Posts Tagged ‘DSA’

Weise Worte über DSA am Morgen

Juli 26, 2014

Überraschenderweise hab ich heute morgen ein paar Worte in einem DSA-Buch entdeckt, die ich vorbehaltlos unterschreiben würde. Ich zitiere:

Als Spieler des Schwarzen Auges kennen Sie die Proben und wissen, wann eine solche Probe fällig wird – nämlich immer dann, wenn der Spieler seinen Helden eine Tat vollbringen läßt, deren Ausgang nicht von vornherein feststeht. Der Spieler sagt zum Beispiel: »Alrik klettert außen am Burgturm entlang.« – »Dann darf ich wohl um eine Geschicklichkeitsprobe bitten«, wird der Meister normalerweise kontern. Damit macht er es aber dem Helden relativ leicht! Gehört zum Klettern nicht auch Kraft oder gar Mut – wenn die Tour in großer Höhe stattfindet? Natürlich kann der gewissenhafte Meister dem Helden nacheinander eine Kraft-, Geschicklichkeits- und Mutprobe abverlangen, aber diese dreifache Würfelei ist nicht gerade förderlich für den Spielfluß.

Gefunden im A!A-Forum, das Original im Buch der Regeln II zu DSA 1.

Uhh, ich bin damals erst mit DSA 2 zum Hobby gekommen. Schade eigentlich!

Media Monday #160

Juli 21, 2014

Sequel, Prequel, Smaug und Namenlose Nächte … Das erwartet den Leser in der 160. Ausgabe des Medien-Journals von Wulf. Viel Spaß!

1. Einmal einen Tag auf Recht und Ordnung pfeifen: Mit dem Bösewicht Smaug würde ich gerne einmal die Plätze tauschen, denn dann kann ich mal eine andere Zwergengruppe als die von Ohrhammer aus nächster Nähe sehen… Gut, die Mengen an Gold schaden ja auch nicht …

2. Ein gelungenes Prequel macht für mich aus, dass es Versatzstücke und Themen des jeweiligen Universums enthält, das Universum um einige Aspekte erweitert und in sich ein gelungener Film ist.

3. Wohingegen ich mir von einem Sequel erhoffe, dass es … Versatzstücke und Themen des jeweiligen Universums enthält, das Universum um einige Aspekte erweitert und in sich ein gelungener Film ist.

Ja, ich hab da die gleichen Erwartungen, letztlich ist es ja auch nur der Zeitpunkt, an dem beide fortsetzen, der Unterschied.

4. Ich ärgere mich richtiggehend, dass ich noch immer nicht dazu gekommen bin, mir Breaking Bad zu Gemüte zu führen, denn da freu ich mich schon ziemlich drauf.

Das ist der Schutzumschlag …

5. Namenlose Nächte (das “Ab 18″-Rollenspiel-Abenteuer) hat mich richtiggehend überrascht, zumal es ein DSA-Produkt ist.

6. Das letzte Mal, dass ich mit einer Empfehlung so richtig fies auf die Nase gefallen bin, war beim Kauf einer Digitalkamera. Ja, schade, weil die sind teuer.

7. Zuletzt gelesen habe ich Fallen Son – Der Tod von Captain America und das war durchwachsen, weil es weniger eine durchgängige Geschichte erzählt, als hier und da einige Aspekte des Marvel-Universums ausleuchtet. Und natürlich ist er nur zwei Jahre tot geblieben …

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Greifenklaue Podcast #26 – DSA-LARP & GCT 2014

Juli 19, 2014

Diesmal berichten Christophorus und ich von unserem zweiten gemeinsamen LARP, den DSA-Con Es ist was faul ... Außerdem stelle ich die 25 Gratiscomics vom Gratiscomictag 2014 vor, was mir gefiel und was mir eher nicht gefiel.

