Posts Tagged ‘Endzeit’

[Karneval] 10 Endzeitszenarios ohne Zombies

März 1, 2015

Scharfgestellt, ab heute gibt es eigentlich Auf’s Auge (hier diskutierbar)! Ein Karneval rund um die Visualisierung im Rollenspiel. Ob Battlemap, Minis, 3D-Dungeons, Handouts, Bilder, Fotos, Illustrationen, Nerfknarren, Foodhandouts …

Vorher haut Bruder Grimm aber noch einen raus: 10 Endzeitszenarios, die ohne Zombies auskommen (aber gerne welche haben können). Der wirklich letzte Einzelartikel zum Karneval, ich tipp jetzt weiter an Woche 4 und Gesamtzusammenfassung …

1. Arachnokalypse: Irgendetwas hat Spinnen (oder Insekten) zu riesenhafter Größe mutieren lassen. Die perfekten Jäger des Mikrokosmos sind nun auch Fressfeinde der Menschheit. Städte sind von Spinnweben bedeckt, in denen ausgetrocknete Kadaver hängen. Jederzeit kann ein achtbeiniges Monster aus einer dunklen Ecke hervorgestürzt kommen..
Zombies: Mutierte parasitische Insekten oder verändertes Spinnengift könnte Menschen in Zombies verwandeln.
2. Alien-Armageddon: Außerirdische haben die Erde erobert, die Städte ausgelöscht und die Bevölkerung dezimiert, um den Planeten für sich selbst ausbeuten zu können. Die letzten Menschen werden gejagt, um sie auszurotten oder zu versklaven.
Zombies: Entweder durch außerirdische Viren, oder Alien-Implantate, die Menschen in willenlose Sklaven und Jäger ihrer eigenen Spezies verwandeln.
3. Daimonokalypse: Die biblische Offenbarung ist über die Menschheit gekommen, die Tore zur Hölle haben sich geöffnet und die Heerscharen der Dämonen fallen über die Menschheit her. Versklavung und schrecklichste Foltern erwarten diejenigen, die den Dämonen in die Klauen fallen.
Zombies: Durch Dämonen besessene oder von dämonischer Magie belebte Untote.
4. Robokalypse: Die Maschinen haben die Herrschaft übernommen. Ihre künstliche Superintelligenz ist der Ansicht, die Menschheit nicht mehr zu benötigen. Jägerdroiden suchen nach den letzten Überlebenden, um diese zu terminieren.
Zombies: Entbehrliche Kampf- oder Infiltrationseinheiten, möglich gemacht durch Nano-Kontrolleinheiten oder technische Implantate.
5. Arcanocalypse: Aus unbekannten Gründen hat ganz plötzlich sämtliche Hochtechnologie angefangen zu versagen, und selbst einfachere Technologien werden immer unzuverlässiger. Die Menschheit stürzt in ein neues Mittelalter. Gleichzeitig bemerken einige wenige Individuen, dass sie ungewöhnliche Kräfte entwickeln, andere mutieren und nehmen Züge mythologischer Rassen wie Elfen, Zwerge oder Orks an. Auch die Tier- und Pflanzenwelt macht ähnliche Veränderungen durch.
Zombies: Einige der Individuen mit ungewöhnlichen Kräften könnten die Fähigkeit entwickeln, Tote zu beleben oder Menschen in geistlose Untote zu verwandeln.

