[DS-Nordana Spielbericht A05] Die Diebe vom Dämmerwald

Orter war so frei, einen kleinen Bericht zum Dungeonslayers-Abenteuer Die Diebe vom Dämmerwald  (hier als freier Download) zu schreiben, welches ich im Rahmen der Nordana-Kampagne beim letzten Ding leitete. Lauschen wir Orter:

Berichten werde ich über das Abenteuer „Die Diebe vom Dämmerwald“, gespielt im Rahmen der Nordana Kampagne mit dem guten Greifenklaue als Spielleiter. Schreiben werde ich aus der Perspektive von Aras Velan, einem menschlichen Stufe 1 Schwarzmagier. Mit von der Partie waren der Zwergenkrieger Grognar, der Menschenheiler Zoras, der Elfenkrieger Lerindiel und, aus dem Hohen Norden, der Heimat der Barbarenstämme, der Krieger Ugar.

Tagebucheintrag von Aras Velan
Unser Gildenmeister sagte uns, dass die Miliz von Brix einen neuen Auftrag für uns hätte. Ohne lange darüber nachzudenken, und mit der Aussicht auf 50 Goldmünzen pro Kopf, wie sich später noch zeigen sollte nahm unser geistig doch eher langsamer Barbarischer Freund das sehr genau, zog es uns in den Dämmerwald vor Brix Toren. Die Reise war weit weniger beschwerlich als erwartet, leider sahen wir den vom Milizenführer beschrieben Felsen, der den Dieben als Unterschlupf dienen soll, nach dem Betreten des Waldes nur noch selten durch die dichten Baumkronen schimmern. So war doch einiges an Ortskenntnis und Glück von Nöten, um schlussendlich am Pelzzacken anzukommen.

Es zog uns, das wir erst keinen andere Möglichkeit erkannten, den gewundenen Pfad zur Spitze des Pelzzackens. Nur blieben wir nicht unbemerkt. Einer der fünf Banditen die die Spitze als einen Ausschau benutzten schlug wie wild auf das Kochgeschirr um Alarm zu schlagen. so stürzten sich die Diebe auf uns. Nach einem kurzen Gefecht und dem durch einen Flammenstrahl meinerseits verhinderten Fluchtversuch eines schwer verwundeten Diebes konnten wir den Sieg für uns verbuchen. Hier war zwar ein kleines Lager aufgeschlagen, allerdings konnte es angesichts der eher geringen Menge Diebesgut, außer ein bisschen Nahrung war hier nichts zu holen, nicht das Hauptlager sein. Wir hielten eine gute Stunde Ausschau, bis wir am Fuße des Felsens einen Bären sahen, der offensichtlich aus einer Höhle im Pelzzacken kam. So entschlossen wir uns herauszufinden, ob es weitere Höhlen gibt, oder gar ob sich die Diebe mit dem Bären eine Höhle teilen.

Der Kampf in der Räuberhöhle!

Am Fuße des Berges fanden wir neben dem bereits erkannten 3 m breiten Höhleneingang, aus dem der Bär kam, einen kaum 1 m Größen Spalt zu einer, wie wir glaubten, zweiten Höhle.
Nach wenigen Metern die wir uns der Reihe nach durch den Spalt gingen, erreichten wir eine Gabelung. Einer der Wege war durch eine Morsche Holztür verschlossen. Unser Barbar machte Nägel mit Köpfen und entsprechend viel Krach, als er die Tür mit einem Schulterstoß aus den Angeln riss. Doch niemand hatte uns gehört? Auch als wir weitergingen, in den Schlafraum der Diebesbande, wurde niemand auf uns aufmerksam. Doch nahmen wir Stimmen war. Es musste jemand zu Hause sein, soviel war jetzt sicher! Wir folgten dem einzigen Weg tiefer in die Höhle, der Barbar ging voran. Und da waren sie: ein gutes Dutzend Banditen, die einen Kaufmann zu Tode quälten. Sie griffen an! Wir waren eingeengt, Standen hintereinander in einem weniger als 1 m breiten Gang. Keiner hatte eine Chance an seinem Vordermann vorbei zu kommen. So dauerte es nicht lange, bis der Barbar in einem Hagel aus Schwerhieben bewusstlos zu Boden ging. Ich Sah einen grellen Lichtblitz, als der mittlerweile ebenfalls angeschlagene Heiler seine Hände heilend auf die Schultern des Barbaren legte. Ich selbst konnte erst sehr spät in den Kampf eingreifen. Es war zu gefährlich in dieser Enge einen Flammenstrahl zu wirken. Wir waren Hoffnungslos unterlegen! Manchmal, führt ein Rückzug auch zu einem Sieg. Wir stahlen uns also den Gang zurück. Ich warf die Pelze und Decken im Schlafraum auf einen Haufen in den Gang zu den Dieben. Der Rest folgte so langsam nach. Als unsere Gruppe komplett über die Pelze gestiegen war, entzündete ich den Haufen mit einem Feuerzauber. Der Rauch zog zu den Dieben tiefer in die Höhle. Er nahm ihnen die Sicht, sie husteten und keuchten. Wir zogen uns indes weiter zurück, bis zur herausgerissenen Türe . . . nun waren wir es, die im Vorteil waren. Der Gang war hier für die Diebe so eng, dass sie uns einzeln angreifen mussten. Wir erledigten einen nach dem anderen, bis schließlich nur noch ihr Anführer Tarok am Leben war und sich uns schlussendlich ergab. Wir quetschten ihn aus, ob es noch weitere Diebe gibt, welche die auf Beutezug sind. Er versprach uns Reichtum, wenn wir in laufen ließen, doch keiner ergab sich dieser Versuchung.

