{Spielbericht} Fiasko – Im Ewigen Eis

Am Montag hab ich noch den Bericht zu unserer Fiasko-Runde vom letzten DinG angekündigt, nun hat DaBoss geliefert:

Fiasko. Im Ewigen Eis.

Wir schreiben das Jahr 2016. Wir befinden uns auf dem Touristeneisbrecher Khebnikov im Weddel Meer. Es ist Kalt.
Der Touristeneisbrecher wurde notgedrungen zu einem Rettungsschiff umfunktioniert um die zwei letzten Überlebenden der gescheiterten Kusirev-Expedition zu retten. Die Forscher Sergeij Valimilokov und Arnold Gortchakov wurden wohlbehalten an Bord des Eisbrechers gebracht auf welchem auch Vitali Karamasov, ein ehemaliger Kollege Sergej´s, als Maschinist arbeitete. Seit einigen tagen trafen sich diese drei nun immer wieder in den Aufenthaltsräumen um ihre Gedanken, Traumata und die Kälte in Wodka zu ertränken. Arnold, mehr als Sergej, um die schrecklichen Ereignisse während dem Verlauf der völlig unterversorgten Expedition zu verdrängen (besonders das „Möwen“-essen) und Vitali, weil er dem Leiter der Rettungsmission, Ivan Reprov, die Schuld gibt, dass er nun als Maschinist seinen Unterhalt verdienen muss und nicht mehr als Forscher tätig ist. Er bestreitet allerdings jegliche Gerüchte, dass er wegen Alkoholproblemen entlassen wurde.


Nach einiger Zeit auf dem Schiff scheint Reprov, der auch der Leiter der gescheiterten Expedition war, die Schuld auf Sergej, Arnold und Vitali schieben zu wollen. Scheinbar sucht er ein paar Sündenböcke. Sergej und Arnold, weil sie wie durch ein Wunder als einzige überlebten und Vitali, weil er und Reprov sich ohnehin nie leiden konnten.
Also beschlossen die drei sich selbst Gedanken zu machen. Sie kamen zu dem Schluss, dass es möglich ist, dass Reprov die Expedition absichtlich hatte scheitern lassen wollen. Auch fanden sie heraus, dass die Lieferungen für die Forscher von verschiedenen Firmen übernommen wurden und einiges anscheinend nie ankam. Das letzte was geliefert worden war, waren uralte Langlaufskier. Somit war es auch kein Zufall, dass die meisten Mitglieder der Forschungsgruppe starb und Sergej und Arnold gezwungen waren „Möwen“ zu essen.
Zudem hatte Vitali stets im Blick, dass in den Lagern alles vollständig war. Es war also möglich, dass er entlassen worden war, damit man stehlen konnte? Ein Grund mehr für Vitali Ivan Reprov zu hassen. Doch es war spät, so leerten sie die letzte Flasche und legten sich in ihrer Kabine zur Ruhe.

Der nächste Morgen.
Vitali, Sergej und Arnold wurden von einem hämmern an die Tür geweckt. Es war der Kapitän Dimitri. Er fragte ob Reprov bei ihnen sei. Und tatsächlich befand er sich in der Kabine. Mit einem Messer in der Brust. Der Verdacht viel natürlich sofort auf die drei, die jedoch bezeugen konnten dass niemand von ihnen etwas mitbekommen hatte. Allerdings musste dieser überraschende Mord untersucht werden und während die Schiffsärztin Veronika Demerkov die Leiche untersuchte, wurden die drei Freunde in einer anderen Kabine untergebracht und von einem riesenhaften Matrosen namens Vladimir bewacht. Nun fragten sie sich, wer könnte Ivan Reprov getötet haben. Natürlich viel der Verdacht schnell auf Vitali, da dieser seit seiner Entlassung einen großen Hass und auch Rachegedanken auf Reprov hegte. Doch war er nicht der Einzige, der Reprov hasste. So wusste er zu berichten dass der Steuermann Jurislav Antonowitsch ebenfalls schlecht auf Reprof zu sprechen war…

Eine wilde Verfolgungsjagd.
Es ist Kalt, es ist dunkel und Vitali, Sergej und Arnold verfolgen den flüchtenden Steuermann Jurislav Antonowitsch auf Skiern über das Eis. Jetzt wissen sie, dass er es war, der Reprov ermordet hatte, da er ihm die Frau ausgespannt und seinen Bruder Boris, der ebenfalls auf der Expedition starb, auf dem Gewissen hatte. So ging die Jagd durch das Eis und einen kurzen Schneesturm bis hin zu einer kleinen Forschungsstation, wo Jurislav sich mit einem Gewehr verschanzte. Schnell suchten die drei Deckung und versuchten den Schützen aus der Reserve zu locken. Doch der antwortete nur mit Schüssen und traf Arnold am Bein. Als der Eisbrecher nun näher kam um die flüchtenden einzuholen, entschieden sich die drei die Station zu stürmen um ihre Unschuld zu beweisen. Sie stellten Jurislav, doch wurde Sergej dabei von ihm eine Treppe hinunter gestoßen und dabei so schwer verletzt, dass er nie mehr laufen konnte.
Als Arnold nach diesen schlimmen und aufzehrenden Ereignissen wieder in seinen Alltag zurückkehrte, ertrug er die Erinnerungen nicht und erhängte sich in seiner Wohnung. Vitali dessen Unschuld nicht ganz erwiesen werden konnte, versuchte sich mit allen Mitteln vor dem Gefängnis zu retten, was allerdings darin endete, dass er für unzurechnungsfähig, gar wahnsinnig erklärt wurde und so in eine Psychiatrie kam.

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Eine Antwort to “{Spielbericht} Fiasko – Im Ewigen Eis”

  1. RPG Challenge 2016 – geschafft | Greifenklaue's Blog Says:

    […] abgeschlossen ist -> Auf dem DinG haben wir eine schnelle Runde Fiasko – Im ewigen Eis {Spielbericht} hingelegt. 14. Spiele ein Rollenspiel, bei dem du eine NPC (weiblich) heldenhaft retten musst  […]

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