Posts Tagged ‘Christoph Memmert’

Gratishörspiel Narcisse – mit Christophorus

Mai 4, 2011

Mitblogger Christophorus alias Christoph Memmert hat die Hauptrolle im Fanhörspiel Narcisse ergattert und spricht eben diesen. Ein französischer Noir-/Suspensekrimi, den man hier runterladen kann.

“Nachkriegsjahren! Narcisse Astor Courtemanche, eigentlich Narcisse Francoir Anton Pierre Lebleu Granoui Astor Courtemanche ist Privatdetektiv. Ein Detektiv, der für Geld alles macht. Als der skrupellose Geschäftsmann Henry Clairmont ihm den Auftrag erteilt, nach seiner Frau zu suchen, weiß Narcisse noch nicht, dass dies für ihn kein Auftrag wie jeder andere sein wird. Eine Hommage an den Film Noir”

Und wem es gefällt und es bannern mag, gerne:

Hellboy #7 – König Vold / Weihnachten in der Unterwelt

September 3, 2010

Christophorus hat reingelauscht:

In dieser Folge muss sich Hellboy, der beste Ermittler der B.U.A.P., der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen, mit seinem bisher größten Gegner auseinandersetzen: der Bürokratie. So spült die Buchhaltung der Behörde zwei längst vergessen geglaubte, aber unzureichend ausgestellte und sehr hohe Spesenabrechnungen des roten Riesen an die Oberfläche. Sehr zum Unmut seines Vorgesetzten Dr. Manning, der Hellboy umgehend in sein Büro zitiert und wutentbrannt eine Erklärung verlangt. Und Hellboy wäre nicht Hellboy, wenn ihn diese beiden Spesenabrechnungen nicht in zwei außergewöhnliche Abenteuer gestürzt hätten…
KRITIK
Die Folge braucht etwas, bis sie wirkt. Beim ersten Zuhören klingt sie recht zusammengestückelt und man fragt sich unweigerlich: »Hä? Hellboy und falsche Spesenabrechnungen?« Das scheint in der Tat eher nach einer Notlösung zu klingen als nach ausgearbeiteter Story, zumal beide Geschichten auf einer CD Platz finden müssen und daher recht kurz daher kommen. Doch die Intensität steigt, je öfter man den (wie gesagt recht knapp gehaltenen) Geschichten lauscht: Die Begegnung mit König Vold erinnert plötzlich nicht mehr an eine Begegnung mit einem skurrilen Weihnachtsmann, sondern an eine Begegnung mit einem Charakter, der nicht nur den wahren Namen von Hellboy kennt, sondern auch über sein Schicksal Bescheid weiß. Und der Abstecher in eine Gruft wirkt nicht mehr wie ein billiger Vampir-Slasher, sondern offenbart plötzlich vielschichtige Anleihen an Lewis Carrolls »Alice im Wunderland«.
Die Sprecher sowie Sound- und Musikuntermalung befinden sich auf gewohnt hohem Niveau, auch der Schnitt ist ordentlich und der Kürze der Geschichten gut angepasst worden. Das Tempo ist ordentlich, und natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Hellboys’ Sprüche ringen einem immer wieder ein Schmumzeln ab, und allein die Tatsache, dass die rote Kampfmaschine mit der Steinfaust Spesenbelege unzureichend ausgefüllt hat, ist schon einen Grinser wert.

FAZIT
Wirkt auf den ersten »Hörer« zusammengeschustert, aber spätestens beim zweiten Hören offenbart Folge 07 eine ganz eigene Qualität. Sehr kurzweilig und unterhaltsam!

Christoph Memmert

[Rezi] Drizzt 14 – Gefährliche Begegnung

Juli 20, 2010

Christophorus hat in die vierzehnte Folge reingehört.

