Archive for the ‘Spielberichte’ Category

{Spielbericht} Fiasko – Im Ewigen Eis

November 6, 2016

Am Montag hab ich noch den Bericht zu unserer Fiasko-Runde vom letzten DinG angekündigt, nun hat DaBoss geliefert:

Fiasko. Im Ewigen Eis.

Wir schreiben das Jahr 2016. Wir befinden uns auf dem Touristeneisbrecher Khebnikov im Weddel Meer. Es ist Kalt.
Der Touristeneisbrecher wurde notgedrungen zu einem Rettungsschiff umfunktioniert um die zwei letzten Überlebenden der gescheiterten Kusirev-Expedition zu retten. Die Forscher Sergeij Valimilokov und Arnold Gortchakov wurden wohlbehalten an Bord des Eisbrechers gebracht auf welchem auch Vitali Karamasov, ein ehemaliger Kollege Sergej´s, als Maschinist arbeitete. Seit einigen tagen trafen sich diese drei nun immer wieder in den Aufenthaltsräumen um ihre Gedanken, Traumata und die Kälte in Wodka zu ertränken. Arnold, mehr als Sergej, um die schrecklichen Ereignisse während dem Verlauf der völlig unterversorgten Expedition zu verdrängen (besonders das „Möwen“-essen) und Vitali, weil er dem Leiter der Rettungsmission, Ivan Reprov, die Schuld gibt, dass er nun als Maschinist seinen Unterhalt verdienen muss und nicht mehr als Forscher tätig ist. Er bestreitet allerdings jegliche Gerüchte, dass er wegen Alkoholproblemen entlassen wurde.

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Media Monday #278

Oktober 24, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Die Frankfurter Buchmesse findet parallel zum Buchmesse Convent, kurz BuCon {Link} statt, wo sich Phantastik-Verläge und Rollenspieler tummeln. Meine beiden Mitherausgeber Würfelheld und Quack-O-Naut warn auch vor Ort und haben unsere Interessen vertreten – Danke dafür.

2. Achtung, Cthulhu {zu Weihnachten auf Deutsch} bereitet mir regelrecht Magenschmerzen, denn einerseits ist diese krude Cthulhu-2. Weltkriegsmischung ungeheuer faszinierend und hat neben den BRP-Regeln auch die von mir geschätzen SaWo-Regeln, andererseits ist das gerade hierzulande kein ganz einfaches Thema. Trotzdem, mit dicker Pulppaste kann ich es mir schon vorstellen.


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Slayvention – Planeslayers – Erforschte Gebiete

Oktober 7, 2016

Im Media Monday gab es ja schon ein wenig von der Slayvention und der Planeslayersrunde zu hören, gestern haben wir gepodcastet und uns über die Runden unterhalten.

Die Planeslayersrunde war darunter nochmal etwas besonderes, weil es eine riesige Sandbox ist, die erforscht werden will, perfekt für eine Multigruppenquest aka MGQ.

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Media Monday #275 – Slayvention-Special

Oktober 3, 2016

Frisch zurück von der Slayvention, trotzdem kämpf ich mich tapfer durch den Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Sicherlich mit dem ein oder anderen Slayventionerlebnis. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Mein(e) Serien-HeldIn Drizzt begeisterte mich auf der Rückfahrt der Slayvention mit dem atmosphärisch dichten Hörspiel. Jetzt wo Lausch wieder was macht, kann man Drizzt auch mal wieder komplett hören.


2. Zugegeben, anfänglich wollte ich
mir Planeslayers hauptsächlich nur wegen Bruder Grimm anschauen, doch das war eine wirklich tolle Sandbox, im wahrsten Sinne des Wortes. Meine dritte Slayventionrunde. Man bespielt nämlich die Elementarebenen und wir begannen in einer Sandwüste, wobei sich diese auf der elementaren Ebene in alle Richtungen, also auch oben und unten, erstreckte. Während es tiefenwärts immer fester und massiver wurde, wird es wasserwärts immer schlammiger, feuerwärts immmer magmaartiger oder auch kristallin und in Richtung der Luftebene immer lockerer und sandiger. Hier war dann auch das meiste los, da es keine normale Schwerkraft gibt, durfte man sich Räume als von Zeltplanen abgestützte Hohlräume im Sand vorstellen. Von dort galt es für die Archive die Ebenen mittels Vortex {Teleporters} zu bereisen und zu kartographieren. Jedenfalls hatten wir eine reine Luftgruppe gewählt mit einem El Halif, einem Kind des Windes, Naschin,

