Media Monday #523

Auf in den Montag … mit den Fragen vom Medien-Journal.

1. Habe ich euch eigentlich schon erzählt, wie ich Das Schicksal des grausamen Magiers für DCC geleitet habe? Beim Kessel Würfel (Link) hat sich eine Dreiergruppe, mit der ich zuletzt vor zwei Jahren beim letzten Kessel (… Link unter Punkt #7) D&D gespielt habe, gefunden, das Schicksal des grausamen Magiers für diesen grausam zu gestalten … denn der Magier terrorisiert ihr Dorf, bedient sich an den Ressourcen und hat vor kurzem erneut einige Kinder entführt, die seitdem nie wieder zu sehen war. Doch nun hat sich eine mutige Schar Bürger versammelt, deren Wut größer ist als die Angst, die den Magierturm stürmen wollen und so manche Überraschung erleben. Aber der Kampf gegen den Magier klappte, der anschließende Kampf gegen eine Mimic war deutlich fieser und sogar die Kinder konnten gerettet werden. Es hätte imho noch ein, zwei skurille Entdeckungen mehr und dafür etwas weniger Kampf sein dürfen, insgesamt aber ein schöner kurzer Trichter … Achso, lieber Leser, was heist denn das eigentlich. Die drei Spieler haben je 4 0te Stufe SC, Bauern, Handwerker und Fischer, gespielt und dadurch ne Menge Action gehabt. Und ne Menge Tote …

2. Es würde mir ja im Traum nicht einfallen, dass Oberschwurbler Ken Jebsen mal „ganz normal“ war, im Gegenteil, ein congenialer Radiomoderator, wegen dem man am Sonntag um 8 Uhr aufsteht. Der Podcast Cui Bono (Link) erzählt seinen Werdegang, lässt ehemalige Weggefährten zu Wort kommen und hinterfragt auch kritisch den Vorwurf des Antisemitismus. 5 von 6 Teilen sind verfügbar, der letzte Teil kommt dann am 11/7 raus.

3. Mag sein, dass es mehr als 5 gute Gründe gibt, mal wieder Classic-D&D bzw. OSR zu spielen, aber Settimbrini hat es hier auf eben fünf Gründe zusammenkondensiert. (Link)

4. Ein Nazi hat ja schon den Ruf, dass er Haus und Hof verteidigen kann, aber der Überfall auf den (mittlerweile Ex-) Nazi Philip Schlafer stellt einen Höhepunkt seiner Aufklärungsreihe dar (Link zum Video):

Generell gilt für Rollenspieler: Unbedingt mal anhören, um solche Situationen besser beschreiben zu können.

5. Manchmal reicht es ja auch einfach, wenn zwei Personen sich unterhalten, um den Zuschauer tieftraurig zu machen. Das Ende der Sons of Anarchy in Staffel 7 (Rezi via Bullion) hat mich auch zu Tränen gerührt, hier Gemmas Abschied von ihrem dementen Vater.

6. Wenn man unberücksichtigt lässt, dass DC’s Legends of Tomorrow eine Art Resterampe des Arrowverse ist, scheint die Serie ganz unterhaltsam. Der (ehemalige) Timelord namens Rip Hunter kehrt aus dem Jahr 2166 zurück ins Jahr 2016, um ein Team aufzustellen, welches Vandal Savage daran hindern soll, die Welt und die Zeit selbst zu zerstören. Es besteht aus Professor Martin Stein und Jefferson Jackson, die zusammen Firestorm ergeben, Ray Palmer (The Atom), der White Canary Sara Lance, Kendra Saunders und Carter Hall (Hawkgirl und Hawkman), der von Barry Allen erstellten künstlichen Intelligenz Gideon, den Ganoven Mick Rory und Leonard Snart (Heat Wave und Captain Cold) und Rip selbst. Ein weiterer Grund ist, dass Hunters Frau und Sohn von Savage umgebracht werden. Dies verkraftet er nicht und bricht die Regeln der Time-Master, um die Vergangenheit zu verändern… Macht bisher Spaß und ist meine neue Nebenbeiserie.

7. Zuletzt habe ich Physik-Nachhilfe gegeben und das war seitens des Schülers Chaos, weil er nix gelesen hat und eigentlich nicht so recht wusste, was er eigentlich zusammenfassen sollte. Mit den Worten, dass sein Lehrer sehen wollte, ob er selbst mehr kann, sollte er ein Kapitel zusammenzufassen, es geht um Wellen. Variante 1: das Einführungskapitel. Soweit, so gut – es wurde ehh noch nicht gelesen (der Schüler ist übrigens erwachsen). Also durchlesen. Dann Hektik. Variante 2: Es geht um die zweite Hälfte des Kapitels mit Zeigermodell, Verhalten am Doppelspalt und Gitter und noch ein paar Nettigkeiten, die man so in etwa 2 Monaten Physikunterricht vermittelt … Knapp 30 Seiten. Dazu wäre es empfehlenswert die erste Hälfte auch zu lesen, ich sag nur Grundlagen … knapp 50 Seiten. Telefonier nochmal mit dem Kollegen, mit dem er das machen soll. Variante 3: Stehende Welle, erklärt auf 4 Seiten. Da war quasi schon eine Stunde um, um erstmal herauszufinden, was zu tun ist. Naja, dann konnte es endlich richtig losgehen … Soweit der Blick in meinen Arbeitsalltag (übrigens am Sonntag …).

PS.: Schaut auch mal bei den anderen Teilnehmern rein:

3 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s