STORY
Mit Entsetzen musste Drizzt Do’Urden feststellen, dass seine scheinbar vor Machthunger wahnsinnig gewordene Schwester Vierna hinter all dem Übel steckt und einen Pakt mit dem Meuchelmörder Artemis Entreri eingegangen ist, allein mit dem Ziel, Drizzt endlich zu töten und somit die Spinnenkönigin Lolth zufrieden zu stellen.
Als die Dunkelelfin mit einer Armee von Drow-Soldaten die unteren Minen von Mithril-Halle angreift, bleibt Drizzt nichts anderes übrig als sich ihr zu stellen, wird aber überwältigt und verschleppt. Ohne zu zögern machen sich Bruenor, Cattie-brie und Wulfgar auf den Weg, ihren Freund zu befreien. Doch der Preis für seine Rettung ist hoch…

KRITIK
»Gefährliche Begegnung« setzt die Geschichte um Vierna Do’Urden und ihren Willen, die Macht im Unterreich an sich zu reißen, nahtlos fort und begeistert wie schon bei »Das Vermächtnis« mit einer enorm dichten, düsteren Atmosphäre, die sich vom Anfang bis zum Ende zieht. Nur hin und wieder wird die Szenerie durch geschickt eingesetzte, charismatisch humorvolle Einlagen aufgelockert.
Auch die Dramatik kommt nicht zu kurz, denn der Verlust eines liebgewonnenen Charakters wurde so gekonnt inszeniert, dass einem unweigerlich die Tränen in den Augen stehen. Toll gemacht!
Toll ist ebenso der geniale Musik- und Klangteppich, mit dem die LAUSCHer diese Folge unterlegt haben. Ob Waffengeklirr, Echo oder Fußgetrappel – stets hat man als Zuhörer das Gefühl, mittendrin zu sein.
Eine Glanzleistung liefern auch wieder sämtliche Sprecher ab, allen voran Bea Kopyto, die als Vierna Do’Urden mehr als zu gefallen weiß. Bernd Hölscher und Annabelle Krieg liefern sich als Wulfgar und Cattie-brie sehr amüsante Wortgefechte, und Tobias Meister ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben.

FAZIT
Das Wiederauftauchen der Familie Do’Urden tut der Serie spürbar gut: Sehr düster, sehr brutal – und sehr atmosphärisch. Gepaart mit den grandiosen Sprecherleistungen und der packenden Inszenierung gehört »Gefährliche Begegnung« zu den Highlights der Dunkelelfen-Saga.

Christoph Memmert

[Rezi] Drizzt 12 – Der ewige Traum (Hörspiel)

April 14, 2010

Und endlich die zwölfte Rezi, bis 12 Uhr kann man bei uns noch Teil 13 und 14 gewinnen sowie n DnD-Mini-Booster.  Hier. Nun aber die Rezi von Christophorus:

Nachdem Drizzt, Bruenor, Wulfgar und Cattie-brie wieder vereint sind, machen sie sich gemeinsam auf den Weg nach Calimhafen, um ihren Halblingsfreund Regis zu befreien, der sich inzwischen im Kerker von Pascha Pook befindet, dem Anführer der Diebesgilde. Diesem ist es gelungen, Regis sowohl den magischen Rubin, als auch die Onyx-Statue, mit deren Hilfe die schwarze Pantherdame Guenhwyvar herbeigerufen werden kann, abzunehmen.
Dank seiner zahlreichen Spione, die in Form von Werratten durch sämtliche Gassen Calimhafens schleichen, weiß Pook, dass er das Ziel von Drizzt und seinen Freunden geworden ist. Also fährt er das mächtigste Geschütz auf, das ihm zur Verfügung steht: Als es dem Dunkelelf und seinen Begleitern gelingt, in den Palast des Paschas einzudringen, verfrachtet er seine Häscher dank eines magischen Artefaktes, genannt »Der Taros-Ring«,  auf die Tartarus-Ebene – eine Ebene, von der bisher niemand zurückgekehrt ist. Doch Pook hat seine Rechnung letztlich ohne Guenhwyvar gemacht…
Amüsant-actionreiche Folge, die den Abschluss des zweiten Hörspiel-Zyklus um den Dunkelelf Drizzt Do’Urden bildet und in der die aufgesplitteten Handlungsstränge aus Folge 11 wieder zusammengeführt werden.
Gewohnt bombastisch präsentiert sich abermals die Produktion: Sprecher und Sounduntermalung präsentieren sich auf sehr hohem Niveau, insbesondere die Kämpfe wissen zu überzeugen. Tobias Meister wird den Hörern vermutlich nicht nur als deutsche Stimme von Brad Pitt und Kiefer Sutherland im Gedächtnis bleiben, sondern auch als Drizzt Do’Urden. Obwohl mehr als einmal erwähnt, ist seine Wahl schlicht ein  Geniestreich. Annabelle Krieg wirkt als Cattie-brie manchmal etwas zu bemüht, während Wolfgang Bahro als Pascha Pook wiederum eine Idealbesetzung ist.
Was die Story betrifft, so wird das Gaspedal des öfteren zu stark nach unten getreten. Manche Szenen wechseln derart rasant, dass weder den Charakteren noch den Zuhörern die Luft zum Atmen bleibt, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Christoph Memmert

