Posts Tagged ‘Elfen’

DS-Kalender: Sturmelfen & Eistal

Dezember 2, 2016

Im Dezember läuft nicht nur der WOPC, zu dem die Slayergemeinde auch einiges an ziemlich guten Beiträgen abliefert, es ist auch Adventskalenderzeit. Dort befüllt die Dungeonslayers-Community den ganzen Kalender mit eigenen Beiträgen, mittlerweile im fünften Jahr. Und auch dieses Jahr ist wieder tolles dabei. Im Vorfeld hatte ich das Vergnügen, einige der Beiträge zu befeedbacken und zu lektorieren, die ich natürlich auch hier im Blog kurz vorstellen will.

Zum ersten gibt es mit Agoniras Sturmelfen ein alternatives Elfenvolk. Wenn ich mal Elfen spiele, dann bestimmt ein Sturmelf … Und Agonira kündigt ja an, dass die Adventszeit stürmisch wird …

Am zweiten dann der Fluch des Eistals von Blakharaz, eine umrahmte Sandbox, die ich schon auf der Slayvention erproben durfte. Die bietet Spaß für einige Nachmittage ab Stufe 5 und bietet eine nette Backstory.

GKpod #63 – Beyond the wall

Oktober 16, 2016

Das Probespiel mit Beyond the wall hat nicht nur Christophorus und Greifenklaue begeistert und so berichten wir von unserem Spielabend {hier der Vorabbericht über den Hintergrund des Geheimen Kults in Oxley}, dem Spielsystem und was sonst noch so in der Mappe ist.

Hier zum Download (Rechtsklick) oder dort zum direkt anhören.

(more…)

GKpod #62 – Wie dreht man an der Spannungsschraube

September 18, 2016

Der Karneval im September fragt {Wie dreht man an der Spannungsschraube?  {Einladung und Diskussion} Christophorus und Greifenklaue begeben sich auf die Suche …

Hier zum Download (Rechtsklick) oder dort zum direkt anhören.

Rollenspielkiste da und wieder weg

August 7, 2015

Eigentlich wollte ich es ja podcasten, es ist auch schon seit längerem aufgenommen, aber es gibt einen Produktionsstau. Sommerzeit – Urlaubszeit …

Die wichtelartige Aktion wurde initiiert von Afterjobnerd, war dann bei Adrian und dann beim Blechpirat – ja und dann bei mir.

Was ich entnommen habe, will ich natürlich verraten (ansonsten hab ich genausoviele Artikel hereingelegt, dass darf aber erst später verraten werden):
Shadowrun: Brennpunkt Matrix (FanPro). Das Matrix-Quellenbuch zur dritten Edition. Bei Shadowrun hatte ich zur Zeit der 2ten Edition mehrere und längere Runden, irgendwie reizt mich das Poolsystem nicht mehr. Aber wenn ich was mit Gammaslayers mache, guck ich gerne rein. Oder dieses neue Vurt auf Cypher-Basis, wenn es denn deutsch wird. Und das, obwohl das deutsche Softcover nur noch 9,95 kostet. Wahnsinn.
Der Hexenmeister vom Flammenden Berg – ein Soloabenteuer von Steve Jackson und Ian Livingston von Thienemann. Die Soloabenteuer um den Einsamen Wolf waren ein Einstieg in die Welt des Rollenspiels, diesen Klassiker hab ich aber nie gespielt. Guter Zeitpunkt das nachzuholen. Und dem Aussehen des Buches nach bin ich nicht der erste, der damit Spaß hat.
Ready Ref Sheets Vol. I von der Judges Guild für D&D, also cD&D. Erst hab ich ja Charakterbögen erwartet, aber es sind dutzende kleinteilge Tabellen, aber so voller Ideen – klasse! Z.B. eine Übersicht über Verbreche und Bestrafung, Anheuern von Gehilfen über Anzeigen (Ads), Informationseinholung über Bettler bis hin zu Guildenmeistern und und und. Tausend kleine Ideen. Hoffe, da kann ich was rausziehen.
Pathfinder Handbuch – Die Elfen Golarions. Wird intensiv bespielt und kann einer meiner Spieler mit Sicherheit gebrauchen.
D&D 4 – P1 – King of the Trollhaunt Warrens. D&D 4 bleibt für mich immer noch die Edition, die ich am wenigsten mag, aber das beiliegende Spielmaterial ist meist gut. In dem Fall eine doppelseitige Battlemap, eine Dorf, eine Dungeon. Dazu noch einige postkartengroße Farbbilder mit Bildern des Abenteuers für die Spieler, die man auch gut zweckentfremden kann.
Die goldene Stadt (DSA). Ein Promoabenteuer für DSA, welches meiner Sammlung fehlt. Es geht um Echsenmenschen und eine uralte tempelpyramide.
Nipajin Shots Vol. I (hier). Bin mir nicht sicher, ob es die Ausgabe vom GRT ist, ich nehm es aber mal an. 111 Jahre hab ich mit Vergnügen gespielt, also guck ich mir das auch gerne an.
Justifiers – Zero Gravity. Ein Roman zur Welt von Markus Heitz von Nicole Schuhmacher, zu der es ja auch ein Rollenspiel gibt. Den Auftaktroman Collectors haben wir im Rahmen des Lesezirkels gelesen, mal sehen, was in dem Universum noch geht.