6. Tenebrocalypse: Die Sonne verlischt, oder die Erde wird aus ihrer Umlaufbahn geschleudert, und die Welt versinkt in Finsternis. Abgeschnitten von ihrer wichtigsten Energiequelle beginnt ein Kampf der Menschheit um die letzten Energieressourcen, in dessen Verlauf bestehende Ordnungen auseinanderbrechen. Es beginnt ein Kampf ums Überleben in einer Welt ohne natürliches Licht.
Zombies: Eigentlich nicht.
7. Ragnarök: Zuerst dachte man, eine neue Eiszeit sei angebrochen – dann erhoben sich die Eisriesen aus dem gefrorenen Land. Obwohl sie nicht sehr intelligent sind, sind sie doch unnachgiebig in ihrer Jagd auf die Menschen, von ihren Waffen kaum aufzuhalten, und aus dem Eis erheben sich ständig neue. Fast noch schlimmer ist die schnelle, hundeartige Variante, die bald als “Fimbulwölfe” bezeichnet wurden.
Zombies: Der eisige Atem der Frostriesen könnte einen Effekt haben, der durch ihn erfrorene Menschen zu eisigen Untoten erweckt.
8. Dracokalypse: Aus den feurigen Tiefen der Erde erhoben sich die Drachen (oder eine andere Spezies mächtiger mythologischer Ungeheuer), um nach Jahrhunderte währendem Schlaf ihre rechtmäßige Herrschaft über die Welt zurückzufordern. Die Menschheit hatte ihrer urzeitlichen Gewalt nichts entgegenzusetzen, und ihre kläglichen Überreste werden von ihnen als Sklaven und Delikatessen gejagt.
Zombies: Drachische Magie könnte Menschen in geistlose Wächter der Horte oder in Spürhunde für andere Menschen verwandeln.
9. Phytokalypse: Mutierte Pflanzen haben gelernt, auf Beton und Asphalt, Kunststoff und sogar Metall zu wachsen, wodurch sie langsam, aber unaufhaltsam die Städte überwucherten. Dadurch brach nicht nur die Infrastruktur zusammen, sondern die Pflanzen entwickelten außerdem immer ausgefeiltere Mechanismen, regelrechte Fallen, um Menschen zu erbeuten und das karge Nahrungsangebot ihrer neuen Lebensräume zu ergänzen.
Zombies: Einige Varianten von Pflanzengift könnte Menschen in Zombies verwandeln. Aber es wäre auch möglich, dass Menschen mit Keimlingen der Pflanzen infiziert und auf ihre minimalsten Überlebensinstinkte reduziert werden, um auf diese Weise die Pflanzen zu verbreiten.
10. Chronokalypse: Das Gefüge der Zeit ist zusammengebrochen und an verschiedensten Orten öffnen sich Zeitspalten, durch die Organismen aus längst vergangenen Epochen in die Gegenwart hinüberströmen. Die nähere Umgebung dieser Risse wird in kürzester Zeit zu einem beispielhaften Biotop der entsprechenden Ära, angefüllt mit Kreaturen, denen der Mensch nie begegnen sollte.
Zombies: Nope! Wurden alle von Dinosauriern gefressen.

Bruder Grimms bisheriges Schaffen: 10 Paladinorden10 Kriegerschulen10 Assassinengilden10 Orkstämm1o Druidenzirkel und10 Kampfmöchschulen und 10 Götter, die jedes Fantasy-Pantheon unbedingt braucht. Alles im Rahmen des 10 Dinge-Karnevals (hier diskutierbar), bei der sich in Woche 1Woche 2 und Woche 3 schon einiges an interessanten Artikeln angesammelt haben.

 

Mutant: Year Zero von Modiphius

September 10, 2014

Modiphius, die Macher von Achtung! Cthulhu, und Free League Publishing (auf Lizenzbasis von Paradox Entertainment) kündigen eine 30-Jahre-Edition des Endzeitrollenspiels Mutant: Year Zero auf 256 vollfarbigen Seiten im Hardcover an. Wer vorab bestellt, bekomt dazu gleich noch eine 42×55.8cm-Karte von New York sowie London. Kostenpunkt 35 bzw. 55 Pfund, los geht es am 8.12.14.

Damit scheint Endzeit voll im Trend zu liegen, kündigte FFG auch erst kürzlich eine komplette Endzeitlinie an.

Degenesis kehrt zurück – Degenesis Rebirth Edition

September 2, 2014

Wer einen Blick auf http://www.degenesis.com einen Blick wirft, findet ambitionierte Pläne für die Rückkehr des deutschen Endzeitrollenspiels. Obwohl das Endprodukt deutschsprachig ist, ist die Website bisher nur englischsprachig.

Man plant in 4.000er Auflage eine zweibändiges, 7oo-seitiges Hardcover im Slipcase anzubieten für 99 Euro, eine limitierte Edition in 555er Auflage für 199 Euro, die als zusätzliche Gimmicks u.a. Spielleiterschirm, Weltkarte und exklusive Kultkarten beinhaltet, sowie für 499 Euro eine Artist Edition in 100er-Auflage in einer Deluxebox, einem “Quality print” von Gerald Parel und einer Originalzeichnung von Marko Djurdjevic. Ab dem 10.10.2014 soll der (Vor-) Verkauf starten.

Auf der Website sind schon einige Bilder, außerdem gibt es schon einen 3-minütigen Trailer

Danke an Bangrim für den Hinweis.

