Posts Tagged ‘Detective Conan’

Media Monday #303

April 17, 2017

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv.

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich Gesellschafts- und Rollenspiele. Man trifft sich mit zwei bis fünf anderen Leuten und spielt natürlich nicht nur, sondern tauscht sich vorab, in Pausen und hinterher {idealerweise nicht im Spiel – auch wenn einige Brettspiele das erlauben} auch über andere Medien wie Serien, Filme etc. aus.

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist Star Wars – Macht und Schicksal auf dem Tisch, denn die Einsteigerbox macht deutlich Lust auf mehr. Schon zum GRT getestet, es folgt eine Runde auf dem DinG und evtl. noch eine dritte Runde. Und einmal wird wohl auch das Anschlussabenteuer gespielt.
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Media Monday #154

Juni 9, 2014

Im Media Monday vom Medienjournal geht es diesmal um Animes, Apps und Frankensteins Todesrennen.

1. Filme werden für das Kino gemacht – sagt man ja so schön. Doch dann gibt es da ja auch noch Fernsehfilme. Die zeichnen sich für mich zuvorderst dadurch aus, dass sie in Genres, die weniger Wert auf Action und Spezialeffekte, durchaus ziemlich gut sein können. Z.B. Krimis. Nehmen wir Sherlock, Inspektor Barnaby, Inspektor Lynley, Waking Dead (ohne „l“), Methode Hill, Kommissar Beck und diverse schwedische Einzelkrimis, die hätten auch als Kinoversion nicht besser sein können.

2. Als Literatur kann man ja vieles bezeichnen. Für mich spielt das keine Rolle, ich lese das, was mich interessiert. Solange Herr der Ringe das Buch des Jahrtausends ist, ist alles im grünen Bereich.

3. Übermächtige Helden, die nicht sterben zu können scheinen sind nur im Superheldencomic akzeptabel – und selbst dort langweilig.

4. Nicht, dass man den Namen des Kameramannes kennen müsste, aber gerade Alex Thompson ist mir im Gedächtnis geblieben ob der ungewöhnlichen Blickwinkel und des einzigartigen Looks, denn das hatte mir an Alien 3 gut gefallen. Mit Die Reise ins Labyrinth hat er zudem meinen ersten Kinorealfilm gefilmt, davon hab ich auch lange geträumt – sicher auch wegen der Optik.

5. Animes kenne ich nur wenige. Detective Conan seh ich aber sehr gern, da warten immer sehr kniffelige Kriminalfälle.

6. Mobile Games – sprich Apps – zu aktuellen Kinofilmen laufen nicht auf meinem Handy. Und das ist auch gut so!

7. Zuletzt gesehen habe ich Frankensteins Todesrennen aka Death Race 2000 aka Herrscher der Straße und das war ein trashiges Vergnügen, weil ich soviel schwarzen Humor und politische Unkorrektheit in einem Film von ’75 nicht erwartet hätte. Nicht nur, dass das Umfahren von Zuschauern Zusatzpunkte bringt, nein, wenn es Alte oder Babys sind, gibt das noch ordentlich Zusatzpunkte. Das Naziteam überholt mit dem Gruß „Blitzkrieg“… Tatsächlich steckt da viel Medienkritik drin. Auch David Carradine in der Hauptrolle und Sly Stallone als tumber Frauenschläger wissen zu gefallen

Media Monday #138

Februar 17, 2014

Wieder ein Media Monday vom Medienjournal mit 7 Fragen.

1. Ein wortwörtlich flammendes Inferno wurde meines Erachtens in kaum einem Film besser dargestellt als in Herrschaft der Feuers, denn dieses Drachen-Endzeitspektakel setzt das Feuer genau richtig ein.

2. Was zeichnet für euch Literatur gegenüber trivialen Groschenromanen und seichter Unterhaltung aus? – Schwierig. Ich lese unheimlich gerne Lovecraft, Ron E.Howard, Jack Vance, Fritz Leiber, Edgar Rice Burroughs etc. pp., was früher oft als Pulp galt, heute aber doch recht anerkannt ist. Den Vanceschen Ideensprudel halte ich auch heute noch für unerreicht. Und ich hab heute gerade eine Quelle alter, gebrauchter Vancebücher erfahren, da muss ich fix hin!

