Archive for Oktober 2013

Greifenklaue Podcast #21 – 2. Winter-OPC & Tipps für Spieler

Oktober 31, 2013

Der Greifenklaue-Podcast. Nicht nur der einzige Podcast, auf den Gorion stolz wäre, sondern auch der einzige, wo die #21 vor der #20 erscheint … Diesmal besprechen wir die vorderen Plätze des 2. Winter-OPC, blicken auf den dritten Winter-OPC, reden über Wünsch Dir was, Blogger (insbesondere Bangrims Wunsch), die Pathfinder 31 Days Challenge und über das diesmonatliche Karnevalsthema: Tipps für Spieler. Die Übersicht zum RSP-Blogkarneval findet ihr hier.

Hier zum Runterladen oder dort zum direkt anhören.

Inhalt

00:00 – 01:12: Intro
01:12 – 05:18: Begrüßung & Winter OPC Die Schatulle
05:19 – 07:26: Bruckhügels Troll
07:26 – 10:44: Wenn der Frühling kommt
10:45 – 15:17: Erwachen im Reich des Wahnsinnigen Gottes
15:18 – 20:48: Frühjahrsputz
20:49 – 23:07: Flora
23:08 – 26:45: Springdrake
26:26 – 29:07: Die Schlafende Schöne
29:08 – 38:37: Ausblick auf die restlichen Plätze & Ausblick auf den neuen Winter-OPC (ab 36:20 aber auch vorher vereinzelt…Kategorien usw.)

38:38 – 46:06: Wünsch dir Was,Blogger
46:07 – 50:37: Pathfinder Challenge
50:38 – Ende:  Rollenspiel Karneval: Tipps für Spieler

(Wir beziehen uns beim Karneval insbesondere auf:

Artikel zum RSP-Karneval:

31 Day Challenge – Pathfinder – 30. Tag – Welches war der beste SL, den Du je hattest?

Oktober 30, 2013

Meine Antwort ist nicht nur diplomatisch, sondern empfinde ich tatsächlich so: Es gibt nicht DEN besten Spielleiter. Alle haben ihre Vorzüge, sicher auch ihre Schattenseiten. Ich würde mich auf zwei Dinge festnageln lassen:

– Ich konnte und kann von jedem SL noch was lernen (und wenn es nur ist, wie man es nicht macht ;))!

– Jeder SL kann noch etwas lernen!

Ich bin heilfroh, dass ich schon zu Beginn meiner Rollenspielkarriere mit vielen verschiedenen Spielern und Spielleitern gespielt zu haben und schätze es auch heute noch mit den unterschiedlichsten Leuten zu spielen, statt immer im gleichen Sud zu schmoren.

Natürlich gibt es einige Punkte, die mir am Herzen liegen, wenn ich spiele und bei denen man bei mir punkten kann. Gucken wir mal:

Offen würfeln. Ja, ich will mitfiebern, ich mag das. Und ich will sterben, wenn es den soweit ist. Darum tue ich es auch so selten. Gern mal verdeckt würfeln, aber büdde büdde kein Würfel drehen.

Ergebnisoffenheit. Alles offen würfeln hilft nur wenig, wenn nicht auch der SL ergebnisoffen ist.

SL begreift sich als Mitspieler. Weder als „Alles-recht-Macher“, noch lehnt er Spielerideen konsequent ab oder als „Gott“, sondern hat ein offenes Ohr und kann seine Gruppe bei Entscheidungen mitnehmen und muss nicht aufs letzte Wort pochen.

Zeitmanagment. Ich will nach einer Session das Gefühl haben, zumindest ein Stück vorangekommen zu sein. Unwichtige Szene, Untersuchungen am falschen Ort oder alle Infos abgeschöpft? 15 Tage Überlandreise? Geschicktes Framen ist erwünscht! Und SL, die zwei Stunden mit einem Spieler vor die Tür gehen, müssen auch nicht sein.

Herausfordernd. Begegnungen und Ereignisse sollten herausfordernd sein, bloß nicht vor den Folgen zurückschrecken, wenn mal ein TPK in der Luft liegt. (wie bei den Illusionskarten, da war ich vom SL fast überrascht, dass er das so konsequent durchzog, aber wir haben uns da toll aus der Atmosphäre gezogen).

Inter- und Extrapolierend. Ein Kaufabenteuer kann nie alle Eventualitäten berücksichtigen, da muss dann der SL improvisieren, am besten im Geiste des Moduls und konsistent in die Hintergrundwelt passend. Wohin ist der geflohene Bossgegner, was machen die Orks, wenn sie die SC gefangen nehmen und wieso lebt eine Gruppe Kobolde direkt neben Mykoniden. Gerade Oldschoolsachen führen merkwürdige Sachen an, die erst durch Interpretation zu stimmigen Zusammenhängen werden.