[Rezi] Drizzt 11 – Der magische Stein (Hörspiel)

April 12, 2010

Nun haut auch Christophorus in die Tasten und stellt die 11. Folge vor. wer selbst in die Tasten hauen will, kann das bis Mittwoch bei unserem Gewinnspiel tun.

Drizzt, Cattie-brie und Wulfgar haben zwar den Kampf gegen den Schattendrachen Trübschimmer in Mithril-Halle überlebt, mussten aber mitansehen, wie Bruenor Heldenhammer in eine Schlucht stürzte und ihr kleiner Halblingsfreund Regis von dem Meuchelmörder Artemis Entreti entführt wurde.
Während Cattie-brie den Entschluss fast, den großen Traum ihres Ziehvaters Bruenor – die Rückeroberung von Mithril-Halle – auf eigene Faust in die Tat umzusetzen und eine Armee auf die Beine zu stellen, heften sich Drizzt und Wulfgar an die Fersen Entreris und verfolgen ihn bis tief in den Süden nach Calimhafen, der Heimatstadt des Halblings. Denn der Meuchelmörder hat den Auftrag, den magischen Rubin, den Regis mit sich führt, seinem eigentlichen Besitzer zurückzubringen: Pascha Pook, dem Anführer der Diebesgilde und somit dem inoffiziellen Herrscher Calimhafens. Artreri scheint seinen Verfolgern auch immer einen Schritt voraus zu sein, bis plötzlich ein alter Freund wieder auf der Bildfläche auftaucht…

Wie gewohnt toll produziert, und auch die Story gewinnt durch die Aufnahme mehrerer Handlungsfäden wieder deutlich an Fahrt. Die Verlagerung in den Süden der Vergessenen Reiche verleiht der Geschichte einen frischen Anstrich, was die LAUSCHer mit einem entsprechenden Soundteppich stimmungsvoll zu untermalen wissen. Auch die Charaktere, wie Pascha Pook (super gesprochen von Wolfgang Bahro) oder Artemis Entreri (schön düster und verschlagen: Achim Buch), wissen zu überzeugen.
Auch wenn man sich für einige Story-Inhalte ruhig etwas mehr Zeit hätte lassen können, um sie zu entwickeln – wie etwa die Persönlichkeitsveränderung von Drizzt aufgrund der Maske, oder seine Beziehung zu Cattie-brie – gehört »Der magische Stein« endlich mal wieder zu den flotteren Folgen aus der Dunkelelfen-Saga. Hörenswert!

Christoph Memmert

[Rezi] Hellboy 6 – Ghost (Hörspiel)

September 19, 2009

Christophorus nimmt sich die sechste Hellboy-Folge zur Brust.

STORY

In dem amerikanischen Städtchen Arcadia haben Recht und Ordnung nichts zu melden: Seit über 100 Jahren schon regieren Überfälle, Morde, Bandenkriege und Schmuggelgeschäfte die Tagesordnung. Der Polizei bleibt kaum etwas anderes übrig, als dem korrupten Treiben tatenlos zuzusehen.

Plötzlich aber weckt eine mysteriöse Mordserie das Interesse der B.U.A.P., der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen: Eine Reihe hochrangiger Unterweltler wird hingerichtet vorgefunden. Und täglich werden es mehr. Die Spuren scheinen ins Nichts zu führen, denn hier wir dort fürchten die Kriminellen um ihr Leben. Und so machen sich Hellboy und seine Kollegen der B.U.A.P. auf den Weg, der Sache auf den Grund zu sehen.

