Archive for the ‘Greifenklaue LIVE’ Category

[Conbericht] Conventus Leonis 2015 und GRT

März 29, 2015

Zuersteinmal war es doch erschreckend, wieviel Leute ich nicht getroffen habe – acht schade, dass es dutzendweise Rollenspieler in Braunschweig gibt, die ihren stadteigenen Con nicht wahrnehmen – zumal, wenn er noch mit dem GRT verbunden ist.

Das Motto war Western, wurde ordentlich dekoriert, suf der Homepage ein wenig defensiv beworben, dafür aber auch in der Küche gut dem Thema entsprechend mit Chili, Nachos und Tacos, die Fleischvariante war lecker (und günstig 3 für 3 Euro) und wurde auch vegetarisch angeboten.

Da wir vom Rollenspiel-Ding unseren GRT verschoben haben, um den Con Leo und den dortigen GRT zu supporten war es natürlich mal spannend zu sehen, wie das in Braunschweig so klappt. Man hatte nebenan zur Mühle den CVJM-Saal angemietet und dort zahlreiche Tische zum Spielen aufgebaut inkl. Gratis- und Flohmarkttischs. Einiges schien los zu sein, insgesamt war der Con zu meiner Ankunftzeit noch minimal verschlafen – oder anders gesagt: die Conteilnehmerzahl erhöhte sich zum Abend hin.

Leider gab es nicht wie im letzten Jahr einen RPG-Händler, aber der Uhrwerkverlag war wieder sehr präsent, in die Einkaufstüte wanderten Sea Dracula (Ich bin mir nicht sicher, um es A) zu spielen, B) um jemanden davor zu bewahren oder C) um ne Headbangvariante daraus zu machen.) und der Contact-Soundtrack. Das wollte ich mal auf SciFi-igkeit testen und vielleicht für Ohrhammer 40k einsetzen oder zur Not fürDS-X, wenn wir das mal wieder zoggen. Und Klangwerk für Dungeonslayers dauert ja noch nen Moment – hab ich aber definitiv auch Bock drauf! Nebenbei gab es eine Spontanidee zum D&D-Derivat Türme & Tentakel , was an einem wunderbaren Bild im Splittermond-Abenteuer Türme aus Eis lag. Sah auch schick aus.

Ich selbst hatte auch einige Werbemittel mitgenommen, 75 Ding-Flyer, 50 Mini-Ding-Flyer und 200 ,mal einen Old Slayerhand-TwoPage, die gingen gut weg und auch der Uhrwerkverlag bekam einen kleinen Packen – wer sich eines ausdrucken mag, hab ich dem Artikel angehängt. Im Gesamt-Winter-OPC-Paket ist das Abenteuer selbstverständlich auch drin, aber eben nicht die Vorderseite. Kurzum, ich bin gespannt, ob es auf dem nächsten Ding dem Gratisding, einige neue Gesichter gibt.

So, kommen wir zum spielen – eigentlich sollte es ja Pathfinder Society werden, aber unser SL war erkrankt (Gute Besserung!) und bei Dragon Age war noch was frei. Überraschenderweise war der SL ein alter Bekannter aus Tagen des Greifenklaue-Treffs auf Haus Wetterstein, ein anderer will aufs dortige (Einladungs-) DSA-LARP und der dritte kannte mich noch von einem Schreib-Workshop auf dem Con Leo vor gut 15 Jahren … Wie klein die Welt doch ist. Das musste ich dann auch beim Abenteuer feststellen… Das hatte ich vor zwei Jahren schonmal gespielt, was aber nicht so schlimm war, da mein Charakter nach der ersten Szene in eine Schlucht fiel und der Rauskletterversuch beinahe tödlich endete… Was das System gut kann sind die tollen Stunts, eine Art Crits, bloß wesentlich häufiger, bzw. Kampfmanöver. Man kann Gegner wegschubsen, die Rüstung durchstechen oder einen zweiten Gegner treffen. Etwa jeder dritte Treffer hat die Chance ein paar Stuntpunkte zu bekommen und dann etwas auszuwählen, wobei je mehrt Punkte, desto mehr und/oder heftigere Effekte. Wer es sich mal auf Deutsch anschauen mag, hat beim Zomhierollenspiel Welcome to Louisana eine gute Gelegenheit. Ganz kurz erklärt: 3w6, einer davon (andersfarbig) ist der Dragon die. Würfelt man zweimal die selbe Augenzahl, gibt der Dragon die die Anzahl der Stunt-Punkte wieder.

