Posts Tagged ‘Argamae’

#RPGaDAY2016 Tag 8-11 – Leistungen, Geschichten und Aspekte

August 11, 2016

Mehr zum #RPGaDAY2016 inkl. übersetzter Fragen bei Jaegers.net.

(c) William McAusland used with permission

Digital oder gedruckt? (c) William McAusland used with permission

8. Hardcover, softcover, digital? What is your preference?

Hardcover, Softcover, digital? Was ist deine Präferenz? (Hier geht es um die Diskussion „PDF oder gedrucktes Buch“.)
Ich mag alle drei. .pdfs am Spieltisch sind noch nicht ideal, zumindest bei Pathfinder braucht man drei, vier Bücher / Eintragungen parallel. Trotzdem ist es nett für spezielle Sachen, auch der Rückgriff auf die PRD um mal was rauszusuchen. Bei den meisten anderen wäre es vermutlich geeigneter, andererseits braucht es da auch nur ein Buch … Unter dem Aspekt lesen, steh ich doch eher auf gedrucktes. Ich will ja PFS leiten, da hab ich mit die Szenarien ausgedruckt zum Lesen. Bei DCC hab ich aus dem .pdf z.B. Klassenhandbücher gebaut also speziell für Magier und Kleriker, bei Pathfinder kopier ich mir relevantes für den Charakter fix zusammen {also aus der PRD, .pdfs und gekauften Werken}, damit ich immer alles zur Hand habe.
(more…)

Media Monday #263

Juli 11, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Im positivsten Sinne bescheuert ist Mutant Epoch von William McAusland. Der symphatische Kanadier ist nicht nur ein großer OSR-Zeichner, von dem ich für Blutroter Stahl auch einiges an Zeichnungen erwarb und auch gern hier im Blog nutze, er ist auch der Autor eines Endzeitrollenspiels, welches recht dick ist und trotzdem Schriftgröße 7. Ich hab es heute nur mit Argamae durchgeblättert, aber soviel an verrückten, weirden oder eben positiv bescheuerten Ideen in einem Werk, hab ich seit DCC nicht gesehen – wo er ja auch einiges gezeichnet hat ^^

Beispielbild aus The Mutant Epoch, von William McAusland

(more…)

Best of #RPGaDAY2015 – Klaues Lieblingsantworten 2/3

September 12, 2015

So, mal der zweite Teil der Lieblingsantworten, Teil 1 findet sich hier.

#RPGaDAY2015 Tag 11 – Dein Lieblings-RPG-Autor?

Bei In the shadow of a die gibt es eine ganze Latte potentieller LieblingsautorenMondbuchstaben hingegen entscheidet sich für James Raggi.

#RPGaDAY2015 Tag 12 – Deine Lieblings-Rollenspielillustration

Elmore, Easley, Parkinson – drei klasse Illustratoren hat sich Argamae geschnappt. Josef Ochmann hatte ich gar nicht auf dem Schirm, durfte aber dank Mondbuchstaben diesen Klassiker kennenlernen.

#RPGaDAY2015 Tag 13 – Dein Lieblings-RPG-Podcast

Diesmal ist meine Lieblingsantwort eine Art Metaantwort. Der DORPcast freute sich nämlich über diverse Nennungen. Ist doch toll, wenn die Aktion RPGaDay auch selbst motiviert.

#RPGaDAY2015 – Tag 14 – Dein Lieblings-Rollenspielzubehör

Mondbuchstaben stellt seine Kampagnen-Kladde und seine Paravents (selbstgemachte SL-Schirme) vor, in denen viel Arbeit steckt.

#RPGaDAY2015 – Tag 15 – Deine längste Kampagne?

Hier liefert Edieh, also Ron von Ausgespielt!, eine tolle Antwort – eigentlich schon im letzten Monat, auf die er nur verlinken musste: eine 13 Jahre lange Kampagne mit Star Trek, von der er einen Abriss gibt.


Aus der Frage resultiert bei Alex Schröder noch ein Artikel mit Tipps zu langen Sitzungen – sehr lesenswert!