Hier zum Runterladen oder dort zum direkt anhören

Inhalt

0:02 Gemischte News (s.u.)
0:05 Star Wars – Am Rande des Imperiums – Etwas Vorgeschmack

0:15 DSA-LARP “Es ist was faul”
0:37 Gratiscomictag 2014

1:13 LARP: The Series
1:15 Journey Quest Staffel 2
1:19 Sarah Connor Chronicles

Erwähnte News, Links & Co KG
Ohrhammer-News (0:02)
Star Wars – Am Rande des Imperiums-Rezi (0:05)
Ausgespielt-Episode zum erweiterten Star Wars-Universum (0:13)
Game of Thrones-Einsteigerset (0:06)
Star Wars-X-Wing Wave 5 mit YT 2400
Gung Ho-Blog

(c) FFG

Ankündigungen:
Aufgenommen ist schon eine Episode mit Star Wars: Am Rande des Imperiums sowie so gut wie aufgenommen eine Episode zum aktuellen Rollenspielkarneval, rund um die Frage, wie man NSCs Tiefe verleiht.

 

Empfehlenswertes DSA-Buch

Juli 18, 2014

Endlich ein DSA-Buch, der den Geschwafelanteil auf ein erträgliches Mass reduziert: Das Diarium des Weitreisenden.

Es wird sämtliche nützliche Spieltipps enthalten, die es je zu DSA gab.

Entdeckt bei Nandurion, her bei Ulisses, übrigens als 1.000stes Produkt.

Greifenklaue Podcast #25 – Neue Runden

Juli 13, 2014

Den Hörer erwartet ein Ausflug in diverse unserer neuen Runden: DSA, Savage Worlds, Sundered Skies, Zombieslayers, Slay of Thrones, D&D classic, die Nachverlosung zum WOPC und eine Zwergengeschichte mit Christophorus.

Hier zum Runterladen oder dort zum direkt anhören

Inhalt

0:04 Nachverlosung WOPC

0:09 Berichte und Smalltalk über unsere neue Runden / Systeme, als da wären:
0:10 DSA (Christoph) + DSA-Vorfreude Namenlose Nächte (Diskussion) (Ingo)
0:20 Sundered Skies /SaWo (Ingo)
0:40 D&D classic / Mystara (Christoph)
0:46 Zombieslayers – Über 400m (Teaser I / Teaser II) (Ingo)
0:54 Einer flog übers Greifennest (Dungeonslayers – Slay of Thrones) (News/Download) mit Neulingen (Ingo)
1:05 Vorfreude auf Mutant Epoch / Fiasko (Rundenbericht)

1:13 Christoph in Kupferblut inkl. Teaser


Erwähntes / News / Links
DSA-Beta (0:19)
Kickstarts: Elyrion + Traumlande + Itemcards (0:32)
Splittermond for free (1:18)
Rollenspieljargon (Wir erwähnen u. a. Taschenlampenfallenlasser, Barbie-Spieler und MinMaxer)
Survive The Undead (das andere deutsche Zombiesystem mit den erwähnten Hochhaus- und Mallorca-Abenteuer [hier])
Fiasko Zusatzszenario
LARP-Taverne in Helmstedt
PRD ist tatsächlich zurück! (1:18)
Lied von Eis und Feuer (1:22)
Der Siedler-Spieler, der etwas verärgert ist, und meine potentielle Reaktion auf eine 27h-Gruppenzusammenführung vorweg nimmt:

Ankündigung
DSA-LARP “Es ist was faul” (1:09) dann im Greifenklaue Podcast #26

Günther Lietz (Taysal) im Kamingespräch (Nebula Arcana)

Juni 21, 2014

Vor kurzem wurde für Savage Worlds das deutsche Setting Nebula Arcana von Prometheus angekündigt, für das sich Günther Lietz, einigen als Taysal bekannt, verantwortlich zeigt. Nachdem ich mir die System-Homepage zu Gemüte geführt habe, hab ich Taysal mal einige Fragen zu Nebula Arcana und seinem sonstigen Schaffen gestellt!

GK: Hallo Günther aka Taysal!

Dem ein oder anderen Leser hier bist Du mit Sicherheit bekannt, wenn nicht direkt, dann doch dank Deiner regelmäßigen, vorderen Platzierungen beim WOPC. Trotzdem, magst Du Dich und Dein rollenspielerischen Werdegang einmal kurz vorstellen?

Taysal: Da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Ich bin seit sechsundzwanzig Jahren dem Hobby treu ergeben, habe wie so viele mit DSA angefangen und irgendwann AD&D, Shadowrun und Earthdawn für mich entdeckt. Vor einigen Jahren habe ich dann Savage Worlds und seine Möglichkeiten für mich entdeckt.