Planescape – Vorlage und Ideengeber, aber Planeslayers ist so voller neuer und guter Ideen, phänomenal.

einer Art Feenwindling und ich als Karrlik, einem Schocker, von Blitzen umwabberten, recht neugierigen Elementarwesen, die Blitzstrahlen werfen können, aber allergisch auf Metalle sind. Wir entschieden uns für einen Vortex in die Wolkenklippen, gerieten in eine Schlacht zwischen einem Zwergenluftschiff und Meritenpiraten, entdeckten ein paar Schätze, eine Wolkenriesenruine und zwei weitere Vortex, unmittelbar benachbart. Wunderbarer Hexcrawl, schöne Sandbox, eine Gruppe aus Grenzlandslayern und ich konnte mich vom Ideenreichtums Bruder Grimms auch in persona überzeugen, der meinen Blog immer so super bereichert. Übrigens auch ideal als MGQ, also als Multigruppenquest, bei der verschiedene Gruppen parallel oder nacheinander ein Gebiet erkunden.
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[Beyond the wall] Spielbericht Der Geheime Kult + Das Dorf Oxley

Juli 10, 2016

Ich hab gestern erstmal Beyond the wall gespielt und geleitet und war ziemlich begeistert. Da Christophorus mit von der Partie war, werden wir im Greifenklaue-Podcast dazu eine Episode machen. Jedenfalls ist dabei das Dörfchen Oxley entstanden, welches ich schnell gescannt habe:

btw_OxleyDie schicken Gebäude stammen von den Künstlern Neesha (hier 4 pro Seite) und Darth Aspargus (hier 2 pro Seite, dann hat der Maßstab gegenüber der A4-Dorfkarte gepasst).

Kurz vorweg die drei SC:

  • Firman, der Möchtegern-Ritter
  • Osmond, der Hexenschüler
  • Anson, der junge Waldläufer

Die „Burg“, eher ein Turm für die Dorfmiliz, um das Flüsschen Ox zu überwachen, den von dort kamen einst die Nordmänner, um das Dorf zu plündern, gehört Graf Edred von Lundenfeld, das letzte Überbleibsel seines Reichtums, auch wenn er einst den Anführer der Nordmänner erschlug, auf dessen Grab der Tempel des Osrics gegründet wurde. Der erste, der sich den Nordmännern entgegenstellte, war Firman. Der ist als Waise gestartet, hat sich dann als einer der ersten den Nordmännern entgegengestellt und, der letzte Wurf wurde gewählt (dies darf man einmal machen) hat als Aussicht „Du wirst Dein eigenes Reich erobern.“, was ihm einen adeligen Namen einbrachte. Also wurde er kurzerhand von Graf Edred adoptiert und zu seinem Erben erklärt aufgrund seiner Leistungen bei der Verteidigung des Dorfes – und da er einen Erben brauchte. Dazu kam dann noch bei den Vorereignissen, dass jemand aus seiner Familie vor drei Wochen ermordet wurde und er ihn kopfüberhängend mit seltsamen Zeichen in den Körper geritzt vorfand. So wurde Firman selbst zum kommenden Grafen, auch wenn er (der SC) sich erst noch in diese Rolle einfinden muss (Mehrmals kam die Idee auf, doch die Dorfmiliz zu holen, was grundsätzlich OKay gewesen wäre, das wären vielleicht vier Leute gewesen … Und natürlich war auch ein Kultist unter ihnen, so dass es womöglich gar nach hinten losgegangen wäre. Die andere Option war, das Problem selber in die Hand zu nehmen und damit zu beweisen, dass man seinen Stand verdient hat und den Respekt des Dorfes zu erringen … Letzteres wurde dann vorgezogen.)