Aber das Abenteuer rief mir auch die Nachteile des Systems in Erinnerung – nahezu jeder Angriff trifft, da diese im Schnitt deutlich höher als auf die zu würfelnden Defense-Zielwerte. Ich hatte einen Oberflächenzwerg, der eigentlich Händler war, über Getreideverträge mit dem Arl verhandeln wollte und von der Klasse her Kämpfer war. Vergleicht man ihn nun mit dem anderen vorgefertigte Kämpfer, bemerkte man, dass dieser gleich viel Health (das TP-Äquivalent), schneller, besser gepanzert, schwerer zu treffen ist und mehr Schaden macht. Für vorgefertigte Charaktere by-the-book eher schwach … Beim Ding damals haben wir uns länger an Kleinigkeiten aufgehalten, beim Con Leo zog es der SL deutlich straighter durch, was darin resultierte, dass man es auch schaffte innerhalb der anvisierten Zeit, aber das eigentlich interessante des Szenarios, nämlich moralische Entscheidungen, etwas unter den Tisch fiel. Zu guter letzt ist mir noch passend zum aktuellen März-Karneval Auf`s Auge aufgefallen, wie nützlich Karten und Battlemaps sind – und wie sehr sie fehlen, wenn man sie nicht nutzt. Ich selbst habe dazu zwar nix gesagt (ich bin immer neugierig auf Cons, wie es andere machen – und wie mir das gefällt)t, die Mitspieler forderten das aber recht aktiv ein, während der SL von seinem Kopfkino ausging, er aber deutlich mehr darin sah, weil er als einziger die Karte vor Augen hatte. So gab es mehrmals irritierte Nachfragen, ein Nachstellen der Situation mit Minis und Würfeln seitens der Spieler und ein Linsen auf die Übersichtskarte des SL. Kurzum, mein Fazit: Gerade wenn es schnell gehren soll, nutzt eine Karte. Gerade, wenn es möglich ist, die Umgebung zu nutzen, nutzt eine Karte. Dabei müssen es ja nichtmal Minis sein, oft reicht eine Skizze. Achso, eine Rezi zu Dragon Age findet ihr hier von Argamae.

Beim Umgucken nach einer neuen Runde mit einem der Mitspieler fiel das Gespräch auf Pathfinder Society und stellten fest, dass wir beide PFS spielen wollten. Leider hatte ich meinen PFS-Charakter nicht mit, aber andererseits ist es wohl auch ganz klug, dem Rest der Ding-Truppe nicht zu weit weg zu entrinnen. Also, wir machten mit seinen Hamburger Leuten (die zum Nordcon ein cooles paralleles PFS-Event planen) und den restlichen Ding-PFS’lern zu einer Runde Emerald Spire / Smaragdspitze auf.  genauer dem ersten Level, welches ich vor kurzem selbst geleitet hatte. Gerade deswegen war es aber auch mal interessant zu sehen, wie jemand anders das leitet, auf welche Ideen die Spieler so kommen und wie es halt auch ablaufen kann. Zum Einsatz kam auch mein Noteboard, eine Art Notbattlemap, die ich immer dabei habe (gibt`s z.B. beim Sphärenmeister). Kurzum, lustige Runde, schöner erster Level, gefällt mir gut. Gehört übrigens zu den Modulen, die man mehrmals spielen darf laut PFS. Da ich dazu einiges schon vorbereitet habe (siehe GKpodcast #43 coming soon) werde ich das wohl auch mal im Rahmen des Dings anbieten.

Fazit: Doch, war nen rundes, gutes Conerlebnis. Bei der 20. Con Leo bin ich wieder da – übrigens vom 15. auf 17. April 2016.

PS.: Unser GRT – das Gratis-DinG ist am 19.4.

SPIELtrieb. Messe-Loot.

Oktober 19, 2014

Danke liebe Lokführer, dass ihr gestreikt habt … So waren zwar reichlich Leute nicht auf der Messe und die Parkplätze dort ordentlich überfüllt, aber ich bin dadurch zur Messe gekommen … Der gute Glorian musste nämlich seine Zugtickets stornieren und ist aufs Auto umgestiegen, da hab ich spontan – so Freitag nachmittag – zugesagt und reichlich telefoniert. Es flossen sogar Tränen,weil Mathe- und Physik-Nachhilfe ausfällt (das ist so eine Art Highlight, sonst fließen die Tränen eher, wenn Integrieren nicht in die Arbeit übers Integrieren integriert wurde …) [Aber auch hier Entwarnug: Ich opfere dafür meinen Sonntag. Und die Tränen flossen, weil nächste Woche Mathe- und Physik anstanden …]. Jedenfalls erreichten wir gen Mittag Essen und irgendwo in der Innenstadt auch ein Parkhaus, von wo der Weg überraschend kurz war. Trotzdem hatte uns das Stau- ähh Parkleitsystem gleich nochmal in den Stau geleitet, dem wir gerade entkommen waren und erst totale Ignoranz half bei der Parkplatzsuche.

