Media Monday #439

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer vom Medien-Journal präsentiert und von mir beantwortet – lückenlos seit Folge #162. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv.

1. In Vorbereitung auf die nahende Adventszeit tret ich mich gerade selbst in den Allerwertesten und beende einige Projekt, Textarbeiten und Aufgeschobenes. Möge es eine besinnliche Zeit werden.

2. Die Botschaft, die unser gestern spontan geschriebenes Mini-RPG Barbs, Bards & Babes (kurz Babababslayers) einem vermittelt, empfinde ich ja als toxisch, weil sexistisch, rassistisch, klassistisch (Wiki) und anti-ökologisch… Genauer soll man durch die Auseinandersetzung mit solchen Themen dafür sensibilisiert werden. Gleichzeitig arbeiten wir damit an unseren RPG-Wichtel-Thema „Politik im Rollenspiel“.

3. Manche Klischees sind ja wirklich nicht totzukriegen. Am schlimmsten finde ich aus literarischer Sicht das Klischee des „dummen“ Barbaren. Vermutlich hat es mit Arnie und dem Film-Conan Einzug gehalten, obwohl der Film das eigentlich auch nicht hergibt. In den Büchern postuliert Howard ja eher die Überlegenheit des aktiven Barbaren gegenüber den degenerierten Menschen der Zivilisation. Immerhin herrscht Conan als König über ein ganzes Volk, das macht sicher kein Dummbatz. Auch der andere große Barbar, Fafhrd, gibt das nicht her, im Gegenteil, das ist ein gerissener Haudegen und manchmal das größere Schlitzohr als sein Partner, der Graue Mausling.

4. Jason Momoa ist fernab ihrer/seiner Filmrollen eine coole Socke, nach allem was man so hört und liest. Und ja, ich fand seinen Conan ganz interessant, aber als Aquaman ist er in jedem Fall klasse.

5. News aus der Film-Welt sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, aber eine Serie zu Tales from the Loop wäre wohl ein amtlicher Oberhammer. Amazon hats zumindest geordert.

6. Das Herbstland-RPG-System ist so simpel, aber doch durchdacht, dass ich attestiere, dass es nicht nur Einsteiger-geeignet ist, sondern auch schon rollenspielenden Herbstlandkennern eine Freude sein wird. Rezi kommt noch … heute. Vorhin fertiggeschrieben!

7. Zuletzt habe ich den GKshop auf der Krümmelcon gemacht und das war produktiv, weil wir reichlich Dungeon Mayhem gespielt haben (ein No Brainer-D&D-Kartenspiel) und wie unter 2. geschrieben ein Mini-RPG geschrieben haben – und das ganze auch probegespielt. Mein Ork-Barbar (das sind die Barbs in Barbs, Bards and Babes) Zorkhau kam in ein Menschendorf, musste sich massiven Rassismuses und Beleidigungen erwehren, eine Gruppe Baumschützer gegen aufgebrachte Holzfäller und Sägewerker verteidigen (eigentlich wollte ich die Bäume umkloppen, aber nachdem die mich so beleidigt hatten …) und eine Succubitch aus der Hand des Bürgermeisters befreien …

Zorkhau

4 Kommentare

  1. Projekte beenden… was für ein schöner Traum 🙂
    Jason Momoa war saugeil als Declan Harp in „Frontier“.
    Arnies Conan ist eher das Gegenteil des „dummen“ Barbaren. Bisher habe ich noch keinen Film gesehen, der ihn getoppt hat.

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  2. Ich muss gerade an Joe Abercrombie denken und seinen Barbaren Logan. Der ist zwar nicht wirklich dumm. Wird aber von den anderen Charakteren so eingeschätzt. Interessant! Ist mir so noch nie deutlich aufgefallen.

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