#RPGaDAY2015 Tag 16 – Deine längste Sitzung?

W6 vs W12 liefert hier eine spannende Antwort, nämlich ein quasi „zu lang, ohne was zu tun zu haben“, auch wenn es einen Mitspieler betrifft … Das ist wohl das, wasArgamae meint, wenn er sagt, dass man heute effizienter spielt und die Zeit sinnvoller nutzt.

#RPGaDAY2015 Tag 17 – Deine Lieblings-Fantasy-RPG?

Ganz klar – Argamaes Liebeserklärung an D&D. Achtung Zitat: „Mit D&D habe ich das Laufen in diesem Hobby gelernt, es war mein Lehrmeister, mein Erzieher, meine Inspiration, meine Verzweifelung, meine Hoffnung, meine Hure, meine Verlassene, mein Priester und meine letzte Zuflucht.“ Kann Liebe schöner sein?

#RPGaDAY2015 Tag 18 – Deine Lieblings-SciFi-RPG?

In the Shadow of a die hat schon vieles an SF gespielt, doch Alternity ist sein liebstes Kind. Aber auch Mondbuchstabens Liste beeindruckt – insbesondere der Tipp mit Far Trek, welches es nur am Folgetag für etwa 24h zu kaufen gab – ich hab mal zugeschlagen und war hoch erfreut aöls es neulich ankam.

#RPGaDAY2015 Tag 19 – Deine Lieblings-Superhelden-RPG?

In the shadow of a die stellt Mutants & Masterminds ausführlich vor.

#RPGaDAY2015 Tag 20 – Deine Lieblings-Horror-RPG?

Tag 20 teilen sich erneut Argamae und Mondbuchstaben. Argamae stellt diverse Horror-RPGs seiner Karriere vor,  Mondbuchstaben kümmert sich um Tribe 8.

#RPGaDAY2015 Tag 29 – Lieblings-RPG-Website bzw. Blog?

August 29, 2015

Da kann ich keine einzelne Website nennen, einige Blogs und Websites, die ich besonders gern aufsuche, sollte aber kein Problem sein.

XXX

Schätze – Ein Lieblingsthema von Rorschachhamster? – (c) Willian McAusland, used with permission

Rorschachhamster macht in seinem Blog viel cooles Material zumeist für Pathfinder, ist dabei oft auch oldschoolig und das, was er bastelt, mag ich ziemlich – und setze es auch im Spiel ein. Diese Wildnis-Tabellensammlung von ihm ist mir eine der liebsten, auch sein Adelshausgenerator ist ein cooles Teil.

Jungrollenspieler Philipp mit seinem Blog Nerds-gegen-Stephan (ehemals Philipp-gegen-Stephan) spielt erst seit etwa einem Jahr Rollenspiel, aber ist schon ein richtiger Szeneinsider. Besonderen Respekt haben seine Interviews mit Indy-Autoren verdient – wo ich auch ab und an feststelle trotz guter Szenekenntnisse meinerseits, das er was neues ausgegraben hat. Das passiert anderswo nicht so oft wie hier  und ist immer ein schönes Erlebnis.

Nicht oft*, dafür aber immer in gehobener Qualität schreibt Mondbuchstaben, der schon lange, lange dabei ist und einerseits die Szene in- und auswendig kennt, andererseits auch den Blick von außen hat. Mit Astropia und M20 hat er zwei tolle Projekte realisiert, die ich recht gern mag und Karten zeichnen hat er ziemlich drauf. [*Dafür bei RPGaDay täglich und das sehr gehaltvoll.]

Auch im Schatten von Würfeln gibt es etwas zu entdecken! – (c) William McAusland, used with permission

Auch im Schatten von Würfeln gibt es etwas zu entdecken! – (c) William McAusland, used with permission

Ganz ähnlich verhält es sich mit Argamae / In the shadow of a die, der sonst selten, aber momentan täglich postet – und das ähnlich gehaltvoll.