Einiges habe ich auch abgegriffen:

  • Wolsung Trailer, polnisches Steampunksystem (der Schnellstarter, siehe Redax Phantastik-News im GK-Blog)
  • Wolsung Pokerkarten (komplettes Deck mit 3 Jokern, allerdings alle schwarz, für SaWo mit rotem Punkt zu ergänzen. Alle Bilder sind Figuren des Steampunksystems – kurzum: Savage Worlds geeignet!)
  • Trodox #34Auf der Spur des Verbrechens (Zwei Abenteuer und ein Quellteil für Private Eye, letzteres dreht sich um die Entwicklung der Wiener Polizei bis 1918)
  • Trodox #35 – Malmsturm Special
  • Warhammer 3-Paket mit Spielerhandbuch, Spielleiterhandbuch, Kreaturen-Handbuch, Spieler-Arsenal, Spielleiter-Arsenal, Kresturen-Arsenal und Werkzeuge des Abenteurers. (Die kompletten, “fertigentwickelten” Regeln für saugünstig. Ich mag das Regelsystem deutlich mehr als WH 1/2.)

Auch Brettspieltechnisch gab es zwei “Impulskäufe”:

  • Pathfinder Abenteuerkartenspiel – Das Erwachen der Runenherrscher Grundbox (Schon in der Nacht gelesen, komplex, etwas aufwändig vom Karten sortieren, aber klingt klasse. Dazu – als Spieler von RotR – gab es einen absoluten Nostalgieflash. Laut Scorp bei Ulisses ausverkauft und erst wieder im Januar zu bekommen, hatten die Heidelbären und einige Händler noch einige Exemplare.)
  • Relic (Warhammer 40k-Brettspiel mit dem Talisman-Mechanismus zum Knallerpreis. Letzte Exemplar.)

Buchtechnisch:

  • Die Flamme erlischt, SciFi von G.R.R. Martin (günstig im Hardcover)
  • Eragon (saugünstig im Hardcover – ein Geschenk!)

Sonstiges:

  • Orkenspalter.tv Kalender 2015 (hier;hat mit Glorian zum Geburtstag geschenkt, ich hege da noch Vermutungen, dass er ihn nicht zu Hause aufhängen konnte und künftig auf Ohrhammer-Sessions bei mir plädiert … Danke jedenfalls!)

Gelootet haben auch ClawdeenDoctore Domani und den knapp verpassten Würfelheld.

SLAYVENTION – Und zurück! Still alive and SLAY!

September 28, 2014

Was für ein geiler Con. Ich kann noch gar nicht recht berichten, sondern muss soviel Bock erstmal raus aus meinen Kopf kriegen und Motivation sich in Text, Podcast, Blogartikel, Spielmaterial sich verwandeln lassen, sonst platzt das Hirn.

Leider konnte ich nicht von vor Ort berichten, weil dort oben der Handyempfang schlecht, der Stickstream nahezu nicht vorhanden war. Aber andererseits, ich hätte auch keie Minute was tippen zu können, den ich habe durchgehend gezockt, gespielt und gequatscht. So ein Haufen netter Menschen, die ein, vielleicht DAS Spielsystem meiner Wahl verehren und wo ein ganzer Haufen Internetbekannter zu echten Gesichtern und Stimmen geworden ist.

