Comic-Empfehlungen via nerds-gegen-stephan

Ich wurde nach Comic-Empfehlungen gefragt für SciFi und Fantasy im Rahmen der GK Comic Challenge 2021 und hab das mal an Philipp von nerds-gegen-stephan weitergegeben. und er hat einiges an Tipps parat:

Conquest #5 Enorus – Wie viele Opfer ist die Rettung der Menschheit wert?
Splitter, Hardcover, 72 Seiten, 18 Euro
SciFi-Anthologie-Serie mit jeweils abgeschlossenen Geschichten, der Abschlußband ist der stärkste, findet Philipp.
„Auch der Abschlussband beginnt mit der üblichen Ausgangssituation, nämlich dass die menschliche Flüchtlingsflotte (diesmal übrigens die Kanadier) an ihrem Zielplaneten angekommen ist. Doch leider entspricht Enorus so gar nicht der den Erwartungen: Eiskalt und mit einer toxischen Atmosphäre ist er so gar nicht als neue Heimat geeignet. Was also tun? Die Treibstoffvorräte sind fast aufgebraucht und von den anderen Raumflotten (hier wird erstmals in der Reihe ein Querverweis auf die anderen Bände gegeben) hört man auch keine Erfolgsmeldungen… Der Admiral der Flotte sieht nur einen Ausweg: Sämtliche Ressourcen der Flotte zusammenkratzen, um zumindest mit einem Bruchteil der Besatzungsmitglieder einen neuen Heimatplaneten zu finden. Nur darf von diesem Plan nichts nach außen dringen, denn natürlich will niemand zum Sterben auf Enorus zurückbleiben. (…)“

-> Rezi / Produktseite

Ideal für die Kategorie: Ein Comic mit Kälte als (Neben-)thema

Something is killing the Children #1
Splitter, Hardcover, 144 Seiten, 19,80 Euro
„Eine actionreiche Horror-Geschichte, bei der zahlreiche Kinder von einem riesigen Monster zerstückelt werden, bevor sich eine taffe Heldin mit einer Kettensäge zur Wehr setzt – Sind wir ehrlich, das klingt mal so überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Wenn sich dann aber selbst das öffentlich-rechtliche Kulturradio vor Lobeshymnen fast überschlägt, dann bin ich doch ein ganz klein wenig neugierig…“

-> Rezi / Produktseite

Ideal für die Kategorie: Comic mit jugendlichen Protagonisten

Kurztest: Colony #2 Untergang
Splitter, Hardcover, 48 Seiten, 15 Euro
„Um das Setting kurz zu etablieren: Die Erde hat erfolglos Kolonie-Raumschiffe in das All entsandt. Die haben zwar nix gefunden, dafür wurde die Menschheit aber durch eine mysteriöse Alien-Rasse geupdatet. Nun ist es die Aufgabe von Elite-Bergungstruppen, die verloren geglaubten KolonistInnen aufzuspüren und zurückzuholen – Was sich nicht gerade als einfach herausstellt, weil Schmuggler-Ringe und Piraten-Clans ebenfalls auf der Suche sind. In „Untergang“ haben die ProtagonistInnen des Elite-Bergungstrupps dann tatsächlich mal eine menschliche Kolonie gefunden, welche noch nicht von den Bösewichten geplündert wurde. Nur leider sind die „geretteten“ SiedlerInnen mal so überhaupt nicht erpicht darauf, entdeckt oder gar gerettet zu werden, da sie ein dunkles Geheimnis mit sich herumtragen. Was genau das ist, erzählen sie den frisch gefangenen ProtagonistInnen, welche ihrerseits berichten, wie sie diese weit abgelegene Kolonie durch Zufall aufgespürt haben…“

-> Rezi / Produktseite

Kurztest: Reset #2 Interzone
Splitter, Hardcover, 56 Seiten, 16 Euro
„Der Auftaktband drehte die altbekannte SciFi-Prämisse um: Nicht wir Menschen brachten irgendwelchen Außerirdischen den Frieden, Wohlstand und Fortschritt – Nein, ganz im Gegenteil, in dieser SciFi-Reihe rettete ein Alien-Sternenbund die von Krankheiten, Kriegen und Klimawandel am Rande der Vernichtung stehende Menschheit. Doch klar, viele Jahrzehnte ultrapatriotischer Alienabwehr-SciFi im Stil von „Indepence Day“ haben die potentiellen Geretteten ziemlich misstrauisch gegen außerirdische Invasoren gemacht – Und so wird der „Reset“, also die Rettung der Erde, eher mit Abscheu und Misstrauen bedacht. Was die verschiedensten Alien-ProtagonistInnen ganz schön zur Verzweiflung bringt, gerade auch, weil manche Völker die explodierenden Rettungskosten durch schonungslose Ressourcenausbeutung kompensieren wollen…“

-> Rezi / Produktseite

Ideal für die Kategorie: Ein Comic, mit einem Monster als Protagonist

Kurztest: Berserker Unbound
Splitter, Hardcover, 136 Seiten, 19,80 Euro
Von Jeff Lemire – „Vor dem Vielschreiber ist ja kein Genre sicher und so versucht er sich in „Berserker Unbound“ an einer Sword & Sorcery – Culture Clash – Kurzgeschichte. Oder eindeutiger formuliert: Conan der Barbar reist in die anonyme US-Großstadt der Gegenwart… (…)
Ein namenloser Barbarenkrieger, der mit seinen riesigen Waffen und noch riesigeren Muskeln an eine Conan-Karrikatur erinnert, findet Frau und Kind dahingemetzelt vor. Schuld ist ein fieser Zauberer, der mit seinen Berserker-Banditen die arg trostlose Fantasy-Welt terrorisiert. Klar, dass der Barbarenkrieger nach Rache sinnt. Doch die wird ihm anfangs verwehrt, gerät er doch in eine Art Wurmloch, welches ihn an den Rand einer modernen US-Metropole der Gegenwart teleportiert. Dort trifft er den obdachlosen Einsiedler Joe Cobb, mit dem er sich – trotz einer schier unüberwindlichen Sprachbarriere – langsam anfreundet. Doch das Böse ist nicht fern…“

-> Rezi / Produktseite

Ideal für die Kategorie: Ein Sword & Sorcery-Comic

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