Regelsicherheit vor Handwedelei. Man muss nicht RAW spielen oder die x-te Zusatzregel im dreiundzwölfzigsten Handbuch kennen, aber man sollte neue Situationen schon im Sinne der Regeln interpretieren können und ggf. eine Regelung treffen, statt eine Entscheidung handzuwedeln (im Sinne von: die Reduzierung der Möglichkeiten auf eine Tatsache).

Kurze, dichte Beschreibungen. Das fällt mir auch immer schwer. Mit wenigen Worten eine Beschreibung aufbauen, die im Kopf eine Bilderflut auslöst. Dazu darf sie nicht zu überschwänglich und langwierig sein, muss aber gleichzeitig  auch lebendig, detail und abwechslungsreich sein. Respekt vor allen, die das ansatzlos beherrschen!

31 Day Challenge – Pathfinder – 29. Tag – Welche Zahl hast Du auf einem W20 am häufigsten gewürfelt?

Oktober 29, 2013

„11“, eine von 20 potentiellen Kandidaten, die ich am häufigsten gewürfelt haben könnte …

Hmm, ich hatte ja in meiner Studienzeit auch Stochastik als Vorlesung, so dass ich schon vermuten würde, dass alle Zahlen annähernd gleich gefallen sind, auch ohne Game Science-Würfel. Andererseits gelte ich als gefährliches Glückskind z.B. beim Maiern, wer es nicht kennt, ein Trinkspiel. Lieblingsdisziplin: Blind würfeln.

Wenn man da z.B. eine „61“ ansagt, klingt das unheimlich hoch und unewahrscheinlich, gerade wenn man nicht druntergeguckt hat, in Wahrheit ist das eine exakte Fiftyfifty-Chance. Hat man vorher, beim ersten Wurf schon druntergeschaut um besondere Ergebnisse wie Maier oder Pasch abzuschöpfen, bin ich beim Gesamtvorgang sogar besser dabei.

Welches Girl? Ich habe gerade gecrittet …

Neben der Mathematik kommt dann ein psychologischer Zusatzeffekt zum Tragen, der umgekehrt wieder aufs Rollenspiel rückübertragbar ist: Der Kopf merkt sich nur die besonderen Ereignisse: Und so kann auch ich mich an eine menge Einsen und Zwanzigen in den passensten und unpassensten Situationen erinnern, die mir den Arsch gerettet oder den Kopf gekostet haben …

31 Day Challenge – Pathfinder – 28. Tag – Ein Charakter, den Du nicht wieder spielen würdest?

Oktober 28, 2013

Ezren, der Iconic-Magier

Hmm, Spaß und Freude hatte ich an allen meinen Charakteren, zurücknehmen würde ich wohl keinen. Einen Charakter „nochmal“ zu spielen läge mir aber auch nicht. Klar kommt eine Klasse auch zum zweiten oder dritten Mal auf den Tisch, aber dank der Archetypen unterscheiden die sich auch im Crunch, wie gestern anhand des Paladins kurz erzählt.

Welche Klasse ich allerdings tatsächlich nicht mehr so schell spielen werde, ist die des Magiers. Das ist manchmal nämlich schon ein verwaltungstechnischer Staatsakt, gerade wenn man nicht nur auf die straighten Kampfzauber setzt.

Media Monday #122 – Halloween-Special

Oktober 28, 2013

Und wieder dabei beim Media Monday, hier findet ihr den Ausgangsbeitrag, die Regeln und die anderen Teilnehmer.

1. Mein liebstes Monster ist ja eigentlich der Eulenbär, im Sinne Halloweens der Zombie.

2. Wohingegen ich mit glitzernden Vampiren überhaupt nichts anfangen kann, weil … sie glitzern. Das einzig gelungene an Twilight ist der System matters-Podcast, die das Buch lesen und körperlich darunter leiden. Ein Heidenspaß. Quasi Jackass für Nerds …

3. Standesgemäß gibt es auch dieses Jahr zu Halloween … öhh. Nachdem wir die letzten Jahre beim Rollenspiel-Ding immer ein Horrorspecial hatten, muss ich feststellen, ich habe keine festen Halloweenrituale.

4. Der Film, der mich am meisten das Fürchten gelehrt hat, war ES. Dieses Stephen King-Teil mit dem Clown. Das haben wir einige Jahre früher gesehen, als es empfohlen wurde und ja, den fand ich echt unheimlich. Oder Labyrinth? War mein zweiter Kinofilm, hat mich unheimlich fasziniert, aber auch gegruselt!

