Posts Tagged ‘Fallen’

GKpod #63 – Beyond the wall

Oktober 16, 2016

Das Probespiel mit Beyond the wall hat nicht nur Christophorus und Greifenklaue begeistert und so berichten wir von unserem Spielabend {hier der Vorabbericht über den Hintergrund des Geheimen Kults in Oxley}, dem Spielsystem und was sonst noch so in der Mappe ist.

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GKpod #62 – Wie dreht man an der Spannungsschraube

September 18, 2016

Der Karneval im September fragt {Wie dreht man an der Spannungsschraube?  {Einladung und Diskussion} Christophorus und Greifenklaue begeben sich auf die Suche …

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31 Day Challenge – Pathfinder – 26. Tag – Favorisierter nicht-mag. Gegenstand

Oktober 26, 2013

Ähnlich den mag. Dingen von gestern, mag ich zum einen vielseitig einsetzbare Gegenstände als auch einfache Gegenstände kreativ eingesetzt. Wenn ich in der DS-Beutetabelle einen verbogenen Draht finde, freu ich mich immer, den wird schon irgendwer als Ersatzdietrich gebrauchen können. Der 3m-Stab (Ten foot pole) hat ja sein eigenes Ausrüstungsbuch, ein Seil auch ist immer brauchbar – nicht nur zum Klettern oder Fesseln, auch zum Tür aus der Distanz aufmachen, als Stolperfalle bei der schnellen Flucht, als Stolperfalle, Schlinge oder Netz direkt vor der Tür, als Sicherung auf schmalen Stegen, zur Lastensicherung, zum Mitführen von Gefangenen und Tieren, zum Umgehen oder unschädlich machen bei Fallen, als Fackelersatz, Zündschnur oder als trockenes Material beim Anzünden eines Feuers, zum Materialtransport (von Reißigbündel bis zum Anknoten am Rücksack), zum Schnüren eines Sacks oder Behelfssacks (aus einer Decke oder Umhang), zum Ablenken eines Wachhundes, zum Aufbau eines Unterschlupfs oder Zeltes, zum Aufspannen eines Tuchs / Behelfsdachs, zum Bau eines Flosses, einer Seilbrücke, Strickleiter, Knotenleiter, Steighilfe oder Netzes, zum Sichern im Fluss oder zur Rettung in Seenot, zum Loten (zum Looten …), zum Aufhängen (z.B. einer Lampe im Zelt, nasse Klamotten zum Trocknen , Kochtopf oder Fleisch über Feuerstelle oder Fleisch) oder Hochziehen (z.B. Fass Wasser als improvisierte Dusche, ein Öl- oder Jauchefass als Falle oder nächtliche Sicherung der Wertsachen in der Höhe ), um etwas wegzuziehen, um etwas zu blockieren und im Zweifelsfall, um es zu verkaufen, um seine Zeche zu bezahlen …

Eine einfacher, aber äußerst effektiver Nachtwächter ist übrigens ein Tontopf, einige Flaschen oder Amphoren hinter einer Tür aufgestellt, so dass sie erdeppern, wen einer durchgeht. Goblins würden das vielleicht nicht tun (bzw. ihre eigene Falle 7ig mal selbst auslösen …), aber Orks  sind dazu in der Lage. Und zur Absicherung des eigenen Dungeonschlafplatzes auch nicht schlecht, gerade wenn der SL merkwürdige Anwandlungen hat, dass man dabei Einschlafen könnte, wenn man einen Zähigkeitsrettungswurf nicht schafft  und den stündlich wiederholen lässt …

Halloween auf RPG Now: Pathfinder und mehr…

Oktober 30, 2010

Zu Halloween gab es viel Post von RPG Now. Interessante Neuheiten wie günstige Angebote. Und erstaunlich, wie oft Pathfinder mittlerweile vertreten ist.

Forgotten Foes ist ein 183-seitiges Monsterhandbuch für Pathfinder mit klassischen und neuen Monstern, auf 10 Dollar reduziert. Horrors of the GOW ist ein kleines Handbuch rund um Horror und Schrecken für 3 Dollar. Mit Kaidan: A Japanese Ghost Story beginnt gleich eine ganze historisch orientierte Kampagne, zu der es ein Preview gibt (auch auf RPG Now). Wormys Queue hat sie im DnD-Gate kürzlich beschrieben. The Stones ist ein Level 7-abenteuer auf 12 Seiten, welches einen kurzen Dungeon mit ein wenig Wilderniscrawl in einer Sandbox kombiniert zum Preis von 3 Dollar 50.

Kobold Quarterly #15 für 6 Dollar enthält einiges: Fallen für DnD 4 und Pathfinder, drei neue Druiden-Varianten für Pathfinder, 10 neue Waffen, die Lebensweise von Riesenameisen, berittener Kampf für DnD 4 und Beiträgen von Margaret Weis und Monte Cook.

White Wolf bietet 25% auf ausgewählte Produkte, teilweise auch mehr. Realms of Cthulhu (die Savage Worlds-Variante von Cthulhu) gibt es für 10 statt 25 Dollar, 1 statt 5 Dollar kostet Murder of Crowes, ein abenteuer fürs Superheldenrollenspiel Icons (letzteres war im Pakistan-Flut-Paket).

