Posts Tagged ‘Bruder Grimm’

Media Monday #289

Januar 9, 2017

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Wenn ich so auf meine Liste/meinen Stapel ungesehener Filme blicke, wird mit Angst und Bang … Hatte mir zu Weihnachten noch nen Stoß Filme besorgt, gucke momentan aber fast nur Serien … Kurz, er wird nicht kleiner. (more…)

Media Monday #275 – Slayvention-Special

Oktober 3, 2016

Frisch zurück von der Slayvention, trotzdem kämpf ich mich tapfer durch den Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Sicherlich mit dem ein oder anderen Slayventionerlebnis. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Mein(e) Serien-HeldIn Drizzt begeisterte mich auf der Rückfahrt der Slayvention mit dem atmosphärisch dichten Hörspiel. Jetzt wo Lausch wieder was macht, kann man Drizzt auch mal wieder komplett hören.


2. Zugegeben, anfänglich wollte ich
mir Planeslayers hauptsächlich nur wegen Bruder Grimm anschauen, doch das war eine wirklich tolle Sandbox, im wahrsten Sinne des Wortes. Meine dritte Slayventionrunde. Man bespielt nämlich die Elementarebenen und wir begannen in einer Sandwüste, wobei sich diese auf der elementaren Ebene in alle Richtungen, also auch oben und unten, erstreckte. Während es tiefenwärts immer fester und massiver wurde, wird es wasserwärts immer schlammiger, feuerwärts immmer magmaartiger oder auch kristallin und in Richtung der Luftebene immer lockerer und sandiger. Hier war dann auch das meiste los, da es keine normale Schwerkraft gibt, durfte man sich Räume als von Zeltplanen abgestützte Hohlräume im Sand vorstellen. Von dort galt es für die Archive die Ebenen mittels Vortex {Teleporters} zu bereisen und zu kartographieren. Jedenfalls hatten wir eine reine Luftgruppe gewählt mit einem El Halif, einem Kind des Windes, Naschin,

Planescape – Vorlage und Ideengeber, aber Planeslayers ist so voller neuer und guter Ideen, phänomenal.

einer Art Feenwindling und ich als Karrlik, einem Schocker, von Blitzen umwabberten, recht neugierigen Elementarwesen, die Blitzstrahlen werfen können, aber allergisch auf Metalle sind. Wir entschieden uns für einen Vortex in die Wolkenklippen, gerieten in eine Schlacht zwischen einem Zwergenluftschiff und Meritenpiraten, entdeckten ein paar Schätze, eine Wolkenriesenruine und zwei weitere Vortex, unmittelbar benachbart. Wunderbarer Hexcrawl, schöne Sandbox, eine Gruppe aus Grenzlandslayern und ich konnte mich vom Ideenreichtums Bruder Grimms auch in persona überzeugen, der meinen Blog immer so super bereichert. Übrigens auch ideal als MGQ, also als Multigruppenquest, bei der verschiedene Gruppen parallel oder nacheinander ein Gebiet erkunden.
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[Karneval] Einige Gedanken zu Schätzen IV – Ausrüstung

August 30, 2016

Bruder Grimm aus dem DS-Forum hat sich zum Karnevals-Thema Geld, Gold und Schätze {Diskussion} einige Gedanken gemacht {schon vor seiner DS-Zeit} und präsentiert nach MünzenEdelsteine & Juwelen und Schmuck & Kunstgegenstände hier den vierten und letzten Teil rund um Ausrüstung. Also, Ausrüstung, die man beim Gegner findet, im wesentlichen …

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Manche Gegenstände, die man bei besiegten Gegnern findet, sind weder magisch noch besonders wertvoll, haben aber einen praktischen, spieltechnischen Nutzen, der im weiteren Spielverlauf hilfreich sein kann. Waffen und Rüstungen sind wohl das, was einem Abenteurer da als erstes ins Auge fällt. Aber auch Werkzeuge, Lampen oder Fackeln, Behälter, Seile und Ketten, oder sogar genießbarer Proviant, Feldflaschen mit Wasser oder warme Kleidung können je nach Situation für die Charaktere einen gewissen bis unschätzbaren Wert haben. Ausrüstungsgegenstände findet man in erster Linie bei mehr oder weniger humanoiden Kreaturen, die über ein Minimum an Kultur verfügen, also in der Regel Wesen, die man als eines „Volkes“ zugehörig bezeichnen könnte. Ausrüstung zeichnet sich dadurch aus, daß sie benutzt wird! Monster, die – zumindest von der Anatomie her – eher tierhaft sind, wie Drachen, Mantikoren oder Basilisken, können dank ihres Körperbaus mit den meisten Ausrüstungsgegenständen nicht viel anfangen. Solches Zeug findet sich eher zufällig in ihrem Hort und nimmt dann den Status von Plunder ein, oder sie behalten es, weil es hübsch aussieht, wodurch es vielleicht eher als Schmuck zu betrachten ist.