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Media Monday #233

Dezember 14, 2015

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Mit eines der schönsten Dinge, das mir durch mein Blog widerfahren ist, ist der Winter-OPC. Der findet mittlerweile zum 5. Mal bei mir statt – zum vierten Mal zusammen mit Würfelheld und jedes Jahr erschaffen die Einreicher tolle Onepages in Mengen, die Sponsoren statten uns mit wahnsinnigen Preisen auf, die Juroren werkeln fleißig im Hintergrund, so dass wir das ganze bisher immer zum Gratisrollenspieltag (GRT) zum Download anbieten konnten. Ganz tolle Sache mit wirklich wahnsinnig tollen Einreichungen, die mich jedes Jahr auch neu überraschen und motivieren.

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Nachlese 1. Oebisfelde spielt!

September 20, 2015

Die B-Wings waren siegreich!

Puhh, war gut aber anstrengend. Ganz tolle Location, ne Menge Casualgames vor Ort (mitgebracht), nette Leute kennengelernt und einige Runden wurden auch gezockt.

Wir haben tatsächlich einen X-Wing-Miniturnier geschafft (Und, danke Kaladrayn für die B-Wing-Leihe und danke Piratensender Tatooine für die B-Wing-Tipps – konnte ich mir mit zwei Siegen und einem Unentschieden den A-Wing sichern), Imperial Assault angespielt (die Trainingsmission), Glorian mit Shadow of Brimstone angefixt und mit Glorian, seinem Sohn und einem anderen Kleinen das Kinderspiel des Jahres 2011 Da ist der Wurm drin (Link) gespielt (Und ja, Würfeln klappte nicht nur bei X-Wing gut …)

Versorgung gab es mit Getränken (0,50 cent pro Becher), Kuchen und abends konnte man bei der gut besuchten Nachtwächterführung was abstauben: Schmalzbrot (1 Euro), Flens (1,50 Euro) oder Gulasch, welches recht lecker war – und der Wegwerf-(bzw. Verbrenn-es-)Holzlöffen findet im LARP nochmal Anwendung.

Fazit: Spaßiger Tag!

Media Monday #220

September 14, 2015

Auf zum 220. Media Monday via Medien-Journal.

1. Die Serienepisode #1 von Spooks wird mich vermutlich noch lange beschäftigen, denn in der Agentenserie wird ein eigeschleuster Spion dermaßen brutal gefoltert, dass Jason Bourne James Bond im Kindergarten (Gruppe OSS 117) besuchen kann. Heiliges Blechle, das hat wirklich, wirklich reingehauen bei mir. Dabei ist weniger das Bild schlimm, sondern die hilflose Lage und die einfache, aber nachvollziehbare Art der Folter und des Schmerzes.

2. Arnie kann ja wirklich nicht gerade herausragend schauspielern, aber ist körperlich präsent: In seinen Paraderollen bei Conan, Total Recall oder insbesondere Terminator hat das wunderbar gepasst.

3. Als Fan der ersten Stunde von Dungeonslayers freu ich mich ziemlich auf die Slayvention. Drei Tage Dungeonslayers & Co satt, zugleich die Jubiläumsaufnahme zum Greifenklaue-Podcast, viel Inspration und Motivation. Und gerade heute hab ich das Old Slayerhand-Abenteuer, welches ich dort leiten will, probegespielt. Dazu bei #7 mehr.

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#RPGaDAY2015 Tag 16 – Deine längste Sitzung?

August 16, 2015

Ich berichtete ja schon von meiner D&D-Runde zu Studienzeiten, das war auch die Zeit, wo es richtig lang wurde. Neben der recht langen D&D-Kampagne wurde alles mögliche nächtelang gespielt: AD&D Drachenlanze, Shadowrun, Elfquest, Vampire fallen mir noch ein. Üblicherweise führ um 5 Uhr wieder die Straßenbahn, was dann eine gute Zeit zum Aufhören war … Nicht jedes Mal, Magdeburg hatte einen relativ guten Nacht-Öffi mit Bussen. Aber ab und an ging es dann um 14 Uhr los bis in die Morgenstunden, also ca. 17, im Ausnahmefall auch mal 20 Stunden Bruttospielzeit …

