Archive for the ‘Spielberichte’ Category

Ohrhammer 40kay – 10 kleine Halblinge gingen in den Wald

April 19, 2015

… einer wurde weggesnipert, da waren es nur noch neun.

Neun kleine Halblinge gingen durch den Wald, wollten lecker -Nachtmahl essen, (das Nachtmahl aber auch), da waren es nur noch acht …

Frisch aus dem Friedhofthread für tote Helden – und weil es mich seit längerem mal wieder erwischt hat … (Ja, zu doof, wenn man hilfsbereit und Koch auf seinem Blatt stehen hat und beides angeteasert wird …):

“Mit oder ohne Soße?”

Heute haben wir drei Sessions Ohrhammer 40kay gezockt, Halblingssniper bei Only War. 10 zogen in den Wald hinein, nur 8 sind herausgekommen.

Als erstes waren Meron und Qaron eingeteilt zur Vorhut, die irgendwann von einem Sniper beschossen wurde.

Bei der Fifty-fifty-Chance hatte mein SC Glück, aber sein Kamerad (bei Only War hat man Comrades, quasi ein Kamerad, mit dem der SC besonders kann und in die man auch EP investiert – was ich gerade getan hatte …) Qaron Wildbeutel (aka Windbeutel), sniperte es dank einer “01” beim Scharfschützengewehr glatt den Kopf weg …

“Die Belohnung von Toleranz sind Verrat und Betrug.”, stand auf seiner Hundemarke.

Zur Trauer blieb nicht viel Zeit, als Sisu einige Echsen bei seiner Nachtwache entdeckte, wollte der hilfsbereite Koch Meron Wittblatt ihm helfen, ein prächtiges Nachtmahl zu veranstalten. Das klappte auch, leider anders als gedacht … Eine der Echsen verbiss sich in seinen Bauch und sorgte bei diesem für ein prächtiges Nachtmahl …

[Conbericht] Conventus Leonis 2015 und GRT

März 29, 2015

Zuersteinmal war es doch erschreckend, wieviel Leute ich nicht getroffen habe – acht schade, dass es dutzendweise Rollenspieler in Braunschweig gibt, die ihren stadteigenen Con nicht wahrnehmen – zumal, wenn er noch mit dem GRT verbunden ist.

Das Motto war Western, wurde ordentlich dekoriert, suf der Homepage ein wenig defensiv beworben, dafür aber auch in der Küche gut dem Thema entsprechend mit Chili, Nachos und Tacos, die Fleischvariante war lecker (und günstig 3 für 3 Euro) und wurde auch vegetarisch angeboten.

Da wir vom Rollenspiel-Ding unseren GRT verschoben haben, um den Con Leo und den dortigen GRT zu supporten war es natürlich mal spannend zu sehen, wie das in Braunschweig so klappt. Man hatte nebenan zur Mühle den CVJM-Saal angemietet und dort zahlreiche Tische zum Spielen aufgebaut inkl. Gratis- und Flohmarkttischs. Einiges schien los zu sein, insgesamt war der Con zu meiner Ankunftzeit noch minimal verschlafen – oder anders gesagt: die Conteilnehmerzahl erhöhte sich zum Abend hin.

Leider gab es nicht wie im letzten Jahr einen RPG-Händler, aber der Uhrwerkverlag war wieder sehr präsent, in die Einkaufstüte wanderten Sea Dracula (Ich bin mir nicht sicher, um es A) zu spielen, B) um jemanden davor zu bewahren oder C) um ne Headbangvariante daraus zu machen.) und der Contact-Soundtrack. Das wollte ich mal auf SciFi-igkeit testen und vielleicht für Ohrhammer 40k einsetzen oder zur Not fürDS-X, wenn wir das mal wieder zoggen. Und Klangwerk für Dungeonslayers dauert ja noch nen Moment – hab ich aber definitiv auch Bock drauf! Nebenbei gab es eine Spontanidee zum D&D-Derivat Türme & Tentakel , was an einem wunderbaren Bild im Splittermond-Abenteuer Türme aus Eis lag. Sah auch schick aus.

Ich selbst hatte auch einige Werbemittel mitgenommen, 75 Ding-Flyer, 50 Mini-Ding-Flyer und 200 ,mal einen Old Slayerhand-TwoPage, die gingen gut weg und auch der Uhrwerkverlag bekam einen kleinen Packen – wer sich eines ausdrucken mag, hab ich dem Artikel angehängt. Im Gesamt-Winter-OPC-Paket ist das Abenteuer selbstverständlich auch drin, aber eben nicht die Vorderseite. Kurzum, ich bin gespannt, ob es auf dem nächsten Ding dem Gratisding, einige neue Gesichter gibt.

So, kommen wir zum spielen – eigentlich sollte es ja Pathfinder Society werden, aber unser SL war erkrankt (Gute Besserung!) und bei Dragon Age war noch was frei. Überraschenderweise war der SL ein alter Bekannter aus Tagen des Greifenklaue-Treffs auf Haus Wetterstein, ein anderer will aufs dortige (Einladungs-) DSA-LARP und der dritte kannte mich noch von einem Schreib-Workshop auf dem Con Leo vor gut 15 Jahren … Wie klein die Welt doch ist. Das musste ich dann auch beim Abenteuer feststellen… Das hatte ich vor zwei Jahren schonmal gespielt, was aber nicht so schlimm war, da mein Charakter nach der ersten Szene in eine Schlucht fiel und der Rauskletterversuch beinahe tödlich endete… Was das System gut kann sind die tollen Stunts, eine Art Crits, bloß wesentlich häufiger, bzw. Kampfmanöver. Man kann Gegner wegschubsen, die Rüstung durchstechen oder einen zweiten Gegner treffen. Etwa jeder dritte Treffer hat die Chance ein paar Stuntpunkte zu bekommen und dann etwas auszuwählen, wobei je mehrt Punkte, desto mehr und/oder heftigere Effekte. Wer es sich mal auf Deutsch anschauen mag, hat beim Zomhierollenspiel Welcome to Louisana eine gute Gelegenheit. Ganz kurz erklärt: 3w6, einer davon (andersfarbig) ist der Dragon die. Würfelt man zweimal die selbe Augenzahl, gibt der Dragon die die Anzahl der Stunt-Punkte wieder.

