Media Tuesday #516

Dann mal auffi:

1. Die Zeiträume zwischen Kinopremiere und Heimkinoauswertung werden immer kürzer, die Zeit Geld mit einem Film auch. ich fürchte, dass die dicken Blockbuster irgendwann einbrechen und nicht mehr ihre Kosten einspielen können.

2. Was mich mittlerweile wirklich schlaucht und fuchst sind die eingeschränkten Sozialkontakte.

3. Ich bin ja schon froh, dass ich immerhin regelmäßig zwei, drei Leute (einzeln) treffe.

4. Es gibt Ereignisse, dem ich entgegenfiebere, wie den zweiten Impfpikster, den Start des Vor-Ort-Unterrichts (angeblich morgen, für mich dann MI oder FR), die nächste Session, die nächste Rollenspielcon und der Halunkencon, zu dem ich schon eingeladen wurde.

5. Die Anthologieserie Love, Death and Robots ist ja auch so ein Phänomen, das ich liebe. Die ersten vier Folgen und damit die Hälfte der zweiten Staffel bieten soviel – Endzeit, Noir, Bladerunner, Mensch gegen Maschine, ewiges Leben vs Kinder kriegen – das macht echt Spaß!

6. Wenn wieder jemand kritisiert, dass beispielsweise die Kanzlerkandidatin der Grünen keine Regierungserfahrung hat, muss man auch erwähnen, dass ihre einzige Lebensleistung aus dem Verbummeln von Studierendenarbeiten und da irgendwie rauszukommen oder dem passivaggressiven Verhindern der Transaktionssteuer und sich nicht an Treffen mit Bankchefs erinnern Können, besteht. Wo sind wir nur, dass solche Luftpumpen (und Wendehals Söder zählt auch dazu, zumal indiskutabel ist, was er mit Laschet macht) aufgestellt werden, kein Wunder, dass die Grünen ganz vorn im Rennen sind. Das Format Sinans Woche erklärt im übrigen gut, warum man eine „Verbotspartei“ wählen kann.

7. Zuletzt habe ich Shadow & Bone geschaut und das war überraschend gut, weil es angenehme, eigenständige Gunpowder Fantasy war. Schauplatz ist eine Region im Krieg, die vom sogenannten Schattenflur durchzogen ist, eine Region tiefer Dunkelheit, in der Schattenbestien lauern. Dazu Elementarmagier, sog. Grisha, russisch anmutende Armeen, Luftschiffe. Mal ordentlich anders vom Setting.

Wiki teasert: „Die Geschichte spielt in einer vom Krieg zerrissenen Welt. In dieser gibt es die Schattenflur, eine gewaltige dunkle Wolkenwand, die das Land durchtrennt und tödliche Bestien beheimatet, sodass eine Überquerung fast unmöglich ist. Grisha sind besondere Menschen, die Elemente manipulieren können; Inferni können Feuer beschwören, Stürmer manipulieren den Wind und Fluter meistern das Element des Wassers. Eine Legende besagt, dass eine Sonnenkriegerin kommen wird, die Sonnenlicht beschwören und die Schattenflur endgültig vernichten kann; aber eine solche Grisha hat es bislang noch nicht gegeben.

Als die Waise Alina Starkov auf einem Schiff der Grisha die Schattenflur überquert und dieses angegriffen wird, zeigt sich zum ersten Mal ihre Fähigkeit, Sonnenlicht zu beschwören. Da damit bekannt wird, dass sie eine Grisha und somit die Sonnenkriegerin ist, wird sie zur Zielscheibe verschiedener Gruppierungen, darunter die eines Diebestrios. Ihr neuer Beschützer wird Kirigan, General der Grisha und Schattenbeschwörer, doch nachdem sich zunächst Anziehung zwischen ihnen entwickelt, muss sie bald erkennen, welche finsteren Pläne er wirklich mit ihr hat.“

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