Posts Tagged ‘Inspektor Barnaby’

Media Monday #271

September 5, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Für den September hab ich mir vorgenommen, etwas weniger Rollenspiel zu zoggen. Und am Ende des Monats wartet die Slayvention {Bericht 2014}, da kommt ehh wenig dran …

2. Numenera reizt mich thematisch ja schon, jedoch will ich es nicht leiten. Zum Glück hat sich mein Mitpodcaster Christophorus auch eine Box zugelegt und möchte unbedingt eine Runde starten, also alles gut gelaufen …
(more…)

Media Monday #267

August 8, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. John Nettles werde ich wohl immer mit Inspektor Barnaby verbinden, denn die knapp 40 Filme haben sich in mein Gedächnis gebrannt und sind originelle und skurille Krimikost. Momentan hab ich aber Bergerac geschaut, die Serie aus den 80ern, die ihn bekannt gemacht hat, immerhin neun Staffeln lang. Gerade Staffel eins durch. Die Besonderheiten: Bergerac ist frisch geschieden und kämpft sich im ersten Fall wieder zurück in den Polizeidienst, genauer der Ausländerpolizei, einer speziellen Truppe, die sich um alle Fälle auf der Kanalinsel Jersey, die mit Touristen sowie den vielen ausländischen Besitzern und Millionären) vor Ort zu tun haben. Bunte Mischung an Fällen, interessanter Ermittler, kleiner Gag am Rande: er trifft immer sein Ex-Schwiegervater, die sich beide mögen und hassen und mal Geplänkel und mal Spitzen austauschen.
(more…)

Media Monday #258

Juni 6, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv. Und mein letztes Blogstöckchen hab ich auch bearbeitet und neu ausgeworfen.

1. Timothy Olyphant hat ja schon in allerhand Serien mitgespielt wie etwa Deadwood, welches ich nochmal einer Komplettsichtung unterziehe, aber in Justified hat er ja eine ähnliche Rolle in der Moderne. Auch in Staffel 4 schaffen es die Hinterwäldler mich wieder zu begeistern, irgendwie ist sie das US-amerikanische Äquivalent von Mord mit Aussicht oder Inspektor Barnaby
(more…)

Media Monday #208

Juni 22, 2015

1. Gegenüber Serien sind Filme etwas, was ich nahezu immer (min.) zu zweit gucke. Zwar mache ich das mit Serien auch gerne – Montags mit einem Freund immer Criminal Minds, Sons of Anarchy oder Game of Thrones und mit meiner Mutter, wenn ich mal zu Besuch (oder zum Wäsche waschen …) reinschneie gerne Krimis a la The Closer, Psych, Mord mit Aussicht oder Inspektor Barnaby, aber auch Grimm oder Rom – aber die guck ich eben auch gern allein (Babylon 5, Band of Brothers, Breaking Bad, Spooks). Daher ist mein Serienstapel relativ klein, aber mein Filmstapel viel zu groß … Mal sehen, vielleicht komme ich in den Sommerferien etwas voran (siehe 4.) …

(more…)

[Rezi] Code 37 – Staffel 1

Mai 9, 2015

Ich schaue gerne Krimis. Gern etwas amerikanisches im Stil von CSI, Criminal Minds oder Criminal Intent, auch die Funkrimis a la Psych, Castle oder The Mentalist oder englisches wie Inspektor Barnaby (beide!) oder Inspektor Lynley, gern auch skandinavisches wie das Urgestein Kommissar Wallander (in seinen diversen Verkörperungen), Kommissar Beck oder die Millenium-Trilogie. Jedenfalls – bisher – selten etwas Belgisches. Code 37 könnte es aber schaffen, die zu ändern, auch wenn es im „Fernsehen“ bei ZDF Neo versendet wird. Schade!

„Code 37“ ist in Begien der Polizei für ein Sexualdelikt, zu dem üblicherweise die Sitte gerufen wird. Der hat mit Hannah Maes gerade eine neue Chefin bekommen, die recht tough ist und vorher beim FBI war. Gegen die Männertruppe bei der Sitte mit Macho Bob, Computernerd Kevin und dem erfahrenden Opa Charles muss sie sich erstmal durchsetzen. Die 13 Folgen der ersten Staffel haben einen guten Mix an unterschiedlichsten Fällen, mal mitreißend, mal beängstigend, mal beschämend, mal unfreiwillig komisch.