Edit: Ahh, es geht auch auf Deutsch, wenn man auf die Flagge klickt. Die hab ich glatt übersehen. (Und ja, 2014, nicht 2024 ^^)

Greifenklaue Podcast #27 – NSCs Tiefe verleihen + Namenlose Nächte (DSA 4)

Juli 29, 2014

Wir beschäftigen uns in dieser Episode mit zwei Hauptthemen. Zum einem dem diesmonatlichen RSP-Blog-Karneval zum Thema NSCs Tiefe verleihen via Engors Dereblick und dann blicken wir tatsächlich nach Dere, genauer Aventurien auf das Abenteuer Namenlose Nächte, welches die Besonderheit hat einen “Ab 18″-Schutzumschlag zu haben. Ob der gerechtfertigt ist, ob sich das Abenteuer lohnt und wie kompatibel DSA 4 und Greifenklaue sind, erfahrt ihr im Podcast. Ach ja, nach dem Abspann geht es noch kurz weiter … Außerdem stellen wir den aktuellen Kinofilm Edge of tomorrow und den Endzeitcomic Gung Ho vor.

Hier zum Runterladen oder dort zum direkt anhören.

Inhalt

0:02 Gung Ho (Comic)

0:10 Hauptthema 1: NSCs Tiefe verleihen
0:10 1. Über die Stimme
0:17 2. Verleih den NSC die Karte! (Nutze Face-Cards)
0:21 3. Nutze Klischees
0:23 4. Einsatz von Props (und Gestik, Mimik, Körpereinsatz, Aktionismus)
(und 0:28 mit gar fürchterlicher Anekdote mit wenig empfehlenswerter Methode)
0:32 5. Weniger ist mehr!

0:37 Edge of tomorrow (Film)

0:50 Hauptthema 2: Namenlose Nächte/ DSA 4
0:50 Quellen des Spaßes
0:51 Namenlose Nächte
1:04 DSA 4 – ein Rant (aka Wutrede) [Und ja, wer den Eindruck hat, dass ich das unfassbar finde, liegt richtig!]
1:23 Kurzer Ausflug zu Pathfinder vs. D&D 5
(Dort auch ein kurzer Schnitt wegen Handyanruf. Morgens!)
1:26 Anekdote: Ulisses mit enspannten Verhältnis zum eigenen Produkt
1:28 Fazit: “Da ist ja sogar GURPS besser!”
1:32 Abspann & Boykott von Baldrian-Tee
1:33 Nachspann: ein weiterer Mini-Rant zum Balancing (oder: Warum mir nun klar ist, warum DSA’ler Probleme mit Powergamern haben …)

Links Allgemein
Rollenspieljargon - wir haben uns wieder bedient, z.B. Crossgendering, Color, Fluff

Links Gung Ho
Gung Ho-Blog
Comictipp Gung Ho im GK-Blog
Gung Ho (GCT-Ausgabe) im GKpodcast #26

Links Edge of tomorrow
Europäisches Hubschrauberprojekt: Eurocopter (nicht Puma wie im Film)
Oblivion, After Earth und Elysium war der dritte fehlende dritte (in absteigender Reihenfolge von “Naja!” bis “Och nö!”), schon im GKpodcast #19 besprochen

Links von uns zu NSCs Tiefe verleihen
Face-Cards von Paizo im GK-Forum
Sammlung Charakterbild-Galerien via GK-Forum
Zu “Weniger ist mehr!” erschien bei Tagschatten ein wunderbarer Artikel: Oh, that’s so deep, man…

Links zu Namenlose Nacht / DSA 4
Stochastischer Alptraum der Teilzeithelden.
Fluch oder Segen? via Arkanil
Weise Worte über DSA via GKblog (Zitat aus DSA 1)

Mein Zwerg hat Gesteinskunde, Hüttenkunde, Bergbau, Steinmetz und Steinschneider (Juwelier). Übrigens neben Baukunst, Mechanik, Rechnen, Zimmermann, Feinschmied und Grobschmied …

Bisherige Beiträge zum Blog-Karneval
Orga-Thread bei RSP-Blogs
Startbeitrag von Engors Dereblick
Tagschatten: Halau und Alaaf. Karneval. Teil I. I Teil II. I Teil III
Engors Dereblick: Was bedeutet Tiefe?
storiesandcharacters: A character and a questionnaire, pt. 1 I pt. 2
Rorschachhamster: Lebendige NSCs – wie man Figuren Tiefe verleiht - wunderbare, nicht ganz ernstgemeinte W30-Tabelle
storiesandcharacters: Driven by character
Tagschatten: Moulded by Randomizer
Zeitzeugin: Lebendige NPCs
sprawldogs: Ein Teil der Landschaft
Engors Dereblick: Der Spielleiter als Mulittalent: Wie schlüpfe ich glaubthaft in möglichst viele Rollen?
Mad-Kyndalanth: Sprechen Üben – Lebendige Nichtspielercharaktere
RPGnosis: Nichtspielercharaktere – ein Wertedilemma
Gelbe Zeichen: Lebendige NSCs
Gelbe Zeichen: Historische NSCs
Engors Dereblick: Klischeeschurke vs. Charakterdarsteller
Tagschatten: Oh, that’s so deep, man…

Anmerkung: Morgens aufgenommen mit offener Balkontür. Es zwitschern die Vögel.