Eine große Überraschung der Slayvention war es, dass CK vor Ort war und Starslayers vorgestellt hat. Und Conpakete vom Uhrwerkverlag. Dazu eine saugeile Burg mit viel Atmosphäre und Flair als Schauplatz – Burg Breuberg. Und ich hab durchgehend was gespielt – erst in drei Slots Zombieslayers, davon einmal selbst geleitet. Erst bei Blakharaz als deutscher Krabbenkapitän in Kirkwall, Orkney, Schottland einige Schotten und vor allem Schottinnen gerettet, die uns nach diesen Worten Einlass in ihre Zuflucht, die Kirche: We are German fishers and we have weapons. We come to help you! Anschließend jagte ich oder vielmehr meine Zombies eine Scharr verwegener Ballonfahrtgewinner durch meine Heimatstadt Helmstedt. Der Auftakt geriet etwas lang, weswegen ich nur wenige Tabellenereignisse eingebracht habe (was ein Riesenvorteil war, da ich so Einfluss auf die Szenariolänge hatte und pünktlich Schluß machen konnte), aber hat parallel Action, Tragik und Komik zugleich. Ein Beispiel? Horscht, der schwäbische Footballspieler rennt einen Zombie um und bodyslamt ihn, der Brustkorb knackt und es schmoddert überall Blut. Kevin-James hält nur sein Smartphone drauf, “Geil, das gibt Klicks …!”.

Und dann noch klassisch Dungeonslayers, erst eine investigative Wolfshatz unter Abd al Rahman , wo mir die Idee zu Gerion kam, einem carnischen Waldläufer, den die Schwarzmagier dort zwar seine Stimme nahmen, ihn aber nicht zum Scheigen bringen konnten. (*krächz* Rauchertimme) Die hatte was, nicht nur weil wir das Wolfsgolf erfunden haben  …

Dies sind die investigativen Wolfshetzer, kurz bevor ich dazustieß!        (c) Alle Bilder von SirDenderan via DS-Forum

Und am Sonntag morgen noch eine Tempelrettung vor der Küste Fischerruhs unter Cyrion, das lief schon gut an, aber in den anderthalb Stunden kamen wir … nur zu diplomatischen Verhandlungen mit den Echsenmenschen, die sich dort eingenistet haben. Das ganze demnächst als Fanwerk – die Karte sah schonmal nett aus! Und zugern hätte ich den zweiten Teil der elfischen Lang(schwert)diplomatie erlebt. Gerion konnte zwar nicht verstehen, was die Elfin gesagt hat, vermutet aber aufgrund der Reaktion des Echslings, dass sie ihn einmal auf Elfisch querdurchbeleidigt hat ^^

Ach ja, sechs Slayer hab ich mir noch geschnappt und kurz gefragt, wie sie die Slayvention fanden, was sie gespielt haben, wie sie zu DS gekommen sind und an was sie gerade arbeiten. Das ganze gibt es dann in einer der nächsten Episoden des Greifenklaue-Podcast.

Und, vielen Dank auch an steff, mit dem ich hin- und zurückgefahren bin. Zwar spielen und quatschen wir regelmäßig miteinander aber die je etwa 5 Stunden Rollenspielfachgesimpel (aka Fahrtzeit) gingen viel zu schnell vorbei, so das ich fast sagen möchte, “Schade, dass es keinen Stau gab!”. Und mich auch total freue mit ihm demnächst zur Slayvention – und zum DSA-Ab 18-Abenteuer – zu podcasten!

Ach ja, die Auktion meines Hardcover-DS-Regelwerks hat auch vorzüglich geklappt, 38 Euro stehen nun für den Gratisrollenspieltag zur Verfügung, u.a. für Teufelsgedärm, das dürfte aber auch locker für was zweites reichen! Geilo! Ich habe gerade alle etwa 300 One Page Dungeons des OPCs zur Hand und gucke mir noch übersetzenswertes raus!

Und noch Dank an backalive für das Comic-Leihpaket, das werde ich nach und nach durcharbeiten!

Nebenbei: Tollstes DS-Ereignis des Slayventionwochenendes ist unabhängig von der Slayvention. Unser Neujungslayer Ole vom Grenzlandthing und dem letzten Rollenspielding war mit seinen 15 Jahren so motiviert, dass er mir seinen ersten Dungeon zuschickte und mich um meine Meinung bat! Super! Ein Spiel, dass in jungen Leuten soviel Feuer verursacht, dass sie fix was eigenes was dazu machen!!!

Edit: Amel berichtet ebenfalls!

SLAYVENTION – Ab morgen wird geslayt

September 25, 2014

Zum Beginn der Ferien gab es drei Tage Dungeonslayers satt – auf dem Grenzlandthing (auch zum Hören), zum Ende meiner Ferien … und einiger Arbeitswochen gibt es wieder drei Tage Dungeonslayers satt – ab morgen ist Slayvention.