Aber das Abenteuer rief mir auch die Nachteile des Systems in Erinnerung – nahezu jeder Angriff trifft, da diese im Schnitt deutlich höher als auf die zu würfelnden Defense-Zielwerte. Ich hatte einen Oberflächenzwerg, der eigentlich Händler war, über Getreideverträge mit dem Arl verhandeln wollte und von der Klasse her Kämpfer war. Vergleicht man ihn nun mit dem anderen vorgefertigte Kämpfer, bemerkte man, dass dieser gleich viel Health (das TP-Äquivalent), schneller, besser gepanzert, schwerer zu treffen ist und mehr Schaden macht. Für vorgefertigte Charaktere by-the-book eher schwach … Beim Ding damals haben wir uns länger an Kleinigkeiten aufgehalten, beim Con Leo zog es der SL deutlich straighter durch, was darin resultierte, dass man es auch schaffte innerhalb der anvisierten Zeit, aber das eigentlich interessante des Szenarios, nämlich moralische Entscheidungen, etwas unter den Tisch fiel. Zu guter letzt ist mir noch passend zum aktuellen März-Karneval Auf`s Auge aufgefallen, wie nützlich Karten und Battlemaps sind – und wie sehr sie fehlen, wenn man sie nicht nutzt. Ich selbst habe dazu zwar nix gesagt (ich bin immer neugierig auf Cons, wie es andere machen – und wie mir das gefällt)t, die Mitspieler forderten das aber recht aktiv ein, während der SL von seinem Kopfkino ausging, er aber deutlich mehr darin sah, weil er als einziger die Karte vor Augen hatte. So gab es mehrmals irritierte Nachfragen, ein Nachstellen der Situation mit Minis und Würfeln seitens der Spieler und ein Linsen auf die Übersichtskarte des SL. Kurzum, mein Fazit: Gerade wenn es schnell gehren soll, nutzt eine Karte. Gerade, wenn es möglich ist, die Umgebung zu nutzen, nutzt eine Karte. Dabei müssen es ja nichtmal Minis sein, oft reicht eine Skizze. Achso, eine Rezi zu Dragon Age findet ihr hier von Argamae.

Beim Umgucken nach einer neuen Runde mit einem der Mitspieler fiel das Gespräch auf Pathfinder Society und stellten fest, dass wir beide PFS spielen wollten. Leider hatte ich meinen PFS-Charakter nicht mit, aber andererseits ist es wohl auch ganz klug, dem Rest der Ding-Truppe nicht zu weit weg zu entrinnen. Also, wir machten mit seinen Hamburger Leuten (die zum Nordcon ein cooles paralleles PFS-Event planen) und den restlichen Ding-PFS’lern zu einer Runde Emerald Spire / Smaragdspitze auf.  genauer dem ersten Level, welches ich vor kurzem selbst geleitet hatte. Gerade deswegen war es aber auch mal interessant zu sehen, wie jemand anders das leitet, auf welche Ideen die Spieler so kommen und wie es halt auch ablaufen kann. Zum Einsatz kam auch mein Noteboard, eine Art Notbattlemap, die ich immer dabei habe (gibt`s z.B. beim Sphärenmeister). Kurzum, lustige Runde, schöner erster Level, gefällt mir gut. Gehört übrigens zu den Modulen, die man mehrmals spielen darf laut PFS. Da ich dazu einiges schon vorbereitet habe (siehe GKpodcast #43 coming soon) werde ich das wohl auch mal im Rahmen des Dings anbieten.

Fazit: Doch, war nen rundes, gutes Conerlebnis. Bei der 20. Con Leo bin ich wieder da – übrigens vom 15. auf 17. April 2016.

PS.: Unser GRT – das Gratis-DinG ist am 19.4.

Conbericht Twilight-Silvestercon 2014/15 Chains of Ice

Januar 3, 2015

Besserwisserboy, unser Mann für LARP, war über Silvester auf einem Con und berichtet gern davon.

Wie in den meisten letzten der Jahren bin ich auch zum Jahreswechsel von 2014 auf 2015 wieder mit meiner Truppe auf den alljährlichen Silvestercon vom Twilight-Team gefahren.

Der diesjährige Aufhänger war eine Reise in den hohen Norden, da ein besonders milder Winter zum ersten Mal seit Jahren auch eine Expedition zu dieser Jahreszeit möglich machte.

Glücklicherweise war auch gerade kurz vor Conbeginn etwas Schnee gefallen und hatte für die passende winterliche Kulisse gesorgt.

Auf der Anreise zu einem sicheren Nachtquartier wurde die Reisegruppe dann noch von einer Gruppe Yetis überfallen, bevor man die schützenden Mauern der Burg erreichte. Die Bewohner waren etwas primitivere Nordmänner und schon bald mussten die Zauberkundigen feststellen, daß ihre magischen Fähigkeiten hier scheinbar nicht wirkten.

Deshalb wurde der Ort auch als Gefängnis für magiebegabte Gefangene genutzt. Aus unbekannten Gründen wurden kurz nach dem Eintreffen der Reisenden einige Räume freigesetzt, die bisher von dicken Eiswänden verborgen waren.

Magische Räume die den Elementen geweiht waren und eine geheime Bibliothek. Für die Spieler hieß es in den folgenden Tagen eine Möglichkeit zu finden wieder an die eigenen Zauberkräfte zu gelangen und die Festung gegen Yetis und Untote zu verteidigen. Es galt die Rolle der Gefangenen zu ergründen und das Erscheinen und erstarken dreier Eishexen zu verhindern…

Die Story hat mir soweit ganz gut gefallen und die magischen Gefangenen haben mich ein wenig an Harry Potters Gefangene von Askaban erinnert (was wohl durchaus beabsichtigt war).

