Posts Tagged ‘DCC’

[Karneval] Übergänge in fremde Welten und andere Dimensionen – ein Brainstorming – Teil 2

Januar 31, 2016

Dank unruhiger Nacht nach dem ersten Teil sind mir nicht nur zahlreiche Ideen gekommen, um den zweiten Artikel auf 10 Punkte zu bringen, nein, es wird auch zu einem dritten Teil reichen, welcher dann wahrscheinlich am 10. folgt. Nun aber auf zu weiteren 10 Möglichkeiten, in fremde Welten im Rahmen des Karnevals Durch unbekannte Pforten: Wege in andere Welten (Einladung und Diskussion) vorzudringen:

11. Geschrumpft / Verkleinert / Vergrößert
Plötzlich wird aus der eigenen Welt eine völlig neue dank neuer Perspektive. Egal ob Gullivers Reisen oder Liebling, ich habe meine Kinder geschrumpft, plötzlich wird die Katze zum tödlichen Gegner und der Bordstein zur unbezwingbaren Höhe. Auch beim Brettspiel Maus & Mystik (via Heidelbären) ist das Teil der Story, hier verwandelt sich die Gruppe in Mäuse um den Fängen einer bösen Zauberin zu entkommen. Auch bei Fafhrd und der Mausling von Fritz Leiber gibt es eine coole Story, bei der die beiden zu Ratten werden und die Welt unter Lankhmar quasi neu entdecken. An Rollenspielszenarien schlagen das DS-Szenario Hilfe, ich hab die SC geschrumpft! (hier) oder das DCC-Abenteuer Der Pakt des Drachenteufels, indem die SC Verkleinerungstränke zu sich nehmen können, um eine Räuberbande durch ein Gewirr von Mäusetunneln zu verfolgen. Auch RPGs wie PP&P, Ratten! oder Mouseguard nehmen sich dieser Thematik an, hier findet der Perspektivenwechsel aber nur beim Spieler statt, nicht beim SC. Auch denke ich an Mikroskopie und … die ersten Filme, die damit gespielt haben, Formicula (Riesenameisen) ist z.B. sehr sehenswert.
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[DSA] Ein DCC-Funnel für DSA!?!

Januar 28, 2016

Klassischer DCC-Funnel – bald auch für DSA?

G+-User Stefan Matthias Aust hat sich der Aufgabe angenommen, das Konzept des DCC-Trichters (des sogenannten “funnels”) auf DSA Classic zu übertragen. Herausgekommen ist etwas, was sogar mir Spaß machen könnte. Guckt es Euch an und wenn ihr es mögt (oder auch wenn ihr Kritik habt) schaut in der G+-RPG-Community vorbei. Derweil wird auch noch weiter am Konzept gefeilt, trotzdem hier der Erstentwurf:

Schritt 1: Was für einen Helden möchte ich spielen?

Diese Frage stellt sich nicht, das wird ausgewürfelt. Tatsächlich, und das meine ich im Gegensatz zu dem Rest in diesem Artikel durchaus ernst, ist der große Vorteil vom Würfeln, dass es viel schneller geht, weil man nicht in einer Entscheidungs-Paralyse feststeckt und/oder seitenweise Regelwerke studieren muss. Zudem ist es einsteigerfreundlich. Daher: Play to find out.

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[DCC-Fanzine] Crawling under a broken moon günstiger

November 27, 2015

Bei meinem gestrigen Einkauf des DCC-Zines Crawljammer hatte ich eigentlich nach Crawling under a broken moon geguckt, welches vergünstigt sein sollte – aber am Donnerstag nicht war. Jetzt ist es aber soweit!

Für einige Tage gibt es das  DCC-Fanzine Crawling under a broken moon bei RPG Now* für günstiger – 1,12 Dollar pro Ausgabe (statt 3 Dollar), Grund genug schnell zuzuschlagen … In den 10 Ausgaben bekommt das DCC-Rollenspiel ein postapokalyptisches Setting verpasst, welches neben Hintergrundinfos auch passende Klassen, Gegenstände, Abenteuer und Patrons enthält. Genug halt, um unter dem zerbrochenen Mond zu kriechen … Zusätzlich zu den 10 Ausgaben ist auch High Caliber Hijinks interessant, welches weiteres Material enthält: Crit- & Fumbletabellen, Feuerwaffen, Granaten und Alien- und andere weird Waffen.

Und noch ein Tipp für Fanziner und andere Fanmaterialersteller: die The Wyn D’mere Fantasy Graphics Collection kostet gerade statt 6 nur 1 Dollar – und das lohnt. Insgesamt über 100 Bilder, die Hälfte fasrbig, die andere sw. Viele Bilder sind in beiden Versionen eingestellt und man erhält hauptsächlich fantasykompatible Skizzen von Charatertypen, Monstern, Untoten, einige Szenen (Kampf). Eher skizzenhaft.