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[Karneval] Einige Gedanken zu Schätzen – Teil III: Schmuck & Kunstgegenstände

August 28, 2016

Bruder Grimm aus dem DS-Forum hat sich zum Karnevals-Thema Geld, Gold und Schätze {Diskussion} einige Gedanken gemacht {schon vor seiner DS-Zeit} und präsentiert nach Münzen und Edelsteine & Juwelen hier den dritten Teil rund um Schmuck & Kunstgegenstände.

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Häufig wird Zierrat in Schätzen als nichts weiter als „Edelsteine mit ein bisschen Gold drumherum“ betrachtet. Für unpersönliche Ringe, Ketten oder Broschen, die auch die Auslegware eines jeden Juweliers sein könnten, mag weitgehend alles zutreffen, was über Edelsteine gesagt wurde. Allerdings lässt sich die Herkunft eines Schmuckgegenstandes wiederum leichter bestimmen, teilweise fast so leicht wie die einer Münze. Ein japanisches Medaillon sieht zum Beispiel deutlich anders aus als ein aztekisches, eines aus dem Barock ganz anders als eines aus der Jugendstil-Epoche. Und so kann man allein dadurch, dass man gefundene Gegenstände näher beschreibt (oder seinen Spielern Bilder aus Schmuck-Katalogen oder Antiquitäten-Zeitschriften, oder sogar selbstgezeichnete, vorlegt), einen Eindruck vermitteln vom Stil und vom ästhetischen Empfinden der verschiedenen Regionen und Kulturen einer Spielwelt. Oft hängen diese Qualitäten direkt zusammen mit dem allgemeinen Verhalten, den Wertevorstellungen und der Moral eines Volkes. Eine Gesellschaft, die durch ein höfisches Feudalsystem geprägt ist, bringt meist deutlich andere Kunstgegenstände hervor als eine, die sich durch Feldzüge, Eroberungen und kriegerisches Auftreten auszeichnet. Aufmerksame Spieler können aus der Kunst eines Volkes herauslesen, welchen Umgangston sie von Angehörigen dieses Volkes (im Allgemeinen!) erwarten können.
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[Karneval] Einige Gedanken zu Schätzen – Teil I: Münzen

August 21, 2016

Bruder Grimm aus dem DS-Forum hat sich zum Karnevals-Thema Geld, Gold und Schätze {Diskussion} einige Gedanken gemacht {schon vor seiner DS-Zeit} und präsentiert hier den ersten Teil rund um Münzen.
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Reichtümer und Ausrüstung – oftmals erbeutet von Gegnern und Monstern – sind, neben Erfahrungspunkten, der wichtigste Indikator für den Erfolg eines Charakters in fast jedem Rollenspiel. Es ist das für den Charakter fassbare Zeichen seiner Siege und Triumphe. Reichtümer bedeuten Geld für bessere Ausrüstung und dadurch mehr Macht und Handlungsmöglichkeiten  in der Spielwelt. Der greifbare Lohn für die Taten eines jeden Helden.
Schätze können aber auch über bloßes „besiege Monster, plündere Schätze, kaufe Ausrüstung um härtere Monster zu besiegen und größere Schätze zu plündern“ hinausgehen. Reichtümer müssen von irgendwoher kommen, und manchmal bringen sie Informationen, Aufhänger für Abenteuer, Ärger oder Vergünstigungen jenseits bloßen Geldwertes mit sich. Im Folgenden will ich einige typische Bestandteile von Schatzhorten näher unter die Lupe nehmen und auf diese Weise Anregungen geben, wie man aus Schätzen mehr machen kann, als bloß die Geldbeutel der Helden zu füllen.
Ich versuche im Folgenden die Perspektive so breitgefächert wie möglich zu halten, so daß sicherlich Spielleiter aller Systeme Ideen finden werden, mit denen sie etwas anfangen können – auch von SciFi- oder Contemporary-Spielwelten, obwohl das Hauptaugenmerk allerdings auf Fantasy-Welten liegen wird. Durch diese breite Fächerung mag natürlich auch das eine oder andere Beispiel nur mit einiger Modifikation auf bestimmte Spielwelten anwendbar sein, doch ich vertraue darauf, daß die Spielleiter der entsprechenden Systeme selbst am besten wissen werden, welche Modifikationen hier nötig sind.
Um möglichst viele mögliche Beutestücke abzudecken habe ich eine Unterteilung in sechs Großgruppen vorgenommen:
•   Münzen, worunter auch andere Geldmittel wie Scheine oder gar Goldbarren näher beleuchtet werden
•   Edelsteine – von kostbaren Juwelen bis zu hübschen, aber wenig wertvollen Kristallen
•   Schmuck & Kunstgegenstände, eine breite Kategorie für Gegenstände mit im wesentlichen dekorativen Wert
•   Ausrüstung, also nicht-magische Gegenstände weniger von materiellem als von praktischem Wert
•   Magie – die “Königskategorie“ der Schatzsucher. Wenn magische Gegenstände nicht für Überraschungen gut sind, was dann…*
•   Plunder – was sich sonst so in Schatzhorten finden könnte*
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[Karneval] Gestaltwandel & Drachen

Juni 27, 2016

Spiele im Kopf lädt ein zum RSP-Blog-Karneval (Diskussion) rund ums Thema Drachen. Diesmal gibt es ein Wiedersehen mit allen 14 Drachenspezies von Bruder Grimm für Dungeonslayers, er erzählt uns, welche Drachen warum Gestaltwandeln.