Täglicher Besucher bin ich bei RSP-Blogs. Der Blogaggregator ist der Blick in die weite Rollenspielwelt, einmal durchgescrolt und schon hat man zwei, drei interessante Artikel gefunden, ein paar News eingesammelt oder neues Spielmaterial entdeckt. Tolle Einrichtung, tolles Engagement!

Ebenfalls regelmäßig angesteuert wird die Dungeonslayerscommunity und die G+-Rollenspielcommunity. Erstere ist eine enge Gemeinschaft, sehr produktiv, sich oft positiv gegenseitig befruchtend. Zweitere eine Riesengemeinschaft mit Rollenspielern aller Geschmacksrichtungen, man findet dort ständig was Neues – News, Material, auch Diskussion  oder kann schnell Feedback einholen.

Über ihre Lieblingsseiten bloggen auch Nerds-gegen-Stephan, Richtig spielleiten, Edieh, Adrian und Jaegers.net.

#RPGaDAY2015 Tag 15 – Deine längste Kampagne?

August 15, 2015

Demnächst durch – aber in knapp einem Jahr … (und damit hier kein Kandidat)

Vorweg: Ich steh so gar nicht auf  lange Kampagne. Das längste an Kampagne, was ich heutzutage spielen möchte, ist  das, was einen Abenteuerpfad in Pathfinder oder eine Plotpoint-Kampagne bei SaWo umfasst. Lieber spiele ich ein bis drei Abenteuer und dann mal wieder was neues. Es gibt soviel spannende Systeme, Charakterkonzepte und Mitspieler, da möchte ich möglichst viel Kennenlernen. Und wenn ich abgeschlossene Kampagnen gegenüber aus irgendeinem Grund abgebrochene Kampagnen gegenüberstelle, dann ist das ein klarer Fast-zu-null-Sieg für die abgebrochenen Kampagnen. Lange Kampagnen lassen potentiell Frust entstehen, das was man anfangs noch toll fand und die Eigenart des Mitspielers, über die man anfangs problemlos hinwegsehen könnte, kann einem nach 3 Jahren nur noch auf den Sack gehen. Dazu kommt das Real life: Irgendwer zieht um, kriegt Kinder, wechselt den Arbeitsplatz. Kurzum: Mir gefällt kürzer. Und ja, mir ist klar, dass dafür der Aspekt der Langzeitentwicklung etwas hintenüber fällt – aber andererseits sind Charaktere, die einen Abenteuerpfad ereben, auch „durch“.

Nun aber, einige Kampagnen hab ich gespielt, die längsten waren davon:

Eine AD&D-Kampagne in der Jugend, komplett eigene, dungeonlastige Abenteuer. Hat mir damals viel Spaß gemacht, der Spielleiter war ein recht guter, der auch meinen heutigen Spielstil eigentlich perfekt traf – und kein Würfeldreher war. Ich spielte einen Halblingdieb und schaffte es immerhin von Zero to Level 10.

Zu Studienzeiten hatte ich nach etwa einen Jahr Kontakt zu einem Rollenspielerpärchen geknüpft und wir haben recht intensiv gezockt. Wir drei Wessies wurden dann noch von einem vierten Magdeburger (der Studienort) ergänzt in unserer Kerngruppe. Neben PnP kam noch regelmäßig Vampire LARP in Wolfsburg auf den Tisch, rollenspieltechnisch wurde einiges ausprobiert. Die längste Kampagne dort wart auf D&D 3-Basis eine Art Herr der Ringe-Remix. Ein Paladin muss ein mächtiges, aber böses Schwert seiner Vernichtung überführen, aufgrund einer Zufallsbekanntschaft (man rettete sich gegenseitig das Leben) schloß sich mein Schurke an, der Vierte im Bune stieß etwas später als Magier (mit Spinnenvertrauten, wir hatten da immer so ein Kuscheltier) dazu. Der Spielleiter tendierte Richtung Storyteller, machte dies aber wirklich toll. Nur Kämpfe konnte er nicht, aber irgendwo empfand ich da viele Kämpfe als Herunterwürfeln – dass das anders geht, lernte ich erst später kennen (siehe Tag 10). Allerdings merkte ich auch, dass ich Spielleiter lesen kann – so kämpften wir gegen einen Troll, mit war irgendwie sofort klar, dass es ein weiblicher, schwangerer Troll war, der sein Kind … Oder, was eigentlich sehr lustig war, als mein Schurke dem Paladin von einer Grabschändung abhalten musste, da im Boden eines Turms Knochen vergraben waren und die Spielerin dort ganz anderes vermutete … Wie der Ring verführte auch das Schwert – und jeder Charakter wurde auch verführt … Nachdem das Schwert dann vernichtet war, spielze man noch weiter, aber irgendwie war die Luft dann raus, auch die Toleranzgrenze zwischn Schurke und Paladin erreicht … Trotzdem, erinnere ich mich gern dran zurück.