Es dauert auch nicht lang, da stößt der dämonische Ermittler auf die Ursache des Unterwelt-Problems: Ein weiblicher Geist, bewaffnet mit zwei – auch in der diesseitigen Welt tödlichen – Schnellfeuerpistolen, sinnt auf blutige Rache und kann nicht eher ruhen, bis auch der letzte Verbrecher seinen letzten Atemzug getan hat. Trotz dieser rechtschaffenen Haltung sieht sich Hellboy gezwungen, die untote Dame – die zudem mehr über ihre unselige Existenz in Erfahrung bringen will – aus dem Verkehr zu ziehen. Verblüfft muss er jedoch feststellen, dass seine steinerne Faust, die bis dato so ziemlich jedes seiner Probleme aus dem Weg geräumt hat, nichts gegen einen Geist ausrichten kann…

 

KRITIK

Was für eine Folge! Hier geht wirklich die Post ab, und zwar in nahezu allen Belangen: Die Geschichte wurde sehr sauber von der Comicvorlage portiert, es kracht und scheppert, dass sich die Balken biegen, und die Produktion sowie die Sprecher sind mal wieder absolut 1A. Wer diesmal jedoch tiefer gehende Dialoge oder schematisch beleuchtete Moralfragen erwartet, wie sie beispielsweise bei Fast ein Gigant zum Tragen kamen, wird weitgehend enttäuscht sein. Ghost bietet allerfeinste Popcorn-Unterhaltung ohne große Schnörkel. Bitte mehr davon!

Christoph Memmert

[Rezi] Hellboy 5 – Fast ein Gigant

Juni 23, 2009

Neues Hörerlebnis von Christophorus:

STORY
Seit den schrecklichen Ereignissen in Rumänien ist Liz Sherman, Agentin der Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen, nicht mehr ansprechbar. Ein Homunkulus, eine künstlich geschaffene, menschenähnliche Kreatur, beraubte sie ihrer übernatürlichen Fähigkeiten – und somit auch ihrer Lebenskraft.
Hellboy und Kate Corrigan, ebenfalls eine Agentin der Behörde, begeben sich zurück nach Rumänien, um den Homunkulus aufzuspüren. Ihr Weg führt sie tief in die Berge zu einem abgeschiedenen Kloster. Dabei macht das Ermittler-Duo eine unfassbare Entdeckung…

KRITIK
Nach den beiden jeweiligen Doppelfolgen »Die Saat der Zerstörung« und »Der Teufel erwacht« schickt Lausch mit »Beinahe ein Gigant« die erste Hellboy-Einzelfolge ins Rennen. Rasante Action, markige Sprüche und ein düsteres, mystisches Ambiente bilden auch hier wieder die Grundlage für knackigen Hörgenuss. Damit weicht Folge 5 keinen Millimeter von der erfolgreichen Comic-Vorlage ab und vermittelt eine kinoreife Atmosphäre. Das ist nicht nur den schnellen Schnitten und der hervorragenden Sound- und Musikuntermalung geschuldet, sondern allen voran den Sprechern. So ist Tilo Schmitz als Hellboy ebenso wieder mit an Bord wie Joachim Tennstedt als Dr. Sapien. Als Gastsprecher konnte Helmut Krauss verpflichtet werden, der dem Giganten seine markante Stimme leiht.
Die Geschichte, die sich um einen Homunkulus dreht, der an sich und seiner Existenz zweifelt, wirkt mit ihren interessanten Figuren ordentlich tiefgründig und regt das ein oder andere Mal zum Nachdenken an; bremst die Fahrt, die das Hörspiel nimmt, aber oftmals unnötig ab.

Christoph Memmert

Ostergewinnspiel 2009 – Die Nachlese

Mai 16, 2009
Der Würfelheld hat unser gemeinsames Ostergewinnspiel einer Nachbetrachtung unterzogen, ich will auch noch einen Blick drauf werfen!

