31 Day Challenge – Pathfinder – 3. Tag – Lieblingsklasse

Keine einfache Aufgabe, denn Pathfinder hat es imho geschafft, fast alle Klassen für mich interessant zu machen. Nehmen wir als Beispiel den Magier. Wie ich an Tag 1 berichtete, erschuffen wir für Rise of the Runelords noch unter DnD 3.5 Charaktere. Frei nach dem Motto „Probier mal was neues“ hab ich mich für den Magier entschieden. Es gab die Spezialisten und den Universalist, aber so richtig rocken wollte es regeltechnisch nicht. Mit Pathfinder kam dann eine Viekzahl interessanter Optionen, ich war fast erschlagen von den Möglichkeiten. Plötzlich unterschieden sich Spezialisten in einigen Facetten voneinander und auch das Konzept der verbotenen Schule wurde geändert: So ein Zauber kostet einfach zwei Slots, aber im Fall der Fälle … kann man ihn eben doch mal nehmen. Jedenfalls entschied ich mich für einen Transmutationsmagier, welches für RotR genau die richtige Wahl war … Den was die Runenherrscher so alles transmutiert haben, dass gefällt selten dem Kleriker, aber mein wissenschaftlicher Ehrgeiz war geweckt …

Gut, der Magier ist nicht meine Lieblingsklasse geworden, die Zauberverwaltung kann schonmal recht ätzend sein. Ich mag Waldläufer, Kleriker, Paladine, oft mit aufrechtem Glauben, aber meine liebste Klasse ist wohl der Schurke. Sneak Attack … Gerade wenn man Miniaturen schubsen mag, ist ein Schurke schön, da er – richtig positioniert – ordentlich reinhaut. Aber nicht nur im Kampf, er ist eben der Skill Monkey, kann die Aufgabe des Gesichts der Gruppe übernehmen oder einfach mal Sachen klauen. Nicht von anderen Spielern (also deren SCs), darauf stehe ich gar nicht, DnD & Konsorten hat seine Stärken (imho) im Gruppenspiel. Regeltechnisch kann man allein durch die Schurkentricks sich ganz unterschiedlich anfühlende Typen bauen, die dann auch ganz anders gespielt werden können. Allein Mindere und Höhere Magie lassen da eine breite Auswahl an coolen Ideen. Mittlerweile gilt das für die Archetypen umso mehr.

Merisiel – die ikonische Pathfinder-Schurkin

Onno Melkin ist die aktuelle Inkarnation meiner Lieblingsklasse, ein in Magnimar gescheiterter Halbling, der sich nun auf dem Weg zum Schlangenschädel befindet. Da es zur Zeit keinen hauptamtlichen Krieger gibt, müssen alle austeilen – und tun dies recht ordentlich. Onno kann aber auch glänzen, wenn es ums Kundschaften, Fallen entdecken oder auch reden geht. Und wenn alle Ressourcen aufgebraucht sind, holt er aus einem gefundenen Illussionskartendeck und seiner Schauspielkunst alles heraus – erst neulich durfte er für eine Gruppe pissiger Orks und Hobgoblins den Lichlord geben … Gut, dass die nicht hinter dem Altar nachgesehen haben, wer bei dem die sprichwörtlichen Fäden in der Hand hielt …

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