M20 vs Dungeonslayer – ein Vergleich

Ich habe ClemLOR, dem Rezensenten der kürzlich veröffentlichten Dungeonslayer- Rezi die scheinbar harmlose Frage gestellt, wie Dungeonslayer eigentlich im Vergleich zu M20 abschneidet… ClemLOR holte dabei etwas weiter aus, was sicherlich für den ein oder anderen Fan von Oldschoolsimulakras interessant sein dürfte…

Grundlage des Vergleichs sind …:

– das „Mircolite20 purest essence“ Regelsystem von Paul Lesack, Copyright 2008, zu finden auf http://www.microlight20.net, im weiteren Verlauf M20 genannt [Link defekt, alternative Links siehe Kommentare – AdR]

sowie

– das „Dungeonslayer“ v2.0 Regelsystem von Christian Kensing, Copyright 2008, zu finden auf http://dungeonslayers.de, im weiteren Verlauf DS genannt

Der Vergleich versucht sich an einem „chronologischen“ Vergleich; ich werde versuchen, beginnend mit der ersten Seite des Skripts Schritt für Schritt vorzugehen. Sollten sich in den jeweiligen Regelsystemen unterschiedliche Aufbausystematiken ergeben, so wird die Chronologie dann jeweils unkommentiert aufgebrochen, um die gleichgelagerten Inhalte zu vergleichen.

Erste Schritte

M20 geht gleich richtig zur Sache. Seite 1 von insgesamt 17 zeigt Titel, eine kurze Einleitung mit dem Verweis auf die Verwendung der „Primary Fantasy SRD“ und stürzt den Spieler gleich ins regeltechnische.
DS hingegen erlaubt sich den kleinen Luxus, mit 2 Deckblättern und einer kompletten Seite einleitender Worte auf das Spiel vorzubereiten, so dass erst ab Seite 4 (im Script als Seite 5 ausgewiesen) das Spielsystem angegangen wird. Auf Seite 3 mit den einleitenden Worten verschafft der Autor von DS einen Überblick über den Aufbau des Regelwerks.

Bewertung:

Man mag sich daran stören, dass man bei DS zunächst blättern muss, um zum Wesentlichen zu gelangen; etwas komisch mutet es auch an, dass ein tatsächlich elfseitiges Script eine Art Inhaltsverzeichnis benötigt, zumal lediglich vier Seiten des Werks regeltechnische Inhalte bereitstellen.
M20 hingegen ist umfangreicher – ein 17-seitiges Dokument – und legt auf Blatt 1 und Seite 1 richtig los; einen Aufbau des Regelwerkes in Form eines Inhaltsverzeichnisses oder einer Grobstruktur sucht man vergeblich.
Schwierig … Gefühlter Wert: DS könnte 2 Seiten dünner ausfallen. Das Blättern stört jedoch nicht wirklich, man benötigt vielleicht zwei Atemzüge mehr, um loslegen zu können. Deshalb: Unentschieden, da Geschmackssache.

2. Charaktererschaffung

M20 simuliert Spielercharaktere mit drei Attributen – Strength, Dexterity und Mind; die Attributwerte werden erwürfelt und ergeben einen Wert zwischen 3 und 18; der Wert bestimmt einen Modifikator, der errechnet wird.
DS nutzt ebenfalls drei Attribute, die als Körper, Agilität und Geist bezeichnet werden; hier werden drei feste Werte zu Beginn des Spiels auf die Attribute festgelegt. Von den Attributen leiten sich jeweils zwei Eigenschaften ab, die den halben Attributwert haben. Diese Eigenschaften sind die Grundlage für jedwede Aktionen.

M20 bedient sich der vier Völker Humans, Elves, Dwarves und Halflings, während DS sich auf die drei Völker Mensch, Zwerg und Elf beschränkt. In beiden Systemen bieten die unterschiedlichen Völker unterschiedliche Vorteile für den Charakter an.