Dann hoffe ich mal, dass auch die Sachen, die ich reingelegt habe gut ankommen! Im doppelten Sinne!!!

Weitere LARP-Links Update 2015

Mai 17, 2015

Nach dem Update der Händler nun auch noch weitere LARP-Links von besserwisserboy nach Themensortierung.

Seiten für Orks:
http://orklager.org/
http://www.shapog-gur.de/
http://forum.orklager.org/
http://de.gratumurdur.wikia.com/wiki/Grat_u_Murdur_Wiki
http://blackhandorks.de/index.php?section=jurte_aussen

Elfen/Elben-Seiten:
http://www.aurerijahr.de/
http://www.lager-der-elben.de/

Chaos/Warhammerchaos:
http://www.horden-des-chaos.de/

Larp-Zwerge:
http://www.zwergenheim.org/
http://www.zwergenviertel.de/index.php

Endzeit-Larp

http://www.nra-cons.de/
http://www.lost-ideas.com/de

GKpod #45 – 10 Dinge Woche 4 + Vignetten

Mai 3, 2015

In der 45. Ausgabe des Greifenklaue-Podcasts sprechen Glorian und Greifenklaue über die Woche 4 des 10 Dinge-Karnevals sowie über ihre Definition von Vignetten zum aktuellen Karneval, welcher hier diskutiert wird.

Hier zum Download oder dort zum direkt anhören.

Hier gibt außerdem noch Woche 1 zum Hören oder LesenWoche 2 zum Hören oder Lesen oder Woche 3 zum Hören oder Lesen. Damit ist alles komplett!

[RSP-Blog-Karneval] Zusammenfassung der 2. Woche

Februar 17, 2015

Auch die zweite Woche des 10 Dinge-Karnevals (hier diskutiert) bringt nach Woche 1  weitere tolle Beiträge:

Nur der Tim spielt Gammaslayers und findet 10 Verwendungszwecke für Plüschtiereund zeigt damit hervorragend, mit welch kreativen Geist man bei DS/GS unterwegs ist.

Nachdem Tarin mit Arn letzte Woche vorgelegt hat, legt Belchion nach und formuliert, 10 Dinge, die er gern in seinem Kampagnensetting hätte: 10 Dinge für die Zertrümmerten Reiche. Tarin vom Goblinbau vollendet hingegen seine Hintergrundreihe und bietet für Arn: 10 Hintergründe für die Halblinge Arns.

Daniel vom Podcast System matters legt nach und verfolständigt seine Tabellenreihe um die fehlenden drei Titel.
1W10 Dinge die man von den Elfen geschenkt bekommt
1W10 Dinge die man von den Zwergen geschenkt bekommt
1W10 Dinge zum Thema Bücher

Nerd-Gedanken macht uns Angst vor 10 erschreckende urbane Begegnungen. Unterlegt mit Star Wars-Bildern dürfte es auch für Shadowrun und Konsorten nützlich sein.

Und der vierte und letzte Teil der Komplikationen bei Fallschaden: 10 NSC-Komplikationen: Schurken. Die vier Tabellen gehören definitiv zu den Tabellen, wo ich richtig Bock habe, die mal einzusetzen! Außerdem: 10 Dinge, die bei einer Verschwörung oft schiefgehen.

10 Effekte, die auftreten können, wenn Zauber unterbrochen werden gibt es in der Zauberferne.

10 Dinge die ein Runner dabei haben sollte verrät Talasu ebenso wie 10 RPG’s, die ich noch spielen müsste.

Engors Dereblick richtet sich gen klischeehafte Charaktere in DSA-Abenteuern.

d6ideas stellt wieder Aspekte seiner Kampagne Unknown Mobile Suit vor und streift zugleich mein Alternativthema Fanzines mit 10 zeonische Zeitungen. Für The Red Star gibt es 10 Kampagnen. Und außerdem wird ein Teilzeitartikel aufgegriffen und über 10 Tode aus der Ferne nachgedacht.

