[LARP-Conbericht] Gorvit 4 (April 2016)

Gorvit 4 war ein Selbstverpflegungscon im Waldpädagogikzentrum Göttingen – Haus Rotenberg (Bei „Herzberg am Harz“) und ging über drei Tage.

Der Con war zwar nicht als Warhammercon ausgeschrieben (das würde auch keine Orga mit Verstand machen) aber schon an ein sehr bekanntes Fantasyuniversum eines Tischrollenspiels angelehnt.

Ich selber war als NSC/GSC dort und habe den örtlichen Ulric-Tempel (Kriegsgott) als Priester bespielt.

Organisation:
Da die Orga schon einige Cons organisiert hat, konnte man auf vorhandenes Wissen bauen und jegliche  Fehler umschiffen. Es wurde vorher viel kommuniziert und die NSC wurden mit Mails auf dem laufenden Stand der Planungen (insbesondere Plot) auf dem Laufenden gehalten. Man konnte Plotideen einbringen und die NSC haben sich untereinander schon vorher gut abstimmen können.

SL/Organisation vor Ort:
Da die meisten dinge vorher schon abgeklärt waren, verliefen Dinge wie das Einchecken, Zeltplatzzuteilung usw. reibungslos.

Während des Spiels gab es genügend SL´s die man ansprechen konnte, falls man sie benötigte. Die SL´s waren erkennbar aber auch gewandet, so daß sie optisch nicht gestört haben. Die Kommunikation lief dank Headsets super und mir sind keine Schnitzer aufgefallen. Auch hier volle Punktzahl.

Location:
Gespielt wurde in einem Hüttendorf, welches mitten in einem Wald gelegen war. Schöne ambientige Holzhütten, die sogar Heizung hatten. Sanitäre Einrichtungen waren auch okay.

Die NSC haben in den Hütten gewohnt und die SC mussten sich mit einem angrenzenden Zeltplatz begnügen. Es gab wenig störende elektrische Beleuchtung. Aus Sicherheitsgründen wurde vieles mit Fackeln und Laternen ausgeleuchte. Bot aber den NSC super Möglichkeiten durch das Halbdunkel zu schleichen und den SC aufzulauern.

NSC:
Da sich sehr viel NSC angemeldet hatten, herrschte auch hier der Luxus, daß man die NSC in zwei Gruppen aufteilen konnte. Zum Einen gab es einige Dorf-Festrollen und Dorfbewohner und zum anderen die Skaven (Rattenmenschen)-NSC. Wer wollte konnte auch gerne „switchen“.

Für die Skaven hatte die Orga ausreichend Masken und Rattenschwänze gebastelt und Anregungen geliefert wie die Gewandungen aussehen sollten, wenn man denn Bock hatte selber tätig zu werden.

Das wurde auch eifrig aufgenommen und die einzelnen Skavenparteien hatten sich selber schöne Klamotten gebastelt, die recht rattig aussahen. Für IT-spiel der Ratten untereinander war auch gesorgt und ein kleiner Ratten-Bau-Dungeon gebastelt.

Das Spiel selber wurde unterschiedlich angenommen. Einge hatten auch untereinander Skavenspiel, andere Skaven haben zwischen den Kampfeinsätzen gechillt und sich ausgeruht. Da spielen unter einer Maske recht anstrengend ist.

SC:
Waren beim Vorgängercon noch sehr viel Gruppen mit gemischtem Hintergrund anwesend, hatten sich dieses Mal sehr viele Warhammer-Spieler eingefunden. Ich würde 70-80% schätzen.

Schöne Gewandungen und ein gutes Zusammenspiel, zumindest aus meiner persönlichen Sicht. Keine Spier die mir irgendwie störend oder nervend aufgefallen wären. Besonders positiv ist mir der Warhammer-Feuermagier aufgefallen der gutes Spiel und eine sehr geile Zaubereffekt-Darstellung geboten hat aber auch aus der „Sigmariten-Ecke“ gab es sehr überzeugendes schönes Spiel.

Plot:
Nach der Anreise der SC gab es im Dorf eine Beerdigung des Dorfweibel,s der von Skaven ermordet wurde (die Todesursache galt es jedoch erst einmal herauszufinden).

Danach gab es für die meisten SC nacheinander gespielte Träume in einem gut ausgestatteten „Traumraum“.

Leider war ich dort nicht zugegen, aber wie man mir berichtet hat wurde ordentlich aufgefahren und den meisten Spielern und NSc schien es gefallen zu haben. Währen der Nacht kam es zu Skavenangriffen und aus dem örtlichen Tempel wurden zwei Reliquien entwendet (deren Rückbeschaffung auch der Hauptplot war).

Es gab ein super Bedrohungszenario was bis etwa 4 Uhr morgens durchgespielt wurde. Ich selber hatte mich mit einer Handvoll SC im Tempel verschanzt und wir hatten einen Riesenspaß (ebenso die belagernden und rumhuschenden Skaven).

Leider waren aber wohl die große Mehrzahl der SC schon sehr früh schlafen gegangen…

Der Samstag wurde für mehrere Kleinplots (Entführungen, Forderungen der Skaven zum Austausch usw.) gepaart mit mehreren Angriffen genutzt. Die Endschlacht war aufgrund der hohen NSC-Anzahl spannend und ausgeglichen.

Kämpfe:
Trotz Kämpfen im Dämmerung und mit Masken waren die kämpfe wohl überwiegend fair und schön von beiden Seiten. Zumindest hatte ich den Eindruck, daß weitaus weniger über den Kampfstil der Gegenseite gemosert wurde als üblich!

Fazit:
Sehr schöner Con, bei dem eigentlich alles gepasst hat. Ich persönlich hätte noch etwas mehr Plot und Lösungswege/Ansätze auf die Spieler losgelassen und überlegt den Con noch einen Tag länger zu machen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Auf zum Gorvit 5 …

Ein Bericht von Besserwisserboy

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