Archiv für die Kategorie ‘Spielberichte’

GRT 2014-Nachlese Brot & Spiele Braunschweig

März 22, 2014

Neben Wolfsburg und Hankensbüttel gab es natürlich auch in Braunschweig Action zum GRT – nämlich auf dem Brot & Spiele mit 55 Besuchern. Die Macher berichten selbst:

Zuallererst muss hier eines erfolgen und das ist ein großes Danke an alle, die uns gestern besucht haben und auch ein riesiges Dankeschön an an alle Mithelfer. Ihr habt alle gemeinsam dafür gesorgt, dass der Gratisrollenspieltag für uns ein großartiges Event war, das uns viel Freude bereitet hat und uns gezeigt hat, dass auch ihr gerne bei uns seid. Danke auch an alle Supporter, die uns mit Demorunden unterstützt haben.

Insgesamt waren über den Tag verteilt etwa 55 Gäste beim Brot und Spiele Gratisrollenspieltag und haben gespielt, geredet, gegessen und gelacht. Gespielt wurde unter anderem Shadowrun 3, Edge of the Empire (2x), Deadlands, Midgard, Splittermond, Legend of the five Rings sowie X-Wing, sowie garantiert noch das eine oder andere Brett- und Kartenspiel. Die erste Runde startete etwa um 15 Uhr und die letzte Runde beendete ihr Spiel gegen 3 Uhr nachts.

Von den Paketen des Gratisrollenspieltages ist einiges auch an interessierte Neulinge gegangen, die neugierig bei uns vorbeigeschaut haben und noch immer haben wir (auch vom letzten Jahr) noch ein paar Kleinigkeiten übrig, so dass ihr euch im April auch davon noch ein paar Goodies bei uns abholen könnt.

Die Fotos des Abends werden wir euch hier auf unserer Webseite in den nächsten Tagen zur Verfügung stellen und euch auch informieren, sobald der Artikel der Braunschweiger Zeitung herausgekommen ist.

Der Tag war zwar anstrengend, da wir alles in den Saal transportieren mussten, hat uns aber Motivation für unsere weiteren Brot und Spiele Treffen gegeben. Wir hoffen darauf, viele von euch im April oder Mai wiederzusehen.

Als noch mal laut und für euch alle: DANKE SCHÖN!

Mehr zum Brot & Spiele sowie Fotos findet ihr auf der Website!

GRT 2014-Nachlese Grenzlandslayers in Hankensbüttel

März 18, 2014

Neben dem GRT in Wolfsburg war ja auch in Hankensbüttel GRT, organisiert vom Anfang des Jahres frisch gegründeten Grenzlandlayers, welche sich vom Landkreis Gifhorn über Wolfsburg und Braunschweig bis nach Helmstedt erstrecken. Sico Berichtet:

Der GRT war bei uns “Grenzlandslayern” ein voller Erfolg. Wir hatten 12 Jugendliche da. Es wurden von 13.00.- 20.00 Uhr drei Runden gespielt. Da geht in Zukunft noch was. Es wurde schon ein neuer Termin ausgemacht. Die Einbindung unseres Jugendzentrums und der Support unseres örtliche Buchladens hat sich echt bezahlt gemacht. Der Buchhändler hat zwei Fantasyromane (Hardcover) gesponsert, die wir dann zusammen mit der Warhammerbox unter den Spielern verlost haben.

Unser Isenhagener Kreisblatt hat eine kleine Vorankündigung gebracht

Das Infomaterial auf dem Billardtisch

“First Slay” im Einsatz mit Spielleiter Felix “Thorwald” Lilje (mitte)

HEX u. Dungeonslayers bei Timon “Timon99″ Cordes (links)

Danke nochmal an alle Organisatoren, Autoren, Verlagen usw…..

GRT 2014-Nachlese Wolfsburg

März 15, 2014

Bei uns war weniger los als gewöhnlich. Nur eine Runde im Rollenspielladen und zwei im Kulturzentrum Hallenbad (Wolfsburg): Dungeonslayers, Shadowrun 5 und Gammaslayers. Andererseits hatten wir diesmal mit dem GRT von Brot & Spiele in BS konkurieren (normalerweise legen wir die Termine unserer monatlichen Treffen immer anders), einige Dingler organisierte was in Hankensbüttel und dann noch das Lokalderby Eintracht Braunschweig gegen VfL Wolfsburg. Ach ja, und dann war das Kulturzentrum noch von den örtlichen Wasserwerken belegt, und unser Nebeneingang mit Flatterband gekennzeichnet. Das hat zumindest einen, der morgens im Laden war und nachmittags im Kulturzentrum kommen wollte, abgeschreckt.

Aber es war trotzdem cool, war selbst von morgens bis abends trotz Erkältung da und hab beide Male mitgespielt, zwei Fast-Neulinge waren an Bord (beide haben vor zwei Monaten begonnen) und ein Ding-Neuling, den ich aber schon übers Netz kenne (und ein Projekt laufen habe) konnte ich kennenlernen, ansonsten “alte Haudegen”. Auch im Laden gab es etwas, aber wenig Laufkundschaft – schade, Platz für ne zweite, parallele Runde wäre gewesen.

Obwohl, Gammaslayers hat Hrun geleitet, der vor etwa zweieinhalb Jahren übers Einsteigerding bei einer Runde Brickslayers zu uns gestoßen ist und heute sozusagen etablierter Spielleiter ist – auch wenn ihn immer sein Vater abholen muss (und er nie pünktlich Schluss macht!).

Ich hatte ja letzte Woche schon mein großes Einsteigererlebnis, nämlich 3 fleißige Abiturientinnen, die ihre Facharbeit über Rollenspiel schreiben wollen, das Hobby aber noch nicht kennen und eine Runde Dungeonslayers – Einer flog übers Greifennest gespielt haben. Es hat nicht nur den dreien viel Spaß gemacht, nein, auch mir … Da berichte ich nochmal im Podcast etwas ausführlicher drüber!

