Media Monday #136 – In memoriam Philip Seymour Hoffman

Wieder ein Media Monday vom Medienjournal mit 7 Fragen – diesmal in Andenken an Philip Seymour Hoffman.

1. Philip Seymour Hoffman wird mir zuvorderst in seiner Rolle Brandt in The Big Lebowski bester Erinnerung bleiben, weil der Film absoluter Kult ist und seine Rolle herrlich skurill ist. Und ein Kumpel mal nach einer „Männermischung“ White Russian (Eigenzitat vorher) voll karacho in einen zugegebenermaßen mannshohen Lautsprecher gerannt ist, weil er ihn für den Durchgang hielt …

2. Aber auch der Film der zweite Teil von Die Tribute von Panem unter Beteiligung von Hoffman ist ein gelungener – und zugleich sein letzte VÖ zu Lebzeiten (zwei Filme mit ihm erscheinen wohl 2014 noch).

3. Letzte Worte zum Tod eines – meiner Meinung nach – großartigen Schauspielers, der es noch weit hätte bringen können und wie so viele leider viel zu früh gehen musste: Heath Ledger, dessen letzte Rollen großartiger waren, der mir schon als Conor der Kelte gefiel (Kennt noch jemand die Miniserie?) und der bestimmt noch einige gute Filme gemacht hätte.

4. Während die Todesursache noch längst nicht offiziell mitgeteilt worden ist, wird allerorten bereits heiter spekuliert und von einer Überdosis Drogen ausgegangen. Ob richtig oder nicht, tut so eine öffentliche Zurschaustellung, so ein Breittreten der mutmaßlichen Todesumstände einer Person des öffentlichen Lebens wirklich not? Wie ist eure Meinung? – Sicherlich nicht – andererseits wird das wohl die Mehrheit schreiben und doch ist es wohl unrealistisch.

5. Fernab jeder Pietätlosigkeit schreibt sendet allerdings – wie ich finde – Ausgespielt! oft sehr schöne Nachrufe auf verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel H.G. Ewers und Ray Dolby (hier) .

6. Kommt nur mir das so vor, oder häufen sich in der letzten Zeit die tragischen Todesfälle? Oder liegt es vielleicht vielmehr an der wachsenden Verbreitung Sozialer Netze, dass man derartige Nachrichten ganz anders oder unmittelbarer wahrnimmt? Was meint ihr dazu? – Naja, einerseits kommt man selbst in ein Alter, wo Leute, die man aus der Kindheit kennt, auf ganz natürliche Weise – oft trotzdem tragisch – sterben. Andererseits ist die Welt auch globaler geworden, Infos über viele Kanäle verfügbar etc. pp. Sicherlich erfährt man einerseits mehr, sicherlich gibt es heutzutage auch noch mehr Möglichkeiten, tragisch ums Leben zu kommen und dass dies auch bekannt wird. Ein Triptychon aus Gründen, sozusagen.

7. Meine zuletzt gesehener Film mit Philip Seymour Hoffman war der  angesprochene Tribute von Panem II und der war durchaus gut, weil er zwar nicht ganz so überraschte wie Teil I und auch ein ähliches Schema hatte, aber insgesamt eine gute Story bot, abwechslungsreiche Bilder und für eine Jugendfantasyromanumsetzung ziemlich ordentlich war.

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