Media Monday #464

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer vom Medien-Journal präsentiert und von mir beantwortet – lückenlos seit Folge #162. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv. Und endlich, endlich wieder nach einer Arbeitswoche, auch wenn die extrahektisch war …

1. Um da auch endlich mal mitreden zu können, habe ich Online-Rollenspiele ausprobiert, ehrlich. Aber es ist – neben der technischen Limitierung nicht meins. Forenrollenspiele finde ich hingegen klasse. Meine ausführliche Stellungnahme via Blog-O-Quest.

2. Nachdem die Situation sich ja zumindest hinsichtlich der Beschränkungen und Auflagen ein wenig entspannt, hoffe ich, dass sich unsere Brettspielrunde zu dritt mal wieder zusammenfindet und es mit Pandemie Legacy weitergeht.

3. In den letzten Wochen hat es mir schon massiv gefehlt Schüler (direkt) zu unterrichten, während die beim Onlineunterricht über massive Qualitätsmängel im  Unterricht klagten. Falls sie denn einen ausreichenden Internetanshluß hatten, so mancher sog. sozialschwache (eher: sozial-benachteiligte, sozialschwach ist so mancher Reicher) hat das nämlich nicht. Gehört auch zur Wahrheit dieser Tage.

4. Was ich aber auch bemerkt oder entdeckt habe, ist, dass ich in der Unterrichtswoche mehr Filme geguckt habe als in den Coronawochen zusammen … Lag auch daran, dass Youtube zwei, drei Tage nicht auf X-box lief. Da wären:

Ein ausgekochtes Schlitzohr
Hervorragende Roadmovie-Action-Comedy. Burt Reynolds in einer seiner markantesten Rollen.
4,5 von 5 Trucks

Und daran angeschlossen: „Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia ist ein mehrfach preisgekröntes Mafia-Drama des US-amerikanischen Regisseurs Martin Scorsese aus dem Jahr 1990. Es basiert auf Nicholas Pileggis Buch Wise Guy – Der Mob von innen, das auf einer wahren Begebenheit beruht und vom rücksichtslosen Aufstieg eines Gangsters in den 1960er/1970er Jahren erzählt. Der Titel Good Fellas (dt.: Gute Kerle) bezieht sich auf die verschworene Gemeinschaft der Mobster in (und im Umfeld) der US-amerikanischen Cosa Nostra.“ (Wiki)
Mafiaklassiker, 4,5 von 5.

St. Vincent mit Bill Murray in der Hauptrolle und desweiteren Melissa McCarthy (sehr zurückgenommen, ernste Rolle, gut) und Naomi Watts sowie Chris O´Dowd (von IT Crowd), quasi dem Äquivalent zu Clint Eastwoods Gran Torino …
Wiki: „Vincent MacKenna ist ein grummeliger, unsympathischer, im Ruhestand befindlicher, oft betrunkener, Pferdewetten verfallener Vietnamkriegsveteran, der vielen Leuten Geld schuldet. Vincents Frau lebt in einem teuren Luxusaltenwohnheim, weil sie an Alzheimer leidet und ihn nicht mehr erkennt. Regelmäßig holt Vincent ihre Wäsche ab, um sie zu Hause zu waschen, wobei er sich ihr gegenüber als Doktor ausgibt. Er ist seit Monaten mit den Zahlungen für den Aufenthalt seiner Frau im Rückstand. Vincents wenige andere Freunde sind die hochschwangere russische Prostituierte Daka, mit der er sich gelegentlich vergnügt, und sein Kater Felix. Als die alleinerziehende Krankenschwester Maggie mit ihrem zwölfjährigen Sohn Oliver neben Vincent einzieht, heuert sie ihn an, auf Oliver aufzupassen, während sie arbeitet. Vincent geht darauf ein, da er das Geld gut gebrauchen kann. Maggie steht beruflich unter Stress und kämpft um das Sorgerecht für ihren Sohn, seit ihr Ehemann, ein Anwalt, sie mehrmals betrogen hat.“
Starker Bill Murray, starke Freundschaft zwischen Oliver und ihn, mit Herzblut gemacht, 4 von 5 Ästen …