Am Anfang stand Andres Weihnachtsgewinnspiel, wo ich sowohl einige Greifenklauen beisteuerte als auch mit viel Spaß teilnahm. Schon im Dezember haben wir dann verabredet, zusammen was zu Ostern zu machen. Die erste Idee konnten wir dann allerdings aus Zeitmangel nicht umsetzen, aber die folgt zu Weihnachten, soviel sei verraten. Dafür sind übrigens weitere Blogs und Seiten gesucht, die sich beteiligen wollen!

Wichtig war mir, dass das Gewinnspiel auch in irgendeiner Weise wiederspiegelt, dass es von zwei Blogs veranstaltet wird – und schließlich kam die Idee auf, den Mittelteil einer Kurzgeschichte zu machen, den Anfang und das Ende sollte jeweils ein Blog präsentieren. Nicht jeder fand die Geschichten von uns gut oder inspirierend, aber sagenhafte 18 Leute reichten dann schließlich ihren Mittelteil ein – und es waren wirklich kreative und überraschende Geschichten dabei. Die 250 Worte-Grenze war eigentlich etwas tief gesetzt, aber so waren alle Geschichten fokussiert und niemand mußte befürchten mit seiner 2.000-Zeichen Geschichte von einer 10.000-Worte-Stampede überrollt zu werden. Gleicher Umfang für alle, auch wenn einige letztlich gar unter 100 Worten blieben. Einen Überzug gab es um 12 Wörter, was wir mit prozentualem Punkteabzug bestraften in Höhe der Überziehung. Die Geschichte war aber so oder so in den unteren Regionen angesiedelt, zumindest in der Wertzung unserer Juroren.

Apropos Juroren, jede Seite hat drei gestellt, aber da letztlich einige mir n(und nicht nur mir) bekannte Gesichter – persönlich wie übers Netz – teilnahmen, habe ich alle Geschichten anonymisiert, um etwaige Bevor- oder Benachteilgungen auszuschließen. Der erste Platz bekam 18 Punkte, der letzte 1 Punkt – in der Summe haben sich die ersten drei dann auch deutlich abgesetzt. Auch wenn interessanterweise die Geschichte, die beim ersten Juror auf Platz 1 beim nächsten auf Platz 18 landete… Aber das blieb dann tatsächlich die Ausnahme.

Ein Fauxpax passierte schließlich doch noch. Eine Jurorenwertung kam nicht an Land, die Zeit wurde knapp und ein Neujuror wurde gebraucht, netterweise sprang auch mein Pathfinderspielleiter (genauer: eier meiner…) ein, dann aber tauchte die Wertung doch noch auf. Kurzum, da ich natürlich über jedes Beschäftigen mit den Texten glücklich war, habe ich beide Srimmen hälftig eingepflegt.

Sensationell war der Erfolg bei den Sponsoranfragen, was hauptsächlich André zu verdanken ist, der hier seine Kontakte vom Weihnachtsgewinnspiel voll ausschöpfte. Letztlich hatten wir 18 Teilnehmer, aber “nur” 17 Preise (Nur ist gut. Das fand ich schon ziemlich gut.) – daher stiftete ich noch ne weitere Greifenklaue, damit wirklich niemand leer ausgeht. Und ich hiffe, dass es sich für jeden gelohnt hat, die Zeit zu investieren, auch wenn “nur” ein Fanzine rausgesprungen ist.

Auf der RPC lernten sich Andre und ich dann noch persönlich kennen, was für mich durchaus ein Conhighlight war. Erdenstern haben vor Ort auch noch ihre CD signiert, da wird sich der Gewinner hoffentlich auch drüber freuen!

Und nach der RPC? Aufgrund eines Anbieterhin- und herwechselns (Ahhhhh!) bin ich seitdem DSL-los und alles dauert ein wenig länger – zum Glück hatte Andre immer Verständnis und etwas Geduld mit mir.

