[NSC] Bembo „Bemme“ Tortenhügel

Würfelheld hat kürzlich einen kleinen Wettbewerb veranstaltet, bei dem es galt, einen NSC mit kochenden Hintergrund zu bauen – aktuell hat er übrigens wieder ein Gewinnspiel am Laufen. Jedenfalls kam bei mir Bembo Tortenhügel heraus, ein etwas Warhammer angehauchter Halblingskoch. Das ganze auf eine Seite gebannt und gelayoutet: Bembo Tortenhügel (pdf). Oder direkt hier zum Lesen:

Bembo „Bemme“ Tortenhügel war nicht immer ein Tortenhügel. Knochenbrecht hießen seine Eltern, denn seine Eltern haben Orks getötet. Und Goblins und Trolle. Und gar einen Hügelriesen. Seine Eltern nannten sich Wächter, wurden aber eher vom Rest des Ortes gemieden und galten als schwarze Schafe. Schließlich wäre es nie zu diesen Konflikten gekommen, wenn „die Knochenbrechts“ nicht „so aggressiv“ gewesen wären. So wuchs Bembo auf und bekam in der Hügelwaldschule den Frust und die Ignoranz von Mitschülern, ihren Eltern und auch den Lehrern, Herrn Bockswien und Frau Wiesen, zu spüren. Nur die Haushaltskundelehrerin Frau Zimt-Schmausen behandelte ihn normal und so wurde Haushaltskunde, in der Halblingswelt ein wichtiges Haupt- und Leistungsfach, sein Lieblingsfach, wobei es ihm insbesondere das Kochen angetan hat.


Und schon mit 12 Jahren war Bembo der Koch im eigenen Haus, während seine Eltern die örtliche Rotpelzkultur dezimierten oder vorbeifahrenden Fremdländern die ein oder andere Münze abpressten – legalerweise, schließlich hatten die Halblinge die Straße gebaut und die Wegerechte vom Grafen übertragen bekommen. Als eines Tages ein Gewürzhändler passierte und er nicht zahlen konnte und, wie man sich im Dorf erzählte, er ordentlich verdroschen im Graben landete, gab es ein Haufen unbekannter Gewürze im Hause Knochenbrecht. Tortenbrecht machte „Hecht im Haselnussmantel an Sternenwurz“ oder drei Tage Wildschweingulasch (der Goblinstamm der Wühlhörner hatte Wildschweinreiter, die Zeitform des Verbs ist entscheidend), „Schwarte in Süßzwiebelsaft“ und „Leber mit Lammbeere“.

Erfüllt von den neuen Eindrücken – und mit einem Abschlusszeugnis der Hügelwaldschule – machte er sich auf in die Welt, um neue Eindrücke, Gerüche, Speisen und Gewürze kennenzulernen. Über die Jahre verdingte er sich hier und dort, war gar für einen Baron in Dienst, und auch wenn er nicht die Kunst seiner Eltern erstrebte, konnte er mit dem Kochmesser und Hackebeil so gut umgehen, dass ein Ork sein Arm verlor, als er ihn überfiel und über die Zutaten zum Überraschungsgulasch darf nix schriftliches verfasst werden. 

Funktionen im Spiel:
Bemme kann den Charakteren als NSC am Hofe eines Adeligen begegnen als etwas skuriller Charakter mit lebensfroher Geschichte. Ebensogut kann er aber auch Auftraggeber sein bei einer Queste, die sich ums Essen dreht, z.B. seltene Pflaumeier aus dem Sumpf für ihre königliche Hoheit zu besorgen. Auch als Ankäufer skuriller Artefakte (der immer heiße Kochtopf, der bodenlose Vorratsbeutel oder der magische Brotbäcker wären Kanidaten) oder Nahrungsmittel (Drachenei, Butterwurz oder Nelkenzimt, alter Wein oder Rum vom Grunde des Ozeans) könnte er dienen. Vielleicht ist er auch das Ziel eines Anschlags, um einen harten Konkurrenten beim Koch- und Backwettbewerb loszuwerden und die SC sollen ihn beschützen – oder ihn gar selbst vergiften.

Alternativ als pdf – in Farbe und bunt (naja fast): Bembo Tortenhügel

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