Dritte Runde dürfte dann die eben erwähnte Dungeon Crawl Classics-Kampagne gewesen sein, hier berichtete ich ja schon über den Erkenntnisgewinn daraus. Grobe Storyentwicklung war, dass wie auf Oerth (Greyhawk) starteten und am Ende des ersten – sensationellen –  Dungeons (DCC #2) in eine andere Welt gelangten (Aereth, die DCC-Welt) und nun dort versuchten, nach und nach mehr zu erfahren.  Viele kleine, aber feine Abenteuer folgten, ich spielte Tusk, der Waldläufer. Das Ende war ein TPK, aber es war ein sehr befriedigender Abschluss.

Ebenfalls bei Argamae dann Rise of the Runelords, erst mit D&D, dann mit Pathfinder. Wir haben es in knapp sieben Jahren nur bis zum dritten Band geschafft, bevor die Luft raus war – das klingt wenig, aber Argamae ist ein recht detaillierter SL, weswegen da viele Sessions und viele Erlebnisse hintersteckten. Ich spielte Sûl, einem sehr jungen Magier. Eine Anekdote rund um schwarzes Wasser wird heute noch gern über ihn erzählt. Sehr gelungen war auch, dass ich fast keine Vorabinfos hatte, was gar nicht einfach war, arbeitete ich doch damals im PF Redaxteam mit. So erfolgte das Kennenlernen der Runelords peu à peu, das war sehr gelungen und hat mir als Spieler Spaß gebracht. Also, nicht nur der Charakter war neugierig. Trotzdem bin ich froh, dass wir irgendwann gesagt haben, Kampagne eingestellt (Mir lieber, als ein dahinplätschern). Spielleiter Argamae berichtet ebenfalls – auch zur Einstellung.

Lang gespielt hab ich auch an der Avernum-Kampagne auf Pathfinder-Basis. Spielleiter Wandervogel ist heute der Hauptübersetzer für Pathfinder, wir hatten auf jeden Fall immer viel Spaß in den tiefen Gewölben Avernums. Backstory war ein Imperium, welches Verbrecher und Nicht-Menschen durch ein Tor in die Unterwelt verbannte.

Dort kämpfte man gegen allerlei Feinde (wie Untote, Orks, Katzenbanditen etc.) um Ressourcen. Anfangs war man schon mit nem Steindolch glücklich. Das unterirdische Reich wurde nach und nach erschlossen und unsere Noobs irgendwann zu gefragten Agenten des Imperiums.