GK: Dein Savage Worlds-Setting Nebula Arcana erscheint bei Prometheus unter dem Label Urban Fantasy. Nach dem Lesen der bisherigen Infos der Website erinnert es ein wenig an Men in Black meets Hellfrost. Liege ich da richtig und wie würdest Du es als Elevator-Pitch, also in 3-5 Sätzen, beschreiben?

Taysal: Der Vergleich mit Men in Black passt schon irgendwie, aber mit Hellfrost hat das Setting nichts zu tun, außer vielleicht den Begriff Fantasy. In Nebula Arcana geht es darum, dass neben der irdischen Welt noch eine magische Welt existiert, die wiederum aus einzelnen, kleineren Domänen besteht, die in einem magischen Nebel liegen. Den Nebel zu durchschreiten ist beinahe unmöglich, deswegen wurden und werde Portale erschaffen. Das ist dem Pentagramm-Orden ein Dorn im Auge, denn die Kreaturen aus der magischen Welt haben nicht immer gute Absichten und verfügen zudem über große und gefährliche Mächte.

GK: Was sind die Vorbilder, wo liegen die Eigenheiten des Setting?

Taysal: Anfangs gab es vom Verlag ein paar Vorgaben für das Setting. Aber wir hatten schnell neue und andere Ideen, die wir umsetzen wollten. Schlussendlich gab es dann freie Hand und wir durften uns ziemlich austoben. Es sind sicherlich Einflüsse aus unterschiedlichen Quellen vorhanden, aber Nebula Arcana ist eigenständig. An Eigenheiten bietet NebA ziemlich viel: Kritische Fehlschläge können mit Bennies nicht weggekauft werden, Schaden kann man dagegen hochwürfeln. NebA ist auch ein ernstes Setting. Die Wächter sind immerhin Mitglieder des Pentagramm-Ordens, der seine Ziele auch mal skrupellos durchsetzt und Kollateralschäden in Kauf nimmt. Das kann manchmal zu harten Entscheidungen und Konflikten führen. Es gibt sehr viele Settinggeheimnisse, die entdeckt werden können. Es gibt eine Rasse nur für Männer, eine nur für Frauen. Es gibt Kreaturen, die Sex als Waffe einsetzen können. Es gibt besondere Regeln, wie ein Ressourcensystem für Ausrüstung oder auch den Epilog am Ende des Spielabends. Jeder Wächter verfügt über Magie, die ohne Machtpunkte auskommt. Es gibt Unikate, eine Art magische Einweggegenstände. Es gibt Portale, um zwischen den Welten zu wechseln und sehr schnell ans Ziel zu kommen. Na ja, und noch einiges mehr.

GK: Was für Charaktere gibt es zu spielen?

Taysal: In NebA schlüpfen die Spieler in die Rolle von Wächtern. Diese sind Leute aus unterschiedlichen Bereichen des Lebens. Das können Menschen, aber auch Nimbati sein, Kreaturen aus den Domänen. Wächter gehören einem der fünf Ordenshäuser an, die es in NEBULA ARCANA gibt: Abraxas, Didymos, Prometheus, Tanach und Tatau. Manche der Wächter haben ihr ganzen Leben dem Orden verschrieben und üben den Job quasi Hauptberuflich aus. Andere erledigen ihre Aufgaben nebenbei und versuchen Privatleben und Wächtertum unter einen Hut zu bringen. Die Ausrichtung bleibt dabei ganz den Spielern überlassen.

GK: Wie sähe ein typisches Abenteuer aus?

Taysal: Bei dem typischen Abenteuer handelt es sich meistens um Missionen, die sich wiederum um unterschiedliche Dinge drehen können. Oft wird es aber darum gehen einen Nimbati einzufangen, zu erledigen oder seine Beteiligung festzustellen. GK: Apropos Abenteuer – was ist denn an Abenteuern enthalten? Taysal: Im Settingband wird es einen Abenteuergenerator geben und dazu etliche Savage Tales. So wie man das üblicherweise kennt. Ich hätte zwar gerne eine PPK im Settingband, aber der Verlag möchte die lieber später als eigene Publikation nachschieben. Vorausgesetzt das Setting kommt bei den Savages an und es gibt eine entsprechende Nachfrage.