3. Dungeons & Dragons hätte ein richtig guter Film/eine richtig gute Serie sein können, aber Marlon Wayans hat/haben ihn/sie mir neben diesem miesen Drehbuch verleidet, denn Jar Jar Binks II hat nun wirklich niemand gebraucht. Aber auch wenn seine Rolle besonders nervend und enttäuschend war, muss man die größeren Vorwürfe den Drehbuchautoren machen. D&D hat so viele ikonische Monster, typische Handlungen und phantastische Kampagnenwelten – nix war davon wiederzufinden … Arghhh!

4. Neben digitalen Medien, Blogs, Foren und Communitys: Lest ihr noch Filmzeitschriften in gedruckter Form und wenn ja welche und warum? – Filmzeitschriften? Nein. Ganz selten kauf ich Special zu Serien wie Star Trek oder Star Wars, wenn das rollenspieltechnisch verwurstest ist (z.B. Blue Prints, Raumschiffdaten, Planetenatlas …) und hatte heute gerade die Nase in einem Buch über Oscar-Filme, eigentlich mehr, weil es sich meine Nachhilfeschülerin zur Recherche ausgeliehen hatte, aber zu Gladiator, Herr der Ringe und Braveheart musste ich erstmal Hintergründe nachlesen und bei den ersten Oscars mal gucken, was ich da kenne. Wings oder Im Westen nicht neues muss ich wohl mal nachholen.

Battlestar in Action …

5. Filme, die auf Spielen basieren oder Spiele, die auf Filmen basieren; was empfindet ihr grundsätzlich als schlimmer/schlechter und wieso? – Als bekennender Battlestar Galactica-Brettspieler, welches auf zwei Ebenen großartig funktioniert (nämlich als Serienumsetzung und als Brettspiel, zudem semikooperativ) oder X-Wing-Flieger – und natürlich Rollenspieler wie z.B. dem neuen Star Wars-Rollenspiel („Am Rande des Imperiums“) wohl eindeutig zweiteres, grundsätzlich bin ich auch ersterem nicht abgeneigt, auch wenn man da etwas nachdenken muss, um gute Umsetzungen zu finden – die drei Dungeons & Dragons-Teile gehören eher nicht dazu, Midnight ist gar nicht so schlecht, am ehesten würde ich fast Mutant Chronicle empfehlen (sehr eigenes Setting, kohleangetriebene Raumschiffe, starke Kirche, Zombies, machtvolle Konzerne in düsterer Zukunft). Astropia, ein unheimlich erfolgreicher isländischer Film, dreht sich rund um Rollenspiele, wenn das so halb zählt – der ist auch klasse (Infos via Wiki).

Wave 4 der X-Wing-Flieger. Schick! Aber auch das Spiel macht Spaß!

6. Breaking Bad kenne ich noch immer nicht, obwohl ich es mir schon so lang vorgenommen habe. Das könnte daran liegen, weil ich die Staffelbox irgendwo hingelegt habe, wo sie sich partout nicht anfinden will. Wenn mir das aber gelingt, hab ich schon die zweite ertauscht …

7. Meine zuletzt gesehener Film war 47 Ronin und der war gut (3,5 von 5 Ronin), weil er D&D-Fantasy auf fernöstliche Handlung treffen lässt, was man erstmal mögen muss. Gerade die Ehrvorstellung der Japaner ist dem Westler doch teilweise fremd – gut, dass ich immer gern Detective Conan gucke. Keanu Reaves dient quasi das Bindeglied fürs westliche Publikum, da dass ganze ehh aufgemotzt ist, ist das ganz OKay. Wem es zu überdreht ist, kann auch eine der anderen Filmversionen gucken … Davor Mutants (französischer Zombieapokalypsefilm – für Fans des Genres – 3,5 von 5 Mutanten) und Nicht mein Tag (absolut gelungener Nachfolger von Bang Boom Bang, 4,75 von 5 nicht abgeschlossenes Skodas).