Kurzum, toller Tag, auch wenn deutlich mehr los hätte sein dürfen! (Aber gerade als monatliches Treffen, wissen wir, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und haben wieder und wieder Neurollenspieler vor Ort. Steter Tropfen hölt den Stein, oder so.)

PS.: Dafür 12 Neulinge in Hankensbüttel – wowww! Aber darüber bericht ich morgen!

D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge – Teil 1 (Frage 1-7)

Februar 23, 2014

Auf d20 Dark Ages wird anlässlich des 40ten Geburtstags von D&D eine Bloghop-Challenge veranstaltet, die ich über Dungeons & Caverns entdeckt habe und in vier 7-Fragepaketen abarbeite – und einige Anekdoten verspreche ähnlich wie bei der Pathfinder 31 Day Challenge. Wenn sich auch andere beteiligen wollen, gerne – nehmt ruhig meine Fragenübersetzungen!

1. First person who introduced you to D&D. Which edition? Your first character? – Die erste Person, welche Dir D&D gezeigt hat? Welche Edition? Dein erster Charakter? D&D hab ich mit AD&D 2nd kennengelernt, nach rund sieben Jahren DSA und einigen anderen Ausflügen. Der Spielleiter hieß Alex und der dachte sich verdammt tolle Dungeons aus. Ich wusste das lange nicht zu schätzen, aber mein Hobbit-Dieb hatte nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Aus der dort gespielten Runde war ich der einzige, den er zu seiner Heimrunde einlud, wo wir uns die Nächte um die Ohren schlugen …

2. First person you introduced to D&D. Which edition? Their first character? – Die erste Person, welche Du in D&D eingeführt hast? Welche Edition? Ihr erster Charakter?Tatsächlich habe ich einige Personen mit Rollenspiel angefixt, z.B. meinen Blogkollegen Christophorus. Aber ich kann echt nicht mehr sagen, mit welchem System, damals haben wir ja echt alles gezockt inkl. ERPS und Ruf des Warlock … Wenn war es aber auch AD&D 2nd, welches ich lange Zeit spielte.

3. First dungeon you explored as a player character or ran as a DM – Den ersten Dungeon, den Du erkundet hast oder den Du geleitet hast? - Puhh, das erste AD&D-Abenteuer war dann auch gleich ein Dungeon und ich fand es so toll, mal nen Hobbit spielen zu können, die gab es bei DSA schließlich nicht. Mein legendärer erster Satz: “Wonach riecht es denn hier.”, für den der SL auch gleich 2 XP vergab … Yeha! Alles richtig gemacht. An weitere Details erinnere ich mich nicht mehr, auch sind Dungeons eher eine späte Liebe von mir …

4. First dragon you slew (or some other powerful monster) – Der erste Drachen, den Du erschlagen hast (oder ein anderes mächtiges Monster)? Mal sehen, dass müsste tatsächlich ein Drache gewesen sein und zwar in einem Abenteuer vom deutschen Dragon, wo es eine alte Elfenzivilisation zu erforschen gilt. Ein Pilz leuchtete vor uns auf und verlangte von uns als Wegzoll je einen magischen Gegenstand als Wegzoll. Wir waren so ca. Stufe 8 und hatten genug magischen Schnickschnack zum “Entsorgen”. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, wechselte das Leuchten von dem Pilz zu einem riesigen Drachen. Gemurmel, gemurmel, “Den können wir packen”. Die Initative begann, wir etablierten im hinteren Bereich eine antimagische Sphäre, in der die Magier & Kleriker sich aufhielten und zum Zaubern rauskamen. Dazu ein fernkämpfender Feenkobold und ein Zwergenkämpfer an der Frontlinie. Der Kampf war hart und sehr knackig, wir haben einiges rausgerotzt, den Zwergen hat es auch hinweggerafft und nachdem der Drache der Rückzug gelang, kam er nochmal geheilt wieder. Doch schließlich fiel der Drache und wir hatten es mit einem mächtigen Drachenschatz zu tun, der teils zufällig bestimmt wurde. U.a. wurden Schicksalskarten gefunden und einige gezogen, der Feenkobold zog die Karte, um die letzten 24 Stunden rückgängig zu machen. Mein Kleriker fand ein Buch, nach dessen Lektüre er zwei Stufen aufstieg (ich meine, ich las es beim rasten, so dass es bald wirkte). Das eigentliche Abenteuer wurde gespielt, der Elfendungeon drohte zusammenzubrechen und wir flohen durch ein gefundenen Teleportationsstecken auf eine einsame Insel. Dort bot sich dann Gelegenheit, den Zwergen wiederzubeleben, gebot mein Charakter doch mit Stufe 10 über Leben und Tod, als sich der Feenkobold entschloss, uns unter Feuer zu nehmen und den Drachenschatz allein abzustauben. Dabei hatte er meinen Kleriker deutlich unterschätzt, der ihn mit seinem Regenbogenzepter erwischte, woraufhin dieser seine Schicksalskarte spielte und sein Handeln rückgängig machte … Ich hab nicht mehr ganz in Erinnerung, ob dadurch der Drachentod rückgängig wurde, der war imho schon mehr als 24 Stunden her, aber das war dann auch die letzte Runde der Gruppe, wir hatten damals ab und an die SL und die SC-Gruppen reihum gewechselt – das war im übrigen meine Schulrunde, die alle aus einem Jahrgang, aber in verschiedenen Klassen waren.

5. First character to go from 1st level to the highest level possible in a given edition. (Or what’s the highest level character you ever ran?) – Welches war der erste Charakter, welchen Du von Stufe 1 zum höchstmöglichsten Level gespielt hast bzw. mit welchem Charakter hast Du das höchste Level erreicht? - Das war mein bei 3. erwähnter erster AD&D-Charakter, ein Halblingsschurke, der erreichte die 10. Stufe und sneakte so einiges von hinten weg – was bei AD&D 2 ja noch deutlich schwieriger (und kreativer) war als ab D&D 3. Auch der bei 4. erwähnte Kleriker erreichte Stufe 10, die Macht andere SC wiedererwecken zu können, fand ich aber immer wenig reizvoll. Er erreichte das aber durch Wechsel in unterschiedlichen Gruppen.