Jetzt muss ja wenigstens eine Kampagne dabei sein, wo ich auch gespielleitet habe. Und das war der Falkengrund-Zyklus mit Pathfinder bestehend aus D0, D1, D1.5, D4 und E4. Die hab ich einmal komplett und einmal bis D4 durchgespielt und insgesamt viermal den Einsteiger – Falkengrunds Letzte Hoffnung – geleitet. In D0 müssen die SC eine Seuche bekämpfen, indem sie Zutaten sammeln. Die letzte finden sie in den Ruinen eines Zwergenklosters, dessen Kellergewölbe von Kobolden besetzt sind. Die lernt man dann in D1 kennen, denn die kleine Schweinebande hat Kinder entführt. Ich erinnere mich noch gut, wie Gruppe zwei „gemütlich“ campierte, während fast direkt nebenan ein Schmiedeschand ein Kind zu seiner Seelenkette verarbeitete – und dies auch mitbekam. Man wollte aber unbedingt Zauber regenerieren, aber im dynamischen Dungeon warten Ereignisse nicht … Die andere Gruppe war da doch erfolgreicher, verlor auch keinen SC. In Gruppe 2 schaffte es Christophorus auf legendäre 3 Charaktertode, der beste war noch als er als Mystiker mit untoten Knochen von den eigenen Leuten zersäbelt wurde, weil er – trotz schon längeren Kennens – dieses Detail verschwieg und im Kampf gegen Untote ein Voll- und ein Neukleriker (Ex-Krieger) ihre Wellen anwarfen … In dem Rahmen kam es auch zum HPK – Half Party Kill – hier im Podcast. Schließlich kam der Koboldkönig als Untoter wieder und versuchte sich zu rächen, was daran liegt, dass ein Magier in den untersten Ebenen des Klosters ein Siegel aktivierte und sämtliche Leichen der Umgegend zu Untoten macht. Daher greift nun auch Welle um Welle Falkengrund an, bevor die SC zum Kern vordringen können. Abschluß dann der Jahrmarkt der Tränen, im ersten Teil ein Schaulaufen der NSCs, die sie Kennengelernt haben, im zweiten Teil dann ein Überfall grausiger Feen auf den Jahrmarkt und ziemlich pervertierte Spiele …

Auch mit Dungeonslayers hatte ich eine langjährige Kampagne, nämlich Nordana. Das ganze ist als offene Kampagne im Umfeld des Rollenspieldings, unseres monatlichen Treffens in Wolfsburg, gedacht mit wechselnden Spielern und SL. Das ganze als OneShots, bei denen man für eine Gilde im zerfallenen Nordana etwas Ordnung schafft. Im Startjahr 2012 gab es immerhin 15 Sitzungen (Jahresstatistik), bis Ende 2014 gab es 48 Charaktere, wovon 10 verstorben sind, 29 Abenteuer und einen eigenen Con (denGrenzlandthing) und einen DS-Club (die Grenzlandslayers). 2015 ist es etwas ruhiger geworden, im wesentlichen weil wir auf dem Ding gerade Pathfinder Society spielen und das ja durchaus ähnlich ist, aber spätenstens beim 2. Thing geht es weiter …

Zuguterletzt – und noch laufend – Warhammer 3rd Ohrhammer. Die gibt es ja auch zu hören, mittlerweile sind es über 50 Sitzungen und Glorian ist immer noch hochmotiviert – nachdem ich für ein Abenteuer mal übernehmen durfte. Zuerst standen wir einem Fürsten in seinem Jagdhaus bei, verfolgten den Übeltäter nach Stromdorf, erretteten das Dorf, zogen gen Karak Azgaraz und erledigten im Handelsposten Urbaz Varn einen Komplott, um anschließend von Karak Azgaraz eine Skavengefahr zu tilgen. Dann ging es auf in den Schwarzfeuerpass, um Karak Dronar wiederzuentdecken. Dann durfte ich einmal übernehmen und die Zwerge durften ihrem Magus beistehen, eine üble Verschwörung von Altstadt abzuhalten und entführte Magierlehrlinge wiederzufinden. Nun sind wir gerade – unfreiwillig – auf Hexenjagd unterwegs. Eigentlich besorgen wir gerade Geld, um das gefundene Karak Dronar wieder in Besitz zu nehmen, wo wir eine Mine seltenen Rohstoffs gefunden haben. Ich spiele einen Slayer – und da es häufiger mal detektivisch wird – Detektiv Slayer – alle anbrüllen und gucken, wer aufmuckt …

Außerdem berichten In the shadow of a die (7 Jahre), Edieh (13 Jahre), Jägers (2 Jahre), Richtig Spielleiten! (21 Level vs Cyberpunk …), Adrian (nur Kurzes), Sprawldogs (2,5 Jahre), Malspoeler (ca. 6 Jahre), der Hofrat (19 Jahre und noch laufend), Mondbuchstaben (5 Jahre) und Alex Schröder (5 Jahre und noch andauernd).

