Media Monday #489

Neue Woche, neuer Media Monday, vom Medien-Journal präsentiert und von mir beantwortet – lückenlos nun schon über 320 mal seit Folge #162. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv. 

1. Nachdem die Medien in den letzten Tagen von den US-Wahlen dominiert worden sind, hab ich da auch mitgemacht. Über den Alias-Podcast (Link und Empfehlung), aber auch da ich oft bei meinen Eltern war über die Öffis. War Mittwoch morgen echt geschockt, hatte ein Deja Vue und war am Samstag echt happy, dass die Sache durch war.

2. Ich habe mich ja kürzlich an War Machine mit Brad Pitt herangetraut und positiv überrascht.

Wiki: „War Machine ist ein US-amerikanischer satirischer Kriegsfilm aus dem Jahr 2017, der auf dem Buch The Operators: The Wild and Terrifying Inside Story of America’s War in Afghanistan des Journalisten Michael Hastings basiert. Regie führte David Michôd, der auch das Drehbuch verfasste. In der Hauptrolle ist Brad Pitt zu sehen. Seine Premiere hatte der Film am 26. Mai 2017 beim Video-on-Demand-Anbieter Netflix.“

„Da der US-amerikanische Krieg in Afghanistan nicht wie geplant läuft, wird der bisherige militärische Befehlshaber entlassen und durch den Vier-Sterne-General Glen McMahon ersetzt. (…) General McMahon stellt schnell fest, dass die US-Bemühungen, die lokale Bevölkerung zu trainieren und eine Demokratie zu etablieren, nicht sehr erfolgreich sind.

Obwohl seine politischen Gönner ihn überreden, keine zusätzliche Truppen zu fordern, entscheidet General McMahon, die als uneinnehmbar geltende Provinz Helmand einzunehmen und fragt 40.000 zusätzliche Truppen an. Durch die Einnahme Helmands und dann Kandahars will er das Vertrauen der lokalen Bevölkerung gewinnen. Präsident Barack Obama gibt nur 30.000 statt der 40.000 beantragten Soldaten frei und in einer Pressekonferenz gibt er bekannt, dass seine Armee sich innerhalb von 18 Monaten aus Afghanistan zurückziehen würde. Deswegen muss McMahon mit seinen Mitarbeitern und einem Journalisten vom Rolling Stone durch Europa reisen, um zusätzliche Truppen von den Koalitionspartnern zu erhalten.

In Europa wird er von kritischen Politikern befragt. Ein Schlüsselmoment der Selbstfindungsstory General McMahons ist sein Auftritt in Berlin vor deutschen Politikern, bei denen er um die Entsendung weiterer Soldaten wirbt. Da der Flugverkehr in Europa nach dem Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull behindert wird, verbringen die Mitarbeiter des Generals und der Journalist viel Zeit in Europa mit Trinken. Der Reporter enthüllt anschließend, wie abfällig der General und seine Mitarbeiter sich über die politische Führung äußerten.“

Im Trailer wirkte der General teils lächerlich, im Film erklärt es sich dann. Klar ist er aus Sicht eines Reporters dargestellt und von Brad Pitt recht kantig gespielt, aber es wird nachvollziehbar – auch was ihn an Obama aufregt. So kann man nicht 30.000 Soldaten entsenden und gleichzeitig sagen in 18 Monaten ziehen wir uns zurück, die damit befreite Bevölkerung fragt dann zurecht: Und was ist in 18 Monaten?

Hat mit überraschend gut gefallen: 4 von 5 deutsche Reporterinnen …

3. Gute Krimis auf DVD beschäftigt mich aktuell allerdings weit mehr als die nächste Knallerserie, denn in nächster Zeit darf ich öfter auf meine Mutter aufpassen und fast nix ist besser als gemütlich einen Krimi mit ihr zu gucken, am besten einen, den sie noch von früher kennt. The Closer dürfte demnächst drankommen, das hab ich ihr mal im kompletten geschenkt …

4. Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, ich würde knapp 45 DCC-Produkte in pdf-Form, teils niegelnagelneu, für unter 15 Euro, hätte ich nicht geglaubt. Aber dieses Humble Bundle (Link) ist für DCC-Freunde echt Pflicht. Ehrlich schweinegünstig, gedruckt kotet ein Heft soviel – zurecht!

5. Wer Enola Holmes ist musste ich auch erst einmal lernen, schließlich dachte ich, ich kenn Holmes Verwandschaft…

Wiki: „Enola Holmes ist ein US-amerikanischer Film, der auf der gleichnamigen Buchreihe von Nancy Springer basiert. Der Film, in dessen Mittelpunkt die jugendliche Schwester des berühmten Sherlock Holmes steht, wurde von Jack Thorne geschrieben und von Harry Bradbeer inszeniert. Millie Bobby Brown spielt die Hauptrolle und produzierte den Film.

Enola Holmes wurde am 23. September 2020 auf Netflix veröffentlicht. Der Film erhielt positive Kritiken. Gelobt wurden der Humor, das Drehbuch, das Spiel, die Kostüme und die Produktionswerte.“

Fasst es recht gut zusammen, tatsächlich war auch ich sehr angetan. Gerade die schauspielerische Leistung von Millie Bobby Brown (Stranger Things) war ziemlich gut.

4,25 von 5 Tannenzapfenhündchen.

6. Es fehlt mir schon sehr, mich zum Rollen- oder Brettspielen zu treffen.

7. Zuletzt habe ich den Sonntag durchgearbeitet und das war anstrengend, weil ich quasi nur Mathe-Unterricht am Sonntag gemacht habe und auch die ganze Woche zu keinem Freizeitausgleich gekommen bin… Die erwähnten Filme sind auch schon drei Wochen her.

1 Kommentar

  1. Nach mittlerweile 9 Monaten Corona-Maßnahmen geht es mir nun auch massiv gegen den Strich. Unabhängig vom Verständnis für die meisten Maßnahmen, spüre ich deutlich Auswirkungen einer sozialen Verarmung – gerade weil ich mich gern mit anderen Menschen in meinen großen Hobbys treffe. Virtuelle Brettspieltische und Plattformen wie Roll20 oder Fantasy Grounds können viele Aspekte des gemeinsamen Spielens einfach nicht adäquat ersetzen.
    Kurz und gut: es muss endlich das Holodeck erfunden werden! So.

    Liken

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