GK: Sind neben dem Settingband noch weitere Bände in Planung?

Taysal: Das kommt auf die Akzeptanz des Settings an. Es ist geplant eventuell eine PPK herauszubringen, aber der Rest steht noch in den Sternen.

GK: Nach dem Lesen der Website hab ich nur einen Hinweis auf Elektrizität gefunden, bin ich mir aber immer noch nicht sicher, zu welcher Zeit es spielen wird: Gegenwart, viktorianisches Zeitalter oder was ganz anderes?

Taysal: Nebula Arcana spielt in der Gegenwart. Dementsprechend gibt es auch Elektrizität. Die Besonderheit ist, das diese im magischen Nebel und den Domänen nicht funktioniert. Ein Nachteil, mit dem der moderne Wächter umgehen muss.

GK: Du warst ja auch beim Savage Worlds-Setting-Wettbewerb fleißig und hast ihn mit Chicken Wings gewonnen. Da das Setting in Bälde veröffentlicht wird, verrate uns doch bitte, was einen dort erwartet!

Taysal: Chicken Wings ist ein humorvolles Setting und Abenteuer, das sich an “Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew” orientiert. Die Spieler übernehmen die Rollen von Piloten und liefern sich abstruse Luftkämpfe, während sie versuchen eine Maid in Nöten zu retten. Dabei kämpfen sie unter anderem gegen Luftpiraten und andere Fellträger.

GK: Wo liegen für Dich die Vorteile vom Savage Worlds-System?

Taysal: An der großen Freiheit, dem Unwägbarkeiten und somit dem steten Risiko, an der Wandelbarkeit der Regeln, in den vielen Settings, in der schnellen Abhandlung von Situationen und noch vielem mehr.

GK: Was spielst Du den selber gerade aktuell an Rollenspielen?

Taysal: Derzeit beschäftige ich mich natürlich viel mit Savage Worlds und eigenen Settings und Abenteuern. Aber ich habe auch noch Barbarians of Lemuria, Numera, die Iron Kingdoms, Fate und FAE auf dem Plan. Ende des Jahres kommt D&D5, auf das ich mich sehr freue, für Herbst habe ich Mutant Chronicles im Hinterkopf. Aktuell überlege ich mir, ob ich mich etwas nähe mit dem neuen Star Wars beschäftigen soll. Das sind alles natürlich Zeitfresser, denn ich lese das alles nicht nur, sondern spiele es ja auch.

GK: Ich bedanke mich herzlich für das Gespräch und wünsch Nebula Arcana viel Erfolg – ich jedenfalls bin schon gespannt!

Larptaverne Gasthaus zur Schwarzen Eiche 03.05.2014 (Haus Wetterstein)

Mai 3, 2014

Heute ist wieder die Larptaverne Gasthaus zur Schwarzen Eiche auf Haus Wetterstein. Mit 10 Euro ist man dabei, ein lockeres Ambientetreffen. Einladung gibt’s hier.

Drei Wochen später ist übrigens der DSA-LARP Es ist was faul auf Haus Wetterstein, genauere Infos können beim Veranstalter nachgefragt werden (z.B. via GK-Forum).

Media Monday #148

April 28, 2014

Wieder ein Media Monday vom Medienjournal mit 7 Fragen.

1. Die beste Film-Szene, die in Berlin spielt, gibt’s in der Bourne-Verschwörung. Wie Bourne die CIA austrickst und dort einbricht. Starke Szene, die im Gedächnis bleibt.

2. Herr der Ringe I-III ist für mich der perfekte Filmeabend. Natürlich nicht alle auf einmal … Andererseits ist oft der Film egal, da guck ich auch gern Zombietrash, nette Freunde zum Mitschauen sind da viel entscheidener für das Gefühl eines gelungenen Filmabends.

3. Das Duo Thiel und Boerne macht einen nicht unbeträchtlichen Teil der Faszination von Tatort Münster aus, weil der Humor es doch recht erfrischend von manch trockener deutscher Krimiproduktion abhebt.