Zu Schulzeiten hatte ich auch eine Runde, was eigentlich ganz cool war, weil die von vornerein jahrgangsübergreifend war. Da spielten wir auch viel AD&D in unterschiedlichsten Besetzungen. Ein Wochenende in der Angelhütte an einem familieneigenen Teich weitab des nächsten Dorfes. Da wurde dann die Nacht durchgezockt, jeder fütterte irgendwann mal die Fische (im übertragenden Sinne) und die Erkenntnis reifte, dass Alkohol und Rollenspiel nicht zwangsläufig zusammengehören … Mit den Leuten hatte ich in jedem Fall viel Spaß … und wohl auch die kürzeste Session: 0 Minuten (für mich). Ich war bei den Pfadis und kam nach zwei Stunden zur Runde und stieß auf bedröppelte Gesichter. Alle SC tot, gegenseitig umgebracht. Kurzum, die geplante böse Gruppe ist durcheskaliert und ist sich gegenseitig an den Kragen gegangen …

Außerdem mit dabei sind u.a. Richtig Spielleiten! (21 Stunden mit einmal Schlafen),Jägers (15 Stunden am Stück SLt), Malspöler (ca. 8 1/2 h), Hofrat (komplettes Wochenende), In the shadow of a die (24+ h), Adrian (12-16 h), Mondbuchstaben (14 h), W6 vs W12 (19 h) und Edieh (27 Stunden).

#RPGaDAY2015 Tag 15 – Deine längste Kampagne?

August 15, 2015

Demnächst durch – aber in knapp einem Jahr … (und damit hier kein Kandidat)

Vorweg: Ich steh so gar nicht auf  lange Kampagne. Das längste an Kampagne, was ich heutzutage spielen möchte, ist  das, was einen Abenteuerpfad in Pathfinder oder eine Plotpoint-Kampagne bei SaWo umfasst. Lieber spiele ich ein bis drei Abenteuer und dann mal wieder was neues. Es gibt soviel spannende Systeme, Charakterkonzepte und Mitspieler, da möchte ich möglichst viel Kennenlernen. Und wenn ich abgeschlossene Kampagnen gegenüber aus irgendeinem Grund abgebrochene Kampagnen gegenüberstelle, dann ist das ein klarer Fast-zu-null-Sieg für die abgebrochenen Kampagnen. Lange Kampagnen lassen potentiell Frust entstehen, das was man anfangs noch toll fand und die Eigenart des Mitspielers, über die man anfangs problemlos hinwegsehen könnte, kann einem nach 3 Jahren nur noch auf den Sack gehen. Dazu kommt das Real life: Irgendwer zieht um, kriegt Kinder, wechselt den Arbeitsplatz. Kurzum: Mir gefällt kürzer. Und ja, mir ist klar, dass dafür der Aspekt der Langzeitentwicklung etwas hintenüber fällt – aber andererseits sind Charaktere, die einen Abenteuerpfad ereben, auch „durch“.

Nun aber, einige Kampagnen hab ich gespielt, die längsten waren davon:

Eine AD&D-Kampagne in der Jugend, komplett eigene, dungeonlastige Abenteuer. Hat mir damals viel Spaß gemacht, der Spielleiter war ein recht guter, der auch meinen heutigen Spielstil eigentlich perfekt traf – und kein Würfeldreher war. Ich spielte einen Halblingdieb und schaffte es immerhin von Zero to Level 10.

Zu Studienzeiten hatte ich nach etwa einen Jahr Kontakt zu einem Rollenspielerpärchen geknüpft und wir haben recht intensiv gezockt. Wir drei Wessies wurden dann noch von einem vierten Magdeburger (der Studienort) ergänzt in unserer Kerngruppe. Neben PnP kam noch regelmäßig Vampire LARP in Wolfsburg auf den Tisch, rollenspieltechnisch wurde einiges ausprobiert. Die längste Kampagne dort wart auf D&D 3-Basis eine Art Herr der Ringe-Remix. Ein Paladin muss ein mächtiges, aber böses Schwert seiner Vernichtung überführen, aufgrund einer Zufallsbekanntschaft (man rettete sich gegenseitig das Leben) schloß sich mein Schurke an, der Vierte im Bune stieß etwas später als Magier (mit Spinnenvertrauten, wir hatten da immer so ein Kuscheltier) dazu. Der Spielleiter tendierte Richtung Storyteller, machte dies aber wirklich toll. Nur Kämpfe konnte er nicht, aber irgendwo empfand ich da viele Kämpfe als Herunterwürfeln – dass das anders geht, lernte ich erst später kennen (siehe Tag 10). Allerdings merkte ich auch, dass ich Spielleiter lesen kann – so kämpften wir gegen einen Troll, mit war irgendwie sofort klar, dass es ein weiblicher, schwangerer Troll war, der sein Kind … Oder, was eigentlich sehr lustig war, als mein Schurke dem Paladin von einer Grabschändung abhalten musste, da im Boden eines Turms Knochen vergraben waren und die Spielerin dort ganz anderes vermutete … Wie der Ring verführte auch das Schwert – und jeder Charakter wurde auch verführt … Nachdem das Schwert dann vernichtet war, spielze man noch weiter, aber irgendwie war die Luft dann raus, auch die Toleranzgrenze zwischn Schurke und Paladin erreicht … Trotzdem, erinnere ich mich gern dran zurück.