In der Anfangsansprache hatte die Orga ein wenig darum gebeten sich etwas mehr Zeit fürs Rollenspiel zu nehmen und nicht wie in einem Computerspiel jede Queste nach Liste abzuarbeiten.

Ein Negativpunkt der mir in den letzten Jahren auch an einigen Spielstilen der SC unangenehm aufgefallen war. Ich war der Meinung, daß sich die meisten das ein wenig zu Herzen genommen haben und die Sache etwas mehr Rollenspielbetont angegangen sind.

Es gab natürlich gewisse Ausnahmen, die es sich nicht haben nehmen lassen, doch noch einmal während des Frühstücks alle Fakten halb IT halb OT zusammenzutragen… Aber das ist halt so und manche können nicht aus ihrer Haut!

Die Yetis/Schneetrolle/oder wie immer man die Dinger nennen wollte, fand ich als Gegner eine sehr gute Idee und sie sorgten für etwas Abwechslung. Die Rollen der NSC´s waren sowohl bei den Nordleuten als auch bei den Gefangenen sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Die zu bestehenden Questen waren dieses Jahr etwas dezenter und nicht ganz so straff gestreut wie in einigen Jahren zuvor. Die Plotjäger hatte genügend zu tun, aber den Leuten denen das nicht so liegt wurde es auch nicht “aufgezwungen”! Für mich eine gute und gelungene Mischung.

ORGA/SL: Macht das größtenteils ja schon über viele Jahre und ist daher recht gut eingespielt. War immer zu erreichen, wurde von mir und meiner Spielgruppe aber nicht benötigt. So sollte es im Idealfall auch sein. Ich denke auch hier greift der Punkt, daß das Twilight-Team recht viel Vorarbeit leistet und den Con an sich recht gut durchplant.

NSC: Haben ihr Sache  sehr gut erledigt. Gerade als Silvester-Stammspieler trifft man immer wieder alte bekannte Gesichter aber auch neue nette Leute. Einige Alt-NSC habe ich leider vermisst, dafür war aber dieses Mal auch ambitionierter Nachwuchs am Start.

Ort/Ambiente: Bilstein halt. Einige Dinge kann man nicht abtarnen, da es halt eine große Jugendherberge mit Elektrolicht ist.

Die bespielbaren Räume waren gut ausgestattet und die Eiskristallbauten auf dem Burghof sehr imposant. Ich hatte vom Twilight-Team aber auf anderen Con schon noch beeindruckendere Sachen gesehen. Trotzdem noch über dem Standard vieler anderer Veranstalter. Man hat zumindest gesehen wohin ein Teil des Teilnehmerbetrages geflossen ist.

Kämpfe: Wie auf Twilight-Cons üblich, weiss man daß wenn schaurige Musik ertönt, man sein  Waffen nehmen kann und in den Burghof gehen sollte. So viel Variationen zu kämpfen gibt es auf der Burg ja auch nicht. Da ist ein eher unschönes Geschiebe und Gedränge meist unvermeidbar, insbesondere beim “Endfight”.

Dieser wurde dieses Jahr zweigeteilt, bzw. hatte eine größere Pause bis zum Erscheinen der drei Eishexen (dem optischen Highlight, mit sehr schönen Gewandungen).

Spieler: War wie gewöhnlich sehr gemischt. Von sehr guten Gewandungen (wobei ich die beiden Questritter sehr mochte) bis hin zum Ledermantelträger. Das Twilight hat ja recht viel Stammspieler, die auch dieses Jahr wieder vertreten waren und mind. die Hälfte ausgemacht haben dürften. Wobei mir persönlich aber keine SC aufgefallen sind die extrem negativ aufgefallen sind.

Fazit: Für mich persönlich und meine “Gang” von der Wolfenhainer Garde (die Mantel-und Degentruppe) war es in etwa das was wir erwartet hatten. Netter larpiger Jahresausklang mit einigen kleinen erinnerungswürdigen Momenten und netten Leuten mit denen man auch nach dem Spiel noch ein Bierchen trinken konnte und sich gut unterhalten hat.

PS.: So war es 2010 auf dem Twilight Silvestercon.

[Karneval] 10 Orte in Bild und Karte I

Oktober 29, 2014

Nach Startlokations für mein Zombieslayerssetting Über 400m, meiner Lieblinslokationund fünf erwünschten Lokations nun 10 Orte in Bild und Karte I, ein weiterer Beitrag zu dem von Karsten organisierten RSP-Blog-Karneval rund um Orte & Lokations inkl. Minispielbericht vom letzten Wochenende.

Karten und Bilder von Orten sind imho der beste Schlüssel zu ihnen. Na klar ist eine Beschreibung im Rollenspiel wichtig, aber trotzdem können nur viele Worte die Mächtigkeit eines Bildes einfangen, welches die Fantasy sprudeln lässt und das alles innerhalb eines Augenblicks beschreibt, wo sonst nur die Textwolke bleibt. Die Karte ist der kleine, sachliche Bruder, vermittelt Details, räumliche Bezüge und vermittelt Zusammenhänge.

