Mit ‘Aborea’ getaggte Artikel

GK Podcast #10 – Einsteigersysteme (Blogger-Karneval) und was sich seitdem getan hat

Januar 24, 2013

Diesen Monat dreht sich der Blogger-Karneval um das Thema “Einstieg ins Rollenspiel“, dem ich auch im GK-Blog eine eigene Rubrik gewidmet habe. Der Startartikel von Ludos Leonis findet sich hier, im RSP-Blog-Forum die Gesamtübersicht, wer schon was gepostet hat.

In der zehnten Ausgabe des Greifenklaue-Podcast widmen wir uns den aktuell verfügbaren Einsteigersystemen, die zur 2011er-RPC erschienen: Destiny Beginners (0:24), das Einsame Wolf Mehrspielerbuch  (0:32), Aborea (0:37) sowie Dungeonslayers (0:49 – da war die Box mit Einsteiger-Tutorial neu, letzteres übrigens jetzt online verfügbar, sehr zu empfehlen!).

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Seitdem ist an deutschsprachigen Produkten für Einsteiger relativ wenig neues erschienen.  Die Pathfinder Einsteigerbox ist da natürlich zu nennen, die viel nettes Spielmaterial (Pawns und doppelseitige Battlemap, eine Seite frei, eine mit dem bespielten Dungeon) enthält und einen ersten Überblick bei Pathfinder verschafft. Schlägt sich allerdings auch mit einigen Euro zu Buche.

Ein gutes Produkt wird sicherlich die Übersetzung der Star Wars – Edge of the Empire Beginner Box von den Heidelbären: starke Marke, gute Ausstattung, gelungenes RPG und endlich mal kein Fantasy, spricht vielleicht also auch andere Neueinsteiger an.

Quest hingegen ist eine Brett-Rollenspielvariante, stark orientiert an Solo-Abenteuern und hat mich nicht richtig angefixt, obwohl einige gute Ideen drinstecken. Allerdings eignet sich auch Descent 2 zum ersten anfixen, um mit den davon begeisterten dann mal Dungeonslayers, Aborea oder Pathfinder zu zocken.

Aborea 2nd für 16 Euro

Dezember 22, 2012

Bei Amazon gibt es z.Z. die zweite Auflage der Aborea-Box für 16 Euro (statt 20). Also, noch Nachbarn, Kinder, Verwandte, Bekannte oder andere potentielle Rollenspieler kennt, der sollte zuschlagen und es bei nächster Gelegenheit verschenken.

Die Box enthält neben den beiden Heften für Spielleiter und Spieler auch weiterhin 2 W10, die riesige Weltkarte, eine tolle Dorfkarte und neu, ein Abenteuerbuch mit ersten Abenteuern.

Wie Aborea im Vergleich zu anderen Rollenspieleinstiegssysteme abschneidet, haben wir in der 10. Ausgabe des GK-Podcastes berichtet.

Keep only 10 II – Rollenspielpublikationen

August 7, 2012

Nach den 10 Systemen wird nochmal eingedampft auf 10 Rollenspielpublikationen. Mir persönlich fiel das einfacher als 10 Systeme, auch wenn sich die Liste in 2, 3 Jahren sicher ändern würde. Vielleicht ist auch was interessantes für euch dabei.

Dungeonslayers Box
Ein schnelles System, welches ein Großteil meiner Bedürfnisse befriedigen dürfte.

Caera Box
Ein paar Regelergänzungen und eine knackige Hintergrundwelt für Dungeonslayers.

Pathfinder Beginner Box
Für PF braucht es an sich zu viele Einzelbücher, aber die Beginner Box muss mit rein, allein weil sie die Versorgung mit Battlemap und Pappminis in breiter Auswahl sicherstellt.

Aborea
Auch hier geben die beiden Karten den Ausschlag. Die riesige Weltenkarte ist ja letztlich eine Sandbox, in der man Dutzende Kampagnen starten könnte. Und die Dorfkarte ist extrem brauchbar. Und das system ist ggf. eine gute Abwechslung zu DS, wenn es etwas ressourcenbetonter zugehen soll.