#RPGaDAY2015 Tag 10 – Dein Lieblingsverlag

August 10, 2015

Goodmans letzter Streich …

Goodmans letzter Streich …Der Blick auf den deutschen Markt, lässt mich feststellen, dass ich da keinen eindeutigen Favoriten habe, wenn auch für viele Vorlieben, wie z.B. Uhrwerk, Ulisses, Prometheus, Ace of dice oder die Leute von Finsterland. Für einige hab ich schon gearbeitet, bei anderen kenne ich die Leute persönliches, für fast alle hab ich schonmal was rezensiert. Die Rollenspielszene ist dicht zusammengerückt und man sieht die Leute auf jedem zweiten Con und man findet auch viele in Foren wieder oder kann sich per Mail mit ihnen austauschen. Find ich an sich sehr angenehm.

Wo ich aber zum Fanboy mutiere und eigentlich alles gut zum Quadrat finde, was sie herausbringen und ich tausend Mal bedauere, dass hier nix übersetzt wird, ist Goodman Games.

Die hab ich kennengelernt mit den klassischen Dungeon Crawl Classic-Modulen damals zu D&D 3.x-Zeiten. Das war zugleich meine erste Kampagne bei Argamae (dem Blogger hinter In the Shadow of a die) und meine erste Dungeoncrawl-Kampagne seit langem. Zugleich war die ARS-Diskussion im Gange und aus diesem Konglomerat erwuchs eine neue Liebe, die ich wohl schon immer im Herzen trug, mich nun aber nicht mehr loslies, die zum Dungeon Crawl. Insbesondere Argamaes detailreiche Art Dungeons (und natürlich auch anderes) zu beschreiben und diesen Modulen echtes Leben einzuhauchen – Stichwort dynamischer Dungeon und das (neutrale) Eingehen auf Aktionen von Spielern prägen noch heute meine Vorlieben, genauso wie der TPK am Ende der Kampagne (also genauer: das ungeplante) ein prägendes, auch wunderbares Erlebnis war. Ein langer Kampf, wo man am Ende sagen konnte für jeden Charakter, hätte er sich an einer Stelle anders – besser – entschieden, hätte er den Kampf für sich entscheiden können, ein Kampf auf Messers Schneide eben, bestimmt zwei Stunden höchster Nervenkitzel. Auch war es die Kampagne, in der sowohl Argamae als auch ich erstmals bewusst Battlemaps und Minis benutzten, ein Aspekt, der mir davor nicht an D&D 3 gefiel und den ich zu lieben lernte. Jedes Abbenteuer, jeder Spielabend lies das Gefühl zurück, etwas geschafft zu haben. Aus dieser Kampagne hab ich viel, viel mitgenommen und alles ist untrennbar mit dem Namen Goodman Games verbunden.

Seitdem hab ich ihr Portfolio immer im Auge und fasziniert von manchem Produkt: das Dungeon Alphabet ist eine einzige Liebeserklärung an Dungeons und den Zufall (der Nachfolger Monster Alphabet steht auf der Kaufliste), , ein einziges (eigentlich ein achtfaches) Fest für Hexcrawler und Sandboxer und PC Pearls ist ein excellentes Werk für Spieler, mit den Family Units, kurzen Hintergründen, hatte ich schon viel Spaß.

Mit dem System Dungeon Crawl Classics hat man dann den großen Wurf geschafft. Eine tolle Weiterentwicklung basierend auf d20 mehr in Richtung eines AD&D, welches sich echt oldschoolig, aber auch weird anfühlt und imho erstmals echtes Sword & Sorcery-Feeling aufkommen lässt – und ist zusammen mit dem tollen Lamentation of the flame Princess einer der ersten Vertreter der OSR 2.0, also Oldschoolprodukten, die nicht die alte Edition nachbauen wollen, sondern sie konsequent fortentwickeln.

