Tagebuch Mystara / Karameikos IX – Teleportation in geheime Räume

Sedrik, der Barde, alias ClemLOR schreibt in seinen Notizen.

(Weiter Tag 8 )

– Nachdem die Schätze geborgen worden sind, kümmert sich Bruder Cleston  um die Wunden von Sedrick, Dagan und Amaron.

– Mit dem Schlüssel können die Helden die verschlossene Tür öffnen. Als es um das Betreten des Raumes geht, empfehlen die Helden Amaron, sich wegen seiner Verletzung zurückzuhalten. Aber er will seinen Mann stehen. Sedrik leuchtet ihn.

– In dem Raum befindet sich in der hinteren linken Ecke ein großer offener Schrank, in welchem diverse Kunstgegenstände und wertvolle Gegenstände glänzen. Amaron ist hellauf begeistert. Bruder Cleston ist skeptisch und warnt vor einer Falle, da der Schrank leicht grünlich leuchtet. Auf die Warnung, dass es eine magische Falle sein könnte, wirkt Felariel „Magie Entdecken“ und erkennt magische Energie.

– Ein kleiner Stein wird in das Regal gegen einen wertvollen Gegenstand geworfen. Wider Erwarten erklingt kein helles „Pling“; der Stein fällt zu Boden.

– Amaron tastet sich langsam in den Raum vor und sucht nach Fallen am Boden. Er findet nichts. Felariel will am Schrank nach einer Geheimtür suchen, während Sedrick ein Tischbein aus einer der vorderen Räume zum Auslösen der Falle sucht.

– Als Felariel den Schrank erreicht, gibt es einen hellen, grünen Lichtblitz, und sie ist verschwunden; Cleston und Dagan sind aufgeregt und rufen nach ihr. Es wird spekuliert, ob es ein Teleportations- oder vernichtungszauber war. Nun schleudert Bruder Cleston eine mit einem Seil verbundene Spitzhacke über den Boden in Richtung des Schrankes, während er das andere Ende des seils fest in seiner hand hält. Die Spitzhacke löst keine Falle aus und bleibt liegen.

– Nun laufen Sedrick und Dagan zu den Zombies, um einen Arm abzutrennen und einen „organischen“ Körper in den Bereich der Falle zu werfen. Nichts geschieht.

– Amaron hat bei der Spitzhacke sowie bei dem Arm festgestellt, dass diese etwa 2m vor dem Schrank unnatürlich abgebremst würden.

– Auf Drängen von Amaron, Felariel retten zu müssen, sichert sich Sedrick mit dem Seil und nähert sich dem Bereich. Als er vorsichtig vortastet, spürt er kurz vor dem Schrank einen Widerstand in der Luft. Dann geht er weiter und löst die Falle wie Felariel vor ihm aus.

– Dagan, Bruder Cleston und Amaron beraten und spekulieren, was sie tun können. Den Raum betreten sie nicht weiter. Sie suchen erneut nach der Geheimtür. Dann entscheiden sie sich, die Statue zu befragen, wofür sie aber bis nach Mitternacht warten müssen. Sie ziehen sich zurück.

– An der Statue erfahren sie, dass Felariel und Sedrick in einem bestimmten Bereich des Kellers sind, der auf natürlichem Wege nicht erreichbar sei. Die Wände dorthin seien über einen Meter dick. Dagan beginnt, an der entsprechenden Stelle die Steinwand mit der Spitzhacke zu bearbeiten, um einen Durchgang zu schlagen.

– Felariel und später Sedrick tauchen in einem völlig dunklen Raum auf – Sedrick hatte die Laterne wegen der Tests mit dem Zombiearm nicht mehr bei sich. In diesem sind u-förmig 10 Sarkophage aufgestellt, die leicht ornamentiert sind und auf denen in einfachen Zügen verschiedene Personen in Rüstungen oder in Roben abgebildet sind. In der Mitte des Raumes befindet sich im Boden ein doppelter Ring, in dessen Zwischenraum merkwürdige Symbole gezeichnet sind. Sedrick kann diese nicht deuten. Er zeichnet sie ab, nachdem er sich eine Lampe improvisiert hat.