6. First character death. How did you handle it? – Dein erster Charaktertod. Wie  bist Du damit umgegangen? - Wir spielten in unserer manchmal chaotischen Schulrunde (siehe 4.) oft in wechselnden Besetzungen. So kam es, dass den Tag unter Leitung des Feenspielers eine buntgemischte Truppe “Restcharaktere” antrat, ein Schurke Stufe 3 (ich), ein Krieger Stufe 5 und ein magier Stufe 9. Jedenfalls hatte es der Spieler de Kriegers (übrigens der Leiter beim Drachen) irgendwie auf mich abgesehen, jedenfalls neckte sein SC mehrmals meinen. Ich rächte mich, ich meine mit einem Diebstahl auf seinem Zimmer, dem ich auch ungesehen entkam. Jedenfalls griff er mich daraufhin an, tötete und zerstückelte mich (damit ich nicht wiederbelebt werden konnte … naja, bei dem Level ehh nicht in Reichweite) und versenkte mich im Klo (!). Als das wiederum der Magier mitbekam, desintegrierte ihn der Magier …. Ohh jeeee. Zählt wohl zu den peinlichsten Erinnerungen … Was da so alles schiefgelaufen ist.

Kurz zuvor hatte die Runde übrigens eine böse Gruppe spielen wollen. Ich meldete mich für zwei Stunden später an, hatte vorher Pfadfinder (Haha, was ein Omen!). Als ich dann ankam, hatte sich die Gruppe schon zerlegt. *hust* Wer hier meint ein Schema zu erkennen …

Vorher gab es einen anderen Charaktertod meinerseits, allerdings hatte man eine Wiederbelebungsschriftrolle in der Hinterhand. Es erwischte den bei 4. erwähnten Kleriker, allerdings bei der Runde von Alex, wo er startete. Es gab eine Schiffsüberfahrt, während der wir von einer Drachenschildkröte angegriffen wurde. Mich erwischte es, wurde wiederbelebt, kurz danach erwischte es dann die beste Freundin der Besitzerin der nun verbrauchten Wiederbelebungsschriftrolle, puhh! Die bekam dann eine Seebestattung …

Beide Male steckte ich gut weg ;)

7. First D&D product you ever bought. Do you still have it? – Welches war das erste D&D-Produkt, welches Du gekauft hast? Hast Du es noch? - Ersteres vermag ich nicht mehr zu sagen? Evtl. das Spielerhandbuch für AD&D 2nd (Deutsch) oder eher Alles über Schurken? Kurzum, kann ich nicht mehr sagen. Haben tue ich es aber mit ziemlicher Sicherheit noch …

31 Day Challenge – Pathfinder – 25. Tag – Favorisierter mag. Gegenstand

Oktober 26, 2013

Ich mag am liebsten magische Gegenstände, die mich überraschen und mir als Spieler (oder meinen Spielern, wenn ich SL bin) Optionen einräumen. Dazu zähle ich z.B. das Zepter der Überraschung, Illusionskarten, die Robe der nützlichen Dinge oder Schicksalskarten.

Illusionskarten haben wir beim Schlangenschädel errungen und konnten sie wirkungsvoll einsetzen (Anm.: Im Band 2 baute der SL ein altes VR-Abenteuer abgewandelt ein):

Die Gruppe hatte sich mit Orks verbündet und mit einem Nekromanten aufgeräumt.

Natürlich spielten die Orks falsch und es kam zu einer Konfrontation.

Da die meisten ziemlich ausgelutscht waren steckte mein Halblingsschurke dem Magier einen Stab der Totenbeschwörung zu, der sich beim Nekromant fand und organisierte einige Skelette, die wir seitlich versteckten (auch vor unserem Kleriker *hust*)

Schließlich kamen sie, und nach Verhandeln stand ihnen nicht der Sinn. Ein TPK lag in der Luft …

Ein Satz Illusionskarten war noch in unsrem Besitz und ich warf eine zufällig gezogene davon – und hatte Glück: ein Lich-Lord … Also das Schauspieltalent hervorgeholt und denen vorgegaukelt, dass sich unsere Gruppe mit dem Herrscher des Turms verbündet hätte. Als dann noch von hinten einige Skelette aufmarschierten, flohen zumindest so viele (oder rannten zum einzigen Ausgang – in die Skelette rein …), dass der Kampf für unsere Seite entschieden werden konnte … Yeha!

31 Day Challenge – Pathfinder – 23. Tag – Meistgehasste Monster

Oktober 23, 2013

Ich hasse zwei Arten von Monster: Zum einen Viecher, die Dich mal eben fix kaltstellen – z.B. durch Lähmung – wie Ghule. Ihre aquatischen Vetern, Lacedons, lauern ja beim Schlangenschädel im Dutzend – und haben uns den ein oder anderen harten Kampf geliefert.

Mit Schrecken erinnere ich mich auch noch an eine Mumienvariante bei Falkengrund, die die Party komplett die erste Runde, immerhin 4 SC, handlungsunfähig machte. Beim Erstschlag – ich würfele ja immer offen – überlebte das Opfer knapp, nach und nach löste sich die Erstarrung des Rests und konnte eingreifen. Spannender Kampf, der Endgegner ging deutlich früher in Rauch auf …

Die andere Gruppe wirklich nerviger Viecher sind die, die immer wieder entkommen können. Lamien sind da so Exemplare, insbesondere die Kreuzungsvariante mit einer Schlange. Bei Rise of the Runelords trafen wir gleich zweimal auf so ein Viech, also aufs selbe und beide Male konnte sie entkommen. Beim ersten “regulären” Zusammentreff war es noch ein Dimensionstür, die ihr zur Flucht verhalf. Beim zweiten Mal lockte sie uns in eine Falle ins offene Gelände, immerhin gelang unser Dimensionsanker, mitten im Dschungel. Allerdings war diesmal unsere Gruppe vollständig und voll gestärkt, da konnte ihr auch der Geländevorteil und Fliegen nix nutzen. Trotzdem gelang ihr fliegend die Flucht, wenn auch mit nur wenigen Trefferpunkten Bin mir sicher, dass wir sie wiedersehn. Ihre Schwester haben wir auch schon getroffen, die wir zwar überraschen konnten, aber in dem Fall entkam sie auch durch eine Dimensionstür. Eine Umkreissuche (der Zauber hat ja stark begrenzte Reichweite) konnte erst später durchgeführt werden, da wir gerade eine Ogerfestung ausräucherten.

