[Pathfinder] Golarion V – Religionen und Götter

Argamae lässt sich auch von Sylvester nicht abschrecken und berichtet im nunmehr fünften Teil von den Religionen und Göttern Golarions, dem dritten Kapitel des Pathfinder Chronicles Campaign Setting.

Kapitel 3 widmet sich intensiv um die Religionen und Götter Golarions. Auch dies geschieht – wie in den Kapiteln zuvor – auf sehr übersichtliche und bequeme Art und Weise.

Den Auftakt machen 12 neue Domänen, die den Klerikern von den Göttern Golarions zugänglich gemacht werden. Von „Artifice“ bis „Weather“ werden die Domänen tabellenartig aufgelistet – zusammen mit den auf jeder Stufe verliehenen Zaubern sowie der verliehenen Domänenkraft. Die meisten dieser Domänen sind D&D-Spielern bereits aus Ergänzungswerken der 3.5-Regeln bekannt und finden sich auch im Zauberkompendium wieder.

Anschließend geht es dann an die Beschreibung der 20 Hauptgötter, von denen jeweils 2 auf einer Seite vorgestellt werden. Neben dem Namen des Gottes und seines Titels bzw. seiner Bezeichnung findet sich auch sein prominentes Symbol optisch wieder.
Ferner werden in einem Kasten mit Spielwerten kurz seine Alternativtitel, Gesinnung, Domänen, bevorzugte Waffe, Glaubenshochburgen und „Nationalität“ (d.h. welches Volk ihn hervorgebracht bzw. welcher Rasse er einst angehörte) aufgeführt.
Den Rest der Spalte macht dann die Beschreibung des Gottes und dessen Glauben aus.

Neben den üblichen Verdächtigen, die man unter den Göttern für ein Fantasysetting erwartet (etwa einen „Gott für Paladine“ [Iomedae] oder einen „Fürst der Finsternis“ [Zon-Kuthon]), finden sich auch andere, schön beschriebene und dogmatisch interessante Götter/Göttinnen wieder. Etwa Pharasma, die Herrin der Gräber – Göttin des Schicksals, der Prophezeihungen, des Todes und der Geburt. Oder Desna, das Lied der Sphären – Göttin der Träume, Sterne, Reisenden und des Glücks. Oder auch Cayden Cailean, der Trunkene Held – Gott der Freiheit, des Bieres und Weines sowie der Tapferkeit.

Dann folgen 10 weitere Götter, die auf Golarion kleinere, untergeordnete oder eben spezielle Rollen spielen – aber mindestens so interessant (wenn nicht noch interessanter) sind wie die großen 20.

Eine Diskussion über Götter wäre aber nicht vollständig, würde man sich nicht auch über Teufel, Dämonen und Himmlische Lords unterhalten. Kapitel 3 stellt denn auch acht Erzteufel, dreizehn Dämonenlords, sechs Himmlische Lords sowie vier Erzdämonen vor, denen weniger wohltätige Kleriker die Gefolgschaft schwören können.
Ferner kommen auch vier Philosophien zur Sprache, die einige der verbreitesten Glaubensbekenntnisse bzw. Weltanschauungen auf Golarion darstellen – etwa der Diabolismus (der Verehrung der Neun Kreise der Hölle) oder Die Prophezeihungen von Kalistrade („Erlange Reichtum durch Verweigerung der körperlichen Welt“). Insbesondere dieser Abschnitt war mir ein großes Lesevergnügen.

Doch damit endet das Kapitel über Religion noch nicht. Es folgt abschließend noch eine detaillierte Diskussion über die Kosmologie – den Aufbau der Welt und der verschiedenen Existenzebenen. Ebenfalls spannend zu lesen, sei es die Beschreibung der relativ klassischen Elementarebenen oder die Ausführungen über die seit alters her bekannten Ebenen des Elysiums, Limbo oder Nirvana.

Olaf Buddenberg

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