Media Monday #139

Februar 24, 2014

Wieder ein Media Monday vom Medienjournal mit 7 Fragen.

1. Hauptgründe für das Bloggen sind für die meisten sicherlich der Austausch, die Kommentare, das Miteinander, die Interaktion mit der Besucherschaft, der Spaß an der Sache. Schön und gut, aber wie war das ganz am Anfang des Bloggens, als man noch niemanden kannte, als noch niemand das eigene Geschreibsel gelesen hat. Was hat euch damals bewogen zu sagen: “Da mach ich jetzt nen Blog auf”? – Ich hab früher ein Fanzine geschrieben (Die Greifenklaue), wollte dann aktuelle Inhalte wie Nachrichten oder Interviews auslaggern. Das versuchte ich anfangs als Homepage, bis es in der Rollenspielszene einen Aufbruch zu den Blogs gab und ich das auch mal versuchte. Und in der Tat 80% von dem, was ich mit einer Homepage erreichen wollte, lies sich mit einem Blog einfacher realisieren – und auch einige Dinge, die dort nicht möglich waren. Und seitdem bin ich am Ball geblieben.

2. Jeder hat ja so seine favorisierten Genres. Unterscheiden sich diese bei euch je nach Medium – also Film/Buch/Serie etc. – oder könnt ihr da schon Übereinstimmungen feststellen? Habt ihr Beispiele? – Fantasy. Egal ob Sword`n`Sorcery, High Fantasy oder düsteres Mittelalter, da bin ich immer dabei. Das funktioniert eigentlich bei allen Medien (Film und Serie, Rollenspiel, Bücher, auch Rollenspiele). Auch der erweiterte Bereich der Phantastik (Science Fiction, Horror, insbesondere Zombieapokalypse und Endzeit ) funktioniert bei mir in fast jedem Medium..

3. Welche Geschichte hätte man eurer Meinung nach besser als beziehungsweise in einer Serie erzählen können als in dem Film Pathfinder? – In der US-Version landen Wikinger in Amerika bei den Indianern, im Original landen Wikinger bin nicht sicher wo (Skandinavien?), das würde glaub ich gut als Serie funktionieren.

4. Der spannendste Kinostart im März wird sicherlich 300 – Rise of an Empire sein, denn schon 300 war nen Knaller, ich denke Eva Green als Evil Overlady wertet das nur noch auf. Da macht es auch nix, dass es diesmal die Griechen und nicht die Spartaner richten müssen.

5. Am 23.04.14 ist wieder der Welttag des Buches und anlässlich dieses Datums wird derzeit auch wieder die Aktion Blogger schenken Lesefreude initiiert. Was haltet ihr von solchen blogübergreifenden Initiativen? – Super! Ich versuche erstmals mitzumachen!

6. Adam Sandler ist ja überwiegend für Komödien bekannt, aber ich kann diesem Humor nichts abgewinnen, weil nicht lustig.

7. Meine zuletzt gesehener Film war Mutants* und der war gelungen, weil er eine interessante, französische Version der Zombieapokalypse darstellt und die Stimmung gelungen einfängt. Besonders die Anfangsszene ist groß (Wir verfolgen eine Überlebende durch den Wald, die von Zombies verfolgt wird, sie erreicht die Straße und *bam* wird plattgefahren …), darüberhinaus gibt es aber keine neuen Aspekte, die dem Genre hinzugefügt werden können.

*Eigentlich war 47 Ronin der letzte, aber der war ja schon letzte Woche dran. Ja, hab tatsächlich keinen Film die Woche geschaut …

[RSP-Blog-Karneval] Zufallstabellen – Woche 1

Februar 9, 2014

Ich fasse mal die erste Woche zum Thema Zufallstabellen zusammen! Immerhin gab es sieben Artikel, die ich kurz vorstellen möchte.

JC Games hat die Inspirationstabelle der Einladung gleich als Generator umgesetzt – sehr cool, wer also noch keine Ideen hat! Wie man sowas in JavaScript umsetzt, erklärt Jürgen auch gleich. Zuguterletzt werden für Space Pirates noch zwei Weltraumphänomene als Zufallstabellen umgesetzt.