Dungeon Crawl Classics RPG GRW
Ich würde mir natürlich einen anderen Keep only 10er sucher, der DCC leitet. Aber ich hätte schon sehr gern ein Buch, um z.B. Magier oder Kleriker zu spielen. Da die unterschiedlichen Erfolgsgrade unterschiedliche Ergebnisse haben, ist so ein Buch in Spielerhänden sehr nützlich. Zudem sind da so geile Illus drin, allein schon als Bilderbuch tauglich …

Die Höhlen der Fäulnis
Irgendwo braucht man ja auch ein paar Abenteuer her – viele. Zwar gibt es das Ding auch als Download, aber eben auch als Buch. 20 OneSheets vom ersten LabLord-Wettbewerb. Pflicht!

Dungeon Alphabet
Außerdem braucht es Inspiration – und dazu ist dieses Werk absolut geeignet (Rezi).

Deadlands: Hell on Earth
Für die  Abwechslung … Western, Endeit, Horror, Fantasy, dau ist das System gerade für so ein Westernsetting geradeu ideal.

Pathfinder: Rise of the runelords
Dauert zwar noch ein paar Tage bis es auf deutsch rauskommt – und ich würd es wohl auch erst einpacken, wenn ich es durchgespielt habe, aber dieser Abenteuerpfad in einem Band lohnt. Bespielen müßte ich es dann mit DS (oder Aborea), aber das tut dem Abenteuer kein Abbruch, denk ich.

Gammaslayers
Ist auch noch nicht draußen. Aber soviel Vorschußlorbeeren sind drin. Man kann es zusammen mit DS nutzen, man kann genauso zwischen Deadlands:HoE und GS in beide Richtungen was hin- und herschieben.

Das war es auch schon ;)

eZine Adventurers Gazetter #2 (deutsch) für Rolemaster und Aborea

Dezember 25, 2011

Auch wenn es der Name nicht vermuten läßt, handelt es sich um ein kostenloses deutschsprachiges Fanzine, welche diesmal Material zu Rolemaster und Aborea enthält. Letzteres wird mit einem Abenteuer in Leet, Trollspuren, unterstützt, während Werwölfe und Vampire für Rolemaster aufgerollt werden. Dazu seltene Heilmittel, einige Regelerweiterungen und mehrere Kurzgeschichten runden das ganze ab.

Das ganze findet sich im Downloadbereich von 13 Mann bei Aborea oderRolemaster, in letzterem auch die erste Ausgabe.

Das ein Abenteuer von Regelleichtgewicht Aborea auch mit anderen Systemen leicht umsetzen läßt, muss ich wohl eigentlich nicht extra erwähnen, oder?

Greifenklaue Podcast #10 – Einsteigersysteme

November 26, 2011

Einsteigersysteme.

Genauer: Deutschsprachige Einsteigersysteme. Dazu betrachten wir die vier auf der RPC neu erschienenden Systeme Destiny Beginners (0:24), das Einsame Wolf Mehrspielerbuch  (0:32), Aborea (0:37) sowie Dungeonslayers (0:49; in diesem Fall war die Box neu, das System gab es schon vorher – der Box liegt ein neues spezielles Einsteiger-Tutorial bei). Die letzten drei Spiele wurden übrigens auch getestspielt, nur zu Destiny Beginners sind wir leider noch nicht gekommen.

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Die vierundzwanzig Minuten davor verbringen wir aber auch nicht schweigend. Den Auftakt macht zum Jubiläum ein kleiner Blick hinter die Kulissen des Greifenklaue-Podcastes, was wir so machen, wie wir es machen und was wir so an Equipment nutzen.

Weiteres Vorgeplänkel sind das Hörspiel Dyrer (ab 0:11), Munchkin Zombies (ab 0:14) und Scott Pilgrim (0:21).

Die Frage zur Folge #10 ist, was ihr am Greifenklaue-Podcast verbessern würdet! Hier als Kommentar, im Greifenklaue-Forum, im RSP-Blogs-Forum oder per eMail - natürlich auch gern allgemeines Feedback zur Episode.