– Da Sedrick nichts sehen kann, improvisiert er mit Stofffetzen und einer Ölflasche eine einfache Lampe, die nur schwach glimmt. Er und Felariel untersuchen die Sarkophage sowie die freie Wand nach möglichen Zugängen, Auffälligkeiten, Mechanismen und anderen Dingen. Sie unterhalten sich dabei über Magie, die besonderen Gaben von Elfen, dem unguten Gefühl von Felariel in einem völlig abgeschlossenen Raum; schließlich ruhen sie sich aus, um Zaubersprüche vorzubereiten.

(Tag 9)

– Als Felariel und Sedrick vorbereitet sind, sucht Sedrick nach Spuren der Magie. Er erkennt, dass eine der Sarkophage leichte Magie verströmt. Der Deckel lässt sich zunächst nicht öffnen. Aus Wut kratzt Sedrick mit einem Messer am Deckel und löst dabei Dreck aus Fugen heraus. Als er damit fertig ist, öffnen Felariel und er den Deckel, wobei sich dieser nur ein kleines Stück weit drehen lässt. Am Anschlag wird der doppelte Kreis in der Mitte des Raumes hell erleuchtet. Felariel und Sedrik packen ihre Sachen und stellen fest, dass die Magie nur kurz anhält. Sie öffnen den Sarkophag erneut und treten dann in das Licht.

– Sie tauchen in dem Raum mit dem offenen Schrank und der „Teleportationsfalle“ auf. Der Schrank steht jetzt in der hinteren rechten Ecke.

– Als sie den Raum verlassen, hören sie Hämmern. Sie folgen den Geräuschen vorsichtig und treffen auf die Gruppe. Als Sedrick anspielend auf ein Gespräch mit Felariel eine Bemerkung fallen lässt, wird Dagan zornig und zieht sich zurück. Die Gruppe tauscht sich aus. Sedrick zeigt Bruder Cleston den geheimen Raum, und dieser fängt an, die Ornamentierung abzuzeichnen. Dann ziehen sich alle in eine der Räume der Burg zurück, um dort auszuruhen.

– Nun beraten sie, wie sie vorgehen wollen. Dagan merkt an, dass die Ruine nicht endgültig erforscht ist. Jedoch ist die Zeit für den Auftrag bereits sehr weit fortgeschritten, so dass die Gruppe nicht mehr fristgerecht werden kann. Die Gruppe entscheidet sich, den Auftraggeber Caldwell über das Erforschte zu informieren; sie nimmt in Kauf, unter Umständen nicht voll ausgezahlt zu werden.

– Bei der Nachtwache entzündet sich der Ärger von Dagan an Sedrick erneut, als dieser die nächste Nachtwache antreten will. Sedrick entschuldigt sich für das, von dem er meinte, dass dies der Anstoß des Ärgernisses sei; aber tatsächlich äußert Dagan den wahren Grund für seine Verärgerung. Sedrick bemerkt, dass ihm kein Vorwurf gemacht werden könne, zumal er das eingeforderte bereits ausgesprochen hatte; Dagan geht voN Sedrick weg.

– Die Rückreise nach schwellental erfolgt ohne Ereignisse. Mittags erreichen sie den Ort und begeben sich zum Schwan. Dort warten sie auf Caldwell, der sich nach einiger Zeit blicken lässt. Er ist wenig begeistert, dass nur einer von zehn Sarkophagen geöffnet und damit auf Gefahren überprüft worden sei; auch ist er argwöhnisch, dass es eine unentdeckte Geheimtür gebe. Als Bruder Celston andeutet, auch im Tempel über einige Ungereimtheiten zu recherchieren, ist Caldwell sehr ungehalten und verweist auf die besondere Vertraulichkeit des Auftrages. Bruder Cleston versichert ihm, dass alles, was die Burgruine direkt und den Namen von Caldwell betreffe, selbstverständlich absolut vertraulich behandelt worden sei.

– Dennoch zahlt er die Helden voll aus. Sedrick will die Münzen ohne besonderen Aufwand erhalten und zählt diese vor Caldwells Augen nach, der dies völlig normal hinnimmt; die übrigen erhalten die Münzen in privaten Räumen.

– Anschließend teilen die Helden die gefundenen Schätze auf …

ClemLOR

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