Media Monday #133

Wieder ist Montag, wieder ist Media Monday, alle Infos und die anderen Teilnehmer wie immer beim Wulf vom Medien-Journal. Bei der Gelegenheit auch Gratulation zum 1000. Artikel!

1. Ganz ehrlich, Jessica Alba sollte die Schauspielerei am besten gleich ganz drangeben, denn … ach, seien wir ehrlich, geschauspielert hat sie ehh noch nie …

2. Woran mag das liegen, dass jüngere Blockbuster länger und länger werden und kaum noch ohne Überlängenzuschlag auskommen, vor allem völlig ungeachtet dessen, ob die Geschichte eine Laufzeit von mehr als 120 Minuten überhaupt hergibt? – Ja, eigentlich komisch, man sollte doch meinen, dass eine Director Cut-DVD sich sehr viel besser verkauft, vielleicht ist das aber auch nur beim Herrn der Ringe so … Kurzum, so recht erklären kann ich es nicht, vielleicht ist es aber schlicht subjektive Wahrnehmung?

3. „Vom Regisseur von“, „Von den Produzenten von“, „Präsentiert von“ – wenn ich so etwas auf einem Cover oder Filmplakat lese, dann lächele ich meist in mich hinein… Gibt nur ganz wenig Ausnahmen. Vom Macher von „From Dusk till dawn“ ist immer ne gute Empfehlung, auch wenn’s nur als Schlangenzüchter, Selma Hayeks Fußnageldekorateur oder Titty Twister-Designer ist.

4. Meine liebste Serie derzeit ist ganz klar The Wire, insbesondere weil sie über 5 Staffeln hochklassig unterhält, es immer wieder kleine Verbindungen zwischen den verschiedenen Staffeln gibt und vielleicht so nah am Polizeialltag ist, wie keine Serie zuvor (und das trotzdem spannend inszeniert!). Dazu gibt es kein plakatives Gut-und-Böse-Schema, sondern auch die vermeintlich Bösen haben ihre guten Seiten und vor allen Dingen auch umgekehrt … Bei McNulty weiß man manchmal nicht mehr, ob mn noch lachen oder lieber schon weinen soll …

5. Die Serie Lost hat allerdings nach der X. Staffel stark abgebaut wie ich finde , denn irgendwann war man durch damit… Bei vielen war das ja schon nach der ersten, zweiten oder dritten Staffel der Fall, ich hab da länger durchgehalten – und auch immer fleißig auf Englisch geschaut – nahezu meine einzige Serie. Aber irgendwann hatte ich dann keinen Bock mehr. Hmm, ich hab mir aber nichtmal Staffel 5 und 6 gekauft und möchte sie beenden. Vielleicht nach Babylon 5?

6. Es gibt ja AutorInnen, deren Bücher allesamt zu überzeugen wissen, die aber noch kaum jemand zu kennen scheint, wie etwa Jack Vance. Sollte man unbedingt mal gelesen haben, weil ermicht nur als Vorlage für die DnD-Alzheimer-Magie gilt (Kostprobe), sondern weil ich so viele verrückte, ungewöhnliche, LESENSWERTE und bisher noch nie gelesende Ideen zwischen zwei Buchdeckel gepresst gelesen habe. Cugels Irrfahrten. Ich hab übrigens ein Zweitexemplar zum Verleihen für Interessierte!

7. Meine zuletzt gesehener Film war Schattenkrieger – The Shadow Cabale und der war überraschend gut, weil er zwar preisgünstig produziert ist, aber durch gute, teils ungewöhnliche Kostüme glänzt, eine Fantasywelt mit eigener Note präsentiert und glaubhaft eine recht ungewöhnliche Heldengruppe zusammenstellt. Schön, so hätte D&D 1 oder 2 sein sollen – D&D 3 hat so eine eigenwillige Note (Vermin Lord!!!), der ist unverzichtbar!!! Und die Handlung unterhält auf ganzer Linie, bei Schattenkrieger (gut, bei DnD 3 auch)!

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9 Kommentare zu „Media Monday #133

  1. The Wire gehört auch zu meinen all-time faves. Aber hey, von Vielschreiber Jack Vance ist echt nicht alles richtig gut. Diesen Alastor-Zyklus fand ich eher schwach. Aber bei der Masse, passt das schon. Viele Sci-Fi / Fantasy Schreiber aus der guten Zeit sind heute fast vergessen. Freut mich, dass es noch Fans gibt. 🙂

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  2. the wire? Echt übertrieben und tendenziös. Vom vermeintlichen Realismus keine Spur wie Dir jeder hauptberufliche Kriminalbeamte bestätigen könnte. Nix gegen wirklich gute Serien wie Walking Dead oder Firefly. (nicht daß ich jemals behaupten würde diese wären realistisch aber eine TV Serie muß dies ja auch nicht sein)

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  3. Bei 2. habe ich auch erst an subjektives Empfinden gedacht. Deshalb habe ich mal die Durchschnittsfilmlänge der Box Office Top 3 aus den Jahren 2010, 2000, 1990 und 1980 verglichen und zudem vergleichbare Filme aus diesen Jahren (Die Hard 2, M:I 2, The Empire Strikes Back). Da gab es tatsächlich fast keinen Unterschied. Dann habe ich aber die Blockbuster aus 2011, 2012 und 2013 angesehen und tatsächlich sind die durchschnittlich um 20 Minuten länger.

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  4. @Realismus in The Wire: OKay, hab ich vielleicht falsch ausgedrückt. natürlich zeigt The Wire so wenig den Alltag eines Streifenpolizisten wie diese Pseudodokus, die Polizisten begleiten. Was aber imho gut gelingt, zu zeigen, wie lange so ein Fall dauert und welche modernen Mittel in der Schwerkriminalität eingesetzt werden (, die trotzdem den Methoden der Gangster hinterherhinken).

    @Jack Vance: Ich hab ihn vor etwa drei Jahren entdeckt und noch Lyonesse gelesen, war nicht ganz so gut, aber lesenswert. In die SciFi-SAchen muss ich noch eintauchen. Ich hatte in der Folge Leiber, Howard und Lovecraft gelesen, allessamt empfehlenswert.

    @Shadow Cabale: Nsa gut, Du bist hier ja auf einem Hardcore-Fantasyblog. Andererseits bist Du doch auch ziemlich fantasyinteressiert, wenn Du D&D 1, 2 oder 3 durchgehalten hast, klappt es auch mit dem!

    @Subjektiv: Danke für den Hinweis!

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