*Dies ist ein Affiliate-Link, der Geld in Greifenklaues Kaffekasse bringt, von dem er sich vermutlich gleich das nächste DCC-Zine kauft …

 

[DCC-Fanzine] Crawljammer günstiger

November 26, 2015

Vor einigen Tagen wies ich auf die OnePage-D&D in Space-Regeln hin, nun hab ich mir einen weiteren interessanten Spelljammer-Ableger zugelegt: Crawljammer. Das ganze ist ein DCC-Fanzine, welches mit DCC in Spelljammer-artige Fantasy vorstößt und es bisher 6 Ausgaben a 36-40 Seiten gibt. Diese kosten einzeln als .pdf eigentlich 4 Dollar, im Rahmen des Black Friday jedoch 2 Dollar* – oder als Bundle zusammen mit dem Charakterbogen nur 9 Dollar (sprich je 1,50). Das Zine enthält eigentlich alles (außer den DCC-GRW) was man zum Spielen braucht: Hintergrund, Abenteuer, Klassen, Zauber, Psionics, Ausrüstung, Fundstücke, Monster und viele abgespacte Bilder und Karten – im wahrsten Sinne des Wortes …

Apropos kriechen, mit Rumgecrawle gibt es nun einen deutschen DCC-Blog  tolle Sache, schaut mal rein. Dort wurden im Rahmen des Fanzine-Karnevals auch die DCC-Fanzines (inkl. Update) vorgestellt.

 

[Kickstart] DCC 4th Printing

Oktober 23, 2015

Mein Lieblingsfantasyrollenspiel geht in Runde 4.

Media Monday #221 – RPG-Edition

September 21, 2015

Nachdem Mondbuchstaben zum letzten Rollenspiel seine RPG-Edition gebracht hat, Würfelheld es ihm mit einer Shadowrun-Edition nachmacht und das Medien-Journal seine Lückentexte so offen gestellt hat, dass dies problemlos möglich ist, bitte schön, auch hier eine RPG-Edition …

1. Als ich vor etwa 27 Jahren zum ersten Mal Das Schwarze Auge (DSA) spielte, wuchs eine Hassliebe. Schade, dass ich ausgerechnet die Edition, die meinem heutigem Geschmack am meisten entgegenkommt (die erste), nicht aktiv kennenlernen durfte.

2. Sollte es jemals Dungeon Crawl Classics auf Deutsch geben, werd ich wohl ein neues Hauptsystem, bei dem ich einen neuen Rekord bei der längsten Spielsitzung und der längsten Kampagne anpeile.

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#RPGaDAY2015 Tag 28 – Lieblingsspiel, welches jedoch nicht mehr gespielt wird?

August 28, 2015

Diesmal wird es kurz – denn es ist mein Lieblings-RPG Dungeon Crawl Classics, nach welchem schon an Tag 17 gefragt wurde – Beschreibung also unter #RPGaDay Tag 17. Das konnte ich bisher erst in Oneshots erkunden – sehr zu meinem Bedauern.

Zum einen ziehe ich zum Spielleiten deutschsprachige Systeme vor – und eine regelmäßige Runde als SL reicht mir auch, da ich doch einige Runden als Spieler habe. Und leiten tut es leider gerade keiner in der Gegend … Naja, nur halt ab und an.

Mit dabei sind diesmal u.a. In the shadow of a die, Sprawldogs, Xeledon, Edieh, der Hofrat, Adrian, Jaegers.net und Mondbuchstaben.

Rollenspiel-DinG am 30.8.15 im Hallenbad Wolfsburg mit Flohmarkt

August 25, 2015

Ende des Monats ist wieder RollenspieldinG im Kulturzentrum Hallenbad in Wolfsburg, Startzeit 14 Uhr. Laut Planungsthread sind Savage Worlds Daring Tales und Savage Worlds Rippers am Start, außerdem ist ein LotfP– oder DCC-Abenteuer mit Destiny Beginners gerade in der Mache – für alle Fälle hab ich Shadow of Brimstone dabei.

Ansonsten wieder mit Flohmarkt, einfach was mitbringen und hinstellen.

#RPGaDAY2015 Tag 25 – Deine Lieblings-und zugleich revolutionäre Mechanik?

