Posts Tagged ‘Apocalypse’

GKpod #70 – Con Leo und Uhrwerk

Mai 13, 2017

Vor kurzen war der traditionelle Braunschweiger Rollenspielcon, der Conventus Leonis und zumindest Greifenklaue war als Supporter von GW vor Ort, um davon kurz zu berichten. Da auch der Uhrwerk vertreten war, wurden Patrick Götz und Robert Hamberger nach Verlagsneuigkeiten und zu ihrem Mutant Year Zero-Kickstart {Link} befragt.

Hier zum Download (Rechtsklick) oder dort zum direkt anhören.

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Media Monday #256

Mai 23, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv. Und pünktlich wie immer trotz zweier Stöckchen

1. Abgesehen vielleicht von RPC, Messe Essen, Nordcon und Conventus Leonis interessieren mich Conventions/Messen meist weniger. Obwohl, die Comic Con ist in Hannover, das würde ich wohl mal austesten, auch wenn mir das Format weniger gefallen dürfte.
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Conbericht Silvestercon Twilight: Apocalypse

Januar 8, 2010

Besserwisserboy war über Sylvester auf LARP und hat einen Bericht getippert.

Ort: Burg Bilstein bei Olpe (Grobe Richtung Köln)
Vom 29.12 bis 01.01.2010
Kosten: ich glaube 200 Euronen
Vollverpflegung, Burgcon mit Silvesterbuffet
Dragonsys mit Modifikationen
Orga: Twilight Team ( nein die haben nichts mit den Sissi-Vampiren aus dem Kino zu tun)

Wie fast jedes Jahr war ich auch dieses Silvester auf einem LARP. Aus dem Grunde, weil fast mein gesamter Freundeskreis auch da war und ich mich sonst wohl in die Luft gesprengt hätte.

Plot: Die Burg Bilstein mußte dieses Jahr als Kloster eines Orden der Epona (Heilung, Güte usw.) herhalten. Der Orden hatte Reisende zum Quellfest eingeladen (in der Burg gab es eine heilende Quelle).
Nach wetterbedingt kurzer Anreise erreichten die SC das Kloster und wurden kurze Zeit später von den Brüdern und Schwestern der Epona, welche mit einem imposanten Fackeleinzug selbst von außerhalb anreisten, empfangen.
Es folgte eine schöne Messe zu Ehren der Göttin.
Wie sich herrausstellte wollte der verbannte Sohn der Göttin , ein kriegerischer Engel, auf die Erde zurückkehren. Dies hatten vor 300 Jahren einige Märtyrer des Orden verhindert und schmorten dafür in ewiger Qual.
Die Märtyrer waren aber wohl über die Zeit etwas „aufgebraucht“ und mußten ersetzt werden. Sie tauchten nacheinander auf, immer mit ihren jeweiligen Peinigern (z.B. der Pestilenz) im Gepäck. Welche zum Prügeln für die Krieger dienten.
Die Lösung des Plots war es 5 neue Märtyrer zu finden, die die alten ersetzten. Nachdem diese von Engel vernichtet wurden (3 SC und 2 NSC) kehrte nach der finalen Endschlacht Ruhe ein und es konnte in der Taverne in das neue Jahr gefeiert werden.

Ausstattung und NSC: Die NSC hatten sehr gute gestellte Gewandungen als Mönche und Nonnen mit eigenen Gebetsbüchern usw. Jeder hatte eine Festrolle und eigene Ziele und Aufgaben. Die Burg war mit allerlei Bastelein und Ambiente (Schreibstube, Kräuterraum,Bibliothek, Gebetsraum) sehr gut ausgestattet. Sogar im Speisesaal durfte während des Essens nicht geredet werden und ein Bruder hat von einer Kanzel Gebete verlesen. Überhaupt wurden recht viele Messen abgehalten und eine „Der Name der Rose“-Stimmung erzeugt.

Kämpfe: Gab es aufgrund des schlechten Wetters und des Kopfsteinpflasters in der Burg weniger als sonst. Auch der Endkampf war aufgrund der „Schildwallmentalität“ und einer selten dämlichen Spieleraufstellung (direkt an der Taverne und vor einer Mauer) nicht ganz so toll. Eigendlich aber auch nicht schlechter als auf anderen Cons und recht fair.

Spieler: Sehr gemischt von genialen Gewandungen und Spielern bis hin zum Abschaum der Larpgesellschaft und „Knubbelelfen“.

Orga: Sehr professionell. Die machen das ja auch schon ca. 15 Jahre.