Ein Beispiel von diesem Wochenende: Meine Pathfinder-Schlangenschädel-Runde (auf momentanen Ravenloft-Ableger) und das Ding fanden gleichzeitig rund 200 Meter voneinander entfernt statt. Erst ging es morgens los mit Pathfinder, unserer Gruppe brach von einem zombieverseucht und -belagerten Dorf in ein nahes Kloster auf, Orts- und Kirchenkarte verschafften Übersicht. Mein Halblingsschurke beobachtete das Geschehen im Inneren vom hinteren Fenster und konnte nur einen Zombie erkennen, der Rest war vereckt. Ein okkulter Gesang war zu hören. Der Rest versuchte vorne einzudringen und unser Kleriker nahm diplomatischen Kontakt auf … Oder versuchte es, den der (vermeintliche) Nekromant kam ein stück nach vorne auf seiner Empore. “Seh ich ihn nun?” “Ja!”. Kurzum, ich jagte ihm den Blitzspeer in den Rücken und mein Charakter empfindet Diplomatie nun als etwas wirklich nützliches … Der Nekromant stürzte vornüber hinunter in ein aufgegrabenes Loch, aus dem nun einige weitere Zombies kamen. Jedenfalls musste ich dann los zum Ding, aufschließen und konnte eine Runde Pathfinder Abenteuerkartenspiel probespielen (cooles Teil). Nach rund drei Stunden war ich wieder da, aber man musste mir gar nicht aufwändig die Handlung und Geschehnisse erklären, noch wo man war, denn die Karte verriet schon alles. In heftigen Gefechten drang man in den Keller des Tempels vor. Die Karte mit allerlei Schutt und Stützsäulen lies sofort ein geistiges Bild von der Anlage entstehen. Und weiter gings …

Legen wir also los mit einigen Links zu tollen Karten und phantastischen Bildern.

Den Start machen Willys Alte Landkarten, insbesondere die historischen Stadtkarten geben einen recht authentischen Blick auf mittelalterliche Städte. Oft dabei ein Kupferstich von der Seite, welches einen 3D-Eindruck vermittelt.

Ein Ort für Weird Sword & Sorcery. Der Mund als Eingang, hinten abgestützt durch Balken. Wie würde wohl Cugel so eine Stadt in die Knie zwingen? Vielleicht die Stützbalken mit einigen Ochsen ummähen?

Auch David Rumsey bietet eine Fundgrube realer Karten.

Ein Previewbild aus Cthulhus Die Berge des Wahnsinns. Gibt sofrt die besondere Stimmung dieses Ortes wiedr. Einfach gelungen.

Auf Paratime finden sich gute Dungeon-, Cave- und neuerdings auch eine Raumschiffkarten in unterschiedlichen Ausführungen. Wer elbst was schreiben möchte, aber kein Zeichnertalent hat, wird hier fündig.

Zugegeben ich wüsste nicht, wo ich das so adhoc einsetzen könnte, aber die Faszination dieses Gefährts kann ich mich nicht entziehen …

Eine weitere Fundgrube für Karten aller Art ist der Blog Microdungeons. Hier empfiehlt es sich in die Archive zu gehen oder auf die Old Map Compilations (rechts im Menü).

Sah so Babylon aus? Wunderbares Bild!

Strange Maps ist mein letzter Quell für eben genau das – merkwürdige Karten. Diese sind eher selten direkt einsetzbar (na, vielleicht für Unknown Armies), aber manche doch sehr inspirierend.

Über den Dächern einer irgendwie modern gewordenen Steampunkwelt …

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Übersicht über die bisherigen Artikel des  Karneval:

SLAYVENTION – Und zurück! Still alive and SLAY!

September 28, 2014

Was für ein geiler Con. Ich kann noch gar nicht recht berichten, sondern muss soviel Bock erstmal raus aus meinen Kopf kriegen und Motivation sich in Text, Podcast, Blogartikel, Spielmaterial sich verwandeln lassen, sonst platzt das Hirn.

Leider konnte ich nicht von vor Ort berichten, weil dort oben der Handyempfang schlecht, der Stickstream nahezu nicht vorhanden war. Aber andererseits, ich hätte auch keie Minute was tippen zu können, den ich habe durchgehend gezockt, gespielt und gequatscht. So ein Haufen netter Menschen, die ein, vielleicht DAS Spielsystem meiner Wahl verehren und wo ein ganzer Haufen Internetbekannter zu echten Gesichtern und Stimmen geworden ist.

Eine große Überraschung der Slayvention war es, dass CK vor Ort war und Starslayers vorgestellt hat. Und Conpakete vom Uhrwerkverlag. Dazu eine saugeile Burg mit viel Atmosphäre und Flair als Schauplatz – Burg Breuberg. Und ich hab durchgehend was gespielt – erst in drei Slots Zombieslayers, davon einmal selbst geleitet. Erst bei Blakharaz als deutscher Krabbenkapitän in Kirkwall, Orkney, Schottland einige Schotten und vor allem Schottinnen gerettet, die uns nach diesen Worten Einlass in ihre Zuflucht, die Kirche: We are German fishers and we have weapons. We come to help you! Anschließend jagte ich oder vielmehr meine Zombies eine Scharr verwegener Ballonfahrtgewinner durch meine Heimatstadt Helmstedt. Der Auftakt geriet etwas lang, weswegen ich nur wenige Tabellenereignisse eingebracht habe (was ein Riesenvorteil war, da ich so Einfluss auf die Szenariolänge hatte und pünktlich Schluß machen konnte), aber hat parallel Action, Tragik und Komik zugleich. Ein Beispiel? Horscht, der schwäbische Footballspieler rennt einen Zombie um und bodyslamt ihn, der Brustkorb knackt und es schmoddert überall Blut. Kevin-James hält nur sein Smartphone drauf, “Geil, das gibt Klicks …!”.