Zu der Zeit hab ich mit Argamae auch ein recht umfangreiches Interview mit Joseph Goodman und Harley Stroh, einem der Hauptsutoren bei Goodman, sowohl zu Dungeon Crawl Classics (Original) und dem Verlag allgemein (Original) gemacht, das war aufwendig, aber recht spannend.

Und kürzlich überraschte der Verlag dann mit DCC Lankhmar und den Mutant Crawl Classics, auch hier bin ich mir sicher, dass mir das gut gefallen wird.

Weitere Lieblingsverläge verraten In the Shadow of a die, Mondbuchstaben, Sprawldogs, Jägers, Richtig Spielleiten!, Dreifaltige Rollenspiel-Lektüre, Adrians RPG Ideen und Edieh.

GKpod #37 – Dungeons & Dragons 5 – Charaktererschaffung

Januar 18, 2015

Der diesmonatliche Karneval dreht sich um das Thema Helden und Heldentum, hier von Infernal Teddy organisiert, was läge da ferner, mal wieder einen Helden zur neuesten Edition des ältesten Edition zu erschaffen. Begleitet Olaf/Argamae, Carlos und Ingo/Greifenklaue bei der Genese zweier Helden und lernt das System durch die Brille der Charaktererschaffung kennen.

Hier zum Download oder dort zum direkt anhören.

Keine Sorge, es gibt auch eine weitere „reguläre“ Folge zum Karneval, einem Dreiviertelpartykill* und der Batgirl-Batwoman-Combo. Und noch etwas mehr …

*Nein, der war nicht in der DnD 5-Runde …

Fundstücke in der Zombiecalypse

April 18, 2014

Neulich hab ich ja eine Runde Zombieslayers gespielt, die dort benutzte Musik hab ich ja schon verlinkt. Nun wollte ich eine weitere benutze ressource vorstellen: Argamae hat hier eine wunderbare Tabelle mit 3 W100 Fundstücken in der Postapokalypse hinterlegt, die man wunderbar nutzen kann – bringt etwas Abwechslung in die ZS Grundtabellen.

Ohrhammer – ein Warhammer-Ingame-Podcast

November 27, 2013

Mit dem Ohrhammer-Podcast gibt es endlich wieder ein Spielrundenmitschnitt-Podcast. Ich bin mal gespannt, wie er ankommt, den genug Folgen sind vorrätig  wir spielen schon über ein Jahr alle zwei Wochen… Am Anfang dabei waren Argamae, Sico, Riven, ich und als Spielleiter Glorian Underhill.

Die erste Folge „Lasst mich die Koffer tragen“ ist bei den Söhnen Sigmars online, insgesamt wurde Auge um Auge in 4 Sessions durchgespielt.Viel Spaß beim Lauschen.

31 Day Challenge – Pathfinder – 1. Tag – Wie ging’s los?

Oktober 2, 2013

Dungeon & Dragons 3.5 wurde schon ab und an gezockt, besonders beliebt in der zweiwöchentlichen Dungeon Crawl Classic-Runde. Hier lernte ich Dungeons und Battlemaps lieben … Jedenfalls begab es sich, dass DnD 3.5 DnD 4 weichen sollte. Als echter Fan des OGL-Prinzips war die GSL ein Rückschritt und als dann Paizo auftauchte mit der Idee, dass ganze unter OGL fortzuführen, war das nicht uninteressant. Insbesondere Wormys regelmäßige Blogübersetzungen (2007) hatten mein Interesse geweckt, auch das des DCC-Spielleiters (Argamae). 2008 ging es dann los mit Rise of the Runelords. Wir hatten eigentlich schon SC unter 3,5er-Regeln ausgearbeitet, dann begann aber auch der Pathfinder Playtest und man beschloß mitzutesten – und gab auch Feedback ab. Zwei Leute der Runde rutschten ja auch ins Übersetzerteam bei Ulisses. Insofern wurde dann die SC irgendwann von Betatest auf finale Version umgestellt und weiter ging es … Mittlerweile sind wir etwa am Ende von Band 3 – in knapp 6 Jahren. Huiiiii, wir sollten echt regelmläßiger spielen!


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 98 Followern an