The Imitation Game
Benedikt Cumberbatch spielt Alan Turing und legt die Rolle irgendwo zwischen seinem Sherlock und Sheldon Cooper an und kommt einem der genialsten Mathematiker – und neben Conrad Zuse sicherlich einer der wichtigsten Wegbereiters des Computers _und_ vielleicht der Mensch, der den zweiten Weltkrieg am meisten beeinflusst hat. Auch seine Homosexualität und die Zerstörung seiner selbst durch eine Hormontherapie (statt einer Haftstrafe) dagegen, die ihn wohl in den Selbstmord trieb.
Sehr unterhaltsam, auf seine Art sehr spannend und unheimlich mitreißend, vermutlich der beste Film für den Matheunterricht – bin echt begeistert!
Gebe 5 von 5 Turingmaschinen.

Spy mit Melissa McCarthy, die von der Büro-Angestellten beim CIA plötzlich zur Agentin wird und sich danicht so schlecht schlägt.
Teils lustig, teils nicht, teils Fäkalhumor, kriegt dank The Transporter Jason Statham aber 3 von 5 Ear-Plug-Ins.

5. Eine Rollenspielrunde hat es bei mir so auch schon lange nicht mehr gegeben, einfach weil Corona. Wenn Warhammer Ohrhammer nächstes Wochenende weitergehen sollte, hab ich richtig Bock.

6. Man mag es kaum glauben, aber ich habe vorgestern selbst gekocht. Also klar koche ich ständig selbst einfache Mahlzeiten wie Nudeln, Blumenkohl oder ne Suppe. Aber ich hatte die Woche Spargelauflauf beim Fleischer gegessen, weil ich vormittags und nachmittags Schüler hatte am Arbeitsort und es sich da anbieten, beim Fleischer was zu holen: nah dran, günstig, gute Hausmsnnskost. Jedenfalls war der recht lecker, aber imho auch einfach zu machen. Nach kurzer Rückfrage bei meinen Eltern wollten die auch eine Portion und so hab ich Zutaten gekauft und dort gekocht. Das hat erstaunlich gut geklappt und war ziemlich lecker. Muss ich mit den gemachten Erfahrungen und potentiellen Verbesserungen mal wiederholen.

7. Zuletzt habe ich Star Wars Infinities: Eine neue Hoffnung gelesen und das war ein toller Was wäre wenn-Comic, weil hier ein cooles Alternativ-Szenario entworfen wird. Lukes Schuß in den Schacht des Todessterns trifftzwar, aber zerstört ihn nicht. Vader gelingt es, Leis auf der Flucht von Yavin-4 festzunehmen, Luke mit Han und Chewwie an seiner Sitehingegen reist nach Dagobar und vollendet dort seine Ausbildung, ohne vorzeitig abzureisen.  Leia wird von Darth ausgebildet, damit das Imperium ein bekanntes Gesicht der Republik präsentieren können. Schließlich kommt es zum Finale auf Coruscant, wo Luke, Han und auch Yoda hinreisen, letzterer lässt sich an Todesstern absetzen. Während Yoda mit Hilfe der Macht Tarkin dazu bringt, die Imperiale Flotte zu beschießen, kommt es unten auf dem Planeten zum Duell Bruder gegen Schwester – wobei Luke dieses Geheimnis offenbart und damit Leia und auch Vader überrascht …

7 Kommentare

    1. In einer gefetteten Sandkuchenform Dosenspargel geschnitten, etwas Hinterschinken zerzupft, darüber dünne Kartoffelscheiben geschichtet. Das ganze wiederholt und dann mit Gratinflüssigkeit auffüllen. Ich hab dazu ca. 300 ml Milch, 200g Schmand und 2 Eier verquirlt, mit Salz und Pfeffer aufgegossen. Ordentlich Gouda drüber und ab in den Ofen. Ich hatte dünne rohe Kartoffelscheiben, brauchte dann aber 75 min. Nächstes Mal würde ich gekochte nehmen. Der Spargel schwitzt noch ordentlich Wasser aus, das hab ich abgegossen. Da müsste man noch experimentieren, ob sich das direkt binden lässt.

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