August 25, 2015

Ich mag Regeln. Ich hab Spaß an Regeln. Ich liebe ihre Einfachheit, ihre Eleganz, ihre Schlichtheit, ihre Komplexität, ihre Verknüpftheit, ihre Stochastik. Es gibt viele Regeln – und manche sind einfach schön. Wer jahrelang DSA spielt und dann einmal Dungeonslayers erlebt, wir erstaunt sein, wie simpel sich Attacke und Parade beibehalten lässt und trotzdem nicht zu Attacke-Parade-Es passiert nichts!-Schlachten ausartet! Nur ein Wurf nötig (auf beiden Seiten), schon steht der Schaden fest. Effizient und elegant. Aber auch was Alexander Schiebel aus zwei W6 rausholt, wie DCC die ganze Palette Würfel einsetzt oder die Kraft der narritativen Würfel bei Star Wars von FFG sind ein Genuss.

Eine Mechanik, die ich sehr mag, ist das (freie) Kampfmanöver.

SA-6-3_Keule_(c)_William_McAusland_used_with_permission

Keule – ideal für Kampfmanöver – (c) William McAusland, used with permission

Interessant wurde sie für mich im Kern bei Pathfinder. Die Idee war, die verschiedenen Manöver von D&D 3.x zu vereinheitlichen. Alles was bisher mit verschiedenen Subregeln lief, konnte nun einheitlich über einen Wurf KMB (Kampfmanöverbonus) gegen die KMV (Kampfmanöver-Verteidigung) des Gegners durchgeführt werden. In den Ringkampf gehen, Zurückstossen, Umwerfen, Entwaffnen … Alles mit einem Wurf erledigt – gut, bis aufs Grapple, das blieb weiterhin komplex, wenn auch leicht entschärft. Schön find ich aber die Anwendung, wenn der Spieler etwas besonderes machen will, meinethalben dem Angreifer in der Bar nen Barhocker überziehen will, kann man das mit nem Kampfmanöver und ein paar situationsbedingten Modifikatoren erledigen.

Beim regelleichteren DCC sind es Kämpfer und Zwerge, die ein sogenanntes Mighty deeds of arms ausführen können, ein recht freies Manöver. So könnte man seinen gegner übers Geländer stoßen, ihm Sand ins Auge schleudern oder ihm mit nem Kopfstoß die Nase brechen. War es in der beta noch komplett frei, unterliegt es dann doch einigen Regeln (z.B. wieviel Zusatzschaden es macht). Das ganze wird über den Action-Die geregelt, der ist auf Stufe 1 der W3, auf Stufe 2 der W4 bis hin zum W7 auf Stufe 5. Zeigt er eine “3” oder mehr gelingt das Manöver. Einfach, aber effektiv.

Auch Dragon Age kennt eine Kampfmanöver-ähnliche Mechanik (und damit auch Fantasy Age und Titangrave), die allerdings mit einer Critmechanik kombiniert ist. Dort würfelt man mit 3W6, einer davon hervorstechend als Dragon Die. Würfelt man ein beliebiges Pärchen (oder einen Drilling) _und_ gelingt die Probe, bekommt man Stuntpunkte in Höhe des Dragon die. Dafür kann man sich dann Aktionen aussuchen, z.B. für 2 Punkte wird die Rüstung durchbohrt oder man kann den Gegner um 1,50m pro Punkt zurückstoßen. Oder für 4 einen zweiten Gegner treffen. Auch das Bilden von Kombos ist erlaubt. Dadurch, dass der Dragon die und nicht das Pärchen die Punkte vorgibt, sind halt auch 1 oder 2 Punkte möglich. In Set 2 wurde das Prinzip auch auf Magie übertragen, in Set 3 dann auf Fertigkeitsproben – das hab ich nicht mehr so verfolgt. Stochastisch passiert das übrigens ca. jedes 3te Mal, das man ein Pärchen würfelt, der Schwierigkeitsgrad regelt dann die Erfolgschance. Was halt nicht gefällt, dass man es nicht dann machen kann, wann man es will – was bei einer Critmechanik ja irgendwo auch logisch ist.

Zuguterletzt, auch Destiný Beginners (und die verwandten Systeme) bieten mit der Großen Gabe eine recht freie Mechanik, die jeder SC beherrscht, sich aber auf sein Spezialgebiet beschränkt. Bei Magiern (über Magie) können das magische Tricks sein, bei Kriegern aber eben coole Kampftricks oder auch der Dieb fiese Schurkentricks. Das lässt sich recht frei beschreiben, mechanisch ist der Schaden gedeckelt wie auch die Anwendungen pro Szene – nutzt man es als “Hilfstool” (also z.B. der Magier setzt Fliegen ein, um über eine Mauer zu kommen, der Dieb überklettert sie flink oder der Krieger schlägt sie mit seinem Hammer ein), muss man als SL einschätzen, on es ein schwacher, mittlerer oder starker Effekt ist – was sich ggf. unterscheiden kann. Variante 1 könnte Mittel, Variante 2 leicht und Variante 3 schwer sein. Beim Probespiel kam schnell ein schönes Sword&Sorcery–Feeling auf, das gesamte System hat mir gut gefallen. Diese Variante ist vielleicht die stärkste, weil sie sehr frei ist, sie jeder kann und trotzdem genug regeltechnische Verankerung, um sie nicht zu missbrauchen.