Und dann noch klassisch Dungeonslayers, erst eine investigative Wolfshatz unter Abd al Rahman , wo mir die Idee zu Gerion kam, einem carnischen Waldläufer, den die Schwarzmagier dort zwar seine Stimme nahmen, ihn aber nicht zum Scheigen bringen konnten. (*krächz* Rauchertimme) Die hatte was, nicht nur weil wir das Wolfsgolf erfunden haben  …

Dies sind die investigativen Wolfshetzer, kurz bevor ich dazustieß!        (c) Alle Bilder von SirDenderan via DS-Forum

Und am Sonntag morgen noch eine Tempelrettung vor der Küste Fischerruhs unter Cyrion, das lief schon gut an, aber in den anderthalb Stunden kamen wir … nur zu diplomatischen Verhandlungen mit den Echsenmenschen, die sich dort eingenistet haben. Das ganze demnächst als Fanwerk – die Karte sah schonmal nett aus! Und zugern hätte ich den zweiten Teil der elfischen Lang(schwert)diplomatie erlebt. Gerion konnte zwar nicht verstehen, was die Elfin gesagt hat, vermutet aber aufgrund der Reaktion des Echslings, dass sie ihn einmal auf Elfisch querdurchbeleidigt hat ^^

Ach ja, sechs Slayer hab ich mir noch geschnappt und kurz gefragt, wie sie die Slayvention fanden, was sie gespielt haben, wie sie zu DS gekommen sind und an was sie gerade arbeiten. Das ganze gibt es dann in einer der nächsten Episoden des Greifenklaue-Podcast.

Und, vielen Dank auch an steff, mit dem ich hin- und zurückgefahren bin. Zwar spielen und quatschen wir regelmäßig miteinander aber die je etwa 5 Stunden Rollenspielfachgesimpel (aka Fahrtzeit) gingen viel zu schnell vorbei, so das ich fast sagen möchte, “Schade, dass es keinen Stau gab!”. Und mich auch total freue mit ihm demnächst zur Slayvention – und zum DSA-Ab 18-Abenteuer – zu podcasten!

Ach ja, die Auktion meines Hardcover-DS-Regelwerks hat auch vorzüglich geklappt, 38 Euro stehen nun für den Gratisrollenspieltag zur Verfügung, u.a. für Teufelsgedärm, das dürfte aber auch locker für was zweites reichen! Geilo! Ich habe gerade alle etwa 300 One Page Dungeons des OPCs zur Hand und gucke mir noch übersetzenswertes raus!

Und noch Dank an backalive für das Comic-Leihpaket, das werde ich nach und nach durcharbeiten!

Nebenbei: Tollstes DS-Ereignis des Slayventionwochenendes ist unabhängig von der Slayvention. Unser Neujungslayer Ole vom Grenzlandthing und dem letzten Rollenspielding war mit seinen 15 Jahren so motiviert, dass er mir seinen ersten Dungeon zuschickte und mich um meine Meinung bat! Super! Ein Spiel, dass in jungen Leuten soviel Feuer verursacht, dass sie fix was eigenes was dazu machen!!!

Edit: Amel berichtet ebenfalls!

[Fiasko] Im wilden Westen – Calamitäten (Spielbericht)

Mai 20, 2014

Auf dem letzten Ding haben wir Fiasko gespielt, ein Spiel welches quasi nach einen Spielbericht schreit. Die fettgedruckten Elemente sind die erwürfelten/erwählten Elemente aus den Tabellen, die fettkursiven die Charaktere.

Tom Jankins, glückloser Rancharbeiter, weiht den zwielichtigen Glücksspieler Hank – beide kennen sich als Reservisten vom Armee-Bläserchor – in seinen zwielichtigen Plan ein: Da die Lokomotive ausgefallen ist und es aktuell kein Ersatz gibt, sollen die Lohngelder mit der Draisine gebracht werden – ideal für einen Überfall. Dummerweise wurden sie belauscht.

Hank macht sich auf in den Saloon zu Betty, seiner Partnerin beim Glücksspiel-Abzocken. wo auch schon Harry wartet, der seine geliebte Betty anschmachtet. Dort tauchen außerdem drei Ganoven auf, die Hank zur schnellen Flucht aus dem Klofenster verleiten. 

Tom kommt auch in den Saloon und spricht mit Hank, der wiederum gerade von Betty bezirzt wird. In dem Augenblick kommt Lotty rein, frisch aus dem Gefängnis entlassen und die Ex-Frau von Tom … und Hank. Beide waren nämlich mit der selben Frau verheiratet, zumindest bis die Heiratsschwindlerin aufflog und ins Gefängnis kam … bis kürzlich offenbar. Während sich Lotty den drei Ganoven zuwendet, kehrt auch Hank zurück, der ausgemacht hat, wo man genug Dynamit herkriegt: in der Nähe der Circle-S-Ranch in den Bergen ist ein Schuppen, um die Sprengtrupps mit Nachschub zu versorgen. Hank spricht dabei mit Tom, aber auch relativ offen vor Harry. Während Tom den drei Gangstervisagen gerne die Tat in die Schuhe schieben würde, schwebt es Hank eher vor, die drei als Helfer zu rekrutieren. Schließlich entdeckt Lotty die beiden, und während Tom Lotty noch Gefühle entgegenbringt und er sich mit ihr treffen will (und gerne auch mehr – Ziel: Sex haben, um den Schmerz zu lindern), um ihr vom großen Plan zu erzählen, empfindet Harry nix mehr für sie.

Harry und Tom sind auf dem Rückweg vom Saloon, als sie aus einer Gasse eine Streiterei hören – und Lottys Stimme erkennen. *klatsch* – Lotty wird geohrfeigt. Während Tom losstürmt, lässt es Harry kalt. Als sich die drei Gangstervisagen jedoch umdrehen und an ihre Holster greifen und Tom erschrocken die Hände hochreist, schießt Harry aus dem Hinterhalt … leider in Toms Schulter.

Beim Doc versucht der Sheriff mehr herauszufinden und wird schließlich dazu überredet, den drei Ganoven auf den Zahn zu fühlen, die den Tatort fix verlassen haben. Er nimmt ihre Spur auf.

Schnitt zur Ranch: Hank und Tom am Schuppen, natürlich ohne Brecheisen. Mit Toms ehh schon durchlöcherten Mantel versucht Hank das Schloss aufzuschießen – was gelingt, aber wesentlich lauter, so dass die Wachen aufmerksam werden. Im wilden Ritt geht es zurück zum Ort, peitschen hinter den beiden hinterher – und erwischen Toms andere Schulter.