Tentakelspiele verrät diesmal 10 Dinge, die er supergeil an Rollenspiel findet. Mad-Kyndalanth schlägt in eine ähnliche Kerne und verrät 10 Dinge, die er an seiner Spielrunde liebt.

Spiele im Kopf greift einen der Vorschläge auf und stellt 10 Werke, die zum Rollenspiel inspirieren vor.

Bei mir gibt es derweil zwei tolle Gastbeiträge aus der Feder von Bruder Grimm: 10 Paladinorden und 10 Kriegerschulen.

Damit reist der Strom kreativer Teilnahmen nicht ab, 21 neue Artikel sind in Woche 2 dazugekommen ist!

Und nochmal 10 Vorschläge zur Inspiration:

10 Abenteuereinstiege, die einfach anders sind
10 Fundstücke, die zum Nachdenken / Staunen anregen
10 Abenteuerideen, die ich schon immer ausarbeiten wollte
10 Questen, auf die man Paladine, Ritter & Kleriker schicken kann
10 Ereignisse in der Stadt, die ein Eingreifen von Helden erfordert
10 Blogs, die ich regelmäßig lese und fürs RPG nutze
10 empfehlenswerte Artikel
10 Fragen an den Schöpfer / Macher / Autor / Illustrator von XXX und vielleicht auch 10  Antworten
10 Mitspieler, die ich heute noch schätze

Media Monday #153

Juni 2, 2014

Im aktuellen Media Monday, organisiert vom Medienjournal, wo sich auch die anderen Teilnhmer finden, verrate ich, welcher Freundes-Clique ich mich anschließen würde, werfe ein Blick ins heimische Kino und hoffe auf eine baldige Veröffentlichung von Wikinger & Aliens.

1. Eine Freundes-Clique, mit der ich gerne auch einmal abhängen würde, ist ganz klar die Runde von Big Bang Theorie, weil ich da gut reinpassen würde und abhängen könnte. Und ich würde sie natürlich animieren, öfter dem Nerd-Hobby #1 nachzugehen: Rollenspiel!

2. Bei den zahllosen Literatur-Verfilmungen frage ich mich ja ein wenig, warum sich noch keiner auf Dying Earth gestürzt hat, denn Cugels Irrfahrten sind ein echtes Highlight der Fantasy-Literatur, dagegen stinken Narnia oder Legend of the seeker ab.

3. Die Grundidee von Chronicle fand ich ja ziemlich genial, wohingegen mich das Gesamtwerk kaum zu überzeugen wusste, weil die Charakterentwicklung viel zu rasant war. Etwas bodenständiger und Wasckelbildkamera + Superhelden ergäben eine tolle Mischung.

4. Vampire und Werwölfe, Cowboys und Aliens, Roboter und Aliens, schön und gut, aber Wikinger & Aliens wäre doch mal eine richtig coole Combo, denn das Rollenspiel dazu kommt bald raus und ich durfte es schon probespielen.

5. Wenn es mich ins Kino verschlägt, erwarte ich mir Unterhaltung. Hier in Helmstedt nehm ich eigentlich alles an Filmen mit, die mich auch nur ein bißchen ansprechen. Bei einem Eintrittspreis von 6 Euro und urgemütlicher Atmo kann man das schonmal machen, da kann man im Cinemaxx nichtmal nen Eiswürfel für lutschen …

Das Roxy von innen.

Insofern brauch ich mich nicht ärgern, wenn der Film mal nicht so gut ist, ich musste ja nicht ein halbes Monatsgehalt dafür investieren …

6. Von Jack Vance würde ich ja gerne mal eine Lesung besuchen, weil er einfach ein großer der Fantasyliteratur ist, aber leider ist er letztes Jahr verstorben.

7. Meine zuletzt gelesenes Buch waren die Comics vom Gratiscomictag und das war unterhaltsam, weil das einfach eine sehr sehr bunte Mischung ist. Von banaler Unterhaltung wie Donald Duck über komplexe Fantasy (Elfen) und knallharter 80er-Jahre Agentenaction (Bruno Brazil) bis zu einem vergessenen Kapitel der jüdischen Geschichte: Der Stern-Bande. Bin sehr froh, dass unser Comichändler da mitgemacht hat! Hier übrigens die Übersicht über die Bände!