Bei Schlangenschädel gab es auch so ein Viech (Lamia, Schlangenvolk, da sind wir noch nicht ganz sicher). Bei Begegnung eins in einem Tempelraum tief unter der Erde konnten wir sie zwar schwer verletzten und ihre Verbündeten erledigen, allerdings hatten wir Glück, dass sie unseren Kämpfer nicht durch einen Zauber umdrehte. Gasgestalt ermöglichte ihr die Flucht, auch wenn wir sie in der weizter schädigten. Ein Fallgatter, welches wir erst beseitigen mussten, hielt uns zu lange auf.

Bei Begegnung zwei erwischten wir sie mit ihrer Party (Schurkin, Magier und Kämpfer) bei einem Einbruch. Zwar konnten wir ihre Truppe ausknocken, sie entkam diesmal durch einen Sprung aus dem Fenster. Zwar setzte mein Halblingsschurke noch nach, musste aber die Verfolgung aufgeben, als er merkte, dass sich niemand anschloss, weil alle zu zerschreddert waren … Aber immerhin, die Schurkin bekamen wir lebend und haben sie zum Reden gebracht – wir kennen ihr Versteck und Begegnung 3 wird wahrscheinlich folgen … Allerdings erst im Februar, bis dahin pausiert unsere Schlangenschädelrunde (der SL hat ein Studium begonnen), dafür starten wir Kadaverkrone. Mal sehen, wem da mein Hass gilt … ;)

31 Day Challenge – Pathfinder – 22. Tag – Lieblingsmonster

Oktober 22, 2013

Es folgt heute das Lieblingsmonster “overall”, welches einer Kategorie entstammt, die bisher auch nicht nicht auftauchte und zu einem der ikonischen D&D-Monster zählt: nämlich den Eulenbären! Die gehören zu den unangenehmen, aber häufig gesehenden Gegnern.

In unserer damals regelmäßigen DCC-Runde, im letzten Abenteuer, haben wir eine geschändete Paladin-Gedenkstätte erforscht. Irgendwer hatte Teile der Gedenkstätte verwüstet und hinter einen der ersten Räume einen Eulenbären eingesperrt, der war natürlich hungrig. Mein Waldläufer hatte einen Plan und eine Spur mit ein paar Nahrungsmitteln nach draußen gelegt, die restliche Party in den Nachbarraum geschafft, dann die Tür des Eulenbären auf und zur restlichen Gruppe und Tür zu. Wir haben gezittert, aber es hat geklappt.

Der Pathfinder-Eulenbär (via Ye Olde Owlbear)

Bei der Castle Whiterock-Runde, die dann schon nach PF-Regeln spielte, gab es einen Prequel, The Sinister Secrets of Castle Whiterock, ein toller Vertikaldungeon, einst von Gnomen erbaut. Ein Dorf wurde von einem Eulenbär bedroht, wir fanden einen versteckten Eingang, der erste SC brach durch ein Loch in den Boden, weitere gingen freiwillig hinterher, nur ich ewar noch oben, schließlich gab es hier noch Türen und in eine Falle zu springen ist nie gut … Und richtig, am anderen Ende wartete schon der von irgendwelchem Gezücht geknechtete Eulenbär, der auch gleich sein erstes Opfer fand (für die Statistik: es erwischte Christophorus Halborkbarbaren).  Im Verlauf des Dungeons entdeckte man eine riesige Röhre nach unten mit einem Durvhmesser von 20, vielleicht 30 Metern, in der eine riesige Kette runterging. Beeindruckender Auftakt.

Und die AD&D-Version (ebenfalls von Ye olde Owlebear)

Auch in Castle Whiterock selbst wartete ein Eulenbär, allerdings ein Untoter … Die Orks hatten diesen als Eingangswächter zurückgelassen, handelten sie mit den falschen Mönchen von darüber, unterdrückte der Schamane den Zauber, dass er sich nicht zusammensetzen konnte. Da unsere Gruppe dummerweise von den falschen Mönchen überwältigt wurden und als Sklaven an die Orks verkauft waren, um in der Miene zu knechte, wartete das Viech selbst nach einem Sklavenaufstand zwischen einen selbst und der rettenden Freiheit. Unter schweren Kämpfen konnte der aber überwunden werden und gar einige Mönche überrascht werden. Als diese jedoch doch noch Alarm schlagen konnten, kam es zu einem heftigen, umtobten, aber ziemlich spannenden Gefecht, welches auch hätte das Ende sein können (gut, zwei SC nahmen vorher schon die Hände in die Hand, der Rest hatte aber eine so schlechte Position, dass nur eine Flucht tiefer nach Castle Whiterock möglich gewesen wäre), aber knapp gewonnen wurde.

Auch in anderen Systemen konnten die Viecher schon glänzen … Bei DS führte die Jagd auf so ein Viech zum HPK … Aber der schönste Eulenbär ist noch bei Hackmaster zu finden.