Zwar haben sich beide etwas Vorsprung vor ihren Verfolgern erarbeitet und können durch ein enges Tal reiten, welches Hank mittels Dynamit hinter sich verschließt – dummerweise kommen ihnen aber die drei Ganoven, verfolgt vom Sheriff und seinen Hilfstruppen entgegen. Sackgasse! Festnahme!

Während die beiden in der Zelle festsitzen (und die drei Ganoven zu ihrem Glück in einer anderen), versucht Betty den wachhabenden Hilfssheriff zu bezirzen, während der Sheriff noch den Doc für Tom holt. Dies ist aber nicht von Erfolg gekrönt, offenbar steht er mehr aufs andere Geschlecht. 

Schließlich beschließt Betty dem skrupellosen Hank eine Waffe durchs rückseitige Gitter zu werfen, während Harry sie hochstemmt. Und als der Sheriff mit dem Doc wiederkehrt und die Zelle aufschließt, schießt Hank den Doc nieder und nimmt den Sheriff als Geisel. Der Hilfssheriff will die Sache entgültig klären und feuert angesichts des toten Docs mit seiner Flinte in den Gefängnistrakt, erwischt den Sheriff … und Tom (diesmal in den Bauch). Harry nutzt die Situation und klaut aus dem Hauptraum des Sheriffs die Kiste Dynamit …

Harry und Betty machen sich auf zur Poststation, wo der Tresor mit den Lohngeldern liegt – übrigens genau rückseitig zum Sheriffsgebäude. Während Betty die Leute draußen ablenkt, bereitet Harry den Presor zur Sprengung vor – dimensioniert das Dynamit aber etwas über … *badabumm* Ein Haufen Geldscheine segelt durch die Luft, die meisten davon brennen und Betty schreit draußen “Mein Geld, mein Geld …”. Harry liegt bewußtlos daneben. Die dummerweise freigesprengten Ganoven schnappen sich den Rest der Scheine und machen sich auf und davon …

Nachspiel:
Betty (Weiß 5) wird halbnackt aus der Stadt getrieben, verdingt sich als Prostituierte und stirbt schließlich an einer nicht weiter definierten Geschlechtskrankheit.
Harry (Schwarz 3 – übrigens mit drei schwarzen Würfeln …) findet keine Liebe mehr und verschied schon bald.
Hank (Schwarz 11) schließt sich den drei Ganoven an, wird ihr Anführer, entledigt sich der drei und bleibt erfolgreicher Verbrecher
Tom (Weiß 7) schmorrt im Gefängnis, nimmt nach drei Jahren dort wieder Briefkontakt mit Lotty auf und heiratet sie nach sechs Jahren noch im Knast. Nur eine Woche später wird er erneut betrogen …

GRT 2014-Nachlese Brot & Spiele Braunschweig

März 22, 2014

Neben Wolfsburg und Hankensbüttel gab es natürlich auch in Braunschweig Action zum GRT – nämlich auf dem Brot & Spiele mit 55 Besuchern. Die Macher berichten selbst:

Zuallererst muss hier eines erfolgen und das ist ein großes Danke an alle, die uns gestern besucht haben und auch ein riesiges Dankeschön an an alle Mithelfer. Ihr habt alle gemeinsam dafür gesorgt, dass der Gratisrollenspieltag für uns ein großartiges Event war, das uns viel Freude bereitet hat und uns gezeigt hat, dass auch ihr gerne bei uns seid. Danke auch an alle Supporter, die uns mit Demorunden unterstützt haben.

Insgesamt waren über den Tag verteilt etwa 55 Gäste beim Brot und Spiele Gratisrollenspieltag und haben gespielt, geredet, gegessen und gelacht. Gespielt wurde unter anderem Shadowrun 3, Edge of the Empire (2x), Deadlands, Midgard, Splittermond, Legend of the five Rings sowie X-Wing, sowie garantiert noch das eine oder andere Brett- und Kartenspiel. Die erste Runde startete etwa um 15 Uhr und die letzte Runde beendete ihr Spiel gegen 3 Uhr nachts.

Von den Paketen des Gratisrollenspieltages ist einiges auch an interessierte Neulinge gegangen, die neugierig bei uns vorbeigeschaut haben und noch immer haben wir (auch vom letzten Jahr) noch ein paar Kleinigkeiten übrig, so dass ihr euch im April auch davon noch ein paar Goodies bei uns abholen könnt.

Die Fotos des Abends werden wir euch hier auf unserer Webseite in den nächsten Tagen zur Verfügung stellen und euch auch informieren, sobald der Artikel der Braunschweiger Zeitung herausgekommen ist.

Der Tag war zwar anstrengend, da wir alles in den Saal transportieren mussten, hat uns aber Motivation für unsere weiteren Brot und Spiele Treffen gegeben. Wir hoffen darauf, viele von euch im April oder Mai wiederzusehen.

Als noch mal laut und für euch alle: DANKE SCHÖN!

Mehr zum Brot & Spiele sowie Fotos findet ihr auf der Website!

GRT 2014-Nachlese Grenzlandslayers in Hankensbüttel

März 18, 2014

Neben dem GRT in Wolfsburg war ja auch in Hankensbüttel GRT, organisiert vom Anfang des Jahres frisch gegründeten Grenzlandlayers, welche sich vom Landkreis Gifhorn über Wolfsburg und Braunschweig bis nach Helmstedt erstrecken. Sico Berichtet:

Der GRT war bei uns “Grenzlandslayern” ein voller Erfolg. Wir hatten 12 Jugendliche da. Es wurden von 13.00.- 20.00 Uhr drei Runden gespielt. Da geht in Zukunft noch was. Es wurde schon ein neuer Termin ausgemacht. Die Einbindung unseres Jugendzentrums und der Support unseres örtliche Buchladens hat sich echt bezahlt gemacht. Der Buchhändler hat zwei Fantasyromane (Hardcover) gesponsert, die wir dann zusammen mit der Warhammerbox unter den Spielern verlost haben.