[Hörspiel] Die Elfen (Rezi)

November 25, 2011

Der Filmerfolg von Herr der Ringe spülte nicht nur Fantasy in die Kinos, sondern auch in die Buchläden. Neben Die Zwerge von Markus Heitz ist Die Elfen von Bernhard Hennen eins der bekanntesten Werke der Die XYZ-Schwemme, wohl aber auch eins der besten. Das Buch ist jetzt als 5-teilige Hörspielreihe produziert worden, von denen die ersten drei erschienen sind.

Eben diese drei Teile durfte ich fürs DnD-Gate rezensieren.

[LARP-Bericht] Epic Empires 24.8-28.8.2011

September 29, 2011

Besserwisserboy war mal wieder unterwegs und ist so frei zu berichten:

Das Epic Empires ist ein Großcon mit etwa 1000 Teilnehmern und findet jährlich auf dem Utopiongelände in Bexbach statt. Das Utopion-Gelände ist Deutschlands größtes Congelände und wird privat von Larpern das ganze Jahr über gepachtet. Es kann also auch von anderen Orgas gemietet werden und Bauten (derzeit stehen dort u.a. eine Kapelle, ein Brumnnen und ein Wachhaus mit Turm) könnnen mit Abklärung des Pächters stehen gelassen werden.

Ziel und Hintergrund:

Die Veranstalter haben logischerweise das Rad nicht neu erfunden und so ist das Spielprinzip eine Mischung aus Drachenfest und Mythodea.

Die Einheimischen des Landes (magiebegabte NSC) rufen die angereisten Völker und deren Lager zu einem Wettstreit auf. Dabei gilt es sich in gestellten Aufgaben mit den anderen Lagern zu messen z.B. Faustwettkämpfe, Lagerkasse stehlen usw. Außerdem kann man die Lagerfahne gegnerischer Lager im Kampf erobern. Bei der Endschlacht gibt es gesonderte Punkte und spezielle Kampfvorgaben.
Für erledigte Aufgaben und gewonnene Kämpfe gibt es Siegestafeln. Der am Schluß die meisten Tafeln errungen hat ist der Sieger der Veranstaltung.

Um das Ambiente und Spiel zu fördern kann man die Lager und das Spiel der anderen Lager bewerten. Der Sieger der „B-Note“ bekommt von der Orga ein Festessen gestellt.

Die Unterschiede zu anderen Großcons:

Iglu-Zelte sind verboten.
Der Con ist ohne Ausnahme erst ab 18!

Die Lager werden größtenteils in Eigenverantwortung von Spielern gestaltet. Das heißt, daß sich jeder der 50 Spieler zusammen hat und über ein Konzept verfügt sich bei der Orga um ein eigenes Lager bewerben kann. Die Leute die von der Orga ein okay für ihr Konzept bekommen sind Lagerorga und haben für die meisten Dinge im Lager selbst zu sorgen. Natürlich in Absprache der Veranstaltungs-Orga und gestellter SL.
Wo bei anderen Großveranstaltungen die Avatare des Lagers die Richtung vorgeben und evtl. Aktionen unterbinden ist dies beim EE nicht der Fall.

Ein großer Vorteil sind die so entstandenen Themenlager. Die Orga entscheidet wer in das Lager passt und wer nicht. Tummeln sich auf dem CoM und dem DF in jedem Lager auch sehr unpassende Charaktere (halt weil sie den Conbeitrag bezahlt haben und genau in dieses Lager wollten) ist das auf dem EE nicht der Fall.

Das Elfenlager z.B. nimmt nur schlanke Elfen auf und im Keltenlager (wer hätte es gedacht) sind nur Kelten.

Allerdings gibt es auch einige freie Lager Lichtlager (die Guten), Stadt und das neutrale Lager, in die jeder gehen kann (also auch Tiemenschen und sehr ausgefallene Konzepte)
Dieses Jahr waren an Themenlagern zu finden:

Norrelag (ein Nordmannlager)
Kelten
Elfen/Elben
Imperiumslager (nach Warhammer)
Die Zusammenkunft (eine Art Druidenlager)
Das Pilgerlager (sehr stark an Mittelalter orientiert)

NSC:

Es gab auch ein NSC-Lager. Das Lager des grünen Kometen. Das Lager beherbergte religiöse Kultisten und deren Soldaten. Außerdem war ein Lager mit Orks als deren Hilfstruppen in das Lager mit eingegliedert.
Die NSC wurden von der Veranstaltungs-Orga gelenkt, waren aber genauso ein Lager was an den Spielen teilnahm, wie jedes andere Spielerlager auch.

