Media Monday #507

Neue Woche, neuer Media Mondayvom Medien-Journal präsentiert und von mir beantwortet – lückenlos seit Folge #162. Die dortigen Vorgaben sind wie gewohnt in kursiv.

1. Derweil lässt der Frühling noch auf sich warten und auch das Wetter lädt nicht unbedingt zu Außer-Haus-Aktivitäten ein. Wie schön ist es da, im Auto zu sitzen, zum nächsten Einsatzort zu haben und laut Mucke zu hören. Yay, der Frühling ist doch da.

2. Um sich ein bisschen Kino-Flair nach Hause zu holen hab ich gerade die Tanelorn Wanderbibliothek da. 50 DVDs, die quer durch Deutschland geschickt werden und selbst einen Querschnitt des Geschmackes bilden …

3. Der Comic Jabba der Hutt (kein Rechtschreibfehler) verspricht nicht nur spannende Lektüre, sondern allerlei krumme Geschäfte – und ja, das wird eingelöst! Einer der besseren Star Wars-Bände, vielleicht der beste im Rahmen von Verbrecherlords und Macht durch Information.

4. Reguläres, lineares Fernsehen ist echt unerträglich. Vorhin meine Mutter besucht und mal durchgezappt. Zwischen Schrott und Mist nix sinnvolles, keine vernünftige Doku. Enttäuschend. Öffis: Zwangsgebühren, damit ihr die Privaten kopiert?

5. Der Kampf der Streaming-Anbieter um die neuesten Produktionen oder verschobene/abgesagte Kinoveröffentlichungen ist bestimmt ein harter, letztlich – bei aller Freude was für weniger als nen Zehner so läuft – wird dem System Film massiv Geld entzogen, was vielleicht die 5 Blockbuster nicht stört, aber die Riege dahinter ….

6. Die Veränderungen in den letzten Jahren, was das Nachmittagsprogramm angeht, ist erstaunlich. Bei Youtube hab ich die ZDF-Serie Verkehrsgericht (Beispiel) entdeckt, in der in Spielfilmlänge ein Unfall, die Folgen und das Gerichtsverfahren über Monate nachverfolgt. Ich glaube, der normale RTL-Zuschauer würde das heue nicht mehr verstehen geschweige denn die Gedi

7. Zuletzt habe ich Operation Finale geschaut und das war spannende Agentenmission im naziverseuchten Argentinien , weil die Bande zwischen beiden Ländern, Israel und Argentinien, sehr dünn war und mancher Nazi dort gesehen. Spannend war es, weil es kein Mordauftrag am „Erfinder“ der Endlösung war, sondern eine Entführung, um ihn in Israel vor Gericht zu stellen, die dann allerlei Probleme bekommt, z.B. verschiebt sich der Abflug um zehn Tage … Oscar Isaac spielt stark, aber auch Ben Kingsley lässt Eichmann nicht nur böse sondern auch stellenweise symphatisch oder bemitleidenswert erscheinen. 3,5 von 5 Flugbesatzungen.

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