Einige Highlights: Nehmen wir „Der Tennislehrer“, wo Frauen auf dem Parkplatz mit einem Tennisschläger penetriert werden. Das erste Opfer verstrickt sich in Widersprüche, da wechselt plötzlich der Tatort, ein Tete-a-tete mit dem Tennislehrer (Verdächtiger #1) in einem schmuddeligen Hotel (Verdächtiger #2) kommt hinzu und dann ist da noch die eifersüchtige, lesbische Freundin (Verdächtige #3). Am Ende ein wunderbarer Twist, der zugleich die Fakten des Falls in einen logischen Kontext setzt.

Bei „Im Park“ entpuppt sich ein zusammengeschlagenes Opfer in einem Park, der bekannt dafür ist, dass sich Homosexuelle dort treffen, als weniger unschuldig als gedacht. Generell gelingt es hier gut, einerseits zu verdeutlichen, dass die Opfer ungern reden und ein verheiraterer Mann ungern zugibt, nicht nur in dem Park spazieren zu gehen. Andererseits der Schwulenhass, der sich am Ende zum Teil als simple kriminelle Energie entpuppt: Da kaum eines der beraupten Opfer bereit ist, zur Polizei zu gehen, ist es einfacher „Schwule abzuziehen“. Und als letzter Teil der Gesamtkomposition der Folge: der Sozialarbeiter, selbst mit homosexuellen Tendenzen, dessen Stelle bald wegfällt. Sorgt er etwa selbst dafür, dass sie nicht gestrichen wird?

Auch mitreißend „Kinderstars“ im Milieu der … Kinderstars, also hier eine junge Tochter ohne Vater, die zum neuen Talent werden soll, die durch die Gegend tingelt und deren Manager zur wichtigen Bezugsperson wird. Eine dringliche erste Festnahme entpuppt sich als harmlose Anprobe. Gerade Pädophilie ist ein schwieriges Thema – gerade in Belgien (was auch mehrmals angesprochen wird) – wird hier aber gut aufbereitet (für einen Krimi). Stumpfe Klischees werden vermieden und moralisch schwierige Entscheidungen thematisiert.

Code 37 ist eine ziemlich perfekte Mixtur aus amerikanischen und europäischen Krimis. Die Fallstruktur ähnelt eher den amerikanischen Serien, auch thematisch ist man hier mit Law & Order: Special Victims Unit recht nah dran, die Teamstruktur ähnelt eher Crminal Minds. Wo man sonst häufig Duos hat, ist es hier ein Viererteam, welches europatypisch, nach und nach tiefergehend beleuchtet wird. Da ist Bob, der seine Freundinnnen wie Unterhosen wechselt und immer einen zottigen Witz parat hat, Charles mit ner reichlichen Portion Raumangst (Fahrstühle!) und mit seiner Raucherlungenkondition so seine Probleme hat, Verdächtige im 10. Stock zu überprüfen und der junge Computernerd Kevin, der schonmal einen Fehler macht (und beim Klingeln von Haus zu Haus schonmal einen Nachbarn vergisst) und in seiner Sexualität noch nicht ganz gefestigt ist (so interessiert sich in der Folge „Im Park“ der Sozialarbeiter für ihn, worauf er recht verunsichert reagiert …). Im Mittelpunkt der Charakterentwicklung ist aber Hannah, zugleich hat sie aber noch einen kleinen Metaplot im Hintergrund laufen, wie das ja auch gern in US-Serien gemacht wird, der hier wirklich jede Folge angesprochen wird und Stück für Stück entwickelt wird. In der Form vergleichbar mit Life, wo ja auch jede Folge ein große Fallstruktur nach und nach Gestalt annimmt. Hier ist es ähnlich: Anfangs malt Hannah eine Wand über und entwickelt da nach und nach ein Fallschema, welches sie selbst betrifft: ein Überfall auf das Haus ihrer Eltern, bei der ihrer Mutter was angetan wird, dass es eine Vergewaltigung war, kann man nur vermuten, da es Hannah zur Sitte getrieben hat. Immer, wenn sie ihren Vater besucht, bekommt der Zuschauer Erinnerungsfetzen präsentiert. Ebenso wird schnell klar, dass ihr Vater ungern darüber reden möchte, gar die Untersuchungen seiner Tochter behindert (aus seiner Position als Richter heraus). Die Rolle wird verkörpert von Carry Gossens, evtl. dem ein oder anderen noch aus „Der Dicke und der Belgier“ zusammen mit Dieter Krebs bekannt. Er zeigt hier eine großartige schauspielerische Leistung, merkt man ihm einerseits die Liebe zu seiner Tochter an, andererseits eben, dass er um jeden Preis verhindern will, dass Hannah da weiter rumstochert. Auch wenn der Metaplot zum Schluss nicht aufgelöst wird (aber einen Twist erfährt) ähnlich wie Red John bei The Mentalist, ist es doch ein gelungener übergreifender zusammenhaltener Handlungsbogen.