Achso, ganz bis zum Ende durchhören, eine bekannte Hollywoodstimme macht Werbung für eine Pathfinder-Seite! 

Links:

M20 goes Future – mein neues Projekt

November 19, 2011

Ihr erinnert Euch an Projekt Brickslayers? Sonst klickiklick. Das Projekt war im nachhinein gar erfolgreicher als gedacht, der Jungspieler dort war nun mittlerweile dreimal auf dem Rollenspielding (und damit gar einmal mehr als ich seitdem) und er hat Blut geleckt …

Kurzum, er hat mit Freunden M20 (das ist ein stark eingedampftes d20, wer es nicht kennt, hier gibt es die Version von Alex Schröder von 2006 und hier die etwas neuere (und umfangreichere) von Dirk Remmecke zur RPC 2008, Argamae hat diese Version rezensiert) gespielt und würde nun gern sein Star Wars Lego zum Leben erwecken – was ja schonmal sehr löblich ist! Da leider, leider Starslayers oder Aborea Space noch nicht verfügbar ist, die imho super für ihn wären, hab ich mich entschlossen, auf Basis von M20 eine SciFi-Version als Forenprojekt zu bauen. Einzelne Stadien werd ich sicherlich mal hier bloggen, wer im Detail mitreden und -testen will, ist herzlich im Projektforum willkommen.

Wie ich mittlerweile herausgefunden habe, gibt es zwar eine M20 Star Wars-Version (hier - Riesendokument mit toller M20-Sammlung mit über 600 Seiten und tollen Varianten), aber ich denke, ich geh da meinen eigenen Weg und mache zuerst eine deutschsprachige SciFi-Variante, die zumindest den Talentbereich aufweitet (Talente sind bei M20 das, was bei d20 Fertigkeiten sind), da ich denke, dass sie damit gut klar kommen. Ich werd auch erst eine allgemeine SciFi-Variante bauen, auf der man ein abgefeiltes Star Wars aufsetzen kann.

Soweit erstmal, freue mich sehr, wenn ihr am Gedankenaustausch teilnehmt!

[RPG-Radio] Arborea greift nach den Sternen!

Oktober 27, 2011

Der Kollege von RPG-Radio waren auf der SPIEL 2011 unterwegs und nach einem Jahr Funkstille gibt es einen hochinteressanten Werkstattbericht vom 13 Mann Verlag in Form eines Interviews mit Sebastian Witzmann. Es wird einiges interessantes verraten, z.B. dass für Traveller weitere eigene Produkte geplant sind, dass man bei Rolemaster einige Settings an den Start bringen will, dass die Shadow World gerade im Original umgestaltet wird und daher auch hierzulande etwas länger auf sich warten läßt und dass Aborea nach den Sternen greifen will. besonders interessant wird es, wenn Sebastian Witzmann verrät, was er so beruflich treibt und wie Aborea davon profitieren kann.

Eine interessante Info gab es noch zur limitierten Version von Traveller. Zwar gibt es keine inhaltlichen Änderungen, aber ein neues, großzügiges Layout mit teils neuen Illustrationen, so dass der Umfang um 100 Seiten steigt.

Zwar hat sich bei Heredium der Autor Andreas Schnell verabschiedet, doch soviel Material hinterlassen, dasses noch für Jahre reicht.

Den Werkstattbericht gibt es hier zum Anhören.

[Rezi] Zunftblatt #10 – Piraten, Seefahrer und Entdecker

Oktober 14, 2011

Hatte das Heft vor kurzem für den Rollenspiel-Almanach vorgestellt und möchte es gern hier auch nochmal unter die Lupe nehmen, zumal gerade Heft #11 (Zwerge, Hobbits, Kleine Völker) draußen ist.