Zuguterletzt noch zwei kurze Beiträge von meinen Juroren Dirk Götz bzw. Christoph Memmert:

Es war eigentlich keine Geschichte dabei die mir nicht gefallen hat. Manche haben sich leider ein paar Schwächen geleistet, wodurch sie auf die hinteren Plätze gerutscht sind. Andere wiederum konnten mich gleich durch Thematik, Schreibstil und/oder Originalität begeistern, was ihnen di vorderen Plätze einbrachte. Am schwersten war es aber im auch schon sehr guten Mittelfeld gegeneinander zu gewichten. Überrascht haben mich die vielen Parallelen, mit denen der feste Rahmen ausgefüllt wurde.

Im positiven Sinne überraschend war die Anzahl der eingesandten Kurzgeschichten. Exakt 18 Teilnehmer setzten sich an PC oder Laptop und ließen ihrer Fantasie freien Lauf, um zwei lose miteinander verwobene Textfragmente zu einem sinnvollen Ganzen zu verschmelzen. Unter den Einsendungen fanden sich zahlreiche kleine Perlen, wie der erste Platz beweist – auch wenn ich persönlich die Geschichte eines anderen Autoren auf dem Schirm hatte.

Ein riesiger Dank an alle Teilnehmer, Juroren, Sponsoren und natürlich an Andre!

PS.: Dank der Hörspielvorlieben von Christoph und mir gibt es nochmal was zu gewinnen, nämlich Karten für DIE HÖRSPIEL, hier zu lesen.

PPS.: Wer nochmal durch die Geschichten lesen will: 1. Platz, 2. Platz, 3. Platz. Restliche Beiträge I, II und III.

 

[Hörspiel] SACRED 2 – Der Schattenkrieger 04 – Das verbotene Wissen

April 18, 2009

Christophorus hat schon die vierte Folge des Quintetts um den Schattenkrieger Garlan angehört. Lauschet seinen Worten…

STORY
Nur knapp kann die noch immer verletzte Halb-Elfe Leandra einem heimtückischen Mordanschlag entkommen. Geleitet durch die Geisterstimme der verstorbenen Heilerin Mende, gelingt ihr die Flucht aus deren brennender Hütte. Umgehend eilt sie dem untoten Krieger Garlan nach, der sich auf den Weg gemacht hat, den Werwolf zu bekämpfen.
Tatsächlich gelingen es ihm und Leandra, die Bestie zu stellen. Doch damit beschwören sie ein weitaus größeres Übel herauf, als sie es sich auszumalen vermochten. Nur in allerletzter Sekunde können die beiden dem Schrecken entfliehen…
Ihr weiterer Weg führt Garlan und Leandra immer tiefer in den eisigen Norden hinein, bis der Krieger sich endlich am Ende seiner Reise wähnt: Dem Tempel der Forens, der Göttin der Weisheit und des Wissens. Hier erhofft er sich jene Schriften zu finden, die sowohl sein Dasein als untoter Schattenkrieger beenden, als ihm auch den Weg zur Großen Maschine weisen können. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Garlan: Wie ihm der Forens-Priester Lennard erklärt, ist die Biblothek mitsamt des gehüteten Wissens bei einem Überfall der Jünger Kers in Flammen aufgegangen. Doch sei die Hoffnung nicht verloren, denn in einem Turm in den Bergen hause angeblich ein mysteriöse Mann, der vor Urzeiten von den Göttern dazu verdammt wurde, jedes noch so kleine Geschehnis in Ancaria niederzuschreiben und zu protokollieren: Der Chronist. Und obwohl es sich nur um eine Sagengestalt handelt, macht sich Garlan, seine Weggefährtin im Tempel zurücklassend, auf den beschwerlichen Weg in die Berge – nicht ahnend, welcher neuerlichen Gefahr er die Halb-Elfin damit ausgesetzt hat…

Auch der Großinquisitor bleibt bei seiner Suche nach der Großen Maschine nicht untätig. Mithilfe des ebenfalls zum Schattenkrieger mutierten, ehemaligen Elfenhauptmannes Assur täuscht der Diener Kers seine eigene Entführung vor, um ganz in Ruhe und ohne etwaige Häscher aus der eigenen Kirche nach der Maschine suchen zu können. Tatsächlich scheinen die beiden Verbündeten unaufhaltsam in ihrem Bestreben zu sein…