Fazit: Gelungene Krimiserie mit abwechslungsreichen Folgen der belgischen Sittenpolizei, die zumeist gute Auflösungen und spannende Fälle bietet, ein symphatisches Team, welchs man in kleinen Portionen kennenlernt, und dabei noch die ein oder andere Vokabel lernt, die man noch nicht kennt …

PS.: Daten:
Darsteller: Marc Lauwrys, Michael Pas, Vaerle Baetris, u.a.
Regie: Jakob Vanbruggen, Jan Mattheys, u.a.
Studio: Edel Germany GmbH
Sprache: deutsch
Format: Dolby, PAL, 16:9
Anzahl Disks: 2
FSK: ab 16 Jahren
Laufzeit: 603 Minuten
Erschienen: Jan. 2015
EAN: 4029759101550

PPS.: Bei der DVD handelt es sich um ein zugesandtes Rezi-Exemplar.

Media Monday #172

Oktober 13, 2014

In diesem Media Monday werfen wir ein Blick darauf, was passiert, wenn Fantasycharaktere normale Menschen spielen, spektakuläre Fälle bei Inspektor Barnaby und Criminal Intent und erfahren, wo der wahre Horror lauert: hinter Spiegeln oder unter deutschen Zombiehorden … Die Fragen und Beiträge der Mitblogger im Medien-Journal.

1. Einer der genialsten Kriminalfälle war ein Inspektor Barnaby-Fall. „Ich sag nur, was ist er denn nun? Ihr Bruder? Ihr Vater?“ – „Sowohl als auch!“ … Die sind aber auch immer herrlich schräg und voll von britischem, schwarzen Humor. Auch der neue Barnaby gefällt ja, ich gucke gleich die Wiederholung …

2. Der Berg hatte wirklich ein bahnbrechendes Kostüm/Make-up in Game of Thrones, denn das so große Rüstungen hergestellt werden können … ;)

3. Into the Mirror hat die Bezeichnung Horrorfilm wirklich verdient, denn da hatte ich schon im Prequel eine Gänsehaut, die auch nicht mehr nachgelassen hat. Das Remake Mirrors mit Kiefer Sutherland ist auch nicht schlecht, aber deutlich actionlastiger und erreicht das koreanische Original nicht.

4. Wohingegen Virus Undead aus ganz anderen Gründen zum Fürchten war, weil es leider ein schlecht gemachter deutscher Zombiefilm ist, der sich nicht entscheiden kann zwischen Innovation und Klischee, Humor und bitteren Ernst. Schade, da ist der deutsche Extinction – The GMO Chronicles ne ganze Liga besser.

5. Auf The Salvation bin ich schon wahnsinnig gespannt, denn Mads Mikkelsen und Eva Green sind eine coole Mischung – und das im Wilden Westen.

