31 Day Challenge – Pathfinder – 10. Tag – Das Verrückteste, was Dir/deiner Runde passiert ist

Meinem werten Podcastpartner Christophorus passieren immer verrückte Dinge auf dem Weg zum Rollenspiel … Einmal war ich dabei, wir wollten zum Conventus Leonis, eigentlich mit dem Zug. Mist, fährt erst in ner Dreiviertelstunde, ab ins Auto und 500 Meter *bumm* Anderes Auto fährt uns von der Tankstelle in die Seite, ich hatte mich gerade angeschnallt. Kein Personenschaden, aber wirtschaftlicher Totalschaden … Ich bin dann doch mit dem Zug rübergedüst, weil ich nen Workshop angeboten hatte.

Ingame gab es auch einiges, mit Giome gab es ja auch einige verrückte Geschichten. Eine denkwürdige Geschichte war noch der Angriffs eines Trolls, genauer eines weiblichen Trolls, die eigentlich nur schwanger war und ihr Revier verteidigen wollte…

Oder die böse Gruppe, die wir zu Schulzeiten spielen wollten (AD&D 2nd). Ich hatte vorher noch Gruppenstunde bei den Pfadfindern und hab mit meinen Wölflingen was gebastelt. Dann rübergeradelt zum Rollenspiel, ca zwei Stunden nach Start. Dort herrschte Ernüchterung, die hatten es nämlich schon geschafft, sich gegenseitig zu zerlegen …

(c) Paizo

Ich bekam davon aber doch noch ne Kostprobe. Eine Dreier-Gruppe kam den Nachmittag zusammen, ein Magier der neunten Stufe, ein Krieger der fünften und ein Schurke der dritten. Das war mein SC. Irgendwie war es ein ziemlich dysfunktionaler Tag und der Krieger erschlug mich. Soweit, so normal. Damit ich nicht wiederbelebt werden konnte (nicht, dass es in Reichweite lag), wurde ich zerhackstückelt und im Klo entsorgt … Ohh je.

Da gab es noch ein großes Abenteuer, ein alter Elfendungeon, ich meine aus einem der ersten deutschen Dungeons. Dort gab es eine Art Mautstelle. Ein Pilz forderte einen magischen Gegenstand von jedem Charakter, wenn man sich weigerte (und wer tat das nicht) leuchtete im Hintergrund kurz das Antlitz eines Drachen auf. Also bezahlen, bei uns hatte sich ja an sich wertloser Plunder gesammelt. Andererseits auch genug Schlagkräftiges. Also drauf – es entspann sich ein wirklich geiler Kampf gegen einen durchaus mächtigen Drachen, der sich zwischendurch auch heilen konnte – aber es half ihm nix. Im Schatzhort fand die Pixi der Runde Schicksalskarten. Da hinterher der ganze Dungeon zusammenbrach, entpuppte sich ein Teleportationsstab als letzte Rettung, der uns auf eine Südseeinsel teleportierte. Kaum am Strand angekommen mit schwer geschwächter Gruppe, fiel uns der Pixi in den Rücken (So ein Sack!), den der wollte den kompletten Drachenhort selber einsacken. Mit etwas Glück pustete ich ihn mit einem Regenbogenstrahl aus den Socken, zwei andere SC hatte er schon ausgeschaltet. Da zückt er eine der Schicksalskarten und dreht die Zeit zurück … Ahh!

In einer anderen AD&D-Runde, genauer gesagt unter meinem ersten AD&D 2nd-Spielleiter, gab es auch ein stranges Erlebnis. Ich bin da immer mit nem guten Freund hingegangen, wir waren so 14. Der SL war so etwa drei Jahre älter und dessen Schwester, ihre Freundin (und Nachbarin) und ihr Freund noch ein, zwei Jährchen. Neben vielen tollen Runden, einem ausgewürfelten Verliessabenteuer seiner Schwester, wo ein Einhorn befreit werden musste), der Erkenntnis, dass auch Mädelz durchaus gerne slayen (Ähh, ich war noch in meiner DSA-Phase und wusste diese total geilen Dungeonabenteuer gar nicht richtig zu schätzen, hatte zwar viel Spaß, aber irgendwie setzte sich die Erkenntnis nicht durch) und nächtlichen Rückmärschen durch den finsteren Wald (Es war der kürzeste Weg und wir waren Pfadfinder …) war da noch der Freund der Schwester (Steffen, mein ich), der immer etwas konfus war – und die Runde auch mal „kurz“ verließ, um mit seiner Karre schnell ein paar Burger zu holen, was damals hieß 50 km hin zu McD und 50 zurück … Jedenfalls, Kampf, Initative, Steff legte sein Kopf aufs Buch und suchte wohl eien Zauber. Zehn Minuten später, Kampf vorbei, ruhige Szene, plötzlich schnellt Steffen hoch, brüllt „Initative 12,wer ist vor mir dran?“ … Das wurde danach noch oft gefakt und gefeiert …

Wo ich gerade bei „durch den dunklen Wald“ bin, das gab es beim LARP auch. Da Haus Wetterstein 3 km zu Fuss vom Haus meiner Eltern liegt, schnappe ich mir da gern ne Fackel und geh zurück. Und ich glaube jedesmal ruft ein besorgter Anwohner die Polizei, die mich dann anhält … und weitergehen lässt. Einmal, dass war direkt in der Nähe der Autobahn, bin ich auf eine Rotte junger Wildschweine gestoßen, die in etwa genauso verdutzt war wie ich und mich wegen der Autobahn wohl nicht kommen gehört hat. Mittels Pfadilied ermunterte ich sie zum weiterziehen und bin ganz froh, dass da nix passiert ist.

Eine Runde an außergewöhnlichen Plätzen gab es bei den Pfadis: Auf der Rückreise von Dänemark mit dem Zug. Aber dazu gibt es mehr an Tag 11 …

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