KRITIK
Das wird ja immer besser! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Wirkte schon der dritte Teil, »Im Bann der Bestie«, deutlich straffer und ideenreicher inszeniert als die Vorgängerfolgen, so legt »Das verbotene Wissen« nochmal eine Schippe nach: Tolle Dialoge und abermals viel Abwechslung im Geschichtsverlauf wissen zu gefallen. Ältere Zuhörer dürften sich über das ausgeprägt dunkle Setting, die gekonnt eingefügten Horror-Elemente und die vielen Action-Sequenzen freuen. Als besonders überraschend entpuppt sich die Einbindung des Erzählers Helmut Krauss in die Geschichte – schöner Kniff!
Über die Qualität der Produktion lässt sich ohnehin nicht mehr viel sagen. Alles befindet sich auf gewohnt hohem Niveau, inklusive der Sprecher. Schade nur, dass mit der fünften Folge der Ausflug nach Ancaria enden wird…

FAZIT
Eine abermals hervorragende Produktion, die in jeder Disziplin zu überzeugen weiß. Dann mal ab auf die Zielgerade!

Christoph Memmert

[Rezi] Caine 8 – Torrkan (Hörspiel)

Februar 14, 2009

Christophorus ist mit neuer Rezi am Start:

STORY

Neben Linda Watkins, die sich noch immer in den Händen des Aganoi-Kollaborateurs Joel Grady befindet, haben auch Art Jeffries und Wachowski die Explosion der Militärbasis Outpost 13 überlebt. Einzig der scheinbar verrückt gewordene Collin Drake bleibt verschollen, und so machen sich Jeffries und Wachowski eilig auf die Suche nach ihrem Arbeitgeber – wohl wissend, was der Tod des Millionärs auslösen könnte: Sollte der Herzschlag Drakes versiegen, würden durch biotechnische Mechanismen bis zum Rand mit Sprengstoff gefüllte Marschflugkörper in Gang gesetzt werden, die die unterirdischen Höhlen San Franciscos zum Ziel hätten. Nicht nur die dort hausenden Aganoi, auch sämtliche Bewohner der Stadt würden ein jähes Ende finden…

Auch auf Kyan’kor spitzt sich die Lage zu. Mit einer Armee von Scheren-Dämonen drohen die Aganoi, ihre langjährigen Feinde endgültig zu überrennen. Doch die tentakeligen Aliens haben die Rechnung ohne Steven Caine, Sergeant Killkenny und der Kyan’kor-Priesterin Dhala’rin gemacht: Mithilfe des Amulettes, das Caine um den Hals trägt, gelingt es dem Trio, die mächtigen Elementar-Dämonen zu beschwören. Tatsächlich scheint die urtümliche Gewalt dieser Kreaturen die Wende auf dem Schlachtfeld zu bringen. Im Augenblick des Siegs jedoch offenbart Dhala’rin ihre eigentlichen Ziele. Ziele, in denen Torrkan, der Schlächter von Kyan’kor, eine tragende Rolle spielt…

 

KRITIK

An Dramatik ist die nunmehr achte Folge der viel geachteten »Caine«-Reihe kaum zu überbieten. Insbesondere der Schluss wartet mit einem waschechten Cliffhanger auf und überrascht mit einem nicht erwarteten Ereignis.

Die humorvollen Passagen, die vor allem durch Sergeant Killkenny zum Ausdruck kamen, wurden auf ein Mindestmaß zurück geschraubt und mussten einer noch düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre weichen. Das macht »Torrkan« zu einem eher schwer verdaulichen Happen, fügt sich somit aber nahtlos in die Vorstellung ein, die Serie könne auch ganz gut ohne Happy End beendet werden.

Produktionstechnisch zeigt sich die Folge wie gewohnt auf dem konstant hohen Niveau ihrer Vorgänger, wobei die musikalischen Elemente diesmal von der US-amerikanischen Hardcore-Band Devil’s Gift eingespielt wurden.

FAZIT

Die »Caine«-Reihe nähert sich ihrem Höhepunkt und trumpft mit noch düsterer Atmosphäre auf. So muss das sein!

Christoph Memmert

 


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