Geplant habe ich – neben einer Runde Zombieslayers zu leiten – auch eine Runde Zombieslayers zu Spielen, einen Gute-Morgen-Dungeon und abends ne Runde Gammaslayers. Zum Rundumpaket fehlt eigentlich nur Old Slayerhand.

Und, Laptop hab ich dabei, wenn es eine Aneinanderreihung ruhiger Minuten gibt, schreib ich auch von dort ein paar Zeilen.

GRT 2014-Nachlese Wolfsburg

März 15, 2014

Bei uns war weniger los als gewöhnlich. Nur eine Runde im Rollenspielladen und zwei im Kulturzentrum Hallenbad (Wolfsburg): Dungeonslayers, Shadowrun 5 und Gammaslayers. Andererseits hatten wir diesmal mit dem GRT von Brot & Spiele in BS konkurieren (normalerweise legen wir die Termine unserer monatlichen Treffen immer anders), einige Dingler organisierte was in Hankensbüttel und dann noch das Lokalderby Eintracht Braunschweig gegen VfL Wolfsburg. Ach ja, und dann war das Kulturzentrum noch von den örtlichen Wasserwerken belegt, und unser Nebeneingang mit Flatterband gekennzeichnet. Das hat zumindest einen, der morgens im Laden war und nachmittags im Kulturzentrum kommen wollte, abgeschreckt.

Aber es war trotzdem cool, war selbst von morgens bis abends trotz Erkältung da und hab beide Male mitgespielt, zwei Fast-Neulinge waren an Bord (beide haben vor zwei Monaten begonnen) und ein Ding-Neuling, den ich aber schon übers Netz kenne (und ein Projekt laufen habe) konnte ich kennenlernen, ansonsten “alte Haudegen”. Auch im Laden gab es etwas, aber wenig Laufkundschaft – schade, Platz für ne zweite, parallele Runde wäre gewesen.

Obwohl, Gammaslayers hat Hrun geleitet, der vor etwa zweieinhalb Jahren übers Einsteigerding bei einer Runde Brickslayers zu uns gestoßen ist und heute sozusagen etablierter Spielleiter ist – auch wenn ihn immer sein Vater abholen muss (und er nie pünktlich Schluss macht!).

Ich hatte ja letzte Woche schon mein großes Einsteigererlebnis, nämlich 3 fleißige Abiturientinnen, die ihre Facharbeit über Rollenspiel schreiben wollen, das Hobby aber noch nicht kennen und eine Runde Dungeonslayers – Einer flog übers Greifennest gespielt haben. Es hat nicht nur den dreien viel Spaß gemacht, nein, auch mir … Da berichte ich nochmal im Podcast etwas ausführlicher drüber!

Kurzum, toller Tag, auch wenn deutlich mehr los hätte sein dürfen! (Aber gerade als monatliches Treffen, wissen wir, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und haben wieder und wieder Neurollenspieler vor Ort. Steter Tropfen hölt den Stein, oder so.)

PS.: Dafür 12 Neulinge in Hankensbüttel – wowww! Aber darüber bericht ich morgen!

Nordcon live – Zwischen den Runden

Juni 16, 2013

Gleich wartet eine Runde Dungeonworld auf mich, danach eine Lesung von Christian Günther aus den Fieberglasträumen. Nach erholsamer Nacht – und brettspielreichen Abend bei Ausgespielt! mit Descent 2, Hooyah, Kosmonauts und Gauntlet of fools (Munchkin in 30 Minuten war die Beschreibung) bin ich mal gespannt, ob mir DW gefällt oder ob ich ähnliche Probleme wie Moritz habe.

[RPC] Komm vorbei und bring nen USB-Stick mit! + Liveticker für alle, die nicht da sind

Mai 31, 2013

Für alle, die auf der RPC sind, bring einen USB-Stick oder eine SD-Karte mit (evtl. reicht auch ein Bluetoothfähiges Speichermedium, sprich ein modernes Handy) und Du kannst unser RPC-Paket mitnehmen, bestehend aus zwei exklusiven Folgen System matters und des Greifenklaue-Podcasts. Dazu gibt es noch einige freie Projekte, an denen ich in letzter Zeit gearbeitet habe: Zombieslayers und Slay #1. Also, schaut vorbei – wo, steht übrigens erst morgen fest …  Ich freu mich auch über den ein oder anderen Schnagg!

Für alle, die nicht da sind, ich werde ab und an was von der RPC tickern und sicher auch die Standnummer verraten können! Das Podcast-Mikro ist auch dabei, mal sehen, was die Lautstärke macht, ich versuche jedenfalls ein paar Live-Stimmen einzufangen.