5. Die Halloween-Filme sind nicht meins.

6. Horror ist ja ein dehnbarer Begriff. Am gruseligsten finde ich es, wenn etwas fieses angedeutet und dann stehen gelassen wird, ohne es zu zeigen. Die eigene Fantasie, die das aus- und auffüllt, kann da echt ganz schön gemein sein.

7. Sich zu verkleiden ist doof. Deswegen wird sich im LARP auch gewandet … 😉

Greifenklaue als King Lot. Gewandet, nicht verkleidet. Bei der Camelot-Aktion.

31 Day Challenge – Pathfinder – 27. Tag – Ein Charakter, den Du in Zukunft spielen möchtest

Oktober 27, 2013

Unsere Schlangenschädelrunde pausiert bis Februar, stattdessen haben wir gestern mit der Kadaverkrone begonnen. Und das war zumindest bis gestern also noch in der Zukunft.

Seelah, der ikonische Pathfinderpaladin

Gebaut habe ich mir einen Zwergenpaladin von Torag und erstmals einen Charakter mit Zugriff auf Expertenregeln und den Ultimates gebaut. Und was die für eine unheimliche Variantionsvielfalt bieten, Respekt! Allein der Heilige Diener, der es dann geworden ist, erhält ja Zugriff auf eine Klerikerdomäne, wovon es im GRW schon reichlich gibt und die Expertenregeln zahlreiche weitere sog. Unterdomänen bietet.

Ich selbst finde es immer anstrengend zu optimieren, aber Pathfinder nimmt mir diese Last, indem es einem eine Handvoll toller, nützlicher Optionen  anbietet und man aus den ganzen Vorgaben einen in Crunch und Fluff stimmigen als auch abwechslungsreichen Charakter bauen kann. Und wenn man die selbe Klasse wählt, nicht nur einmal, sondern dutzend Male.

31 Day Challenge – Pathfinder – 26. Tag – Favorisierter nicht-mag. Gegenstand

Oktober 26, 2013

Ähnlich den mag. Dingen von gestern, mag ich zum einen vielseitig einsetzbare Gegenstände als auch einfache Gegenstände kreativ eingesetzt. Wenn ich in der DS-Beutetabelle einen verbogenen Draht finde, freu ich mich immer, den wird schon irgendwer als Ersatzdietrich gebrauchen können. Der 3m-Stab (Ten foot pole) hat ja sein eigenes Ausrüstungsbuch, ein Seil auch ist immer brauchbar – nicht nur zum Klettern oder Fesseln, auch zum Tür aus der Distanz aufmachen, als Stolperfalle bei der schnellen Flucht, als Stolperfalle, Schlinge oder Netz direkt vor der Tür, als Sicherung auf schmalen Stegen, zur Lastensicherung, zum Mitführen von Gefangenen und Tieren, zum Umgehen oder unschädlich machen bei Fallen, als Fackelersatz, Zündschnur oder als trockenes Material beim Anzünden eines Feuers, zum Materialtransport (von Reißigbündel bis zum Anknoten am Rücksack), zum Schnüren eines Sacks oder Behelfssacks (aus einer Decke oder Umhang), zum Ablenken eines Wachhundes, zum Aufbau eines Unterschlupfs oder Zeltes, zum Aufspannen eines Tuchs / Behelfsdachs, zum Bau eines Flosses, einer Seilbrücke, Strickleiter, Knotenleiter, Steighilfe oder Netzes, zum Sichern im Fluss oder zur Rettung in Seenot, zum Loten (zum Looten …), zum Aufhängen (z.B. einer Lampe im Zelt, nasse Klamotten zum Trocknen , Kochtopf oder Fleisch über Feuerstelle oder Fleisch) oder Hochziehen (z.B. Fass Wasser als improvisierte Dusche, ein Öl- oder Jauchefass als Falle oder nächtliche Sicherung der Wertsachen in der Höhe ), um etwas wegzuziehen, um etwas zu blockieren und im Zweifelsfall, um es zu verkaufen, um seine Zeche zu bezahlen …

Eine einfacher, aber äußerst effektiver Nachtwächter ist übrigens ein Tontopf, einige Flaschen oder Amphoren hinter einer Tür aufgestellt, so dass sie erdeppern, wen einer durchgeht. Goblins würden das vielleicht nicht tun (bzw. ihre eigene Falle 7ig mal selbst auslösen …), aber Orks  sind dazu in der Lage. Und zur Absicherung des eigenen Dungeonschlafplatzes auch nicht schlecht, gerade wenn der SL merkwürdige Anwandlungen hat, dass man dabei Einschlafen könnte, wenn man einen Zähigkeitsrettungswurf nicht schafft  und den stündlich wiederholen lässt …

31 Day Challenge – Pathfinder – 25. Tag – Favorisierter mag. Gegenstand

Oktober 26, 2013

Ich mag am liebsten magische Gegenstände, die mich überraschen und mir als Spieler (oder meinen Spielern, wenn ich SL bin) Optionen einräumen. Dazu zähle ich z.B. das Zepter der Überraschung, Illusionskarten, die Robe der nützlichen Dinge oder Schicksalskarten.

