Posts Tagged ‘Batman’

GKpod #68 – Die OSR-Fibel {Karneval}

März 25, 2017

Im März-Karneval Rollenspiel und Bücher {Einladung und Diskussion} schauen sich Christophorus und Greifenklaue den OSR-Primer von Matthew Finch an, welche System matters zum GRT übersetzt haben und ihn auf Deutsch OSR-Fibel nennen.

Hier zum Download (Rechtsklick) oder dort zum direkt anhören.

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Media Monday #255

Mai 16, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. So ein langes Pfingstwochenende verleitet ja regelrecht dazu bei einem Brettspiel zu entspannen. Bei mir war das Shadows of Brimstone. Großartiges, großflächiges Spiel, welches mir den Sense of Wonder vom einstigen HeroQuest wiedergibt, welches dieses längst verloren hat und keines außer einer selbstaufgebohrten Version von Advanced HeroQuest / Warhammer Quest wiedergeben konnte – und das Sense of wonder hält nun schon lange an …


Vom Hintergrund her geht es um Dunkelstein (Darkstone), welches in den Minen rund um Brimstone, ein typisches Goldgräberdorf in den USA 1880, gefunden wurde, ein sehr wertvolles Metall, welches mit ihm geschmiedete Produkte verbessert. So sammelte man das Metall in großen Lagern rund um Brimstone, dummerweise hat dieses Material aber eine Art kritische Masse und explodierte. Dies reißt Löcher in die Dimensionen und lockt fremdartige Wesen an … Shadows of Brimstone mischt Horror mit Western-Themen zu einem (voll-) kooperativen Dungeoncrawler mit weirden Tabellen und hoher Langzeitmotivation. Das ganze ist schon sehr, sehr RPG-nahe, läuft komplett zufallsorientiert ab und geht sehr, sehr schnell. Ein Kritiker sagte mal sinngemäß: „Ich kenne kein Spiel, bei dem man so vielen Monstern gegenübersteht und man glaubt, dass man tot ist. Und keines, wo die Viecher so schnell wieder vom Brett genommen werden können …“. Dem schließe ich mich an, ist für mich eine wunderbare Mischung aus allem, was ich mag!

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Media Monday #249

April 4, 2016

Lathander – Fürst des Morgens Gott in den Vergessenen Reichen

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Weil es heute so schön passt: Bei technischen Problemen mit meinem Blog merkele ich die aus. Also sitze die aus. Eine legale taktische Option und oft hocheffektiv. Auch in manchem Brettspiel. Aber auch außerhalb. Mal nen Tag nicht zu bloggen, oder zwei oder drei, ist halt keine Katastrophe, meist packt mich dann die Lust wieder und wenn es dann gerade technisch nicht geht, tipp ich anderweitig vor.

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[Filmtipp] Dreimal Lego DC Super Heroes mit der Gerechtigkeitsliga

April 2, 2016

Gestern hab ich (dank Netflix) den Lego-Film nachgeholt, der mich auf mehreren Ebenen begeistern konnte. Eine davon ist der typische Lego-Humor, wie er auch in den Lego-Animationsfilmen zu Star Wars, DC oder Marvel ständig hervorblitzt. Insofern schön, dass da heute abend zwei recht neue Sachen (von 2015) ihre Premiere auf SuperRTL haben.

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Media Monday #248

März 28, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert (die Fragen heute allerdings von Nerd-Gedanken). Die dortigen Vorgaben in kursiv.

Das Tassenmotiv

1. Zu Ostern wünsche ich mir nur eines, nämlich noch die 5te Staffel von Game of Thrones durchzuschauen. Die rockt ja wieder gewaltig. Bin gerade bei Folge 7 und wenn ich hier fertig getippt habe, geht es weiter. Falls es also heute etwas abgehackt wirkt, bitte ich um Verzeihung. Eigentlich die perfekte Vorlage für einen GoT-Abgehackten-Witz, da gäbe es auch diese Staffel wieder genug Kandidaten …

2. Bevor ich mir nochmal Geschirr kaufe würde eher die Hölle zufrieren. Doch dann haben sie einen AT-AT-Blueprint auf eine Tasse gebannt … Da gab es offenbar einen plötzlichen Schneesturm an dem sonst so warmen Ort.
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Media Monday #244

Februar 29, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Es ist/war wieder Zeit für die Oscars. Meine Meinung: diesmal sollte Leonardo diCaprio einen kriegen, der hat sich ja förmlich den Arsch dafür abgefroren … Aber das hat sich für The Revenant gelohnt.