Bis morgen!!!

[Live] Hannover spielt! 20 – Alle Tassen im Schrank (der restliche Samstag)

April 21, 2013

Nachdem der Bericht zur ersten Halbzeit getippt war, schnell zur Rundenanmeldung, wo sich schon wieder lange Schlangen bildeten, aber, obwohl viel schon voll war, war einer meiner Optionen noch komplett leer: Capes, Cowls and Villains Foul (übrigens: deutscher Quickstart). Das bot zudem die Möglichkeit, einen Kollegen des Pathfinderübersetzungsteams und einen Tanelori näher kennenzulernen: Norbert aka Jed Clayton. Bis zum Beginn der Runde hatte ich aber Glück und diverse Leute getroffen, die vorher noch nicht da waren oder an ihre Spielrunden gebunden: Steff von 3W20 (zahlreiche kleine Indyübersetzungen und ich konnte mich mit Improspiel eindecken), Daniel von System matters (der Podcaststand zur RPC konnte geklärt werden und der Vorschlag des RPC-Podcastes kam bei Daniel gut an … Ich hoffe, die anderen beiden SyMattler steinigen mich dafür nicht …), Amel vom Buch Eibon (Ein neuer Anlauf bei den Dungeon Words wurde vereinbart) und Bangrim (wir einigten uns schonmal auf einige baldige Aufnahme des Hannover spielt!-Podcastes, etwas pünktlicher geht bestimmt …).

Die Runde von CCVF ist dann kurz vorher auf die Hälfte geschrumpft, was dem Spiel aber durchaus zugute kam. Einer der Mitspieler war zudem, wie sagt man es freundlich eine Rampensau und kooperatives Rollenspiel scheint auf seiner Agenda wenig Platz zu haben (ich vermute, im Podcast verräte ich mehr …), aber insgesamt zeigte die ganz hervorragend, was  CCVF kann. Eine der Stärken ist in jedem Fall, dass dank der Templates eine Charaktererstellung recht fix geht und man auch ungewöhnliche Konzepte schnell unterkriegt: so wäre das Konzept des weiblichen Pendragon, ausgerüstet mit dem magischen Schwert Excalibur, einer magischen Scheide, einem magischen Gürtel und drei weiteren Fähigkeiten, gar kein Problem, in drei Minuten fertig. Da wäre bei Champions noch viel Rechnerei nötig gewesen. Da sich CCVF in kurzen Beschreibungen der Kraft begnügt und wie stark sie sind, wieviel Anwendungen sie pro Szene haben, geht das fix.

Nehmen wir den Ant Man, dessen Abwandlung (Insector) ich gespielt habe, als Beispiel mit einigen seiner Fähigkeiten. Er ist Unter den 10 intelligentesten Leuten auf dem Planeten, ist ein Wissenschaftliches Genie und hat Mikroskopische Werkzeuge und Ausrüstungsteile. Wenn er jetzt eine außerirdische Probe mit seinen Werkzeugen untersuchen und seinem Mikroscanner halten kann, dann kann er sie miteinander verknüpfen:

  • Unter den 10 intelligentesten Leuten auf dem Planeten – 7 ; +3 ; 1/1/1
  • Wissenschaftliches Genie – 8 ; +3 ; 1/2/3
  • Mikroskopische Werkzeuge und Ausrüstungsteile – 5 ; +3 ; 1/1

Z.B. könnte ich jetzt mit meinem Wissenschaftlichen Genie (8) verknüpft mit dem Aspekt Unter den 10 intelligentesten Leute des Planeten (+3) zu gehören und meine Ausrüstung (+3) benutzend, käme ich auf 14 und würfele dazu 1W12 (der Standard-CCVF-Würfel). Fertig. Angenommen es ist die zweite Nutzung in der Szene, darf ich zwei Würfel werfen und den besseren nehmen. Eine Kraft, die dazugewinnt (anderes typisches Beispiel: der Hulk, dessen Kraft mit seiner Wut auch nochmal wächst). Insgesamt kann ich die ersten beiden dreimal, die dritte zweimal nutzen, danach müsste ich zwei Würfel nehmen und den schlechteren nehmen. Insgesamt eine einfache, aber gelungene Mechanik, die sich im Spiel sehr nach Comic angefühlt hat für mich. Beim Kämpfen, wird verglichen, der Verlierer kriegt ein SetBack Token, bei vuer ist er aus der Szene raus. Ist der Unterschied so groß, dass der Trashhold überschritten wird (hier z.B. 10), dann ist er sofort raus. Comicmäßig wird also auch nicht gestorben. Mit den Punkten Basic Editors Controll kann man zudem spontan (trotzdem passige) Aspekte kaufen, Zufallsereignisse auslösen (Batman kommt vorbei …), Dinge dazukaufen (und da sind Mülltonnen, wo ich mich reinhechte). Über die -BEC kann man auch Charaktere mit unterschiedlichen Punkten austarieren.