4. Wie ich Filme schaue und erlebe, hat sich durch das Internet/die sozialen Netze vor allem dahingehend verändert, dass ich relativ oft hinterher die Fakten zu dem Film auf Wikipedia nachlese. Wie erfolgreich war er? Was sagen andere? Welche Details hab ich übersehen, was waren eingebaute Eastereggs.

5. Wenn ich die Chance hätte, einmal den Zombie Survival Guide live auszuprobieren, ginge damit ein Traum für mich in Erfüllung. Naja, vermutlich eher ein Alptraum … ;)

6. DSA scheint die besten Tage hinter sich zu haben, weil es immer einen Teil seiner derzeitigen Fangruppe verlieren wird und es so viele tolle, alternative, (bessere!) Rollenspielsysteme für fast jeden Geschmack gibt!

7. Zuletzt gesehen habe ich The Clone Wars – Staffel 1 und das war überraschend unterhaltsam, weil es wirklich tolle, kleine, mal in sich geschlossene, mal über mehrere Teile gestreckte Geschichten im Star Wars-Universums sind.

Einst war es Clone Wars, eine Star Wars-Cartoon als Film bzw. Mini-Serie, die mir Star Wars nach den ersten drei Episoden noch mehr versalzte, konnte mich die Animationsserie fünf Jahre später wieder etwas aussöhnen. Bei Super RTL ab und an beim Durchzappen hängen geblieben, gab es einige hervorragende Einzelepisoden, die Lust auf mehr machten – und spätestens mit dem SW-Rollenspiel wurde es Zeit, sich mit der Serie intensiv auseinanderzusetzen.

Die erste Staffel dreht sich noch im wesentlichen um den Hauptplot: General Skywalkers Zeit während der Clone-Kriege, wo Klonsoldaten und Druidenarmeen miteinander konfrontiert sind. Am Ende wird aber auch eine, eigentlich zwei Halunkenbanden eingeführt, die später noch mehr Trouble machen!

Ach, und ich habe dabei tatsächlich 50 Kilometer auf dem Standrad abgeradelt … Ist doch auch mal was …

D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge – Teil 3 (Frage 15-21)

Februar 26, 2014

Der dritte Fragenblock:

15. What was the first edition of D&D you didn’t enjoy? Why? – Welches war die erste Edition von D&D, welche Du nicht mochtest? Warum? Auch wenn ich anfangs einige Probleme mit der 3ten hatte, kam ich da schnell rein und war begeistert. Bei D&D 4 war das anders, die mag ich bis heute nicht. Warum? Da wurde gerade im Tanelorn drüber diskutiert und neben den vielen Marketingfehlern find ich hauptsächlich, dass D&D sich auf einen einzigen Spielstil verengt, der mir nicht liegt. Und das, obwohl ich eigentlich eher in der gamistischen Ecke zu Hause bin. Auch, dass einige Kernelemente von D&D über Bord geworfen wurden behakt mir nicht. Pathfinder, DCC oder LotfP zeigen ganz hervorragend, wie man D&D auf der Basis des bisherigen weiterentwickeln kann und trotzdem neues zu bieten.

16. Did you remember your first Edition War? Did you win? ;) – Erinnerst Du Dich an Deinen ersten Flamewar? Hast Du ihn gewonnen? ;) Hmm, bei D&D 3 war ich auf der Vorstellung auf der 99er FSF. Da waren schon ein paar AD&D 2nd-Veteranen, die wenig begeistert waren … Das war dann aber eher passives miterleben. Der erste aktive Flamewar war dann D&D 3.x/PF gegen D&D 4. Blickt man heute drauf, kann ich nur sagen, dass offensichtlich die richtige Seite gewonnen hat …  Nee, ganz ehrlich, ich gönne den Fans von D&D 4 ihren Spaß mit dem System, aber es zeigte sich doch, dass es nicht genug waren, um das System fortzuführen. Dazu zum x-ten Mal eine unglückliche deutsche Übersetzungspolitik (was aber eher auf amerikanischer denn auf deutscher Seite lag).

17. First time you heard that D&D was somehow “evil”? – Das erste mal, dass Du gehört hast, dass D&D irgendwie böse sei? Im Nachhinein muss ich da sagen, das mein Umfeld immer erstaunlich tolerant war. Insofern waren das wahrscheinlich die Eltern meines Blogkollegen Christophorus, die das irgendwie böse fanden …

18. First gaming convention you ever attended? – Welches war der erste Con, den Du besucht hast? Die Conventus Leonis in Braunschweig. Die gibt es ja heute noch!