Illusionskarten haben wir beim Schlangenschädel errungen und konnten sie wirkungsvoll einsetzen (Anm.: Im Band 2 baute der SL ein altes VR-Abenteuer abgewandelt ein):

Die Gruppe hatte sich mit Orks verbündet und mit einem Nekromanten aufgeräumt.

Natürlich spielten die Orks falsch und es kam zu einer Konfrontation.

Da die meisten ziemlich ausgelutscht waren steckte mein Halblingsschurke dem Magier einen Stab der Totenbeschwörung zu, der sich beim Nekromant fand und organisierte einige Skelette, die wir seitlich versteckten (auch vor unserem Kleriker *hust*)

Schließlich kamen sie, und nach Verhandeln stand ihnen nicht der Sinn. Ein TPK lag in der Luft …

Ein Satz Illusionskarten war noch in unsrem Besitz und ich warf eine zufällig gezogene davon – und hatte Glück: ein Lich-Lord … Also das Schauspieltalent hervorgeholt und denen vorgegaukelt, dass sich unsere Gruppe mit dem Herrscher des Turms verbündet hätte. Als dann noch von hinten einige Skelette aufmarschierten, flohen zumindest so viele (oder rannten zum einzigen Ausgang – in die Skelette rein …), dass der Kampf für unsere Seite entschieden werden konnte … Yeha!

Star Wars – Age of Rebellion Beta – Ersteindruck

Oktober 25, 2013

Bangrim hat sich natürlich die Beta besorgt und gibt seinen Ersteindruck wieder:

Zu den Rassen:

Menschen, Bothaner und Droiden sind ja bereits aus EotE bekannt. Die Werte und Besonderheiten sind identisch.

Die neuen Rassen sind: Duros, Gran, Ithorian, Mon Calamari und Sullustan

In EotE gab es mit dem Wookie und dem Trandoshaner noch 2 Rassen die sich vom Start weg gut als Brawler / Nahkämpfer geeignet haben, so etwas fehlt in AoR.

Die Fokuse der 5 neuen Rassen verteilen sich ausschließlich auf Agility, Intellect, Presence und Willpower. Die Gran starten derzeit als einzige der 13 Rassen mit dem Wert 9 für Soak & Wound Treshold.

(c) FFG

Kommen wir zu den Klassen.

Ace –  Driver, Gunner, Pilot
Commander – Commodore, Squad Leader, Tactician
Diplomat – Ambassador, Agitator, Quartermaster
Engineer – Mechanic, Saboteur, Scientiest
Soldier – Commando, Medic, Sharpshooter
Spy – Infiltrator, Scout, Slicer

Auf den ersten Blick wirken die Karrieren & Spezialisierungen vielseitiger als bei EotE. Das ist jedoch nur der erste Eindruck. Vielleicht schaff ich es heute schon im Laufe des Tages da ein bisschen detaillierter drauf einzugehen. Was auffällt anscheinend sind die Spezialisierungen die es auch bei EotE gibt (Scout, Mechanic, Slicer, Pilot) identisch. Das bedeutet das besonders der Spy darunter leidet, da er bereits 2 bekannte Spezialisierungen hat.

Die Regeln sind auf den ersten Blick natürlich identisch. Es gibt neue Gegner, neue Raumschiffe, ein bisschen neue Ausrüstung und eine neue Jedi Exile Spezialisierung.
Ahh und Duty ist natürlich auch neu.

Was bei den Raumschiffen enttäuscht:Im Text von der Praetor II  Klasse wird die Executor Klasse (Sternzerstörer) extra erwähnt, aber die Werte gibt es im Buch nicht.

Mitdiskutieren oder nachfragen könnt ihr hier!

31 Day Challenge – Pathfinder – 24. Tag – Lieblingsenergieform

Oktober 24, 2013

Die Antwort müßte eigentlich „Force / Macht“ lauten, denn dagegen gibt es keine Schadensreduktion … ^^ Aber ich bin da der klassische Kälteliebhaber, vielleicht auch weil ich dazu mal ein schönes .pdf eines Drittanbieters hatte mit Frost- und Eiszaubern, -fähigkeiten etc. Diese Vorliebe kent man ja spätetens seit SLAY #1.