6. Criminal Intent ist eine dieser typischen Serien, die man auch gut mal mit seiner Mutter gucken kann. Gelungene Kriminalfälle, ein genialer Vincent D’Onofrio und Spannung pur. Da schaut man doch gern mal bei seinen Eltern vorbei ^^

7. Zuletzt gesehen habe ich Humans & Households und das war ziemlich zum Brüllen, weil ich selten so gut gelacht habe. Es geht um einige typische Fantasy-Charaktere, die sich treffen, um eine Runde Rollenspiel zu spielen … und zwar in einem Setting, dass unserer Welt zur heutigen Zeit ziemlich ähnlich ist. Zwar basieren viele Witze auf Rollenspielcodes, aber ich denke, dass auch die meisten Nicht-Rollenspieler einiges zu lachen haben. Drei Episoden, a 10 Minuten. Guckt es euch an! Insbesondere Episode 1 sei empfohlen!

Media Monday #169

September 22, 2014

Ein Bericht von der sonntäglichen Rollenspielsession mit Zombiehorden, Harpiendschinns und Toten, der neue Barnaby und welche Anregung für Warhammer – Ohrhammer er bietet, Cugel (!!!) und Dungeons & Dragons III (der Film), Transformers und Breaking Bad erwarten den geneigten Leser heute im 169. Media Monday, wie immer ausgerichtet vom Medien-Journal, wo sich auch die anderen Beteiligten finden!

1. Transformers ist ein erschreckend schwacher Film, wenn man berücksichtigt, dass das US Militär in massiv supportet hat. Haha …

2. Jüngst habe ich nach vielen Jahren einmal wieder Dungeons & Dragons 3 gesehen und muss sagen, dass der eindeutig der beste der drei ist. Die Mischung aus viel freiwilligen und viel unfreiwilligen Humor und das auch im Rollenspiel beliebt-skurille Thema „Gefallener Paladin in böser Gruppe“. Dazu die Erwähnung weithin beliebter Waldtiere (Wer es gesehrn hat, versteht es …) und die besten Anwendung von „Magischer Hand“ ever!

3. Breaking Bad ist eine dieser Serien, die ich mir schon längst hätte angesehen, wenn man denn die Zeit hätte. Liegt hier schon komplett, vorher kommt aber noch Justified, Babylon 5 Staffel 5 und Spooks Staffel 6.

4. Für meine private (Medien-)Sammlung möchte ich unbedingt … noch Knights of Badassdom. Rollenspielnerdfilm mit Peter Dinklage aka Tyrion Lannister bei Game of thrones.

5. Ein völlig zu Unrecht viel zu unbekannter Romanheld ist natürlich Cugel. Cugel!!! Ich gebe zu, ihn schon in Media Monday 133, 142, 153, dem Buchstöckchen und 11 Lese- und Buchfragen erwähnt zu haben, also höchste Zeit und letzte Möglichkeit ihn in den 160ern zu erwähnen …

Hier die Kurzfurm: Jack Vance mit Cugels Irrfahrten. Da steckt soviel an Ideen drin, ist so weird, so geil und doch so wenig kopiert. Altes Buch, aber extrem frisch. Nach 20 Seiten gehört ihm ein Königreich, nach 40 hat er es schon wieder verloren. Nicht umsonst prägte dieser Autor die DnD-Alzheimermagie, die man auch völlig anders umsetzen kann, wie DCC zeigt, und Dying Earth ist auch heute noch ein Begriff, der einem Schauer über die Rücken jagt.

Ich verspreche einen verrückten Lesespaß und den vielleicht unsymphatischsten Symphaten!