Craulabesh schrieb kürzlich einen Artikel über Stunts in T&T, klingt auch nicht schlecht.

Revulotionäres gibt es auch bei In the Shadow of a die (Zufallstabellen), Adrian (je cooler, desto mehr Boni bei Wushu), Malspöler (Talente), Sprawldogs (Emotionen via Fate abgebildet), Richtig Spielleiten! (Aspekte und mehrstufige Erfolge), Jaeger.net (realitätsnahe Wahrscheinlichkeitsverteilung)  und Mondbuchstaben (Fate Deck aus Everyway).

#RPGaDAY2015 Tag 17 – Deine Lieblings-Fantasy-RPG?

August 17, 2015

Im Prinzip könnte ich es mir einfach machen und auf Dungeonslayers verweisen oder auch Pathfinder wählen, welches ich sehr häufig und auch sehr gern spiele, aber wer wäre ich, wenn ich es mir einfach machen würde? Richtig – nicht ich.

Tatsächlich bin ich vom neuen Dungeon Crawl Classics-RPG begeistert, sogar total begeistert. Mit DCC hatte ich ja schon zu D&D 3.x-Zeiten viel Spaß und was Goodman Games macht, verfolge ich auch – mit dem Dungeon Crawl Classics-RPG ist imho ein großer Wurf gelungen. Wie LotfP ist es ein OSR 2.0-RPG, also eines, welches CD&D nicht neu abbildet, sondern fortentwickelt. Äuch ähnlich wie LotfP geht es dabei in eine deutlich weirde Richtung und nimmt Sword & Sorcery-Impulse auf, Jack Vance findet sich nicht nur als Stichwortgeber fürs Magiesystem wieder wie bei (A)D&D, sondern jede Faser des Systems atmet Sword & Sorcery a la Howard, Leiber oder eben Vance. Entgegen LotfP, welches ja auch tolle Regelfortentwicklung betreibt, oder auch dem recht kurzen BoL, steckt das ganze auch regelseitig drin, nicht nur im Setting. Krieger (und Zwerge) können mit den Mighty Deeds of Arms mächtige Manöver ausführen, Magier ihre Attribute verbrenne und damit ihre Magie stärken oder Halblinge sind Zweiwaffenspezialisten und Kämpfen mit 2 W16 (statt einem W20) – was auch mechanisch interessant ist: geringere Trefferchance des W16 gegenüber dem W20, aber auch erhöhte Critwahrscheinlichkeit (16 statt 20). Eigentlich sehr elegant. Zauber wurden zusammengepackt – die klassische Heilkette steckt nun in einem Zauber. Der erreichte Wurf bestimmt, welche Magie man umsetzen kann. Verkackt der Magier den Wurf, erst dann ist der Zauber aufgebraucht, quasi vergessen. Ebenfalls eine Interpretationsmöglichkeit der Vancschen Worte. Priester haben das Problem nicht, ziehen aber stattdessen den Zorn ihres Gotts mit höherer Wahrscheinlichkeit auf sich (sprich: Zaubercrits steigen um 1). Und das alle möglichen Würfel wie W3, W5, W7, W14, W16, W24 oder W30 sinnvoll eingesetzt werden, dann Hallelujah! Ach was, Crawlelujah!

Dazu der Mechanismus, der noch mehr “Heroes were made not born” und “Reichtum durch Tod” ist. Jeder Spieler wirft 4 Level 0-Charaktere in die Mühle und guckt, wer überlebt – das Zeug zum Helden hat. Das zwingt zu klugem Vorgehen, den die SC, die noch nicht mehr als ein Name, ein Beruf, ein berufstypischer Gegenstand und ein Besitztum definieren, sind schneller tot, als man in das Gewölbe reinkommt … Der Schäfer hat einen Hund. Ja, dann schickt man den zur Tür, um zu gucken, wie diese Statue reagiert. Du hast einen Schäferstock? Dann bist Du der König der Welt – zumindest aber der Baron dieses Gewölbes!

Die Abenteuer generell haben auch diesen Touch of weirdness und teils grandiose Karten! Leider erst dreimal geoneshoted, aber immer ein Erlebnis das System!

Heute mit dabei u.a. die Vogts, Jägers, Richtig Spielleiten!, der Hofrat, Edieh,Mondbuchstaben, Sprawldogs, Xeledon und mit einer Liebeserklärung an D&D: In the shadow of a die.

Die 5 Bilder sind alles Varianten des Grundregelwerks, welche man auf Goodman Games findet!


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