Die Teilzeithelden entwickeln derweil ihre Endzeitsandbox Afterglow weiter: In Afterglow II wird das Umland weiterentwickelt und per Zufallstsbellen urbar gemacht. Für mein kürzlich erworbenes Gammaslayers sicherlich ein Blick wert!

Gelbe Zeichen gibt eine Tabelle zur Auswirkung von übermäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum zum besten sowie eine Namens- und Berufsliste für Zufallsbegegnungen.

Björn Jagnow wirft einen kritischen Blick auf den Zufall und macht seinen Artikel zur Diskussionsgrundlage. Wer mag, kann vor Ort mitdiskutieren.

Belchion verweist auf eine seiner alten Tabellen, die einen Punkt der Inspirationstabelle aufgreift: Zufällige Vorzeitliche Quellen

Spiele im Kopf versucht sich an Komischen Zufällen.

Auch wir haben was am Start, nämlich eine Zufallstabelle Gerüche

Mal sehen, was nächste Woche an praktischen und theoretischen Artikeln bringt!

[Inspiration] Schöne Endzeit – die Natur holt es sich zurück

Februar 10, 2013

Im Blog francescomugnai gibt es eine Fotoserie zu 30 schönen verlassenden Orten (und modernen Ruinen, die absolut sehenswert sind.

Tunnel of Love, Kleven, Ukraine

Abandoned Mill from 1866. Sorrento, Italy

Schaut Euch auch den Rest an! Gefunden im Tanelorn.

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Hell on Table! – tolles Endzeitgelände

April 10, 2012

Beim Surfen bin ich bei Gidian-Gelände über ein tolles Endzeitgelände, auf dem ich am liebsten gleich losspielen würde – mit Deadlands: Hölle auf Erden, Mutant Future oder Gammaslayers. Gut, dass alle drei in der Mache sind … Schaut mal selber auf CityFight II!

Dungeonslayers im dritten Kamingespräch

Oktober 3, 2011

Rund anderthalb Jahre sind seit dem letzten Kamingespräch mit Christian Kennig (CK) vergangen und seitdem ist vieles passiert. Wir horchen mal, was es neues gibt und was aus den beim letzten Mal angesprochenen Sachen geworden ist.

Vorweg noch der Hinweis, dass die nächsten Kamingespräche mit Jürgen Mang (Space Pirates und Weltenbuch), Moritz Mehlem (LL, DS, MF, BoL, …)  sowie Stephen Michael Sechi (Talislanta) stattfinden, Eure Fragen sind hochwillkommen. 

GK: „Hallo Christian! Schön, dass Du auch im dritten Jahr in Folge Zeit für ein Kamingespräch mit uns hast. Dazu Gratulation, dass es so toll mit der Verlagsveröffentlichung von Dungeonslayers geklappt hat. Bei welcher Auflage seid ihr denn mittlerweile?“

CK: „Inzwischen bei der zweiten Auflage, die sich aber in einigen Punkten von der Erstauflage unterscheidet.

Ursprünglich sollten nur ein paar letzte Tippfehler ausgemerzt und 1-2 Regelformulierungen präzisiert werden, aber der Verlag schlug dann vor, gleich noch eine Box drumherum zu pappen und den Inhalt etwas aufzustocken und so enthält die Basisbox jetzt noch einiges an Zusatzmaterial, wie ein Spielleitertutorial, ein neues Abenteuer („Die Höhle der Schatten“) samt Bodenplan, knapp 50 Pappcounter, eine Farbkarte der Freien Lande, Charakterbögen und vorgefertigte Spielercharaktere zum gleich Loslegen.“

GK: „Sehnsüchtig wird die Caera-Box erwartet. Ist die vom Umfang her ähnlich wie die Grundbox und gibt es dort wieder Gimmicks?“

CK: „Wir haben einiges mit der Caera-Box vor, allerdings sind uns da natürlich auch irgendwo Grenzen gesetzt und nicht alles, was man gerne hätte, ist am Ende realisierbar. Zur Zeit wird noch abgewogen, was von den ganzen Ideen tatsächlich umgesetzt werden kann und in der Box landen wird. Dass eine großformatige Weltkarte mit dabei sein wird, ist natürlich selbstverständlich, aber auch Fans der Counter dürfen ihre Sammlung ziemlich sicher aufstocken. Zu allen weiteren Zusatzinhalten kann und will ich aber noch nichts konkret sagen.“

GK: „Wird der Inhalt der Box eigentlich teilweise oder gar komplett im Netz frei verfügbar sein?“

CK: „Das sicher nicht. In der Box wird es eine ganze Welt geben, deren Geheimnisse und Landstriche die Spieler entdecken sollen. Es widerstrebt mir einfach, all diese für den Spielleiter konzipierten Inhalte für jeden zugänglich zu machen.