Regelwerke:
Die Regeln wurden sehr knapp umschrieben. Im Großen und Ganzen: DKWDDK (Du kannst, was du darstellen kannst), zusammen mit einer Liste wie viel Rüstpunkte welche Rüstung hat und wie viele Lebenspunkte man haben sollte.
Also wurde auch hier auf Eigenverantwortung und gesunden Menschenverstand gesetzt.
Wurde ein SC getötet so erschien er wieder lebending am Heiligtum des eigenen Lagers und war für eine gewisse Zeit ausser Gefecht gesetzt.
Eine nicht befriedigende Lösung, auf Großcon aber wohl unumgänglich.

Persönliches Fazit:

Ich selber war im neugeründeten Imperiumslager als Spieler zum ersten Mal auf dem EE. Wir waren zwar ein wenig weit ab vom Schuß (der Stadt und anderen Lagern) und es war jedes Mal ein längerer Fußmarsch zu den Duschcontainern, aber es hatte den Vorteil dass die Lager nicht eng aneinandergequetscht waren wie beim CoM, wo der Feind beim Ausrücken schon nach 100 Metern im feindlichen Lager ist.
Durch die selbstauferlegten Gewandungs- und Spielvorgaben wirkten die Lager schöner und die Charaktere passten besser zusammen.
Dadurch daß die Verantwortung mehr bei den Spielern lag, wurde viel mehr Wert auf Ambiente gelegt.
Das Elfenlager z.B. hatte einen eigenen Teich angelegt, Baumplattformen gebastelt und die Wege geharkt.
Gewandungstechnische Patzer waren aus meiner Sicht deutlich geringer als auf anderen Cons.

Sanitäre Anlagen waren Duschcontainer und Toilettenwage in der Stadt und Dixis bei den Lagern. Kein großer Luxus aber ausreichend.

Die Stadt war nicht ganz mit den großen Lagern des DF oder des CoM zu vergleichen. Es ging deutlich kleiner zu und es waren auch weniger LARP-Händler anzutreffen. Die Großbauten der angesprochenen Großcons fehlten bzw. gab es nur von Spielern hergestellt (teilweise aber von Orgaseite finanziell unterstützt).

Den großen NSC-Kult wie man ihn vom Untoten Fleisch oder dem Schwarzen Eis des CoM kennt, gibt es nicht. Es gibt keine großen Rüstungsdeals oder ähnliches. Trotzdem hatten die NSC ihren eigenen Hintergrund und recht passende (wenn auch nich so ausgefallene) Gewandungen.
Die Ork-NSC waren eh klasse, das ie die Orkcharaktere auch als SC spielen.

Dadurch daß es deutlich weniger Spieler als auf dem CoM oder dem DF waren, konnte man die Endschlacht auch etwas gelassener angehen. Dadurch, dass man die Fahnen der Gegner erobern musst waren die Reihen etwas gelockerter und es war mehr Bewegung auf dem Schlachtfeld.
Getötete Spieler verließen das Kampffeld und warteten an Sammelpunkten. Nach einigen Minuten wurde eine Glocke geläutet und man konnte wieder aufs Schlachtfeld. nicht sonderlich logisch, aber dadurch ließen sich Spieler schnelle fallen und waren eher bereit zu sterben.
Diese Regelung hat ganz gut funktioniert, war aber für Heiler sehr zum Nachteil. Nur wenige ließen sich verarzten, wenn man als „Toter“ schneller wieder im Spiel war.
Das gewählte Gelände  war an beiden Seiten ansteigend und hatte in der Mitte eine Art Graben. Eine flache ebene wäre besser gewesen, aber offenbar hat sich niemand großartig verletzt.
Ich hatte einige sehr schöne Zweikämpfe. Die Kann man auf dem CoM zwar auch bekommen, aufgrund der vielen SC, die auf einen NSC kommen aber deutlich weniger.

Das CoM und DF mögen zwar mit schöneren Bauten, mehr Händlerpräsenz und größeren Teilnehmerzahlen locken. Für mich war das EE aber weniger ein Festival als die beiden anderen Cons, und damit etwas erwachsener.
Als NSC würde ich vielleicht sogar das CoM bevorzugen, als Spieler aber eindeutig das EE.

PS
Die Abkürzungen DF stehen für Drachenfest und CoM für Conquest of Mythodea.

Es ist nich meine Absicht diese Veranstaltungen schlecht zu machen (auf dem DF war ich auch nur ein einziges Mal und das ist schon Jahre her), sie dienen mir nur als Vergleich.
Letztendlich ist das ja auch nur meine ganz persönlich Sicht und letztendlich Geschmackssache.