Viel Spaß beim Schmökern, happy Halloween, nice dice, Ingo

[Nordcon LIVE] Samstag – Im Zeichen der Workshops

Juni 7, 2009

Nach einer Fahrt durchs morgendliche Hamburg und einer sensationellen Begegnung im örtlichen REWE (Alte Frau: „Sie stehen ungünstig!“ Älterer Mann: „Nein, ich sitze ungüntig!“_und bewegt sich kein Stück… ) gelangte ich auch ohne Navi zur Schule Beim Pachthof. Zur Mittagszeit war der Con schon gut gefüllt – deutlich bemerkbar machte sich auch, dass die Händler besser aufgeteilt waren und es insgesamt auch mehr Stände waren. DieRundenplanund war nun in dem hinteren Treppengelände statt dem vorderen – was zu weniger Staus führte, allerdings fand sie der ein oder andere nicht auf Anhieb.

Der KULTist zockte gerade ein kartenbasiertes Rollenspiel, welches sich gerade in der Entwicklungsphase befindet (Name muss ich nachliefern). Ich schaute mal über die Schulter und es schien sich ganz gut von der Hand zu spielen. Zufällig werden zwei Vorteils- und eine Nachteilskarte gezogen, die Aktionskarten, um z.B. Gegner abzuwehren, stellen zugleich Lebenspunkte dar. Den Plot hat der SL auch aus einem Kartenhaufen zufällig zusammengezogen. Vielleicht berichtet KULTist ja nochmal, die Viertelstunde weckte jedenfalls mein Interesse – womöglich ist ja heute

Beim Sichten der Rundenangebote traf ich Artis und Lameth, mit denen sich immer was unternehmen läßt. Gelockt hat uns schließlich ein Schaukampf und mannoman, wie die sich gegenseitig die Schilde zerkloppt haben, nicht schlecht. Das Ende des Kampfes war dann ein Nackenschlag, der eine deutliche Beule im Helm – und vermutlich nicht nur dort – hinterließ.

Dann war es auch Zeit für den Workshop von Florian Berger „Ihr macht ja gar kein Rollenspiel!“ – Spielen vs. Erzählen. Nach einem kleinen Sketch des Dozenten, der sich gegenseitig die Klischees beider Lager auf`s Brot schmierte, folgte die Arbeitsthese, dass sich Rollenspiel in zwei Spiele aufteilen läßt, die nach völlig anderen Gesichtspunkten funktionieren. Diese nennt er vorerst „taktisches Rollenspiel“ und „Erzählrollenspiel“. Es wurden Ziele, Mechanismen und Elemente dieser Spiele verglichen – obwohl der ein oder andere das taktische Spiel anfangs belächelte, merkte er doch zum Schluß, dass er zumeist Elemente aus beiden Lagern benutzt. Ich habe das selber jahrelang so praktiziert und erst die Konzentration auf`s ein oder auf`s andere brachte bei mir gesteigertes Wohlsein – mit beiden Arten. Um es nicht zu lang werden zu lassen – muss ja schließlich wieder zum Con – verweise ich auf den Schisma-Text von Florian sowie die Diskussion im GK-Forum, wo der Autor teilnimmt und ich nochmal den ein oder anderen Gedanken formulieren werde. Kurzum das Fazit: Für Theorie-Interessierte sehr interessant, der Otto-Normal-Spieler hingegen waretwas enttäuscht (Der Vortrag im letzten Jahrwar besser) – aber womöglich kommt da doch noch die ein oder andere Erkenntnis.

Nach dem Workshop traf ich auf Gunnar von Daimonions Sammelsurium, der mir die sechste Ausgabe in die Hand drückte und sich dem Thema Schätze widmet. Sehr gelungen, zwar ein reines Midgard-Fanzine, aber die Schatztabellen werden auch bei mir Anwendung finden.

Es folgte auf dem Fuße der zweite Workshop – How to build a mousetrap? Fallen im Rollenspiel von Steffen Schütte. Nach der Vorstellung einiger typischer Fallen ging man der Spielweltlogik von Fallen auf den Grund und welchen Zweck sie haben (Warner, Fänger, Todmacher) und wie man Fallen nutzen kann, ohneseine Guppe zu töten, aber zugleich ohne die Spielweltlogik zunichte zu machen. Im Prinzip geht es um das Ausbaldowern des Zielortes vor dem potentiellen Dungeoncrawl. Wann haben die Wachen Ablösung, kann man im Vorfeld welche ausschalten (dafür sorgen, dass der entsprechende Wächter genug Wein am Vorabend hat oder Durchfall auslösen oder…), die Aktivierung von Fallen beobachten, Bedienstete befragen etc. In kleinen Gruppen wurde sich dann eine vierfache Sicherung in beliebigen Kontext ausgedacht und der Rest durfte sich dann Möglichkeiten überlegen, diese zu überwinden. Insgesamt vielleicht nicht das, was man im Vorfeld erwartete, aber definitiv interessant.

Im Anschluß gab es noch ein kleines Treffen mit Jörg Dünne (Western City), MSch (Indy-Insel), Florian Berger (s.o.) und Karsten (RSP-Blogs), in dem kurz über den Workshop und RSP-Blogs diskutiert wurde. Nicht zu vergessen Jörgs Angebot, mal auf dem RolloDing in Wolfsburg aufzuschlagen, welches unbedingt genutzt werden muss. Am Prometheus-Stand gab es übrigens ultracoole Statistenkarten zu Western City, zu denen ich heute noch ein paar einsacken muss 😉

Nun aber, wieder los zur Con…