[DS MGQ TiF] Wildverhüter 3. Expedition

September 28, 2013

Expedition 3 der Wildverhüter, diesmal auf dem Rollenspielding gespielt. Einziger Charakter vom letzten Mal war Belhand, der Rest war sozusagen auf Einkaufstour. Diesmal berichtet Orters Charakter Meras Wermuth:

Von den anwesenden Spielern mal wieder zum Spielberichten auerchoren,  wird diesmal Meras Wermuth (Halbling (Gassner) Späher Stufe 4, später Stufe 6) von seinen erlebnissen bei der Treibjagd auf die Moorstelzer in den Fiebersümpfen berichten!
Mit Dabei:
Corr, Sohn des Cales (ein Umbar Krieger, Stufe 4) [SiCo]
Erondil, der Weise (Waldelfen Zauberer, Stufe 4)
Radur Zunderak (explosiver Gnomen Schwarzmagier, Stufe 4, Narrländer mit Chaosfaktor C)
Belhand, aus dem Land der Ferne (Aensteiner Heiler, Stufe 7) [Greifenklaue]
und natürlich Meras Wermuth

Berichtsheft der Vestracher Handelsgilde # 63, 1. Eintrag,

Da waren wir (Corr, Erondil und ich) also, hatten den Vertrag unterzeichnet und wurden auf ein Luftschiff gesetzt. Der überflug über die Freien Lande war ein wahrer Augenöffner! Ein einfach spektakulärer Ausblick, der sich uns bot!

In Klein Vestrus angekommen, sahen wir uns erst einmal im Lager um. Dabei stießen wir auf den Mutterseelenallein gelassenen Belhand. Seine Expeditionsgruppe hatte sich wohl in eine Großstadt ausfliegen lassen, und so Stand er alleine am Rand der Sümpfe, begierig weitere Moorstelzer und Sumpftrolle zu erlegen. Der Lagerkommandant wies uns schlussendlich genau seiner Expeditionsgruppe zu, meinte Stumpfer, Belhand hätte Erfahrung, der war schon zwei Mal da draußen! Wir stimmten zu, und machten uns am nächsten Morgen früh und eilig auf in die Sümpfe

Rand
Wir folgten dem Rand der Sümpfe für einige Stunden und wurden Zeugen eines seltsamen blauen Schimmern, aus dem wabernde, untote Gestalten stiegen, es müssen dutzende gewesen sein. Als wenn die Fiebersümpfe alleine nicht schon übel miefen würden, so war der Gestank den diese Wesen mitrugen der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Belhand kannte dieses Phänomen, er empfahl sich zu verstecken und die Wesenheiten ziehen zu lassen. Angriffe seien Zwecklos.
Von hinter uns hörten wir kurz vor dem betreten der eigentlichen Sümpfe ein schrille Stimme brüllen “Wartet auf mich”
Der Gnom Radur Zunderak wurde kurz nach uns vom Lagerkommandanten zu uns gesandt und war nun sichtlich außer Atem!

Hexfeld 68
Im ersten Expeditionsabschnitt kam es direkt zu einer Begnung mit dem Expeditionsziel . . . und zu was für einer. Die Erde bebte, ein Donnern war zu hören . . . immer lauter und schneller . . . Belhand brüllte: “Stelzergift auf die Pfeile”
Plötzlich waren sie da! Dutzende Moorstelzer hüschten durch die dichten Nebel. Wir schossen unsere Giftpfeile auf sie, und schläferten zwei von ihnen ein. So schnell sie gekommen waren, so schnell waren die Stelzer auch wieder weg . . . bis auf besagte zwei. Belhand klärte die Taktik um sie zu erlegen. Wir legten alle an, zielten und erlegten den ersten bevor er wieder aufwachen konnte . . . auch der zweite wurde mit einer einzigen Salve niedergestreckt. Wir sammelten unsere Beute ein, und zogen weiter Nordwärts.
In diesem Expeditionsabschnitt, gelangten wir noch zu einem Baum, auf dem ein schwaches grünes leuchten zu erkennen war. Es entpuppte sich als magischer Stein, der mit Seilen in fünf Meter höhe an einen Baum gebunden war. Ich durchschoss die Seile, und der Stein fiel herab und war nun unser.

Hexfeld 55
Im zweiten Expeditionsabschnitt gab es zwei nennenswerte Ereignisse. Zum einen fanden wir einen weiteren Stein, ebenfalls grün leuchtend, ebenfalls an einen Baum gebunden. Auch hier durschoss ich die Seile, der Stein war unser. Langsam erhärtete sich der Verdacht, dass dies die Steine des Ugluk sein könnten, von dessen Legende wir im Lager gehört hatten.
Außerdem fanden wir eine riesige Pollenblase, die platzte nachdem wir aus sicherer Entfernung hineinschossen. Die Pollen verteilten sich mehrere Meter weit im Sumpf. Belhand nahm eine Probe zur näheren Untersuchung, war dabei zu ungeschickt und eine Polle gelang auf seinen Arm. Er fühlte sich gestärkt, woraufhin Erondil, Corr und Radur durch die Pollen wanderten

Hexfeld 41
Wir kamen gerade im dritten Expeditionsabschnitt an, als wir erneut ein Donnergrollen vernahmen, es wurde lauter und lauter, und plötzlich traten mehr als 10 Meter hoher Stein aus dem Nebel der Sümpfe. UGLUK! Wir hatten die Steinbestie gefunden! Allerdings war der Anblick derart einschüchternd, dass wir uns verkrochen und Ugluk arglos an uns vorbeizog.
Wenig Später schreckten wir eine Alte Vettel auf, die Pilze oder dergleichen pflückte. Sie schimpfte lauthals, meinte, wir sollen aus ihrem Sumpf verschwinden, gab uns jedoch nicht einmal die Chance zu antworten, sondern hetzte direkt ein mächtiges Sumpfelementar auf uns los. Wir streckten es nieder, doch von der Hexe war keine Spur mehr zu finden!

Hexfeld 24
Der letzte Expeditionsabschnitt lag nun vor uns. Er begann ausgezeichnet. Wir begegneten zwei Moorstelzern, einen konnten wir mit der altbewährten Taktik niederstrecken, der zweite entkam uns in die Nebel. Schlussendlich wurden wohl noch drei Riesenfrösche auf uns aufmerksam. Sie waren allerding keine Gegner für unseren Stahl.