Nach einer Bestandsaufnahme des Diebesgutes und dessen Sicherstellung sowie der Feststellung des Todes des gefolterten Kaufmanns, man Schnitt ihm die Kehle durch als man uns Angriff, geleitete er uns in die noch nicht erforschte Abzweige bei der Holztür. Sie führte ohne Umwege zur Bärenhöhle. Die Götter wissen was uns dazu bewegte, die schlafende Bärin anzugreifen und zu töten, ich bereue es getan zu haben. Sie hatte drei Junge. Kurzerhand entschloss ich mich eines der Bärenjungen aufzunehmen und großzuziehen. Lerindiel und Grognar folgten meinem Beispiel.
Wie bereits eingangs erwähnt, nahm unser Barbar die Geschichte mit dem Kopfgeld sehr genau. Er improvisierte also einen Sack und Schnitt die Köpfe der 15 besiegten Banditen hinein, um sie Später dem Anführer der Miliz präsentieren zu können. Seinem Gesicht entglitten sämtliche Züge, als Ugar den Sack auf seinem Schreibtisch ausschüttete und den Lebenden Anführer der Banditen zu seinen Füßen warf.

Wir erhielten den Versprochenen Lohn für die 15 Köpfe und den 16. noch Lebenden Kopf und brachten der Gilde ihren Anteil.

5 Kommentare

  1. Weder das eine noch das andere. 😉 Bei einem Rollenspiel kannst Du theoretisch das machen, was Dir als Spieler einfällt und was die Spielfigur hergibt. Die Map dient nur der Visualisierung. Entgegen einem Brettspiel mit festen Regeln haben hier die Spieler mit einer guten Idee, nämlich die Räuber auszuräuchern, sich einen Vorteil erspielt und soden Haufen letztlich besiegen können. Der Lob für den Bericht gilt ansonsten Orter, dem ich auch nochmal danken möchte!

    Ansonsten verweise ich dich aufs DS-Tutorial, hier erhält man einen tieferen einblick darin, wie Rollenspiel funktioniert. http://www.dungeonslayers.net/spielleiter-tutorial

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  2. Ach so. Man kann bei Rollenspielen mit verschienen visuellen Hilfsmitteln arbeiten, ich bin ein Freund davon. Mit Tiles, Battlemap oder einfacher Karte wird schnell klar, wie die Größenverhältnisse sind, wer wo steht etc. Gerade bei taktischen Kämpfen im Rollenspiel ist das fast unverzichtbar, DS ist da deutlich einfacher gehalten, trotzdem ist es viel leichter bei einer solchen Masse an Gegnern über die battlemap sagen zu können, wer wen erreicht und wen nicht, ob es ein Modifikator für Deckung gibt oder ob der Rückweg blockiert ist. Und dank 3-D-Props kann man sich dann auch auf Tische schwingen, um erhöhte Positionen auszunutzen etc. Das ist ja letztlich auch mein Ansatz für Brickslayers 😉

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