Das zehnte Zunftblatt kommt mit rund 60 Seiten und dem Schwerpunktthema Piraten, Seefahrer und Entdecker daher. „Bis zum Horizont“ stellt gekonnt historische Navigationsmethoden vor und zeigt Möglichkeiten auf, wie man sie im Rollenspiel einsetzen kann – meist nur als kleines Element, um Farbe ins Spiel zu bringen, manchmal fällt aber auch ein Plothook ab. Die „Kreaturensammlung Meer und Küste“ beschreibt wertelos fast zwei Dutzend Kreaturen aus Natur und Mythologie, die man als Gegner einbauen kann, einige eignen sich wiederum als Aufhänger für Nebenhandlungen. „Von Zyklonen, Klabautern und anderen Meeresungeheuern“ geht auf Naturphänomene und Seemannsgarn ein, Unwetter, Stürme, Mahlströme, Flaute oder Ungeheuer der griechischen Mythologie, alles Mögliche (und Unmögliche), was Farbe in eine Seereise bringen kann. „Die Eroberung des Indischen Ozeans“ bringt dem Leser die Navigationskünste der Araber, die riesigen Flotten Chinas, den Entdeckerdrang der Portugiesen und schließlich die Handelgeschicke der Holländer nahe. Alle vier Artikel sind ziemlich unterhaltsam geschrieben und geben gute Ideen zur Hand, wie man eine Seereise und die Begebenheiten drumherum ausgestalten kann.

Zwei Abenteuer beschäftigen sich ebenfalls mit dem Schwerpunkt. „Der Schlüssel der Kirke“ ist ein universelles „Doppelabenteuer“ im Mantel- und Degen-Genre, welches sich wohl mit 7te See am besten umsetzen läßt. Inhaltlich eine „einfache“ Artefakthatz, liegt die Besonderheit im Doppelabenteuer. So heißt es, weil man erst eine Gruppe Piraten spielt, anschließend dieselben Spieler andere SC, nämlich Marinesoldaten, welche diese verfolgen. Eine durchaus nette Idee, allerdings ergibt sich daraus auch die ein oder andere Schwierigkeit – angefangen mit der Trennung von Spieler- und Charakterwissen bis dahin, dass Handlungen der zweiten Gruppe Handlungen der ersten, schon gespielten Gruppe, durchkreuzt hätten. Für die ein oder andere Gruppe sicherlich trotzdem ein reizvolles Experiment. „Dolphin, Drug and Diamond“ ist hingegen ein Piratenabenteuer, ebenfalls ohne Werte, z.B. mit Shadowrun oder einem Urban Action-Rollenspiel umsetzbar. Besonderheit hier: je nachdem auf welche Seite sich die Charaktere am Anfang schlagen, setzt sich das ganze fort. Das Ablaufschema erinnert an die Plot-Point-Kampagnen von Savage Worlds, sicher nicht das schlechteste Vorbild.

Der Interview-Teil ist auch recht dick, wobei man mittlerweile zum Abdruck des Gesprächs übergegangen ist, während man früher eher Gesprächszusammenfassungen druckte. Die thematisch zum Schwerpunkt passenden Bands The Jolly Rogers und die Honky Tonk Pirates wurden interviewt, dazu wurden noch Christian Kennig (Dungeonslayers) und Sebastian Witzmann (Aborea) zu ihren Einstiegssystemen und letzterer zu Operation: Fallen Reich befragt – außerdem werden beide Systeme sowie das Einsame Wolf Mehrspielerbuch im Vergleich auf ihre Einsteigertauglichkeit getestet. Moritz Mehlem konnte außerdem zu einem Werkstattbericht zu Drachen über Larm gewonnen werden und erklärt anhand seines Werks, wie es von der Idee zur Druckfassung kommt – praxisorientiert geschrieben, wie immer. Schlußendlich kommt noch Mark Wachholz zum Thema DSA-Film zu Wort, hier wieder in Berichtsform mit eingeworfenen Zitaten.

Dass das Tanelorn mittlerweile das Heimatforum des Zunftblatt geworden ist, merkt man spätestens bei den Rezis, so wird z.B. PDQ Sharp!, ein schlankes Mantel-und Degensystem, vorgestellt. Die Rezi zu Freebooter’s Fate, einem Tabletop, wo kleine Piratenmannschaften (und andere Teams) aufeinanderknallen, war sozusagen Pflicht, stammt von dort das tolle Titelbild. Malmsturm, Sachen zu Herr der Ringe, DSA, Shadowrun und Savage Worlds runden das Bild ab. Für Leute, die gar nicht mehr zum Tischrollenspiel mit real existierenden Personen am selben Tisch kommen, wird noch das Portal Drachenzwinge vorgestellt, wo man online Rollenspiele spielen kann.