Wir Zogen am Rand zurück nach Klein Vestrus und hatten dort noch eine Begegnung mit einem der Berüchtigten Sumpftrolle. Wir schalteten ihn aus und nahmen ein seltsames Armband an uns, dass er bei sich trug

Im Lager angekommen erstatetten wir Bericht, füllten die Gruppentruhe auf, Untersuchten die Sporenprobe weiter und genossen ein wenig freie Zeit!

[DS MGQ TiF] Wildverhüter 2. Expedition

September 18, 2013

Auch eine Woche nach der ersten Expedition haben wir uns zur MGQ in den Fiebersümpfen zusammengesetzt. Hier der Ingamebericht:

Dank der feurigen Fünf gesteht mit Mutter Helia eine zweite Chance in den Sümpfen zu. Nach einer Woche der Ruhe und Rast juckte uns allen in den Schwertarmen. Der unruhige Rasan hat die Gruppe jedoch verlassen, ein recht leiser, aber stämmiger Umbar namens Balor ist jedoch mit einem der Luftschiffe gekommen. Im Training zeigt sich, dass er zerstörerisch mit der Waffe ist, der geschickte Wilbur aber wenig Schwierigkeiten hat, ihn zu treffen. Meine Heilkräfte würden erneut gebraucht werden. Schließlich weißt uns der Kommandant einige neue Hexfelder zu – wir machen uns sofort aufbruchbereit. Das sind:

Wilbur, ein Feldner-Halbling-Kämpfer, der einen halben Baumstamm als Schild trägt, der fast größer ist als er. Ein Meister der Verteidigung.

Bikalfu, ein wilder Mokaner-Späher, der Federschmuck an allen möglichen und unmöglichen Stellen trägt. Ein Kenner der Wildnis, der sich die Erfahrungen der ersten Expedition zu Nutze macht. Ein Meister des Bogens.

Ladril, sandelfischer Finstermagier, dessen Vertrauter eine gepanzerte Schildkröte ist. Ein Meister des Feuerstrahls und damit ein effektiver Trollbekämpfer.

Balor, umbarischer Allesfresser. Ein Meister der Zerstörung.

und schließlich meine Wenigkeit, Belhand, ein Heiler aus dem Land der Pferdeherren (Aenstein), Anhänger Helias

Hex 80 (erforscht; W03 (5))

Erneut dringen wir über dieses Hex vor und geraten in ein erstes schweres Gefecht mit 5 Sumpftrollen. Jedoch stärkt Balor unsere Reihen und zusammen mit Wilbur hält er gegen 4 von ihnen die Front – einer rennt schwer in unsere Bärenfalle. Der 5te wirft große Steine in den Kampf, trifft erst mich schwer, später Ladril. Während der kleine Wilbur standhält, wird auch Umbar deutlich schwerer verletzt. Jedoch gelingt es mir, nachdem ich mich selbst mit Lynzkraut geheilt habe, eine Heilende Aura zu etablieren – und mit heilenden Strahlen alle einigermaßen standfähig zu halten. Die Trolle regenerieren zum Teil heftig, aber die Feuerstrahlen Ladrils können sie scheinbar nicht ausgleichen. Erst wankt der erste und dann der zweite. Einen dritten verletzten kann ich blenden, so dass er kaum noch austeilt, schließlich fällt er auch. Die restlichen beiden wehren sich heftig, aber schließlich obsiegen wir. Eine Untersuchung ihrer Leichen fördert einige magische Dinge zu Tage: eine Froschzungenkette, die einen schneller handeln lässt (IN +1) sowie zwei Faulflechtenarmbänder, welche die Verteidigungskraft stärken (Abwehr +1) Zusammen getragen, verbessern sie sowohl das Schießen mit Armbrust und Bogen – als auch mit Zielzaubern (Schütze I).

Hex 72 (erforscht; W03 (5))

Hier erwartet ein weiterer Sumpftroll scheinbar seine Kameraden, trifft aber auf uns. Alleine hat er keine Chance, selbst wenn er an Flucht gedacht haben sollte, wovon bei diesen gottlosen, finsteren, primitiven Kreaturen nicht auszugehen ist.

Hex 73 (unerforscht; W02 (3) + W09(19))

Ein Nest äußerst gefählicher Mordmücken, ein gutes Dutzend etwa, wird erspäht, noch bevor sie aufmerksam werden. Nach kurzem Disput – mit den Augen geführt – beschließen wir, sie zu umgehen. Dabei haben wir Glück und stoßen auf Moorstelzer – zwei. Sowohl Bikalfu wie auch ich haben Schlafgift eingekauft und wir legen sie schlummern, um sie nacheinander niederzuschießen. Bewährte Taktik aus der ersten Expedition.

Hex 65 (unerforscht; E06 (4) + W09 (3 bei Bonus) + W03 (5))

Ein desorientierter Gnom stolpert vor uns durch den Sumpf. Während der Rest stehenbleibt, trete ich vor und bringe ihn dazu, anzuhalten, bevor er in ein Sumpfloch tritt. Mir ein Rätsel, wie er es hier solange geschafft hat. Seine Brillengläser sind dicker als seine Feldstecher, aber mit diesen kann er scheinbar wirklich sehen, den er macht ich auf eine größere Herde Moorstelzer aufmerksam, die ich durch seine Feldstecher – er trägt vier Stück davon bei sich – ebenfalls entdecke. Nachdem ich mich davon überzeugt habe, dass es sich nicht um einem gnomischen Schabbernack handelt und diese etwa nur vorne auf die Linse geklebt sind, stellen wir Balon ab, auf ihn aufzupassen und pirschen uns an. Schlafpfeile werden an alle verteilt, je zwei. Es zeigt sich, dass das äußerst umsichtig war. Zwar treffen wir vier von acht Moorstelzern – das Training mit Bikalfu hat wohl allen etwas genutzt – aber die fliehenden pesen davon und machen dabei aufgeregte Geräusche, welche die anderen teilweise wieder wecken, ein Exemplar kann kein zweites Mal niedergestreckt werden. Mit altbewährter Taktik nehmen wir sie uns einzeln vor.