2. Eine Werkschau der Produktionen von/mit Deadpool wäre eigentlich recht vergnüglich. Der Film trifft den Humor der Comics gut und da würde ich gerne mehr Lesen. Es gibt da einen dicken Best Of-Band, den ich mir wohl ergänzend zulegen werde.
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Media Monday #240

Februar 1, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Die einfallsreichste und/oder skurrilste Handlung hat wohl Plüsch, Power & Plunder. Bei dem Rollenspiel PP&P schlüpfen die Spieler in die Rolle von belebten Plüschtieren, die durch die Strahlung des fernen Planeten Woolworth belebt wurden. Im ersten Abenteuer gilt es aus dem Kaufhaus zu entkommen. Und dann sich vor den Menschen zu verstecken, vor Wildtieren zu schützen oder, dank Baerotech, in den Weltraum vorzudringen. Knöpfe sind Geld, Waschmittel fieses Rauschgift und Küchengabel, Stampfer und Häkelnadeön werden zu Waffen … War mein zweites Rollenspiel nach DSA … und damit echt erfrischend!
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Media Monday #232

Dezember 7, 2015

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Mein Wochenende war ausgefüllt mit einer Runde Pathfinder – Smaragdspitze, Rezi schreiben, Kino (siehe 2.) und Darksiders auf der X-Box zu spielen – etwas, was ich eher selten mache – war aber spaßig.

2. Obwohl Bridge of Spies ja noch relativ neu ist, habe ich ihn im besten Sinne als altmodisch empfunden, denn es präsentiert überzeugend die 50er Jahre, ein gut aufgelegter Tom Hanks, ein typischer Steven Spielberg und ein untypischer Coenfilm. Wer sich für das Thema DDR, Kalter Krieg, Rechtsprechung und Spionage interessiert, findt hier ein interessantes Stück Historie. So ohne Action wirkte er dann auch nicht wie ein Fim dieses Filmjahrzehnts – was ein Pluspunkt ist.
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#RPGaDAY2015 Tag 19 – Deine Lieblings-Superhelden-RPG?

August 19, 2015

Superhelden ist ein Gene, dass sich in Deutschland nie richtig etablieren konnte, bei mir auch nicht – lange Zeit. Erst seit etwa 3 Jahren lese ich intensiver Comics und auch Mangas. Ein Pathfinder-Redaxkollege übersetzte Capes, Cowls and Villains Foul und ich hab es lektoriert, leider ist es noch nicht erschienen. Bei der Hannover spielt! hatte ich Gelegenheit, es auch mal zu testen. Gefällt mir richtig gut, vor allem lassen sich Comicinhalte damit gut umsetzen.

Ich habe irgendwann mal mit Champions bzw. Hero System eine Proberunde gehabt. Da ist der Ansatz ja sehr simulatorisch, jede Kraft hat eine Stärke, kostet so und so viel, hat sie die und die Einschränkung dann nur den x-ten Bruchteil. Ich weiß noch, dass ich so ein Defensiv-Rüstungstyp war, quasi Ironman, und gegen Bankräuber angetreten sind. Einer von denen warf eine Granate und ich wollte eigentlich cool drauftreten und sie explodieren lassen. Ja, das machen Leute in Comics. Aber so funktioniert das halt nicht mit dem System.

CCVF geht da etwa abstrakter ran, jeder Superheld (und Schurke) kann seine Erschaffungspunkte dazu nutzen, seine Kräfte relativ frei zu definieren. Nehmen wir z.B. den Hülk. Der könnte wie folgt aussehen:

Durch Gammastrahlen bewirkte Unverwundbarkeit 13 (1)-(2)-(3)
– Verknüpfung +5
– +2, wenn der Gegner stärker ist
Der Stärkste, den es überhaupt gibt 12 (1)-(2)-(3)
– Verknüpfung +5
– +2, wenn der Gegner stärker ist
– +2, wenn verknüpft mit Stärke
– +2 mit 3 Rückschlagsmarken
– Nur unter Druck einsetzbar (nur mit 2 oder mehr Rückschlagsmarken verwendbar)
Durch Gammastrahlen bewirkte Superstärke 12 (1)-(2)-(3)
– Verknüpfung +5
– +2, wenn der Gegner stärker ist
Sie werden nicht mögen, wenn ich verärgert bin 5 (1)-(2)-(3)
– Verknüpfung +5
– +2, wenn der Gegner stärker ist

Einige Details habe ich jetzt weggelassen, insbesondere auch sein Alter Ego Bruze Bammer (den man z.B. als Komplikation einsetzen kann). Das System arbeitet mit dem W12 und einem vergleichenden Wurf, wobei Kräfte nur X-Mal eingesetzt werden dürfen pro Szene. Meist werden sie dann schwächer, das würde bei Hulk wenig passen, der wird stärker. Das wird repräsentiert durch (1)-(2)-(3), was bedeutet erst 1W12, dann 2W12, dann 3W12. Diese werden nicht addiert, sondern der beste genommen. Und der Wert des Merkmals dazugerechnet, hier also 13.