19. First gamer who annoyed the hell out of you? – Der erste Spieler, der Dich bis aufs Blut verärgert hat? Vorweg: Ich hab schon einige Rollenspieltreffen organisiert und da schon Leute erleben müssen, die echt kein Wort mehr miteinander konnten. Das ging mir noch nicht so, da bin ich ganz froh drüber. Zwei Sachen gibt es, die mich bis aufs Blut reizen. Dauerhafter Pessimismus und das Schimpfen auf Mitspieler, insbesondere wenn ich es als ungerechtfertigt oder ga ungerecht empfinde.

20. First non-D&D RPG you played. – Das erste Nicht-D&D-Rollenspiel, was Du gespielt hast? Hatte ich ja schon verraten. DSA. Ich hab mit DSA angefangen. Zu zweit. Mein Schulfreund Basti hat geleitet und ich hab mit 4-6 Helden die Orklande erforscht (etwa 5/6. Klasse). Auf einer Klassenfahrt in der 7./8. dann erstmals in größerer Runde. Einige Jahre später dann PP&P gekauft. Ja, Plüsch, Power & Plunder.

21. First time you sold some of your D&D books – for whatever reason? – Das erste Mal, dass Du D&D Bücher verkauft hast – aus welchem Grund auch immer? Hmm. Einige meiner DnD 3.5-Bücher hab ich versilbert … Ach nee, Gary Gygax – Gruft des Grauens vom FSF. Das hatte ich damals mitgenommen, durchgelesen, für totalen Scheiß befunden und für teuer verkauft. Später hab ich es nochmal gekauft, weil sich mein Geschmack doch deutlich geändert hatte, aber so sehr ich ihn als Person schätze und viele seiner Produkte, dieses Teil ist … scheiße. Dass es ein sehr tödlicher Dungeon ist, stört mich keineswegs, aber dass er absolut railroadig aufgebaut ist stört mich heute vermutlich mehr als damals. Mensch, dass konntest Du doch viel, viel besser! Naja, angeblich war das ja mal ein Modul, um es den Taraskentötern mal zu zeigen …

D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge – Teil 2 (Frage 8-14)

Februar 25, 2014

Und der zweite Blog der Frage zum 40-jährigen D&D-Jubiläum. Tagschatten hat sich dem Blog hopping übrigens angeschlossen und liefert auch ein paar nette Anekdoten. Die Antworten auf die ersten 7 Fragen von mir findet ihr hier. Diesmal erste Würfel, erste Kampagnenwelt, erste Minis, erste Splatbooks und erstes Gaming-Magazin.

8. First set of polyhedral dice you owned. Do you still use them? – Dein erstes Set von polyedrischen Würfeln, die Du besessen hast? Nutzt Du sie noch? Ich hab ja mit DSA angefangen und da brauchte man einen dem W6 nur noch W20. Insofern bin ich mir nicht komplett sicher, wann ich das erste Komplettset zusammen hatte. Mein zweites Rollenspiel war PP&P (aus dem FanPro-Katalog) und da hatte ich dann auch schon ein komplettes Set, vielleicht auch da bestellt?

9. First campaign setting (published or homebrew) you played in. – Deine erste Kampagnenwelt (veröffentlicht oder hausgemacht)? - Ich bin mir gar nicht 100%ig sicher. Ich weiß noch, dass mein Kleriker aus Fernberg, sprich Vergessene Reiche, kam. Da er anfangs in der selben Runde gespielt wurde, wie mein erster SC, der Halblingsschurke, war das wohl eine eigenangepasste Version der Vergessenen Reiche. Hat jedenfalls immer ne Menge Spaß gemacht. Die Abenteuer hsat er sich jedenfalls meist selber ausgedacht.

10. First gaming magazine you ever bought (Dragon, Dungeon, White Dwarf, etc.)? – Das erste Spielmagazin, welches Du gekauft hast? Ha, das weiß ich noch. Der letzte Held #20, die Jubiläumsausgabe, welche mich nachhaltig mit dem Fanzinemilieu in Kontakt brachte. Bei den Magazinen kaufte ich immer die Wunderwelt, ein wunderbarer Ausblick in die weite Welt der Rollenspiele über DSA hinaus. Da gab es aber die meisten anderen Mags nicht mehr – oder waren nicht vor Ort erhältlich.