Komplett ins Netz stellen dürfte bei einigen Inhalten auch gar nicht möglich sein, aber wir werden auf jeden Fall wie bisher das Produkt mit Downloads unterstützen, ob nun simple, druckerfreundliche Karten, gesondertes Zusatzmaterial oder gefilterte Inhalte wie beispielsweise ein Caera-Spielerhandbuch.“

GK: „Des Weiteren erscheint für Dungeonslayers ja eine Abenteuertrilogie von Moritz Mehlem. Was erwartet uns denn im dritten Teil?“

CK: „In „Die Katakomben des Nekromanten“ hatte Moritz ja ordentlich viel Dungeon drin – in Teil 3 („Der Kult des roten Drachen“) ist das deutlich weniger, woran Co-Autor Uli Lindner nicht ganz unschuldig ist. Das Abenteuer handelt natürlich vom namensgebenden Kult und spielt einen Großteil seiner Handlung in Crimlak mit einer Menge NSC-Interaktion und Intrigen: Ich kann verraten, dass einige der prominenteren Bewohner den mörderischen letzten Teil der Trilogie vermutlich nicht überleben werden – das Wettlokal ist eröffnet ;)

In KrD geht es aber auch um die Suche nach einem Artefakt, die die Spieler über die verschneiten Gipfel der Drachenberge in bislang unerforschtes Gebiet an den Rand von Kait führen wird.“

GK: „Im zweiten Teil geht es ja in einen Mini-Megadungeon mit immerhin neun Ebenen. Welche Megadungeons hast du denn schon gespielt?“

CK „Megadungeons sind nicht ganz mein Ding – sowohl als Spieler als auch SL brauch ich hin und wieder dann doch mal ein paar Abenteuer unter freiem Himmel. Natürlich habe ich aber einige durch, zumeist als SL. Beispielsweise erinnere ich mich noch gut an den Spaß, den uns der goldene Streitwagen aus Castle Greyhawk brachte oder lustige, absurde SC-Tode in Tomb of Horrors.

Sehr gemocht habe ich den Tempel of Elemental Evil – der hat uns über Monate beschäftigt, die Fraktionen haben viel Spaß gebracht, meine Gruppe hatte sich auf dem Gelände oberhalb schon ein „Kabuff“ eingerichtet und es gab da diese breite Halle, wo es immer wieder erneut zu Gefechten kam. Die Kugel des Goldenen Todes hat meine Hauskampagne noch Jahre später begleitet und immer wieder beeinflusst. Das war durchweg nur erste Sahne.“

GK: „Darf man hinterher eigentlich auf eine Art Gesamtpaket, z.B. mit Schuber, hoffen?“

CK: „Erstmal muss die normale Caera-Box ja erhältlich sein ;) Ich weiss auch nicht, wie Boxen in einer Box kommen, aber es gab schon einige Vorschläge zu dem Thema aus der Community. Gerade ein Hardcover täte vielen Spielern wohl gefallen, aber ein Schuber war noch nicht unter den Vorschlägen.“

GK: „Im zweiten Kamingespräch war von Starslayers die Rede – noch ist aber nix rausgekommen. Wann ist es soweit – und wird es zu kaufen sein oder im Netz zum Download angeboten?“

CK: „Das mit Starslayers hat diverse Gründe. Hauptpunkt ist der Mehraufwand, den Dungeonslayers inzwischen benötigt. Alleine jetzt habe ich fünf Abenteuer auf dem Tisch liegen und auch die Redakteure haben ordentlich die Hucke voll.

Und mal so zwischendurch Starslayers abarbeiten, läuft nicht:

Alle haben große Erwartungen an Starslayers, angefangen bei mir selbst. Bis DS4 beispielsweise seine Qualität und Regelfunktionalität erreicht hatte, ist über ein Jahr vergangen, in denen Woche für Woche die neue Engine gespielt, getestet und nach Schwachstellen oder Schlupflöchern durchforstet wurde. Solche Tests sind das A und O, wenn ein Rollenspiel auch dauerhaft funktionieren und Spaß machen soll. Ein Schnellschuß bei eh nur halber Aufmerksamkeit würde auch Starslayers nicht gut tun und ich gebe dem Projekt daher die Zeit, die es benötigt.