Neben der Volkszugehörigkeit entschiedet der Spieler in M20 zwischen vier Klassen – Fighter, Rogue, Magi und Cleric; in DS sind es gefühlte drei Klassen – Krieger, Späher und Zauberwirker -, wobei der gefühlte Wert tatsächlich auf fünf korrigiert werden muss, da der Zauberwirker in drei Rubriken unterschieden wird – Schwarzmagier, Heiler und Zauberer. Wie schon die Völker bieten die unterschiedlichen Klassen verschiedene Vorteile für den jeweiligen Charakter.
In M20 sind die Klassen detaillierter ausgeführt, durch die sich etwas mehr Optionen ergeben; beim Cleric wird der Spieler sogar sogleich unvermittelt in die Regeltiefen des System abgedrängt: Turn Undead, was es in DS nicht gibt.

Nach diesen drei mehr oder minder vorliegenden Ähnlichkeiten bietet M20 ein Skillsystem (Fertig- und Fähigkeiten) an, was in DS nicht vorgesehen ist. Vier skills werden in umfangreichen Formeln erklärt, wie diese Skills eingesetzt werden. Mit Begriffen wie Skillrank und Sillroll gegen Dificulty Class wird die Näher zum SRD untermauert.
In DS werden besondere Ereignisse nicht durch Skills sondern durch Proben auf die Summe von Attributen und Eigenschaften durchgeführt. Der Spielleiter erhält hierfür eine kleine Liste als Orientierungshilfe.

Die Magie ist in M20 dadurch geprägt, dass das Zaubern den Anwender Kraft (hitpoints, Lebenspunkte) kostet, die er nur durch eine entsprechende Nachtruhe wiedergewinnen kann.
In DS hingegen ist die Verwendung der Magie im Wesentlichen uneingeschränkt. Die Effektivität der Magie bestimmt sich hierbei durch eine situationsbedingte Würfelprobe.

Einschätzung

M20 zeigt die Nähe zu (A)DuD Produkten und scheut genauso wie (A)DuD nicht, einzelne Aspekte durch kleinere oder größere Formeln zu errechnen. Die Charaktererschaffung ist gegenüber DS durch die Skills umfangreicher.
DS versucht sich hier in enormer Einfachheit und überzeugt mehr als M20: In den Fällen, in denen M20 mit den Fertigkeiten nicht mehr weiterkommt, springen zwangsläufig die drei Attribute ein; der Zwischenschritt über eine handvoll Skills/ Fertigkeiten wird in DS schlicht vermieden. Also klarer Vorteil bei DS.

M20 bietet durch die „umfangreicheren“ Details zu den Klassen eine stärkere Abgrenzung zwischen den Charaktertypen und neigt systemseitig zu einem „Hauch von Fluff“. Ob eine solche regeltechnische Unterscheidung jedoch erforderlich ist, bleibt dahingestellt. Denn diese Festlegungen sind in DS20 vermieden worden, wodurch es „offener“ erscheint. Das ist so eine Geschmacksfrage … Daher eindeutig mehrdeutiges unentschieden …

3. grundsätzliches Würfelkonzept

M20 verwendet die mit den SRD eingeführten Würfelkonzepte des 1W20 + Modifikatoren gegen einen Mindeswert X; dieser muss überboten werden, um die Probe erfolgreich abzuschließen.
DS hingegen verlangt eine recht klassische Variante der 1W20 Probe gegen einen Mindestwert, der sich regelmäßig aus den Attributen und Eigenschaften des jeweiligen Spielercharakters ergibt; die Probe ist gelungen, wenn der Wert unterwürfelt wird.
Beide Spielsysteme verwenden für besondere Ereignisse das Prinzip kritischer Erfolge oder Patzer bei einer gewürfelten 20 oder 1.

Einschätzung

Der Vorteil liegt hier bei M20. Die Skala ist nicht auf Werte zwischen 1 und 20 beschränkt sondern bietet gerade für epische Spielszenen eine nach oben offene Skala. Dies ist zwar an und für sich eine echte Geschmacksfrage; auch ist fraglich, ob in einem vereinfachten Spielsystem jeweils solche Szenen erspielt werden. Aber hier neige ich dazu, der Praxis die Theorie vorzuziehen.