Die weitere Erkundung des Gebietes lässt uns erneut Glück haben und zwei weitere Moorstelzer entdecken, womöglich sind es auch zwei der gerade entkommenden. Diese jedoch strecken wir komplett nieder und erschießen sie. Anschließend stoßen wir auf zwei Sumpftrolle, erschlagen sie und erbeuten bei ihnen einen Sumpfwurzelohrring, welcher einen besonders aufmerksam macht (Bemerken +2, Set II: Schütze I, Set III: VE+1).

Hex 52 (unerforscht; W18 (14) + W03 (2, ungewertet) + W12 (12))

Der weitere Marsch durch den Sumpf ist anstrengend, auch wenn uns Bikalfu sicher um die tiefsten Sumpflöcher herumführt. Plötzlich erscheint eine Art Tor vor uns, aus dessen bronzenem Glanz ein Ungetüm von der Größe eines Trolls oder Ogers ausspuckt und dabei eine Aura der Verwesung, Verdammnis und Fäulnis verströmt, wie sie selbst in den tiefsten Sphären Barns nicht vorkommt. Es folgen zombieartige Kreaturen, aber sie reagieren nicht auf uns, sondern ziehen stur geradeaus weiter. Nach rund einer Handvoll dieser großen Kreaturen und fast fünf Dutzend Zombies hört der Strom auf und das Tor verblasst. Wir nehmen uns den letzten Zombie vor und erledigen ihn rasch. Da wir immer nur den hintersten attackieren, zieht der Rest stur weiter. Nachdem ein gutes Dutzend erledigt ist, haben wir einen Faulbauch vor uns. Ein deutlich gefährlicherer Gegner, aber allein kommt er nicht an unseren beiden Kämpfern vorbei, um ernste Schäden anzurichten. Der Zombie vor ihm verschwindet geradewegs durch ein weiteres Tor – und auch, wenn einige es auch durchschreiten wollen, entscheidet sich der Großteil dagegen.

Erneut stoßen wir auf einen Haufen Sumpfmoskitos, Mordmücken, wie die Biester auch genannt werden. Einige werden aufmerksam, was uns zu raschem Rückzug drängt und uns diesen Ort weiträumig umgehen lässt.

Dabei geraten wir in eine regelrechte Stelzpede – eine Haufen weg rennender Moorstelzer – doch in dem Fall nicht vor uns, sondern etwas anderes. Bikalfus Gift ist leider aufgebraucht, jedoch hab ich noch einen präparierten Bolzen. So warte ich ab, bis der Großteil vorüber ist und lege eines der letzten Exemplare „auf Eis“. Dieses Exemplar erledigen wir dann gemeinsam. Das Schlafgift ist allerdings alle, wer hätte gedacht, dass wir so reichlich viel zu tun haben.

Hex 75 (unerforscht; W09 (19) + W09 (20))

Das Jagdglück beschert uns ein weiteres Moorstelzerpäarchen. Stumm einigt sich Bikalfu mit dem Rest, welches wir ins Visier nehmen. So gebündelt schießen wir alle auf den linken. Und tatsächlich fällt es und wird von uns ausgenommen.

Eine weitere Erkundung lässt uns noch so ein Päarchen entdecken und erneut gelingt es uns, eins davon niederzuschießen – eigentlich ist es Bikalfu fast im Alleingang …

Ein seltsamer Tag, irgendwie waren die Moorstelzer heute weniger aufmerksam als noch vor einer Woche – womöglich waren sie selbst etwas benebelt … Der gnomische Feldstecher, Baddelei Wolkentreu, war schließlich sehr froh, nach Klein Vestros gebracht worden zu sein. Schätze auch die anderen Gruppen können von seinen Feldstechern profitieren. Diesmal verläuft die Nachbesprechung des Kommandanten deutlich freundlicher … Bei einer Ausbeute von 20 Augen und 7 abgegebenen Zungen nicht verwunderlich – diesmal haben wir wirklich reichlich Beute gemacht!

[DS MGQ TiF] Wildverhüter 1. Expedition

September 13, 2013

Bei Dungeonslayers läuft ja gerade die erste MultiGruppenQuest, nämlich die Treibjagd in den Fiebersümpfen. Nachdem es mit meiner regelmäßigen Runde, den Feierabendslayers, nicht geklappt hat, erklärte sich steff bereit, eine Runde Hexploration zu leiten. Da ehh ein Spielbericht nötig ist, schrieb ich kurzerhand einen (reine Ingame-Sicht), bitte sehr:

Aus den verschiedensten Ecken Caeras hatte das Luftschiff interessierte Kämpen zusammengebracht, die Interesse an Gold und Ruhm zusammenbrachte:

Wilbur, ein Feldner-Halbling-Kämpfer, der einen halben Baumstamm als Schild trägt, der fast größer ist als er.
Goramon, ein wilder Mokaner-Späher, der Federschmuck an allen möglichen und unmöglichen Stellen trägt und immer wieder von seinem Bruder sprach, der hier irgendwo sein müsste …
Rasan, freiländischer Späher, oft Wortführer der Gruppe
Ladril, sandelfischer Finstermagier
und Belhand, ein Heiler aus dem Land der Pferdeherren (Aenstein), meine Wenigkeit

Nachdem wir uns auf dem Schiff ein wenig kennengelernt hatten, unterschrieben wir im Lager schnell den Vertrag, die, die es konnten, der Rest machte drei Kreuze, bevor es sich jemand anders überlegte. Goramon versorgte sich mit Betäubungsgift für Moorstelzer, während der Rest sich bei einer gerade wiedergekehrten Gruppe über die Gefahren informierte. Dort bekamen wir einige gute Hinweise und auch den Tipp, sich an der Gruppentruhe ausrüsten zu dürfen, wovon wir regen Gebrauch machten und unsere Ausrüstung ordentlich aufpolierten. Nach Rücksprache mit dem grimmigen Kommandeur starteten wir noch am gleichen Tag die Expedition.