Dennoch haben wir jetzt weitaus bessere Voraussetzungen als zu Betazeiten von Dungeonslayers 4 und werden schon sehr bald Interessierte schamlos zu Testzwecken ausnutzen.“

GK: „Ein immer wieder gehörter Kritikpunkt an Dungeonslayers ist das fehlende Ressourcenmanagment, z.B. was Lebenspunkte, Munition oder Zauber angeht. Wie wird das bei Starslayers behandelt?“

CK: „Starslayers wird ja kein komplett neues System, sondern auf den Mechanismen der Slayengine beruhen. Über Spaßfaktor und den letztendlichen Spielwert von Ressourcenmanagment mag man geteilter Meinung sein, dennoch sollten allein die hochmodernen Medipacks der Starslayerwelt außerhalb von Kämpfen eine gute Erholung ermöglichen – anders würden sie einfach keinen Sinn ergeben, zumal die Slayengine nicht auf Wertezermürbung setzt.“

GK: „Welche Priorität hat für Dich Starslayers?“

CK: „Eine ziemlich hohe, sonst wäre es schon veröffentlicht. Starslayers ist ja nicht nur einfach Dungeonslayers im Weltall, sondern wird mit seinen neuen Regelbausteinen das bisherige Material um die noch fehlenden Stücke ergänzen und damit den kreativen Leuten da draußen viel mehr Optionen geben, als es bislang nur mit den Fantasy-Regeln möglich war.“

GK: „Quasi während wir hier sprechen, entsteht das Fanwerk GammaSlayers, eine Mischung aus GammaWorlds, Mutant Future, Endzeit und natürlich Dungeonslayers. Hast du da schon reingeschaut und kannst unseren Lesern mehr verraten?“

CK: „Stefan Bushuven steckt dahinter, der nebenbei noch eine mehrteilige Fanwerk-Kampagne für DS entwickelt und ein postapokalyptisches, stalkerähnliches Setting nebst den nötigen Spielregeln liefert. Endzeitversionen des Rheingebietes und der Hauptstadt sind meines Wissens gleich mit drin am Ende. Wer also verstrahlte Mutanten mal mit der Shotgun zerlegen will, kommt hier gut auf seine Kosten.

Ich selbst warte aber noch auf die für das Jahresende angesetzte Beta – zur Zeit ist alles noch in der Entwicklung und was heute Probleme macht, ist morgen vielleicht gar nicht mehr von Belang. Wer mehr wissen will, sollte mal ins Slayerforum vorbei schauen, wo Stefan sehr transparent arbeitet und auch für Vorschlage erfrischend offen ist.“

GK: „Welche Endzeit-Vorlage würdest denn Du am liebsten mit GammaSlayers umsetzen?“

CK: „Ich denke, mit GS kann man so ziemlich jedes Endzeit-Setting bespielen, vor allem Fallout-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Für meine persönlichen Endzeitvorstellungen würde allerdings das Equipment aus DS reichen, wie einige sich vielleicht noch erinnern können.“

GK: „Kommen wir zu den Settings vom letzten Kamingespräch. Neben Caera war das Dominik Cenia’s Städtebund, Valngress – City of Ruins von Marcus Bone und Tannberg. Wie ist denn da der Status?“

CK: „Sehr durchwachsen. Dominiks Städtebund habe ich vertrödelt, die Verzögerung geht auf meine Kappe. Allerdings gab es diesbezüglich kürzlich erst ein Gespräch mit einem Redaktionsmitglied und ich denke, dass wir vom Städtebund bald wieder hören werden.

Valngress ist schwer einzuschätzen. Mit seinem Autor Marcus Bone habe ich bei der Arbeit an dem DS3.X-Download „Into the Breach“ nur gute Erfahrungen gemacht, aber bei Valngress war dann kurz vor Abschluß auf einmal sehr lange Funkstille. Ich dachte dann irgendwann schon, das war’s, als sich Marcus plötzlich wieder meldete und erklärte, er arbeite am letzten Stück. Seitdem ist es wieder ruhig geworden, aber ich vermute, er wartet wie viele andere auch noch auf die englische Version von DS4 – schon, um Valngress nicht patchen zu müssen.

Von Tannberg hat man bislang noch nichts wieder gehört, weil ich da ganz konkrete Pläne für habe, die aber erst für 2012 auf der Liste stehen. Ich würde zwar auch hier schon gerne gleich loslegen, aber mein Vorhaben ist da zu aufwändig und bedarf längerer Planung.“

GK: „Selbstkritisch hast du dich als Nadelöhr bezeichnet, das durch die zusätzliche Verlagsarbeit nur noch wenig Kapazitäten für andere DS-Sachen hat. Als Reaktion hat Dungeonslayers drei Redakteure bekommen, die sich insbesondere um Fanwerk kümmern. Wie ist das genau gedacht?“

CK:„Leander Linnhoff, Andreas Melhorn und Michael Wolf kümmern sich nicht nur um das Fanwerk (obwohl das ursprünglich die Initialzündung für die Idee war, eine Redaktion zu gründen), sondern auch um all den anderen Kram, den vorher nur ich an der Backe hatte.