Dritte Runde dürfte dann die eben erwähnte Dungeon Crawl Classics-Kampagne gewesen sein, hier berichtete ich ja schon über den Erkenntnisgewinn daraus. Grobe Storyentwicklung war, dass wie auf Oerth (Greyhawk) starteten und am Ende des ersten – sensationellen –  Dungeons (DCC #2) in eine andere Welt gelangten (Aereth, die DCC-Welt) und nun dort versuchten, nach und nach mehr zu erfahren.  Viele kleine, aber feine Abenteuer folgten, ich spielte Tusk, der Waldläufer. Das Ende war ein TPK, aber es war ein sehr befriedigender Abschluss.

Ebenfalls bei Argamae dann Rise of the Runelords, erst mit D&D, dann mit Pathfinder. Wir haben es in knapp sieben Jahren nur bis zum dritten Band geschafft, bevor die Luft raus war – das klingt wenig, aber Argamae ist ein recht detaillierter SL, weswegen da viele Sessions und viele Erlebnisse hintersteckten. Ich spielte Sûl, einem sehr jungen Magier. Eine Anekdote rund um schwarzes Wasser wird heute noch gern über ihn erzählt. Sehr gelungen war auch, dass ich fast keine Vorabinfos hatte, was gar nicht einfach war, arbeitete ich doch damals im PF Redaxteam mit. So erfolgte das Kennenlernen der Runelords peu à peu, das war sehr gelungen und hat mir als Spieler Spaß gebracht. Also, nicht nur der Charakter war neugierig. Trotzdem bin ich froh, dass wir irgendwann gesagt haben, Kampagne eingestellt (Mir lieber, als ein dahinplätschern). Spielleiter Argamae berichtet ebenfalls – auch zur Einstellung.

Lang gespielt hab ich auch an der Avernum-Kampagne auf Pathfinder-Basis. Spielleiter Wandervogel ist heute der Hauptübersetzer für Pathfinder, wir hatten auf jeden Fall immer viel Spaß in den tiefen Gewölben Avernums. Backstory war ein Imperium, welches Verbrecher und Nicht-Menschen durch ein Tor in die Unterwelt verbannte.

Dort kämpfte man gegen allerlei Feinde (wie Untote, Orks, Katzenbanditen etc.) um Ressourcen. Anfangs war man schon mit nem Steindolch glücklich. Das unterirdische Reich wurde nach und nach erschlossen und unsere Noobs irgendwann zu gefragten Agenten des Imperiums.