Nehmen wir die Granate. Der Hulk tritt also auf die Granate. Die ist saugefährlich und hat eine Schwierigkeit von 8, dazu dann der W12 (oder genauer: der Bankräuber-Schrägstrich-Terrorist hat z.B. die Fähigkeit MG-Feuer 5 – (1)-(1)-(1) und Granate 8 – (1) [danach ist sozusagen das Magazin alle] und außerdem Geiseln 5 – (1) und Fiese Forderungen 3 – (1). Sagen wir also er würfelt ganz gut und hat ne 9 gewürfelt, macht 17. Wirft der Hulk nun weniger als 4, tut ihm die Granate nicht gut und er bekommt ein Rückschlagsmarker, würfelt er besser, hat er die Granate „gut verdaut“ – was übrigens auch ne Möglichkeit wäre, mit der Granate umzugehen (und, ja klar darf der SL da nen Situationsbonus für die Granate geben). Ist der Hülk erstmal angeschlagen, hat er die Möglichkeit weitere Eigenschaften einzubringen. Steckt hinter dem Bankraub z.B. der Skulldriver mit seinen Spießgesellen, richtet dieser seine Mystische Energiemanipulation (12) – (3)-(2)-(1). Diese hat den Vorteil Vielseitig und wurde von ihm schon als Energieschild benutzt, als er Copper Man ausschalten musste. Nun nutzt er sie als Energiewaffe in der zweiten Anwendung, sprich 12 + der bessere von 2W12. Sagen wir, er wirft eine 8, macht 20. Hülk ist mittlerweile mit zwei Rückschlagsmarken angeschlagen (hat man zuviele, scheidet man aus der Szene aus) und verknüpft daher seine Unverwundbarkeit mit Sie werden nicht mögen, wenn ich verärgert bin. Das Merkmal hat allein den Wert 5, als Verknüpfung aber den Wert 3, macht also 16. Wirft der Hülk also erneut unter 4 … Diesmal hat er allerdings 2 oder 3 Würfel, je nachdem die wievielte Anwendung das ist. Hat er sie aufgebraucht, könnte er z.B. eine seiner Stärkekräfte benutzen, um mit einem gewaltigen Sprung auszuweichen, eine Wand rauszureißen und als Schutzschild benutzen oder ein Loch in den Boden kloppen, um darin zu verschwinden.

Soweit ein kleines Beispiel, liegt schon etwas zurück – sowohl Lektorat als auch Probespiel – und wie gesagt, etwas vereinfacht ist es auch. Insgesamt gibt es drei Machtlevel und während Superman wohl auf dem oberen wäre, wäre jemand wie Batman wohl eher auf dem unteren (oder mittleren). Damit die an einen Spieltisch können, bekommt der  auf unterem Niveau einfach mehr sogenannte Redaktionelle Kontrolle, eine Art Bennies.

So konzentriert sich das ganze auf einzelne Szenen, es kommt auf kreative Nutzung seiner Merkmale an und so entsteht nach und nach Narration. Was mir im Prinzip bei fast jedem anderen Genre Hitzepickel verschaffen würde, klappt imho im Genre Superhelden sehr gut, das fühlt sich deutlich mehr nach Comic an als nach Simulation. Würde mich echt freuen, wenn es nochmal auf Deutsch rauskommt, so muss man sich mit den deutschen Quickstart (gratis) oder das englischspr. System (aktuell 9 statt 15 Dollar im .pdf).

Mit dabei z.B. In the shadow of a die (Mutants & Masterminds 3), Jaegers.net (keins), Yugoloth (Aberrant), Sprawldogs (Heroes Unlimited), Adrian (Mutant City Blues), Malspöler (TORG) und Mondbuchstaben (Nephilim).

GKpod #46 – Ein Kessel Buntes incl. Con Leo

April 26, 2015

In guter alter Tradition ein wilder Folgentausch … und Folge 46 des GKpodcastes ist online. Christophorus und Greifenklaue arbeiten diverse kleinere Themen ab und stellen einige Comics vor.

Hier zum Download oder dort zum direkt anhören.

Themen:
Conventus Leonis & GRT (inkl. Pathfinder Society und Dragon Age)
– Pillars of Eternity
– Daredevil-Serie
– Vampire V20-Kickstarter
– HeXXen 1733 bei Ulisses Spiele

Comics
– Die Toten
– Fantastic 4 – Gesetzeshüter
– Superman & Batman: Superfreunde