[Rezi] Drizzt 12 – Der ewige Traum (Hörspiel)

Und endlich die zwölfte Rezi, bis 12 Uhr kann man bei uns noch Teil 13 und 14 gewinnen sowie n DnD-Mini-Booster.  Hier. Nun aber die Rezi von Christophorus:

Nachdem Drizzt, Bruenor, Wulfgar und Cattie-brie wieder vereint sind, machen sie sich gemeinsam auf den Weg nach Calimhafen, um ihren Halblingsfreund Regis zu befreien, der sich inzwischen im Kerker von Pascha Pook befindet, dem Anführer der Diebesgilde. Diesem ist es gelungen, Regis sowohl den magischen Rubin, als auch die Onyx-Statue, mit deren Hilfe die schwarze Pantherdame Guenhwyvar herbeigerufen werden kann, abzunehmen.
Dank seiner zahlreichen Spione, die in Form von Werratten durch sämtliche Gassen Calimhafens schleichen, weiß Pook, dass er das Ziel von Drizzt und seinen Freunden geworden ist. Also fährt er das mächtigste Geschütz auf, das ihm zur Verfügung steht: Als es dem Dunkelelf und seinen Begleitern gelingt, in den Palast des Paschas einzudringen, verfrachtet er seine Häscher dank eines magischen Artefaktes, genannt »Der Taros-Ring«,  auf die Tartarus-Ebene – eine Ebene, von der bisher niemand zurückgekehrt ist. Doch Pook hat seine Rechnung letztlich ohne Guenhwyvar gemacht…
Amüsant-actionreiche Folge, die den Abschluss des zweiten Hörspiel-Zyklus um den Dunkelelf Drizzt Do’Urden bildet und in der die aufgesplitteten Handlungsstränge aus Folge 11 wieder zusammengeführt werden.
Gewohnt bombastisch präsentiert sich abermals die Produktion: Sprecher und Sounduntermalung präsentieren sich auf sehr hohem Niveau, insbesondere die Kämpfe wissen zu überzeugen. Tobias Meister wird den Hörern vermutlich nicht nur als deutsche Stimme von Brad Pitt und Kiefer Sutherland im Gedächtnis bleiben, sondern auch als Drizzt Do’Urden. Obwohl mehr als einmal erwähnt, ist seine Wahl schlicht ein  Geniestreich. Annabelle Krieg wirkt als Cattie-brie manchmal etwas zu bemüht, während Wolfgang Bahro als Pascha Pook wiederum eine Idealbesetzung ist.
Was die Story betrifft, so wird das Gaspedal des öfteren zu stark nach unten getreten. Manche Szenen wechseln derart rasant, dass weder den Charakteren noch den Zuhörern die Luft zum Atmen bleibt, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Christoph Memmert

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