Karte der Fiebersümpfe, der Status wird wöchentlich aktualisiert

 
Hex 80 (erforscht; W02 (4))
Ein erstes schweres Gefecht, nachdem uns drei riesige Frösche eingekreist haben. Mit ihren riesiglangen Zungen erwischten sie drei von uns schwer, Goramon wurde tödlich getroffen, noch bevor ich die heilenden Strahlen erneut auf ihn richten konnte. Wilbur bewährt sich im Nahkampf gegen die Kreaturen, während ich erst nach dem Kampf mit dem Heilen hinterherkomme …

Geschlagen ziehen wir nach Hause mit der Leiche Goramons …

Am Lager erfahren wir, dass ein Wiederbeleben im anderen Lager angeboten wird, aber das Luftschiff gerade abgeflogen ist. Jedoch ist mittlerweile sein Bruder Bilfalku dort eingetroffen, der nicht davon abzubringen ist, Rache zu nehmen und noch mehr Federn trägt als sein Bruder …

Das erste Hexfeld wird erneut durchquert.

Hex 72 (erforscht; W03 (5))
2 Sumpftrolle voraus, allerdings haben sie uns nicht bemerkt. Unsere Späher legen einige Bärenfallen aus, dann nehmen wir sie unter Beschuss – diesen erliegen sie allerdings auch, bevor sie sich uns nähern können. Da ich gehört habe, dass solche Wesen regenerieren können, schlagen wir ihnen die Köpfe ab und der finstere Elf verbrennt sie.

Hex 63 (unerforscht; W05 (8) + W09 (20))
Erst merken wir nix, dann bricht Rasan jedoch bewusstlos zusammen. Noch während ich ihn zusammenflicke, wir mir etwas schwummerig und meine Nase beginnt heftig zu bluten. Beim Elf ist eine leicht erhöhte Temperatur festzustellen, beim Rest nichts. Auch wenn meine Nase nicht aufhören will, ziehen wir schließlich weiter – es hätte mir Warnung genug sein sollen – umzukehren.

Jedoch ist uns erstmal das Glück hold, etwas mehr als 20 Meter voraus entdecken wir 2 Moorstelzer, die uns nicht bemerken, Bikalfu und Rasan legen beide mit dem Schlafgift schlafen. Rasan schleicht sich heran und wirft ein Netz drüber, während der Rest mit Bögen und Armbrüsten anlegt. Der Moorstelzer erwacht dabei, wird aber im Pfeil- und Bolzenhagel niedergestreckt. Das zweite Exemplar erwacht dabei nicht, wir verzichten wir aufs Netz und nehmen es unter Feuer und erlegen es. Augen und Zungen werden mit wenigen Handgriffen entfernt und eingesackt.

Hex 64 (unerforscht; W14 (13) + W09 (19))
Unser Hochgefühl der erfolgreichen Jagd weicht Ernüchterung. Wir sind von elfischen Wildhüter umstellt, die uns dazu zwingen wollen, den Sumpf zu verlassen und die Moorstelzerjagd ad acta zu lesen. Mir schlottern ziemlich die Knie, so wie die sich angeschlichen haben, sind das gefährliche Gegner. Rasan reist das Wort jedoch an sich und sagt das Verlassen des Sumpfes zu, der Anführer scheint ihm aber nct zu glauben. Kein Wunder, ich hätte ihm auch nicht geglaubt. Auch wenn sich meine Stimme überschlägt, betone ich, nicht zu wissen, dass wir etwas schlimmes taten und ich zusage, dass wir bereit sind, uns auf dem Sumpf zurückzuziehen. Erst scheint es so, als wollten sie uns zurückziehen lassen, dann kommt jedoch die scharfe Nachfrage, ob wir auch die Moorstelzer in Ruhe lassen. Ob es der scharfe Ton ist – oder die Goldgier in so manchem Auge, wir zögern einen Moment und der elfische Wildhüter befiehlt den Angriff. Von allen Seiten nehmen sie uns unter Feuer, erst bricht Bikaful, dann Ladril zusammen – noch bevor wir uns so recht wehren konnten. Wilbur nähert sich dem Anführer, während ich versuche, einem der Elfen mit einem Starre-Zauber Einhalt zu gebieten (OT: Halt!). Dies gelingt jedoch offensichtlich nicht, denn er beschießt uns weiter …

An mehr erinnere ich mich nicht, sondern musste es mir berichten lassen. Ich wurde durch einen Pfeil tödlich niedergestreckt – nur die Macht der Götter konnte mich zurückholen. Bikaful und Ladril konnten dank guter Heiltränk wieder am Kampf teilnehmen, im wesentlich war es aber der kleine Wilbur, der Pfeil um Pfeil schluckte und einigen Elfen den Garaus machte. Als sie flohen, wurden noch zwei von ihnen niedergestreckt, der Anführer entkam jedoch.

Meinen Leichnam schleppte man mit, um möglichst schnell ins Lager zurückzukommen. Auf dem Rückweg entdeckte man jedoch erneut zwei Moorstelzer, die dank des Schlafgifts und ähnlicher Taktik niedergemacht wurden.

Rasan begann über den Vertrag nachzudenken, wonach nur 2/3tel abzugeben wären. So recht war sich die restliche Gruppe nicht schlüssig, und da er anscheinend Gerüchte gehört hatte, dass diese Zungen die Fähigkeiten der Verspeisenden erhöhen könnte, brachte er die Gruppe dazu, dass jeder eine Zunge verspeist – ach wäre ich nur dabei gewesen, dann hätte ich sie vor diesem Trugschluss warnen können. So kehrte man schließlich ins Lager zurück, um Bericht zu erstatten – und sich einen erheblichen Anschiss abzuholen …


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