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Verschiedentlich wird Drachen die Fähigkeit nachgesagt, ihre Gestalt zu verändern, und in der Tat verfügen manche über derartige Möglichkeiten. Offensichtlich ist dies aber eine erlernte Fähigkeit, die Disziplin, Zeit und einen Lehrmeister erfordert. Daher muss Gestaltwandlung einen praktischen Nutzen versprechen, bevor ein Drache sich die Mühe macht, sie zu erlernen. Einmal erlernt, verfeinert sich die Fähigkeit mit der Zeit allerdings von selbst. Gestaltwandlung ist eine Aktion, die beliebig oft einsetzbar ist.
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[Karneval] Mehrfarbige Drachen

Juni 25, 2016

Spiele im Kopf lädt ein zum RSP-Blog-Karneval (Diskussion) rund ums Thema Drachen. Nach der„Woche der chromatischen Drachen“ (hier) und der „Woche der Metalldrachen“ (dort) von Bruder Grimm für Dungeonslayers, gibt es heute noch die Option, mehrfarbige Drachen zu bauen.

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Drachen verschiedener Färbung können sich untereinander fortpflanzen, und dies passiert häufiger als man meinen könnte, denn die eventuell aus solchen Verbindungen entstehenden mehrfarbigen Drachen sind durchaus mächtig und angesehen. Allerdings ist das Schlüpfen eines mehrfarbigen Drachen ein höchst seltenes Ereignis. Die meisten Nachkommen aus der Verbindung unterschiedlicher Drachenspezies gehören entweder der Spezies des einen oder des anderen Elternteils an.

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Media Monday #260

Juni 20, 2016
(c) William McAusland used with permission

(c) William McAusland used with permission

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Das Bloggen über Drachen ist für mich diesen Monat Pflicht, auch weil Bruder Grimm tolles Material zur Verfügung gestellt hat, um für den Rollenspielkarneval eine Woche mit metallenen Drachen und eine mit monochromatischen Drachen vollzumachen. Aber das war längst nicht alles …
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[Karneval] Rote Drachen (WdcD 7/7)

Juni 19, 2016

Spiele im Kopf lädt ein zum RSP-Blog-Karneval (Diskussion) rund ums Thema Drachen. Die „Woche der chromatischen Drachen“ von Bruder Grimm für Dungeonslayers, welches aber auch für andere Fantasysysteme interessant sein dürfte, endet mit den Roten Drachen.

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Rote Drachen sind große und relativ schlank im Vergleich zu anderen Drachen. Jüngere Drachen sind ziemlich grell orangerot bis zinnoberrot gefärbt. Im Alter dunkelt die Farbe der Schuppen nach, über karmin- und kirschrot bis zu einem dunklen blutrot. Außerdem bleiben im Laufe der Zeit immer mehr Äderungen aus geschmolzenem und erstarrten Gestein und Metall an den Schuppen haften, so dass der Drache immer mehr wie schwarz, silbern und golden marmoriert wirkt.
Ein beißender Geruch nach Rauch und Schwefel ist typisch für rote Drachen.
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[Karneval] Purpurne Drachen (WdcD 6/7)

Juni 18, 2016

Spiele im Kopf lädt ein zum RSP-Blog-Karneval (Diskussion) rund ums Thema Drachen. Es startet die „Woche der chromatischen Drachen“ von Bruder Grimm für Dungeonslayers, welches aber auch für andere Fantasysysteme interessant sein dürfte. Heute die zweite „neue“ Farbe: Purpurne Drachen!

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Purpurdrachen sind eine große und schlanke Drachenspezies. In jungen Jahren haben ihre Schuppen ein helles Blauviolett, das im Alter rötlicher und dunkler, bis zu einem satten Purpur wird (ganz alte Drachen erreichen sogar Magentatöne). Purpurne Drachen könnten also tatsächlich recht schön sein, wenn sie so viel Wert auf Körperpflege legen würden wie grüne oder blaue Drachen. Typischerweise verblasst aber ihre schöne lila Farbe unter einer Schicht aus Staub und Schmutz, in der sich außerdem Flechten, Pilze, Moose und Schimmel ansiedeln und dem Drachen mit der Zeit ein bizarres, vielfarbiges Muster verleihen.
Das gammlige Aroma dieser Moderschicht wird zwar meistens vom Eigengeruch des Drachen überdeckt, aber dieser dumpf-chemische Geruch nach Lösungsmitteln wird auch nicht von jedem als angenehm empfunden.
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