicht zu spät. Er Erhob sein Schwert erneut zum Kampf und erschlug den ersten Skelettfürsten. Die Gruppe der Skelettdiener wurde nach und nach pulverisiert. Grognar gelang es den zweiten Skelettfürsten aus dem getümmel zu drängen. Er focht wie ein wilder bis es ihm schließlich gelang, den Skelettfürsten in die wieder erstarkte Flammenwand zu treiben. Die Knochen wurden schwarz und es stank widerlich. Ein Pfeil flog aus dem Hintergrund an Grognar vorbei und riss den Kopf des Skelettfürsten von den Gebeinen. Die dunkle Aura um ihn erlosch und das Gerippe zerfiel.  Die Skelettdiener waren nun auf eine angenehme Anzahl von Null dezimiert und der letzte Skelettfürst erschien nur noch wie die Kühr zu dieser epischen Schlacht. Und wieder war es ein Pfeil unseres Langohrs, der den Sieg brachte. Der Schädel des Fürsten platzte in einer Staubwolke.

Wir hatten es geschafft . . . wir überlebten.

Die Skelettfürsten trugen einige magische Ringe, die wir genau wie den Goldhaufen aufteilten. Doch das war nicht das wichtigste, wir mussten weiter. Feuersänger zählt auf uns!
Nach einigen Stunden Reise haben wir den Siedlerzug wieder eingeholt. In der Sicherheit der Gruppe erreichten wir nach wenigen Tagen die Unterkunft unseren Gildenherren. Das Artefakt konnte ihm Heilung verschaffen und wir sind Dankbar einmal mehr nach einer Solchen Erfahrung überlebt zu haben.

Die Geschichte Nordanas

Juni 13, 2012

In der neuen Kategorie “Dungeonslayers-Nordana-Kampagne” stelle ich nach und nach Elemente meiner aktuellen, offenen Kampagne vor. Im Forum findet man den Spielbereich zu Nordana hier.

Den Anfang macht die Geschichte Nordamas. Feedback únd Ideen Eurerseits sind ausdrücklich willkommen.

Schon vor Urzeiten war Nordana sturmumtost, aber von einer Hochkultur der Hobgoblins beherrscht. Unzählige Relikte und Ruinen dieser Zeit sind auch heute im Lande zu sehen. Zur Zeit des Ewigwährenden Imperiums wurde dann Nordana von Menschen zivilisiert und der Vorherrschaft der Hobgoblins entrungen. Zwerge aus Andar und einige wenige, aber äußerst erfahrenen Elfen aus Sylria, dem Herzland der hochelfischen Kultur, an ihrer Seite.  Zahlreiche Städte und Straßen entstanden, Leuchttürme der Zivilisation. Im Norden grenzte der Parnwall an einer Landesenge die Barbaren Hamaniens ab. Zwerge ließen sich im Himmelssteig nieder und die Elfen gründeten im Arolf Lilyan und sprachen alsbald ein Betretungsverbot aus. Zahlreiche Ritter, Orden und auch Söldner bekamen Lehen verliehen und ein Flickenteppich aus kleinen Fürstentümern, Herzogtümern und Grafschaften entstand, lose regiert von der neu gegründeten Provinzhauptstadt Shelton. Brandul, die Sonnenfeste wurde gebaut vom Orden der Brennenden Sonne.

Zwar hielt diese Zeit viele Generationen vor, aber irgendwann zerbrach das Ewigwährenden Imperium – noch heute – zehn Jahre später – brennt das Kernland Ilthur vom Feuerinferno der Roten Drachen, die aus Emethron gesandt wurden. Dort, wo es erloschen ist, verbleibt aschgraue Wüste, dort wo einst blühende Städte und reiches Land war. Spätestens seit dieser Zeit drängen in Nordana auch vermehrt die einstigen Besitzer des Landes zurück. Dort, wo Patroillen die Handelsstraßen sicherten, kam es wieder vermehrt zu Auseinandersetzungen mit Hobgoblins, Goblins, Orks, Ogern und anderen Wesen.

Shelton versuchte trotz allem die Zügel straff zu halten, jedoch gab es schon alsbald zu Zerfallstendenzen. Einzelne Barone erklärten ebenso wie einzelne Söldnerräte die Unabhängigkeit ihrer Städte und Ländereien. Als es vor fünf Jahren zum großen Herrschertreff in Shelton kam, wie es alle zwölf Jahre üblich war, überrannten die fanatischen Sonnenstreiter die Stadt und köpften nahezu jeden, der in Nordana etwas zu sagen hatte. Seitdem ist das Chaos zurückgekehrt. Zwar beansprucht die Brennende Sonne das Land, kann ihn aber nicht durchsetzen, ganz im Gegenteil, die Sonnenfeste liegt gleich mit drei seiner Nachbarn in Streit: Trogheim, Brent und Eronshim. Viele junge Fürstensöhne versuchen nun, ihre Ländereien zu befrieden, schaffen es aber kaum, ihre eigenen Burgen und Städte zu befrieden. Dort, wo Orks und Hobgoblins nicht wiedererstarken, breiten sich Räuber und Wegelagerer aus, getrieben von Armut und Hunger – aber auch die Aussicht auf die Silbererze des Himmelssteigs. Das Meer von Clyt ist ebenso in der Hand von Piraten wie einige der Inseln dort und Landsend. Ausgerechnet einige der Seeräuber aus Hamanien stehen ihnen entgege, die sich auf den Inseln von Mnork und Arn mit den Menschen Nordanas vermischt haben. Dies macht den Warentransport zur See ebenso gefährlich wie zu Lande…


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