Das geht natürlich nicht von heut auf morgen, Stichwort Einarbeitungszeit. Meine eigenen Ansprüche sind sehr hoch und auch sehr speziell: Ich lege Wert auf lauter nervige Kleinigkeiten und bin ziemlich pingelig, was Inhalt, Kausalität und dämliche Eisenbahnschienen angeht. Man hat es also eh nicht leicht mit meinen Qualitätsansprüchen, trotzdem klappt es aber super mit den drei Redakteuren und wir wachsen immer mehr zusammen.“

GK: „Dazu steht ja Dungeonslayers seit ehedem unter einer freien CC-Lizenz, welches kürzlich auch nochmals betont wurde. Was muss man tun, wenn man für Dungeonslayers auf seiner eigenen Seite etwas schreiben will? Was, wenn es bei dir als Fanwerk hochgeladen werden soll?“

CK: „Auf Dungeonslayers.de findet man zu dem Thema Fanwerk & Lizenz die genauen Richtlinien kurz erklärt, auch wenn sie dort leicht „juristisch“ klingen. Alternativ kann man auch einfach mal eines der zahlreichen DS4-Fanwerke runterladen und in die Credits schauen – praktische Beispiele sind einfach anschaulicher, als wenn ich jetzt lospalaver. Und wenn es dann immer noch Fragen oder Unklarheiten geben sollte, kann man diese auch jederzeit in unserem Forum stellen oder der Redaktion eine E-Mail schreiben.“

GK: „Zuletzt – was ist denn noch in der Pipeline?“

CK: „Für die kommenden Wochen ist die erste Abenteueranthologie geplant, die drei von einander unabhängige Abenteuer beinhalten wird. Auch an die Sammler unter uns haben wir gedacht und bringen spezielle DS-Charakterbögen – quasi in „schick“ – heraus, wo solche Nettigkeiten wie Cliptracks für Slayerpunkte drauf sind.

Dann erscheint natürlich auch noch „Der Kult des roten Drachen“, der abschließende Teil der Crimlak Trilogie und bald darauf sollte auch das erste von Uli Lindners DS-Abenteuern fertig sein, die in das Reich der Mumienfürsten von Shan’Zasar führen. Weitere namhafte Autoren sind ebenfalls längst am Schreiben, ab dem Frühjahr wird es eine richtige Flut von weiteren DS-Publikationen geben, wie beispielsweise der erste Völkerband für Caera, eine Monsterbox mit dazugehörigen Tokens und jede Menge neuer Abenteuer zu allen möglichen Themen. Auch 1-2 Dungeons vielleicht ;)

***

Wir bedanken uns herzlich bei Christian, wünschen den Projekten alles Gute und viel Erfolg und womöglich sprechen wir uns ja wieder. Ein Dank noch an Argamae und Tanelorn-User csb, die sich mit Fragen eingebracht haben.

[Hörspiele] Pandoras Play – Aus vs. Kickstart

Juni 27, 2011

Das Hörspielverlägesterben könnte weitergehen – oder auch nicht. Pandoras Play hat sich dazu entschieden, die Zahlen auf den Tisch zu legen (hier - sehr spannend, solche Interna sind sehr selten) und über startnext die leute aufzurufen, ihre CD vor- und mitzufinanzieren. Konkret geht es um Terra Mortis Folge 3, eine Endzeit-Survival-Horror-Zombie-Reihe, für 10 Euro kann man die Folge erwerben, für 25 Euro gibt es alle drei Folgen, für 100 Euro gibt es die Folge und zehn weitere aus dem Verlagsprogramm bis zu einer Gastsprechrolle für 200 Euro. Ich überlege Momentan noch zwischen der 25- und der 100-Euro-Option. Ein alter Bekannter, der Braunschweiger Autor Dane Rahlmeyer ist übrigens einer der beiden Autoren.

Wer also damit was anfangen kann, schaue sich das Projekt mal an.

Zur Serie heißt es:

Neunzehn Jahre sind vergangen, seit die Toten zu neuem Leben erwacht sind. Deutschland liegt in Ruinen. Die Zahl der Überlebenden: 63. Die Zahl der wandelnden Kadaver: 82 Millionen. Auf der Suche nach einer neuen Heimat für die Überlebenden beginnt für den jungen Jan Hendris ein Trek ins Ungewisse; ein Überlebenskampf in der Welt der Toten.


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