11. First splatbook you begged your DM to approve? – Das erste Splatbook, bei dem Du den SL um Erlaubnis angefleht hast? Schwierig. Könnte Alles über Diebe gewesen sein, da hab ich mal den Charaktertyp des Glücksritters draus gespielt.

12. First store where you bought your gaming supplies. Does it still exist? – Der erste Laden, in dem Du RPG-Material gekauft hast? Existiert er heute noch? Das erste mal zugeschlagen hab ich in Braunschweig, allerdings für einen Freund: die DSA-Basisbox. Die war da nämlich günstiger als beim heimischen Spielwarenhändler in Helmstedt: Gerlach. Dort standen wir oft vorm DSA-Regal, wo es noch Sternengarde gab und irgendwann schlugen wir dann zu. Gerlach hatte ein großes Warensortiment, neben der Spielzeug- und Eisenbahnabteilung noch ganz, ganz viel Porzellan. Vor etwa 15 Jahren pleite gegangen, im Ausverkauf hab ich mir noch das ein oder andere DSA-Teil mitgenommen (etwa DSA-Abenteuer 100 war da aktuell), gespielt hatte ich es da schon lange nicht mehr. In Braunschweig gab es immer drei große Basisstationen: den Trivial Bookshop, einen Vedeshändler mit großer Rollenspielabteilung in Eigenregie (die haben später auch Greifenklauen verkauft …) und ein Buchhändler in der Citypassage, der hatte ganz vorne Rollenspielbücher, Wunderwelten, Letzte Helden. Alle drei klapperte ich beim Großeinkauf in Braunschweig ab und lies mich jedesmal von diesem mystischen flair fangen, den diese Läden ausströmten … Erstere ist leider geschlossen, die anderen existieren vermutlich noch, aber ohne Rollenspielabteilungen.

13. First miniature(s) you used for D&D – Die ersten Miniaturen, die Du für D&D benutzt hast. Ich habe ganz lange keine Miniaturen benutzt. Den Minis waren ja böse … Ich hatte zwar einige, aber das Bemalen gehörte halt irgendwie zum Hobby dazu, aber der Einsatz von Battlemats war ja böse und verschrien … Ja, das hat etwas gedauert, dass zu überwinden. Das höchste der Gefühle waren bis dahin gekritzelte Skizzen. Zu AD&D II war es gerade in den letzteren Runden oft ein Gegner runterwürfeln, gestorben wurde ehh nur, “wenn man was dummes tut” (das war dann zu Studienzeiten). Vermutlich wurden auch Würfel gedreht. Die Spannung der Anfangsjahre  war (beim Kämpfen) verschwunden, schließlich ging es beim Rollenspiel um “Rollenspiel” (was auch immer das nun genau sein soll).

Doch dann kam D&D 3. Meine drei Kritikpunkte an D&D 3 war dann auch der Zwang zur Battlemap, das Multiclassing und die Prestigeklassen. Punkt 2 und 3 hat Pathfinder bekanntlich elegant entsorgt, bei Punkt 1 hab ich komplett die Meinung geändert. Und das begann mit einer Runge Dungeon Crawl Classics. Auch der SL hatte vorher selten Minis eingesetzt, jetzt zogen wir es durch – und es machte mir richtig viel Spaß und hst mich wohl auch nachhaltig geprägt. Es brauchte dann noch die ARS-Bewegung, um die Ergebnisoffenheit in ein Hirn zu lassen und endlich entspannt spielleiten zu können, aber da fing es jedenfalls mit den Minis an.

14. Did you meet your significant other while playing D&D? Does he or she still play? – Hast Du Deinen Seelenpartner während D&D kennengelernt? Spielt er oder sie noch? Nein. Aber einige gute Freunde, die auch heute noch spielen – und einige die aufgehört haben. Und ich bin auch für meine Freunde dankbar, die nie was mit dem Hobby anfangen konnten und mich gelegentlich auf den Boden zurückholen.


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