Fazit: Für 3,50 Euro gibt es eine Tüte Buntes mitten aus der Szene. Kaum einer wird mit allen Artikeln was anfangen können, aber kaum einer im Gegenzug leer ausgehen. Und seien wir ehrlich, was die Jungs und Mädchen aus Lahnstein da vierteljährlich abliefern, ist nicht nur aller Ehren, sondern locker auch sein Geld wert. Dass nach dem Envoyer nochmal ein Magazin mit regelmäßiger Erscheinungsweise etabliert werden konnte, ist toll, dass man mit dem Inhalt auch noch was anfangen kann, noch toller!

Zum Zunftblatt hierlang!

Kleiner Bericht zum SommerDing und Fotogalerie zu Brickslayers

August 24, 2011

Letzten Sonntag war das SommerDing im Rahmen des Sommerfestes des Kulturzentrums Hallenbad, auf dem wir unsere monatliche Rollenspielveranstaltung RollenspielDing vorstellen. Neueinsteiger können an runden teilnehmen, Infotafeln betrachtet werden und natürlich sprechen wir die Leute auch an. in diesem Jahr erstmals dabei Rollenspiel mit Lego visualisiert, kurzum Brickslayers.

Wie erwartet war das Interesse an Brickslayers als Eyecatcher groß. Pünktlich um 14 Uhr waren ich und Christoph vor Ort, Gordon war schon vor Ort und hatte tische und Schautafeln aufgebaut. Ich hatte Freitag, Samstag und Sonntag früh an Brickslayers gebastelt, einerseits die Burgteile nach Anleitung und der Dungeon dadrin frei Schnauze mit den 4 Bereichen (siehe Quo vadis, Brickslayers?) mit der Prämisse, dass der Bereich beider Hexen größer ist als der der Orks. Das Gefängnis hab ich durch ein Dach verdeckt, auch weil mir ein weibliches Entführungsopfer fehlte … Soweit dann die Vorbereitungen, die Aufstellung halb wahllos zum Transport. (Auf die Fotos draufklicken zum Vergrößern!)

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Auf dem Ding kam es gefühlt zu mehr Anfragen, was da eigentlich gemacht wird und eine Proberunde mit Christoph und zwei Neulingen zwischen 10-12, einer nur für ne halbe Stunde, der andere komplett, auch wenn er zum Schluß etwas unkonzentriert wurde. In Grenzstein, einer Stadt am Rande des Königreich Brickstone, war eine Händlertochter entführt worden. Die Gerüchteküche sprach von einer alten Zwergenfeste, dort wohnenden Orks, dass das jedes Jahr wieder passiert und einer alten Hexe Violetta. Diese hat zusammen mit ihrer dämonischen Schwester die Orks unter ihre Knute gezwungen und brauchen für einen Verjüngungstrank einmal im Jahr zur Zeit der Sonnenwende eine junge Frau,welche sie die Orks entführen liessen.

Als Helden wurden der Gladiator (Legos), der Elf und der Magier gewählt. Die kleine Gemeinschaft reiste schon einige Zeit zusammen und hörte von den Vorfällen.

Kurzum, die Helden standen also vor den Toren jener Burg, die sich ihnen aus dem Morgennebel entgegenstreckte, die Mauern nicht bemannt und die Tore geschlossen. Der Magier entdeckte den Öffnen-Zauber und die der elf stürmte förmlich herein – was ihm fast zum Verhängnis wurde, sausten dort zwei Hellebarden aus einer Falle herunter. Der Lärm machte einige Orks aufmerksam, es entwickelte sich ein Kampf im Türdurchgang. Als einer der Orks seinen Speer in ein offenes Fass tunkte, hatte der Magier en richtigen Riecher und zielte mit dem Feuerstrahl drauf, verfehlte aber. Der brennende Speer hielt Legos und den Magier nicht lange auf, nicht jedoch ohne ihm ein paar Informationen zu entlocken – und eine erste Schatztruhe mit Gold und einem Edelstein zu erbeuten.