6. Teufelsgedärm hätte genauso gut ein Theaterstück sein können, den das von mir übersetzte (Download) für das Rollenspiel Dungeonslayers aufbereitete Abenteuer auf dem heutigen Rollenspielding lief echt unterhaltsam ab. Ich hatte befürchtet, dass insbesondere der – in DS ziemlich gefährlichen, weil viel aushaltenen und mächtig austeilenden –  Zombies recht dröge wird, aber die SC agierten plötzlich wie ein Hühnerhaufen und riefen kurz zuvor die gerade versteckte Bürgermeistertochter zu sich runter – mitten hinein in die Zombiehorde. Immerhin stand Balin Eisenhammer – gut, nachdem er der erste war und die Kampfformation auflöste – seinen Mann, ähh, Zwerg und manövrierte einige der Zombies in einen Gasschlot – gut, eigentlich fiel er fast voran und konnte sich da recht knapp rausziehen … Aber auch der wild lügende Hyänendschinn, der fiese Vampir (von dem der Dschinn berichtet hatte, dass er ein Werwolf wäre und mit Silber zu bekämpfen ist und daher mit Silbermünzen torpediert wurde, worauf er etwas fassungslos mit „Wirklich?“ reagierte …) und seine drei Harpienleibwächter, wovon eine gar zum SC-Killer wurde … Ja, kurzum, die Session hatte ganz viel von dem, was ich am Rollenspiel schätze. Und den verpatzten Rettungswurf gegen Halluzinationen und die anti-elfischen Einflüsterungen der Zwerge hab ich noch gar nicht erwähnt, ein Wunder, dass Kurogras (der verstorbene Elf) soweit kam …

7. Zuletzt gelesen habe ich den neuen Inspector Barnaby (gerade eben) und das war ein unterhaltsam-gemütlicher Krimi, weil ich mal wieder eine Teekanne parat hatte, der neue Barnaby (John) gut an den alten (Tom) anschließt, nicht ohne eigene Aspekte einzubringen und das typische Barnabygefühl erhalten bleibt. Und wer da wieder mit wem … Herrlich! Ach ja, nettes Detail am Rand: das ganze spielte an einem Mädcheninternat und im (über-)nächsten Warhammer-Abenteuer, welches ich für Ohrhammer leite, kommt just ein britonisches Mädcheninternat vor. Inspirationen sind vorhanden …

Media Monday #154

Juni 9, 2014

Im Media Monday vom Medienjournal geht es diesmal um Animes, Apps und Frankensteins Todesrennen.

1. Filme werden für das Kino gemacht – sagt man ja so schön. Doch dann gibt es da ja auch noch Fernsehfilme. Die zeichnen sich für mich zuvorderst dadurch aus, dass sie in Genres, die weniger Wert auf Action und Spezialeffekte, durchaus ziemlich gut sein können. Z.B. Krimis. Nehmen wir Sherlock, Inspektor Barnaby, Inspektor Lynley, Waking Dead (ohne „l“), Methode Hill, Kommissar Beck und diverse schwedische Einzelkrimis, die hätten auch als Kinoversion nicht besser sein können.

2. Als Literatur kann man ja vieles bezeichnen. Für mich spielt das keine Rolle, ich lese das, was mich interessiert. Solange Herr der Ringe das Buch des Jahrtausends ist, ist alles im grünen Bereich.

3. Übermächtige Helden, die nicht sterben zu können scheinen sind nur im Superheldencomic akzeptabel – und selbst dort langweilig.

4. Nicht, dass man den Namen des Kameramannes kennen müsste, aber gerade Alex Thompson ist mir im Gedächtnis geblieben ob der ungewöhnlichen Blickwinkel und des einzigartigen Looks, denn das hatte mir an Alien 3 gut gefallen. Mit Die Reise ins Labyrinth hat er zudem meinen ersten Kinorealfilm gefilmt, davon hab ich auch lange geträumt – sicher auch wegen der Optik.

5. Animes kenne ich nur wenige. Detective Conan seh ich aber sehr gern, da warten immer sehr kniffelige Kriminalfälle.

6. Mobile Games – sprich Apps – zu aktuellen Kinofilmen laufen nicht auf meinem Handy. Und das ist auch gut so!

7. Zuletzt gesehen habe ich Frankensteins Todesrennen aka Death Race 2000 aka Herrscher der Straße und das war ein trashiges Vergnügen, weil ich soviel schwarzen Humor und politische Unkorrektheit in einem Film von ’75 nicht erwartet hätte. Nicht nur, dass das Umfahren von Zuschauern Zusatzpunkte bringt, nein, wenn es Alte oder Babys sind, gibt das noch ordentlich Zusatzpunkte. Das Naziteam überholt mit dem Gruß „Blitzkrieg“… Tatsächlich steckt da viel Medienkritik drin. Auch David Carradine in der Hauptrolle und Sly Stallone als tumber Frauenschläger wissen zu gefallen

Media Monday #146

April 14, 2014

Wieder ein Media Monday vom Medienjournal mit 7 Fragen.