Jetzt muss ja wenigstens eine Kampagne dabei sein, wo ich auch gespielleitet habe. Und das war der Falkengrund-Zyklus mit Pathfinder bestehend aus D0, D1, D1.5, D4 und E4. Die hab ich einmal komplett und einmal bis D4 durchgespielt und insgesamt viermal den Einsteiger – Falkengrunds Letzte Hoffnung – geleitet. In D0 müssen die SC eine Seuche bekämpfen, indem sie Zutaten sammeln. Die letzte finden sie in den Ruinen eines Zwergenklosters, dessen Kellergewölbe von Kobolden besetzt sind. Die lernt man dann in D1 kennen, denn die kleine Schweinebande hat Kinder entführt. Ich erinnere mich noch gut, wie Gruppe zwei „gemütlich“ campierte, während fast direkt nebenan ein Schmiedeschand ein Kind zu seiner Seelenkette verarbeitete – und dies auch mitbekam. Man wollte aber unbedingt Zauber regenerieren, aber im dynamischen Dungeon warten Ereignisse nicht … Die andere Gruppe war da doch erfolgreicher, verlor auch keinen SC. In Gruppe 2 schaffte es Christophorus auf legendäre 3 Charaktertode, der beste war noch als er als Mystiker mit untoten Knochen von den eigenen Leuten zersäbelt wurde, weil er – trotz schon längeren Kennens – dieses Detail verschwieg und im Kampf gegen Untote ein Voll- und ein Neukleriker (Ex-Krieger) ihre Wellen anwarfen … In dem Rahmen kam es auch zum HPK – Half Party Kill – hier im Podcast. Schließlich kam der Koboldkönig als Untoter wieder und versuchte sich zu rächen, was daran liegt, dass ein Magier in den untersten Ebenen des Klosters ein Siegel aktivierte und sämtliche Leichen der Umgegend zu Untoten macht. Daher greift nun auch Welle um Welle Falkengrund an, bevor die SC zum Kern vordringen können. Abschluß dann der Jahrmarkt der Tränen, im ersten Teil ein Schaulaufen der NSCs, die sie Kennengelernt haben, im zweiten Teil dann ein Überfall grausiger Feen auf den Jahrmarkt und ziemlich pervertierte Spiele …

Auch mit Dungeonslayers hatte ich eine langjährige Kampagne, nämlich Nordana. Das ganze ist als offene Kampagne im Umfeld des Rollenspieldings, unseres monatlichen Treffens in Wolfsburg, gedacht mit wechselnden Spielern und SL. Das ganze als OneShots, bei denen man für eine Gilde im zerfallenen Nordana etwas Ordnung schafft. Im Startjahr 2012 gab es immerhin 15 Sitzungen (Jahresstatistik), bis Ende 2014 gab es 48 Charaktere, wovon 10 verstorben sind, 29 Abenteuer und einen eigenen Con (denGrenzlandthing) und einen DS-Club (die Grenzlandslayers). 2015 ist es etwas ruhiger geworden, im wesentlichen weil wir auf dem Ding gerade Pathfinder Society spielen und das ja durchaus ähnlich ist, aber spätenstens beim 2. Thing geht es weiter …

Zuguterletzt – und noch laufend – Warhammer 3rd Ohrhammer. Die gibt es ja auch zu hören, mittlerweile sind es über 50 Sitzungen und Glorian ist immer noch hochmotiviert – nachdem ich für ein Abenteuer mal übernehmen durfte. Zuerst standen wir einem Fürsten in seinem Jagdhaus bei, verfolgten den Übeltäter nach Stromdorf, erretteten das Dorf, zogen gen Karak Azgaraz und erledigten im Handelsposten Urbaz Varn einen Komplott, um anschließend von Karak Azgaraz eine Skavengefahr zu tilgen. Dann ging es auf in den Schwarzfeuerpass, um Karak Dronar wiederzuentdecken. Dann durfte ich einmal übernehmen und die Zwerge durften ihrem Magus beistehen, eine üble Verschwörung von Altstadt abzuhalten und entführte Magierlehrlinge wiederzufinden. Nun sind wir gerade – unfreiwillig – auf Hexenjagd unterwegs. Eigentlich besorgen wir gerade Geld, um das gefundene Karak Dronar wieder in Besitz zu nehmen, wo wir eine Mine seltenen Rohstoffs gefunden haben. Ich spiele einen Slayer – und da es häufiger mal detektivisch wird – Detektiv Slayer – alle anbrüllen und gucken, wer aufmuckt …

Außerdem berichten In the shadow of a die (7 Jahre), Edieh (13 Jahre), Jägers (2 Jahre), Richtig Spielleiten! (21 Level vs Cyberpunk …), Adrian (nur Kurzes), Sprawldogs (2,5 Jahre), Malspoeler (ca. 6 Jahre), der Hofrat (19 Jahre und noch laufend), Mondbuchstaben (5 Jahre) und Alex Schröder (5 Jahre und noch andauernd).