Dann ging es weiter zu Violetta, deren Türwächter ein Krokodil war. da man die Tür leise und nur einen Spalt aufmachte, ergab sich die Möglichkeit, das Krokodil ruhig zu stellen und warf ihm einen tierchen der Orkkörper vor die Schnauze, welchen es auch begierig verschlang. Yummy!   Gewertet hab ich das als Ablenkung über 5 Runden. Nun musste man sich mit den Viechzeugs von Violetta auseinandersetzen, 2 Skorpione, einem Krebs und einer Schlange, die sie noch in der Hand hatte. Doch auch hier konnte man sich durchsetzen – bis das Krokodil eingriff, einmal den Magier voll erwischte und vor sich hertrieb. Während Lagos kurz den Raum untersuchte und u.a. auch Tränke fand, floh der Magier in den nächsten Raum. Mehr aufgrund der Zeit war der aber leer (die zweite Schwester unterwegs, für die hatte ich Untote eingeplant), allerdings eine schmale Tür und eine Treppe fand sich dort. Die Treppe hinauf, die Goldmünzen erspäht, von einer Spinne gebissen stürzte der Magier auf die Treppe, während Lagos von hinten an stürmte und sich auf das Krokodil warf, welches schon die untersten beiden Stufen zermalmte. Kaum war das Krokodil erschlagen und der Magier wieder bei Bewußtsein, schnappte der sich den Goldhaufen – und war diesmal schnell genug … Hinter der Tür der Kerker mit der entführten tochter, die dann heile nach Grenzstadt gebracht werden konnte. Eigentlich wollte ich noch den Orkschamanen dort einbauen, den die Hexen dort eingesperrt haben, weil sie ihn nicht mit ihrer Willenskraft niederwerfen konnten, aber da die Eltern schon kurz vorher am Tisch waren …

Zwischendurch konnten noch Aborea und Dungeonslayers empfohlen werden sowie Kais Welt der Spiele, wo man das auch kaufen kann. Einige sind interessiert kleben geblieben und konnten von Gordon mit Infos versorgt werden und gleich zwei zeitungen mussten Brickslayers fotografieren, mal sehen, ob es auch irgendwo auftaucht …

Fazit: Unser Ziel, dem Rollenspiel etwas mehr aufmerksamkeit zu verschaffen als in den letzten Jahren, hat hingehauen. Viele Neulinge konnten wir nicht wirklich erwarten, Ziel war es eher, Rollenspiel als normales, harmloses Hobby zu zeigen und das ging gut auf. Dungeonslayers liess sich wirklich gut auf Lego umlegen und die Visualisierung führte zu zwei, drei Aktionen, die es ohne mit sicherheit nicht gegeben hätte.

Nun zu den restlichen Bildern: Brickslayers in Aktion.

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Der Infobereich vom SommerDing:

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Ein großer Dank geht noch an die Helfer, die zweite Runde (Falkengrunds Letzte Hoffnung auf M20 wurde gespielt) und die vielen rollenspieler, die Präsenz zeigten! Super gelaufen, Leute!

[WOB] Rollenspiel-Ding am 22.5. und Munchkin Zombie-Releaseturnier am 21.5.

Mai 18, 2011

In Wolfsburg wird dieses Wochenende einiges für Phantastik-Interessierte geboten.

Am Samstag startet um 11 Uhr das Munchkin Zombie-Releaseturnier bei Kai’s Welt der Spiele. Voranmeldung ist im Prinzip nicht von Nöten, erklärte man mir im Laden. Also, schaut vorbei. Nachfragen hier.

Sonntag ist dann Rollenspielding im Kulturzentrum Hallenbad ab 14 Uhr. Diesmal mit Flohmarkt und einige Runden werden bisher auch angeboten: Aborea, Castle Whiterock mit DnD 3.5 und Arkane Codex. Nachfragen hier.

Vielleicht sieht man sich???


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