Unterbringung und Essen: Bilstein ist eine Jugendherberge. Deshalb sollte man auf die Zweitrüstung samt Ständer aus Platzgründen eher verzichten.
Das Essen war gut und an LARPER-Zeiten angepasst (sehr lange Frühstück und dann Brunch). Die Taverne in der Burg ist sehr ambientig und groß. Blöderweise hat man das Elektrolicht angelassen.

Mein Fazit: Die lange Fahrtzeit hat sich gelohnt. Opferung von Spielern zum Erreichen des Plots, fand ich nicht so schlimm und abwechslungsreich. Wäre ich nicht als Wolfenhainer (feiger Degenfuchtler) sondern als Paladin angereist, wäre es ein cooler Abgang für meinen Charakter gewesen. Wie oft hat man noch Gelegenheit einen Heldentod zu sterben?

Besserwisserboy

Zombie Apocalypse II – Return of the undead

Juni 28, 2009

Besserwisserboy berichtet von diesem LARP, welcher vom 19.-21.6. kürzlich stattfand und von der Lost Idea Orga veranstaltet wurde:

Der Zombie ist zurück!
Auch hier mit gemischten Gefühlen. Die Spieler hatten recht lustige und auch cool gemachte Gewandungen, sowohl Zombies und Überlebende. Da waren eine Gruppe Häftlinge, ne Oma, Manager, Rapper und ne Metalband… und jede Menge Militärspieler.
Die Zombies waren, anders als auf anderen Cons, sich selbst in Ihren Aktionen überlassen. Was recht angenehm war. Man konnte ein paar Stunden Menschen jagen, ins Lager zurückkehren, etwas chillen und sich einer anderen Zombiegruppe wieder anschließen. Da es genug NSC´s gab hat das recht gut funktioniert.

Zur Orga:
Dieses Mal hatte die Orga sich durch Warnwesten kenntlich gemacht. Fehlte mir persönlich aber immer bei wichtigen Entscheidungen, wie z.B. bei dem Finale. Dixi-Klos gab es im Zombie- und im Spielerlager. Duschen – Fehlanzeige. Zumindest bis Samstagabend, wo ich das letzte Mal nachgefragt hatte, hat es die Orga nicht geschafft zumindest mal fließendes Wasser ins Lager zu bekommen. Nicht ganz so angenehm, wenn man sich kiloweise Latex,Schminke und Kunstblut ins Gesicht geschmiert hatte. Man mußte sich mit Mineralwasser behelfen. Von der Teilverpflegung habe ich nicht so viel mitbekommen. Ich hatte allerdings für mich vorgesorgt, außerdem gab es einen Essensverkauf. Anderen Spielern zufolge war die Verpflegung aber ok. Getränke gab es auch umsonst.
Was ich etwas bedenklich fand war die Sicherheit im Kampf. Im Zombieguide stand, daß man nach einem Kopfschuß hin ist und etwa drei Kopftreffer mit stumpfen Waffen verträgt…. Hmmm! Dies hat die Spieler natürlich animiert immer auf Köpfe zu zielen. Etwa 95% haben das auch recht sanft gemacht. Problematisch sah ich hingegen die verbleibenden 5%.
Man sollte bei LARPern nicht unbedingt von gesundem Menschenverstand ausgehen. Da die Waffen vorher nicht gecheckt wurden gab es auch Waffen, die mit deutlich kleinerer Muni geschoßen haben als mit Nerf-pfeilen und  ungepolsterter Polizeischilde. Und Leute die in ein Treppenhaus mit 20 Zombies große Böller schmeißen…

Plot: War wohl reines Überleben. Abgesehen von einer Aktion, bei der Zombies ein Haus mit Gegenmittel bewacht haben, habe ich keine gelenkten SL-Aktionen mitbekommen. Für Zombies ausreichend. Keine Ahnung ob den Spielern langweilig war oder ob die permanente Bedrohung gereicht hat. Da gebissene Spieler meist die Zombiereihen verstärkt haben, waren diese aber zum Schluß deutlich in der Mehrheit.
Der „Endfight“ war aber aus meiner Sicht recht unspektakulär.

Gelände: genial.

Fazit: Hat doch irgendwie Spaß gemacht ein WE als Zombie durch die Gegend zu schlurfen und Leute zu erschrecken. Das lag aber eher an den Spielern nicht an der Orga, die etwas professioneller hätte sein können. Ob ich noch einmal zu der Orga fahre, weiß ich nicht!

Ach ja, hätte ich fast vergessen. Schminke, Kunstblut, Mastix usw waren in genügenden Mengen gestellt. Leider kam das Schminkteam sehr spät (wenn überhaupt). Auch da mußten die Zombies sich selbst behelfen….

Links: Diskussion im GK-Forum, Conseite, Video zum ersten Con