Unser Isenhagener Kreisblatt hat eine kleine Vorankündigung gebracht

Das Infomaterial auf dem Billardtisch

“First Slay” im Einsatz mit Spielleiter Felix “Thorwald” Lilje (mitte)

HEX u. Dungeonslayers bei Timon “Timon99″ Cordes (links)

Danke nochmal an alle Organisatoren, Autoren, Verlagen usw…..

GRT 2014-Nachlese Wolfsburg

März 15, 2014

Bei uns war weniger los als gewöhnlich. Nur eine Runde im Rollenspielladen und zwei im Kulturzentrum Hallenbad (Wolfsburg): Dungeonslayers, Shadowrun 5 und Gammaslayers. Andererseits hatten wir diesmal mit dem GRT von Brot & Spiele in BS konkurieren (normalerweise legen wir die Termine unserer monatlichen Treffen immer anders), einige Dingler organisierte was in Hankensbüttel und dann noch das Lokalderby Eintracht Braunschweig gegen VfL Wolfsburg. Ach ja, und dann war das Kulturzentrum noch von den örtlichen Wasserwerken belegt, und unser Nebeneingang mit Flatterband gekennzeichnet. Das hat zumindest einen, der morgens im Laden war und nachmittags im Kulturzentrum kommen wollte, abgeschreckt.

Aber es war trotzdem cool, war selbst von morgens bis abends trotz Erkältung da und hab beide Male mitgespielt, zwei Fast-Neulinge waren an Bord (beide haben vor zwei Monaten begonnen) und ein Ding-Neuling, den ich aber schon übers Netz kenne (und ein Projekt laufen habe) konnte ich kennenlernen, ansonsten “alte Haudegen”. Auch im Laden gab es etwas, aber wenig Laufkundschaft – schade, Platz für ne zweite, parallele Runde wäre gewesen.

Obwohl, Gammaslayers hat Hrun geleitet, der vor etwa zweieinhalb Jahren übers Einsteigerding bei einer Runde Brickslayers zu uns gestoßen ist und heute sozusagen etablierter Spielleiter ist – auch wenn ihn immer sein Vater abholen muss (und er nie pünktlich Schluss macht!).

Ich hatte ja letzte Woche schon mein großes Einsteigererlebnis, nämlich 3 fleißige Abiturientinnen, die ihre Facharbeit über Rollenspiel schreiben wollen, das Hobby aber noch nicht kennen und eine Runde Dungeonslayers – Einer flog übers Greifennest gespielt haben. Es hat nicht nur den dreien viel Spaß gemacht, nein, auch mir … Da berichte ich nochmal im Podcast etwas ausführlicher drüber!

Kurzum, toller Tag, auch wenn deutlich mehr los hätte sein dürfen! (Aber gerade als monatliches Treffen, wissen wir, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und haben wieder und wieder Neurollenspieler vor Ort. Steter Tropfen hölt den Stein, oder so.)

PS.: Dafür 12 Neulinge in Hankensbüttel – wowww! Aber darüber bericht ich morgen!

D&D 40th Anniversary Blog Hop Challenge – Teil 1 (Frage 1-7)

Februar 23, 2014

Auf d20 Dark Ages wird anlässlich des 40ten Geburtstags von D&D eine Bloghop-Challenge veranstaltet, die ich über Dungeons & Caverns entdeckt habe und in vier 7-Fragepaketen abarbeite – und einige Anekdoten verspreche ähnlich wie bei der Pathfinder 31 Day Challenge. Wenn sich auch andere beteiligen wollen, gerne – nehmt ruhig meine Fragenübersetzungen!

1. First person who introduced you to D&D. Which edition? Your first character? – Die erste Person, welche Dir D&D gezeigt hat? Welche Edition? Dein erster Charakter? D&D hab ich mit AD&D 2nd kennengelernt, nach rund sieben Jahren DSA und einigen anderen Ausflügen. Der Spielleiter hieß Alex und der dachte sich verdammt tolle Dungeons aus. Ich wusste das lange nicht zu schätzen, aber mein Hobbit-Dieb hatte nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Aus der dort gespielten Runde war ich der einzige, den er zu seiner Heimrunde einlud, wo wir uns die Nächte um die Ohren schlugen …

2. First person you introduced to D&D. Which edition? Their first character? – Die erste Person, welche Du in D&D eingeführt hast? Welche Edition? Ihr erster Charakter?Tatsächlich habe ich einige Personen mit Rollenspiel angefixt, z.B. meinen Blogkollegen Christophorus. Aber ich kann echt nicht mehr sagen, mit welchem System, damals haben wir ja echt alles gezockt inkl. ERPS und Ruf des Warlock … Wenn war es aber auch AD&D 2nd, welches ich lange Zeit spielte.