Zwischendurch ging es auch mal neue Getränke holen und am Infostand hing die Nummer für den Hauptpreis der Tombola – 18 Hannover spielt!-Tassen aus den 20 Jahren – aus und fast wäre ich vorbeigelaufen, aber dan hab ich doch verglichen. Kurzum, es hat sich gelohnt. Da ich ehh gerade umziehe, kann ich die echt gut gebrauchen …

 

[Live] Hannover spielt! 20 – Halbzeit am Samstag

April 20, 2013

Endlich mal wieder ein Artikel in der Live-Kategorie! Eigentlich dem Umstand geschuldet, dass heute morgen die BoL-Runde ausfiel, bin ich trotzdem alles andere als unzufrieden – die Hannover spielt! ist einfach ne tolle Con! Neben vielen bekannten und neuen Gesichtern hab ich Die Zwerge ausprobiert und als Collectors Edition gekauft, überraschend gut gelungen und zudem ein Koop-Spiel ab 2 Leuten. Außerdem mit stellte mir Ulrike von der Redaktion Phantastik – immer engagiert in Fanzinefragen – das polnische Steampunk-RPG Wolsung vor, mit Eva-Maria wurde über neue und alte Erdenstern-Projekte sowie die RPC gequatscht und Patric Götz (Uhrwerk) wurde nach Dungeonslayers-Neuigkeiten ausgequetscht, wie Deadlands: Hölle auf Erden läuft und ob er sich die Slay schon angeschaut hat – er hat! Bei der – immer lohnenswerten – Tombola drei Gewinne eingesackt bei 15 Losen: Zombiewürfel (geiles Teil), Erdenstern – Into the light (hab ich, trotzdem oder gerade deswegen ein gutes Doppelalbum) und ein DSA-T-Promo. So, gleich ist Anmeldung für den zweiten Slot, muss gleich los … Wer nicht selbst auf Con ist, kann auch die frisch hochgestellte Episode zum letzten Jahr anhorchen.

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Kleiner Bericht zum SommerDing und Fotogalerie zu Brickslayers

August 24, 2011

Letzten Sonntag war das SommerDing im Rahmen des Sommerfestes des Kulturzentrums Hallenbad, auf dem wir unsere monatliche Rollenspielveranstaltung RollenspielDing vorstellen. Neueinsteiger können an runden teilnehmen, Infotafeln betrachtet werden und natürlich sprechen wir die Leute auch an. in diesem Jahr erstmals dabei Rollenspiel mit Lego visualisiert, kurzum Brickslayers.

Wie erwartet war das Interesse an Brickslayers als Eyecatcher groß. Pünktlich um 14 Uhr waren ich und Christoph vor Ort, Gordon war schon vor Ort und hatte tische und Schautafeln aufgebaut. Ich hatte Freitag, Samstag und Sonntag früh an Brickslayers gebastelt, einerseits die Burgteile nach Anleitung und der Dungeon dadrin frei Schnauze mit den 4 Bereichen (siehe Quo vadis, Brickslayers?) mit der Prämisse, dass der Bereich beider Hexen größer ist als der der Orks. Das Gefängnis hab ich durch ein Dach verdeckt, auch weil mir ein weibliches Entführungsopfer fehlte … Soweit dann die Vorbereitungen, die Aufstellung halb wahllos zum Transport. (Auf die Fotos draufklicken zum Vergrößern!)

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Auf dem Ding kam es gefühlt zu mehr Anfragen, was da eigentlich gemacht wird und eine Proberunde mit Christoph und zwei Neulingen zwischen 10-12, einer nur für ne halbe Stunde, der andere komplett, auch wenn er zum Schluß etwas unkonzentriert wurde. In Grenzstein, einer Stadt am Rande des Königreich Brickstone, war eine Händlertochter entführt worden. Die Gerüchteküche sprach von einer alten Zwergenfeste, dort wohnenden Orks, dass das jedes Jahr wieder passiert und einer alten Hexe Violetta. Diese hat zusammen mit ihrer dämonischen Schwester die Orks unter ihre Knute gezwungen und brauchen für einen Verjüngungstrank einmal im Jahr zur Zeit der Sonnenwende eine junge Frau,welche sie die Orks entführen liessen.