4. Kampf

Spielercharaktere in M20 haben Hitpoints, die sich aus der Stärke + 1W6 pro Erfahrungsstufe ergeben; in DS hingegen ermittelt sich die gleichbedeutende Lebenskraft aus den festen Werten des Körers, der Körpereigenschaft Härte und einem festen Bonus von +10; gesteigert wird dieser Wert im Wege des Erfahrungsystems durch die erhöhung der entsprechenden Eigenschaften.
M20 entwickelt mit anderen Worten ein deutlich „dickeres Fell“ und garantiert in epischen Begegnungen die längere Durchhaltekraft der Spielercharaktere.
Während in M20 ein erfolgreicher Angriff einen Schaden ermittelt, der von den gegnerischen hitpoints abgezogen wird, so wird in DS ein erfolgreicher Angriff durch eine freie automatische Abwehraktion der Schaden reduziert. Dadurch relativiert sich das dicke hitpoint-Polster aus M20 wiederum enorm. Daher: Unentschieden.

Der Kampf wird in beiden Systemen in Runden simuliert. Jede Runde wird durch eine Initiativeregelung geprägt, welche die Reihenfolge der Akteure bestimmt. Beiden Systemen ist gleich, dass pro Kampfrunde eine Aktion durchgeführt werden kann. Diese kann ein Nahangriff, ein Fernangriff, der Einsatz der Magie oder eine individuelle Aktion darstellen.
M20 bedient sich hierbei einiger Besonderheiten aus dem bekannten DuD 3.x System, so dass eine Angriffshandlung durchaus aus mehreren Angriffen bestehen kann; dies ergibt sich aus der Erfahrung des jeweiligen Charakters.

Einschätzung

Beide Systeme geizen im Kampf nicht mit kleineren und größeren Formeln. M20 zeigt die Nähe zur klassischen (A)DuD Hack’n’Slay Mentalität; in DS zeigt sich eine gewisse Nähe zu für DSA typischen Angriffs- und Paradehandlungen.
beide Kampfsysteme halten sich nicht mit komplexen Regelmechaniken um besondere Aktivitäten wie Sturmangriffe, Pferdekampf, Reichweiten, Umgebungsfaktoren etc. pp. auf; insofern versprechen beide Systeme die zügige Abwicklung. Aufgrund der Hack-Mentalität aus M20 und dementsprechend der SRD/ (A)DuD schätze ich es so ein, dass das Hack’n’Slay-Erlebnis in M20 eher erreicht werden wird. Der Spieletest wird es zeigen.
Gefühlt: Leichter Vorteil M20.

5. Erfahrung

M20 und DS basieren auf einem Stufensystem. Die Helden sammeln Erfahrungspunkte; und durch diese Erfahrungspunkte erreichen sie immer höhere Erfahrungsstufe.
Die zu erhaltenden Erfahrungspunkte werden durch die Begegnungen bestimmt.
DS legt tabellarisch fest, wieviele Erfahrungspunkte zum erreichen einer Stufe (max 20) nötig sind; in M20 wird vereinfach geschrieben: Sammle Deine augenblickliche Erfahrungsstufe mal 10 Erfahrungspunkten, dann kannst Du aufsteigen und Dein Erfahrungspunktewert wird auf 0 reduziert.
Mit dem erreichen neuer Erfahrungsstufen verbessern sich in M20 die Charaktere entsprechend ihrer Klasse automatisch. In DS werden Lernpunkte gesammelt, die zur Steigerung von Eigenschaften verwendet werden; zusätzlich können sogenannte Talente alle vier Erfahrungsstufen ausgewählt werden, die dem Charaktere einen „besonderen Bonus“ verschaffen.

Einschätzung

In M20 fühlt sich der Stufenanstieg „stärker“ an. Es gibt weit mehr Effekte, die sich auf dem Charakter automatisch ergeben – verglichen mit DS.
Zudem ist M20 durch einen uneingeschränkten Stufenanstieg offener als DS.
Man könnte meinen, dass der Stufenanstieg in M20 ähnlich wie bei (A)DuD zu einem Verwalten des Charakters beim Stufenanstieg ausarten könnte; aber das nach wie vor sehr einfache und simple Spielsystem steht diesem Verdacht entgegen. DS muss tatsächlich gegen sich halten lassen, dass es zwar den Stufenanstieg durch die Talente auflockert, aber dass dennoch das Gefühl und damit der fade Geschmack bleibt, eine „richtige“ und für stufenbasierte Systeme sinnvolle Charakterentwicklung zu verpassen.
M20 ist hier mit ähnlich kurzgefassten Regeln simulationsfreudiger als DS. Und das ist auch ein klarer Vorteil.

