Media Monday #210

Zum Glück wird die Sommerhitze gerade von einem wunderbaren Gewitter vertrieben und so steigt meine Laune, beim 210. Media Monday teilzunehmen, wie immer organisiert von Wulfs Medienjournal, wo sich auch die anderen Beiträge finden.

1. Der gewiefteste Verbrecher ist vermutlich Gru aus Ich – Einfach unverbesserlich, schließlich kann er die Minions für sich gewinnen. Toller Film übrigens, humorig, manchmal wirklich originell und erfrischend. Und zeigt, was Animationsfilme drauf haben.

2. The Closer konnte mich als Serie vom ersten Moment an begeistern, weil die Figur der Brenda Lee Johnson einfach ziemlich symphatisch ist, aber immer auch eine Person, wo man mitleidet, mitfiebert und man sich ab und an fragt, ob sie nicht deutlich übertreibt. Ihre harte, unnachgiebige Art auf Arbeit bei der Verbrecherjagd, ihre liebevolle Art Fritz auszunutzen und es nicht zu schaffen, gegen ihr Kätzchen Kitty durchzusetzen. Unnachahmlich. Da kann man sogar in Norddeutschland Südstaatencharme spüren und ich freu mich, dass ich die 7te und letzte Staffel endlich durch hab. Ungewöhnlich: Mit Major Crimes und einer neuen Chefin geht es weiter.


3. Das Terminator-Franchise gefällt mir eigentlich. Terminator I und II sind großartige Filme. Sehr symphatisch, dass die Macher ihren Teil als Teil III und nicht V sehen … Überall wird zwar gesagt, dass er schlecht ist, aber ehrlich gesagt gefällt mir die Grundidee, die bisherigen Bilder, ein alter und junger Arnie und Drachenköngin Emilia Clark. Kurzum, ich habe mehr Hoffnung als bei III und IV.

4. Stargate: Universe lädt geradezu dazu ein, als Rollenspiel verwurstet zu werden. Die Serie ist eine Mischung aus Star Trek: Raumschiff Voyager und Battlestar Galactica, deren Folgen oft auch ineinander greifen. Ein Haufen gute Ideen, die sich verploten liessen, hab ich schon entdeckt – und das recht kompatibel zu SciFi allgemein. Das ein gewisser John Scalzi (guter SF-Autor) im Hintergrund mitgearbeitet hat, tut der Serie eindeutig gut – und Robert Carlyle, der schon in Once upon a time zu gefallen wusste, ist einfach sehenswert.

5. Mein Buchtipp für die heißen Tage: Berge des Wahnsinns / Mountains of Madness. Lovecraft beschreibt eine wissenschaftliche Südpoolexpedition zu einer Zeit, als gerade einmal eine Handvoll davon stattgefunden hatten und bleibt anfangs sehr wissenschaftlich, bis es abdriftet. Wie immer schaft er es, dass Unfassbare unfassbar sein zu lassen und das unbegreifbare unbegreiflich.Klingt banal, aber nix ist schwieriger Außerirdische nicht einfach nach menschlichen Motiven zu beurteilen und sie wirklich fremdartig erscheinen zu lassen. Obwohl es zu Lovecrafts längsten Werken zählt, ist es nur eine Novelle von eteas mehr als 100 Seiten.

6. In Deadpool: Der Söldner mit der großen Klappe war wohl eine der größten Überraschungen, dass die zweite Hauptrolle an seinen Zombie-Kopf geht, schließlich hat der eine noch größere Klappe und beklopptere Sprüche. Hochamüsant!

7. Zuletzt habe ich The Red Star 2 – Nokgorka gelesen – und das war ein optisch opulenter Genuss, weil es einfach starke – und andere – Military SF-Bilder sind. Russische Magier, fliegende Tiegelschiffe und blutiger Guerilla-Kampf, verpackt in eine stark anziehende Story – meine Neugier ist geweckt!

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8 Comments

  1. Gewitter gab es bei uns noch nicht so richtig, aber heute ist es schon deutlich angenehmer. So ein Glück!

    „Despicable Me“ habe ich bisher noch gar nicht gesehen. Sollte ich vielleicht mal…

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  2. @Wortman: Das ist natürlich richtig, insbesondere als Setting. Hier aber hat man viele andere, neue und auch knackige Ideen – und das hat mich positiv überrascht. Da hat – so vermute ich . John Scalzi einige gute Ideen einfließen lassen.

    @Bullion: Ich – Einfach unverbesserlich ist in der Liga der Animationsfilmen vielleicht nicht der beste, aber im oberen Drittel. Und dank dem Minionsfilm wieder topaktuell.

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  3. Deadpool und Mountains of Madness *_* Die hab ich auch als Lektüre empfohlen, selten so ein spannendes Werk gelesen. Die Gesamtwerke von Lovecraft kommen auch wieder mit in den Urlaub, da hat man alle Hände voll zu tun 🙂

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  4. Bei Gru stimme ich vorbehaltlos zu – auch wenn er nicht so wirklich der total fiese Verbrecher ist, sondern eben immernoch seinen Kodex und Charme hat. „The Closer“ mochte ich auch gern – aber nicht nur wegen Brenda Lee 😀 ihre Kollegen sind da mindestens genauso wichtig, damit die Serie ihren Witz erhält, und deswegen war ich über „Major Crimes“ sehr froh.

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