Als Helden wurden der Gladiator (Legos), der Elf und der Magier gewählt. Die kleine Gemeinschaft reiste schon einige Zeit zusammen und hörte von den Vorfällen.

Kurzum, die Helden standen also vor den Toren jener Burg, die sich ihnen aus dem Morgennebel entgegenstreckte, die Mauern nicht bemannt und die Tore geschlossen. Der Magier entdeckte den Öffnen-Zauber und die der elf stürmte förmlich herein – was ihm fast zum Verhängnis wurde, sausten dort zwei Hellebarden aus einer Falle herunter. Der Lärm machte einige Orks aufmerksam, es entwickelte sich ein Kampf im Türdurchgang. Als einer der Orks seinen Speer in ein offenes Fass tunkte, hatte der Magier en richtigen Riecher und zielte mit dem Feuerstrahl drauf, verfehlte aber. Der brennende Speer hielt Legos und den Magier nicht lange auf, nicht jedoch ohne ihm ein paar Informationen zu entlocken – und eine erste Schatztruhe mit Gold und einem Edelstein zu erbeuten.

Dann ging es weiter zu Violetta, deren Türwächter ein Krokodil war. da man die Tür leise und nur einen Spalt aufmachte, ergab sich die Möglichkeit, das Krokodil ruhig zu stellen und warf ihm einen tierchen der Orkkörper vor die Schnauze, welchen es auch begierig verschlang. Yummy!   Gewertet hab ich das als Ablenkung über 5 Runden. Nun musste man sich mit den Viechzeugs von Violetta auseinandersetzen, 2 Skorpione, einem Krebs und einer Schlange, die sie noch in der Hand hatte. Doch auch hier konnte man sich durchsetzen – bis das Krokodil eingriff, einmal den Magier voll erwischte und vor sich hertrieb. Während Lagos kurz den Raum untersuchte und u.a. auch Tränke fand, floh der Magier in den nächsten Raum. Mehr aufgrund der Zeit war der aber leer (die zweite Schwester unterwegs, für die hatte ich Untote eingeplant), allerdings eine schmale Tür und eine Treppe fand sich dort. Die Treppe hinauf, die Goldmünzen erspäht, von einer Spinne gebissen stürzte der Magier auf die Treppe, während Lagos von hinten an stürmte und sich auf das Krokodil warf, welches schon die untersten beiden Stufen zermalmte. Kaum war das Krokodil erschlagen und der Magier wieder bei Bewußtsein, schnappte der sich den Goldhaufen – und war diesmal schnell genug … Hinter der Tür der Kerker mit der entführten tochter, die dann heile nach Grenzstadt gebracht werden konnte. Eigentlich wollte ich noch den Orkschamanen dort einbauen, den die Hexen dort eingesperrt haben, weil sie ihn nicht mit ihrer Willenskraft niederwerfen konnten, aber da die Eltern schon kurz vorher am Tisch waren …

Zwischendurch konnten noch Aborea und Dungeonslayers empfohlen werden sowie Kais Welt der Spiele, wo man das auch kaufen kann. Einige sind interessiert kleben geblieben und konnten von Gordon mit Infos versorgt werden und gleich zwei zeitungen mussten Brickslayers fotografieren, mal sehen, ob es auch irgendwo auftaucht …

Fazit: Unser Ziel, dem Rollenspiel etwas mehr aufmerksamkeit zu verschaffen als in den letzten Jahren, hat hingehauen. Viele Neulinge konnten wir nicht wirklich erwarten, Ziel war es eher, Rollenspiel als normales, harmloses Hobby zu zeigen und das ging gut auf. Dungeonslayers liess sich wirklich gut auf Lego umlegen und die Visualisierung führte zu zwei, drei Aktionen, die es ohne mit sicherheit nicht gegeben hätte.

Nun zu den restlichen Bildern: Brickslayers in Aktion.

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Der Infobereich vom SommerDing:

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Ein großer Dank geht noch an die Helfer, die zweite Runde (Falkengrunds Letzte Hoffnung auf M20 wurde gespielt) und die vielen rollenspieler, die Präsenz zeigten! Super gelaufen, Leute!


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