6. Ausrüstung, Magie und Monster

So nebenbei: Das bis hierher besprochene ist in beiden Spielsystemen jeweils auf drei Seiten beschrieben worden!

[ib]Back to topic:
Jetzt kommen wir in den Bereich, in welchem die großen optischen und inhaltlichen Unterschiede auftauchen:
DS benötigt lediglich die Seite 7 für eine umfangreiche Ausrüstungs- und Zauberliste. Die Ausrüstung der Helden besteht nur aus Waffen und Rüstungen – also nackige Helden mit Topfhelm und Schwert ; 18 Zaubersprüche stehen den drei Zauberwirkerklassen zur Verfügung. Alle Sprüche und Gegenstände haben Goldwerte, eine Währung wird nicht vorgestellt.
M20 setzt hier hingegen auf das altbewährte Konzept, das aus vielen anderen Fantasyspielen bekannt ist: Das Währeungssystem wird kurz aufgeschlüsselt; es erfolgt eine Festlegung, welche Klasse wie viel Gold am Anfang verprassen kann … Und dann kommen sie – die Listen der umfangreichen Ausrüstungsgegenstände und Zauberlisten: fünf Seiten, die in ganz typischer (A)DuD/ SRD Tiefe die jeweiligen Inhalte anbieten.

Einschätzung

Wer so viel Zaubersprüche nicht benötigt (Wer die Wahl hat, hat auch die Qual) und nicht wert darauf legt, akribisch Münze für Münze und Gramm für Gramm die unterschiedlichsten Ausrüstungsgegenstände auf seinem Charakterdatenblatt zu verwalten, der ist mit DS definitiv sehr gut bedient.
Wer solche Listen hingegen benötigt, um für seinen Charakter einfach Anregungen für die Ausstattung zu erhalten oder einen höheren Simulationsgrad zu erhalten, der hat mit M20 einen klaren Vorteil.
Ich stelle hier auf das Spielziel ab: Beide Spiele beanspruchen in ihren einleitenden Worten den schnellen Spielstart und das klassische, einfache Dungeoncrawl Hack’n’Slay Erlebnis … Da sind 5 DinA4 Seiten Listen mit allerlei Kram definitiv kontraproduktiv. So sehr es mich frohlockt, so etwas zu lesen, weil ich selbst ein großer Freund von (A)DuD Produkten bin, so sehr muss ich feststellen: M20 schießt hier weit über das Ziel hinaus. Vorteil DS.

7. Spielleitung

In M20 sind die Werkzeuge des Spielleiters zum einen an verschiedenen Stellen eingestreut – seien es Regelungen zur Erfahrungspunktvergabe, Regeln für den Einsatz von Fallen, Monsterlisten, etc., was letztlich alles ziemlich unübersichtlich macht. Im letzten Abschnitt des Scripts werden diese Regeln zum Teil erweitert und mit weiteren Regelungen und Fallbeispielen geschildert.
In DS hingegen wird nur eine komplette Seite ausschließlich der Kunst des Spielleiters gewidmet, in welchem die für den Spielleiter typischen Werkzeuge kurz und mit Fallbeispielen geschmückt dargestellt werden.

Einschätzung

In M20 wird das Prinzip „Doppelt Gemoppelt“ verfolgt und dadurch eine gewisse Unhandlichkeit de Regeln vorgehalten. Die Darstellungen im letzten Abschnitt sind aber ein sinnvoller Abschluss.
DS geht hier den einfacheren und für den Spielzweck von Anfang an sinnvolleren Weg. Klarer Vorteil für DS an dieser Stelle.