1. Chris Hemsworth macht als Thor eine gute Figur, überrascht aber bei Snowwhite and the Huntsman, wohingegen Liam Hemsworth mir nur aus Tribute von Panem bekannt ist.

2. Nostalgie überkommt mich jedes Mal, wenn ich eine der ersten Drei Fragezeichen-Kassetten höre. Natürlich mit der alten Musik!

3. Ein richtig guter Krimi lief die letzten fünf Sonntage im ZDF: Die Brücke II. Überhaupt laufen da oft klasse Krimis: Inspektor Barnaby, Inspektor Lewis, Inspektor Lynley, Waking Dead, etc. pp.

4. Benedict Cumberbatch wurde schon des Öfteren als NewcomerIschlechthin gehypt, aber das völlig zurecht.

5. Wetten, dass..? ist quasi Geschichte. Welche Show/Serie/Reihe/was-auch-immer sollte auch baldmöglichst eingestampft werden? Hmm, vermutlich das halbe RTL-, RTL II, ProSieben und SAT 1-Programm – insbesondere diese Dokusoaps und ihre Artverwandten, die Castingscheiße und anderes Hirnvernebelndes – und ihre öffentlich-rechtlichen Pendants bitte gleich dazu. Wenn ich mir vorstelle, dass ich das mal ne halbe Stunde sehe, was bei Fernsehkritik.tv berichtet wird, schreit mein Hirn um Hilfe!

6. Der am wenigsten furchteinflößende Bösewicht war … einerseits Dracula aus dem absolut unkultigen Van Helsing., andererseits Gru aus Ich – Einfach unverbesserlich – dort als vermeintlicher Superschurke mit weichem Herz – ganz toller Animationsfilm mit den heimlichen Stars, seinen Minions.

7. Zuletzt gesehen habe ich Michael Kohlhaas und das war lohnenswert, weil Mads Mikkelsen eigentlich immer lohnt. Historischer Film über einen geneppten Pferdehändler, der sich an dem Baron, der ihm zwei Pferde rauben wollte, rächt – frei nach dem Grundsatz: Fiat iustitia, et pereat mundus“ (dt.: „Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!“). Der Film basiert auf der gleichnamigen Novelle Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist, die wiederum auf der historischen Figur Hans Kohlhase. Viel Landschaft (Frankreich, grüne Hügel und grauer Fels, Nebel), Wolkenspiel und ei wenig verworrene Schnitte, was vermutlich daran liegt, sich ans Original halten zu wollen. Aber insgesamt hat sich der Film gelohnt.

Blogparade: Serien–Highlights

Februar 10, 2014

Der Blogger Wortman veranstaltet eine Blogparade zum Thema Serien-Highlights. Die Aufgabe: 15 Serienhighlights, die man gesehen haben sollte – in nicht wertender Reihenfolge.

Gar nicht einfach, ich hab mehrfach noch was rausgestrichen, hätte auch 20 oder 25 nennen können. Da ich sowohl SciFi- und Fantasyfan als auch Krimifan bin, sollte eigentlich für jeden was dabei sind. Ich hab eigentlich nur Serien genommen, wo ich auch einige Anstrengungen unternommen habe, sie zuschauen, ob Dead Set auf Englisch (für mich eine Seltenheit), der erste Kauf einer Komplettbox wie bei Battlestar Galactica oder auch regelmäßiges Fernsehgucken im Freundeskreis bei Outer Limits. Also dann:

1. Game of Thrones
2. Dead Set (statt Walking Dead)
3. Battlestar Galactica
4. Sherlock Holmes (BBC, mit Jeremy Brett)
5. Big Bang Theory
6. Babylon 5
7. The Wire
8. Firefly
9. The Closer
10. Inspektor Barnaby
11. Mord mit Aussicht
12. Futurama
13. Outer Limits
14. Der Tatortreiniger
15. Detektiv Conan

Bis zum 12.2. kann man noch mitmachen, dann erstellt Wortman daraus eine Top 10-Liste.