3. First dungeon you explored as a player character or ran as a DM – Den ersten Dungeon, den Du erkundet hast oder den Du geleitet hast? – Puhh, das erste AD&D-Abenteuer war dann auch gleich ein Dungeon und ich fand es so toll, mal nen Hobbit spielen zu können, die gab es bei DSA schließlich nicht. Mein legendärer erster Satz: “Wonach riecht es denn hier.”, für den der SL auch gleich 2 XP vergab … Yeha! Alles richtig gemacht. An weitere Details erinnere ich mich nicht mehr, auch sind Dungeons eher eine späte Liebe von mir …

4. First dragon you slew (or some other powerful monster) – Der erste Drachen, den Du erschlagen hast (oder ein anderes mächtiges Monster)? Mal sehen, dass müsste tatsächlich ein Drache gewesen sein und zwar in einem Abenteuer vom deutschen Dragon, wo es eine alte Elfenzivilisation zu erforschen gilt. Ein Pilz leuchtete vor uns auf und verlangte von uns als Wegzoll je einen magischen Gegenstand als Wegzoll. Wir waren so ca. Stufe 8 und hatten genug magischen Schnickschnack zum “Entsorgen”. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, wechselte das Leuchten von dem Pilz zu einem riesigen Drachen. Gemurmel, gemurmel, “Den können wir packen”. Die Initative begann, wir etablierten im hinteren Bereich eine antimagische Sphäre, in der die Magier & Kleriker sich aufhielten und zum Zaubern rauskamen. Dazu ein fernkämpfender Feenkobold und ein Zwergenkämpfer an der Frontlinie. Der Kampf war hart und sehr knackig, wir haben einiges rausgerotzt, den Zwergen hat es auch hinweggerafft und nachdem der Drache der Rückzug gelang, kam er nochmal geheilt wieder. Doch schließlich fiel der Drache und wir hatten es mit einem mächtigen Drachenschatz zu tun, der teils zufällig bestimmt wurde. U.a. wurden Schicksalskarten gefunden und einige gezogen, der Feenkobold zog die Karte, um die letzten 24 Stunden rückgängig zu machen. Mein Kleriker fand ein Buch, nach dessen Lektüre er zwei Stufen aufstieg (ich meine, ich las es beim rasten, so dass es bald wirkte). Das eigentliche Abenteuer wurde gespielt, der Elfendungeon drohte zusammenzubrechen und wir flohen durch ein gefundenen Teleportationsstecken auf eine einsame Insel. Dort bot sich dann Gelegenheit, den Zwergen wiederzubeleben, gebot mein Charakter doch mit Stufe 10 über Leben und Tod, als sich der Feenkobold entschloss, uns unter Feuer zu nehmen und den Drachenschatz allein abzustauben. Dabei hatte er meinen Kleriker deutlich unterschätzt, der ihn mit seinem Regenbogenzepter erwischte, woraufhin dieser seine Schicksalskarte spielte und sein Handeln rückgängig machte … Ich hab nicht mehr ganz in Erinnerung, ob dadurch der Drachentod rückgängig wurde, der war imho schon mehr als 24 Stunden her, aber das war dann auch die letzte Runde der Gruppe, wir hatten damals ab und an die SL und die SC-Gruppen reihum gewechselt – das war im übrigen meine Schulrunde, die alle aus einem Jahrgang, aber in verschiedenen Klassen waren.

5. First character to go from 1st level to the highest level possible in a given edition. (Or what’s the highest level character you ever ran?) – Welches war der erste Charakter, welchen Du von Stufe 1 zum höchstmöglichsten Level gespielt hast bzw. mit welchem Charakter hast Du das höchste Level erreicht? – Das war mein bei 3. erwähnter erster AD&D-Charakter, ein Halblingsschurke, der erreichte die 10. Stufe und sneakte so einiges von hinten weg – was bei AD&D 2 ja noch deutlich schwieriger (und kreativer) war als ab D&D 3. Auch der bei 4. erwähnte Kleriker erreichte Stufe 10, die Macht andere SC wiedererwecken zu können, fand ich aber immer wenig reizvoll. Er erreichte das aber durch Wechsel in unterschiedlichen Gruppen.

6. First character death. How did you handle it? – Dein erster Charaktertod. Wie  bist Du damit umgegangen? – Wir spielten in unserer manchmal chaotischen Schulrunde (siehe 4.) oft in wechselnden Besetzungen. So kam es, dass den Tag unter Leitung des Feenspielers eine buntgemischte Truppe “Restcharaktere” antrat, ein Schurke Stufe 3 (ich), ein Krieger Stufe 5 und ein magier Stufe 9. Jedenfalls hatte es der Spieler de Kriegers (übrigens der Leiter beim Drachen) irgendwie auf mich abgesehen, jedenfalls neckte sein SC mehrmals meinen. Ich rächte mich, ich meine mit einem Diebstahl auf seinem Zimmer, dem ich auch ungesehen entkam. Jedenfalls griff er mich daraufhin an, tötete und zerstückelte mich (damit ich nicht wiederbelebt werden konnte … naja, bei dem Level ehh nicht in Reichweite) und versenkte mich im Klo (!). Als das wiederum der Magier mitbekam, desintegrierte ihn der Magier …. Ohh jeeee. Zählt wohl zu den peinlichsten Erinnerungen … Was da so alles schiefgelaufen ist.

Kurz zuvor hatte die Runde übrigens eine böse Gruppe spielen wollen. Ich meldete mich für zwei Stunden später an, hatte vorher Pfadfinder (Haha, was ein Omen!). Als ich dann ankam, hatte sich die Gruppe schon zerlegt. *hust* Wer hier meint ein Schema zu erkennen …

Vorher gab es einen anderen Charaktertod meinerseits, allerdings hatte man eine Wiederbelebungsschriftrolle in der Hinterhand. Es erwischte den bei 4. erwähnten Kleriker, allerdings bei der Runde von Alex, wo er startete. Es gab eine Schiffsüberfahrt, während der wir von einer Drachenschildkröte angegriffen wurde. Mich erwischte es, wurde wiederbelebt, kurz danach erwischte es dann die beste Freundin der Besitzerin der nun verbrauchten Wiederbelebungsschriftrolle, puhh! Die bekam dann eine Seebestattung …

Beide Male steckte ich gut weg ;)

7. First D&D product you ever bought. Do you still have it? – Welches war das erste D&D-Produkt, welches Du gekauft hast? Hast Du es noch? – Ersteres vermag ich nicht mehr zu sagen? Evtl. das Spielerhandbuch für AD&D 2nd (Deutsch) oder eher Alles über Schurken? Kurzum, kann ich nicht mehr sagen. Haben tue ich es aber mit ziemlicher Sicherheit noch …


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