8. Zusatzmaterial

M20 überrascht mit Regelerweiterungen. Anders als WotC mit den offiziellen (A)DuD Regeln wird nicht ein überteuertes und kostenpflichtiges Modul extra zur Verfügung gestellt; nein, im Regelwerk sind ab Seite zwölf Expertenregeln beigefügt, die neue Völker, Klassen, besondere Talente für Heroism oder Magic sowie weitere Zauberlisten vorstellen.
DS kennt das nicht. Dafür aber wird für die erste Begegnung mit dem Spiel auch schon gleich das erste kleine Abenteuer mitgebracht.
Zudem ist der Charakterbogen für das Spieldem Dokument beigefügt, was bei M20 überhaupt nicht der Fall ist.

Einschätzung

Durch das mitgelieferte Einstiegsabenteuer und den Charakterbogen geht der Vorteil wieder an DS. Das Spiel charakterisiert sich als Spiel, in welchem das Böse das Böse ist, einfache Handlungen gespielt werden, in denen es darum geht, Dungeons zu plündern und Monster zu verprügeln.
DS ist definitiv nicht so weit ausgeschmückt, wie es M20 für ein sehr einfaches Spielsystem anbietet; dafür bringt es neben dem Regelkonzept auch die Werkzeuge zum Losspielen mit, was M20 schlicht verpasst. Völlig klar das Urteil: DS gewinnt auch in dieser Disziplin.

Gesamtfazit

M20 ist schöner aufgemacht, kennt mehr Details und bietet für die Simulationsspieler durch die Expertenregeln einfach ein Mehr an. Zusätzlicher Vorteil des M20 ist durch die SRD Verknüpfung, dass zahlreiche auf SRD basierenden Produkte (schlechthin alle DuD 3.x Materialien) ohne (großen) Aufwand sofort mit verwendet werden können. Insofern könnten die altgedienten (A)DuD Hasen einfach mal die Beine hochlegen und in altbekanntem Turf einfach drauflos hacken …

Auf der pragmatischen Seite verfolgt DS den definitiv naiveren und auch individuellen Weg, indem es nach der Charaktererschaffung sofort im Einstiegsabenteuer endet.

Unterm Strich scheue ich mich davor, einem der Spielsysteme den uneingeschränkten Vorzug zu geben. Was die Verfolgung des Spielziels betrifft, nämlich nach wenigen Minuten der Charkatererschaffung kopfüber ins Abenteuer zu stürzen, sehe ich einen Vorteil bei DS. Da ich aber dazu neige, Spieler auch häufiger zu spielen, sehe ich die Vorteile wiederum bei M20, weil es adaptionsfreudiger ist.

Letztlich wird die Spielpraxis zeigen, welches das „interessante“ Hack’n’Slay Fun&Fantasy Dungeoncrawl Spielsystem ist. Jedenfalls mag ich sagen: DS ist nicht „nicht-unbedingt-nötig“, weil es durch die dargelegten Regelungen schon anders ist. Ich habe zwar so ein bisschen den Verdacht, dass der Autor möglicherweise auf Biegen und Brechen ein System erschaffen wollte, das anders als M20 sein sollte; aber so what? Das Spiel ist für sich genommen gelungen und bestimmt auch ein gutes System, um Rollenspielneulinge in die Welt der Rollenspiele einzuführen. Und durch die gemutmaßte Anlehnung an das DSA Konzept aus Angriff und Parade führt DS gegen M20 den klassischen Kultkonflikt zwischen DSA und (A)DuD weiter …

Viele Grüße ClemLOR

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4 Kommentare

  1. Hi, ein sehr interessanter Beitrag zum Thema. Unsere Gruppe hat überlegt die Tage mit einem der beiden Systeme mal anzufangen, doch wir waren uns noch nicht sicher mit welchem. Wir werden mal die Vor- und Nachteile die du hier genannt hast, in der Gruppe diskutieren und entscheiden welches es nun werden wird. Ich persönlich tendiere ja mehr zu M20, da es mir „gereifter“ vorkommt.
    PS: die beiden Links zu den Systemen sind falsch gesetzt (Kommas im Link), so dass man ihnen nicht folgen kann.

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