Media Monday #371

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert und von mir beantwortet – lückenlos seit Folge #162. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv.

1. Das ewige Aufwärmen alter Ideen, Serien und Franchises hat auch sein Gutes. Ein neues Raumschiff Enterprise mit Patrick Steward {News hier} ist diesem Bockmist von Star Trek: Discovery lichtjahreweit überlegen. Min. 4 Parsecs. Wenn ich frische Ideen will, nehm ich meistens Comics, da gibt es wirklich weird stuff.

2. Was dieser ewige Sonnenschein mit meinem Medienkonsum anstellt: tatsächlich guck ich ein wenig vermehrt netflix, einfach weil man nicht vor die Tür will. Gebt uns doch bitte den Frühling zurück, den gab es gefühlt dieses Jahr nicht.

3. Klar schauen viele von uns mittlerweile Serien über diverse Streaming-Dienste, ihren Ursprung haben viele ja aber auf anderen Sendern. Müsste ich sagen oder schätzen, aus welcher Ideen-Schmiede ich die meisten Serien konsumiere, wäre das wohl trotzdem netflix , denn es ist das einzige Fernsehen, was ich schaue, und neben den netflix-Originalen ist der Rest ja wild verteilt. Machen wir die Probe bei dem Kram, den ich in letzter Zeit gesehen habe: The rain {Netflix Dänemark}, The fall {BBC 2}, The Hollow {Netflix ?}, Avatar {Nickelodeon} oder Safe {Netflix und Canal+} in den letzten Wochen.

4. Mein persönlicher Sommer-Blockbuster dieses Jahr wird wohl Solo sein. Mit Antman and the Wasp und Pacific Rim 2 hatte ich zwar einigen Spaß, aber Solo war überraschend richtig gut, würde ihn gar als besten neuen Star Wars seit Episode I sehen.

5. Ich fände es ja wirklich mal spannend, würde man mehr Comicideen verfilmen … die sind teilweise abgefahren. Oblivion Song, der neue von Walking Dead-Mastermind Robert Kirkman z.B.: Etwa zehn Jahre sind seit dem Unglück vergangen, indem ein Teil der Erde plötzlich in ein furchtbare, alptraumhafte Parallelwelt versetzt wurde. Unser Protagonist reist immer wieder in diese und holt immer wieder Menschen von dort zurück, scheinbar indem er sie in der andere Realität erschießt. Manche kommen nie wieder zurecht, schon ein Hundebellen lässt sie sich unter den Tisch verkriechen, und, ein Gedanke, der dem Leser erst spät kommt, mabchr wollen vielleicht gar nicht zurück. Jedenfalls entwirft er wieder ein tolles Setting, welches er nach und nach größer schraubt und mit interessanten Konflikten spickt …

6. Solo ist ein richtig gelungener Abenteuerfilm, schließlich ist die Drittidentität des alten Solos Indiana Jones … Der wäre mit Alden Ehrenreich auch besser besetzt gewesen als Shia LaBeouf. Gut, war vielleicht mehr Heistmovie als Abenteuerfilm, aber egal – guter Film halt.

7. Zuletzt habe ich die dänische Apokalpseserie The rain durchgeschaut und das warfesselnd, weil ich die dann fast weggebingt habe – gut, ich mach immer Pausen zwischen einzelnen Folgen, aber nachdem ich vor Monte die erste Folge geguckt hatte und die mich nicht abholte, ging es ab Folge 2, hier bildet sich die eigentliche Gruppe, die umherzieht, nachdem die erste Folge komplett sechs Jahre im Bunker spielt, zu zweit … Wikipedia verrät zur Handlung: „Innerhalb mehrerer Jahre sterben nahezu alle Menschen Skandinaviens durch einen Virus, der durch Regen übertragen wird. Nach sechs Jahren verlassen die beiden dänischen Geschwister Simone und Rasmus ihren sicheren Bunker, um Überreste der Zivilisation zu finden. Sie schließen sich dabei einer Gruppe junger Überlebender an, mit denen sie das verlassene Skandinavien auf der Suche nach Lebenszeichen durchstreifen.

Hierbei wird ihnen klar, dass existenzielle Herausforderungen wie Liebe, Eifersucht sowie das Erwachsenwerden auch während eines postapokalyptischen Überlebenskampfes fortbestehen.“

3 Kommentare

  1. Ich hab den Pilotteil von ST Discovery nicht mal zu Ende geschafft… geht ja gar nicht.
    Von dem neuen Picard habe ich auch gehört.
    Im Gegensatz zu vielen Anderen fand ich The Rain sehr gelungen.

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  2. Verstehe irgendwie nicht, dass man ohne auch nur den leisesten Schimmer zu haben, worum es in der neuen Serie geht, so euphorisch reagieren kann. Alex Kurtzman, der für die neue Serie verantwortlich sein soll, hat doch auch bei Discovery das Sagen. Ich mag Discovery, es wird aber anscheinend von vielen Fans nicht angenommen. Also abwarten.

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  3. Ich mag Dicovery größtenteils auch.
    Discovery hätte wahrscheinleich weniger Probleme, wenn man es einfach nach TNG/Voyager hätte spielen lassen. Die Serie hätte genau so, wie sie jetzt ist, funktioniert, nur besser.
    Aber man brauchte wohl den Reboot-Trick, weil man dachte, so Gelegenheitsseher zu begeistern… (Spock! Spoooock!!!!)

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