Posts Tagged ‘Kampagne’

Media Monday #301

April 3, 2017

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Und da Wulf gerade Statistik präsentiert und ich letzten Montag ein wenig gezählt habe, auch ein wenig Statistik von mir: #119 war der erste, seit der #162 ohne Lücke dabei und 177 Media Mondays mitgemacht. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv.

1. Zuletzt meine Aufmerksamkeit geweckt hat Shadow War – Armageddon, quasi eine Neuauflage von Necromunda, ein Skirmisher im Warhammer 40k-Universum und das SciFi-Pendant zu Mordheim, welches in diesem Jahr auch eine Neuauflage namens Warhammer Underworlds: Shadespire. Ich fand vor allem die Geländeteile sexy, auch wenn mein Farbkonzept anders wäre als im Bild. (more…)

GKpod #67 – In letzter Sekunde {Karneval}

Februar 26, 2017

Im Februar-Karneval In letzter Sekunde {Einladung und Diskussion} gehen Christophorus und Greifenklaue einigen Fragen des Karnevals nach: Rollenspielausfall droht – Was tun? Zeitkritische Situationen und ihre Gestaltung im Spiel.

Hier zum Download (Rechtsklick) oder dort zum direkt anhören.

Inhalt: (more…)

[WOB] Mordheim-Kampagne – City of the Damned

September 9, 2016

Glorian macht im GK-Forum darauf aufmerksam, dass am 14.09 in Wolfsburg eine neue Mordheim-Kampagne startet.

Nächsten am Mittwoch am 14.09 startet im Wolfsburger Püppchenclub (Nordstadt Mehrgenerationenhaus) eine Mordheim Kampagne: City of the Damned!

Intro zum Einpeitschen!

Das Skirmish Tabletop.
Gespielt wird nach den Regeln der Seite www.wyrdwars.com und nicht nach den alten Regeln.

Spieler können auch später starten.
Alle Regeln und Infos im Wolfsgardeforum.

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr Glorian in einen der beiden Foren erreichen.
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#RPGaDAY2016 Tag 12-14

August 14, 2016

Mehr zum #RPGaDAY2016 inkl. übersetzter Fragen bei Jaegers.net.

12. What game is your group most likely to play next? Why?
Welches Spielsystem wirst du mit deiner Gruppe voraussichtlich als nächstes spielen? Warum?

Numenera. Frisch gekauft und ich will es probespielen – allerdings erstmal als Spieler. Da macht das Setting und das System neugierig.
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Media Monday #235

Dezember 28, 2015

Und ein letzter Media Monday in 2015, präsentiert beim Medien-Journal.

1. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk dieses Jahr war der Comic Rat Queens. In einem DnD-artigen Setting zieht eine Gruppe weiblicher SC – menschliche Klerikerin (mit dem Konzept eines Petit Gods, da sie nicht an die Götter, sondern ihre eigene Göttlichkeit glaubt), Halbling-Schurkin, Zwergen-Kämpferin und Elfen-Magierin – umher bzw. erfüllt Aufträge der Stadtwache im Örtchen Pallisade. Diesmal geht es auf Goblin- statt auf Rattenjagd, aber plötzlich werden sie von einem riesigen Oger / Troll angegriffen, der sie zerlegen soll. Auch die anderen Gruppen stoßen auf größere Schwierigkeiten und werden zum Teil zerlegt. Irgendwer zahlt wohl dafür, dass die Söldnertrupps ausgeschaltet werden … Sehr überzeichnet, klischeehaft, recht frei in der Sprache, kurzum ein Heidenspass für Rollenspieler und Fantasy-Affine.

Die Rat-Queens

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#RPGaDAY2015 Tag 15 – Deine längste Kampagne?

August 15, 2015

Demnächst durch – aber in knapp einem Jahr … (und damit hier kein Kandidat)

Vorweg: Ich steh so gar nicht auf  lange Kampagne. Das längste an Kampagne, was ich heutzutage spielen möchte, ist  das, was einen Abenteuerpfad in Pathfinder oder eine Plotpoint-Kampagne bei SaWo umfasst. Lieber spiele ich ein bis drei Abenteuer und dann mal wieder was neues. Es gibt soviel spannende Systeme, Charakterkonzepte und Mitspieler, da möchte ich möglichst viel Kennenlernen. Und wenn ich abgeschlossene Kampagnen gegenüber aus irgendeinem Grund abgebrochene Kampagnen gegenüberstelle, dann ist das ein klarer Fast-zu-null-Sieg für die abgebrochenen Kampagnen. Lange Kampagnen lassen potentiell Frust entstehen, das was man anfangs noch toll fand und die Eigenart des Mitspielers, über die man anfangs problemlos hinwegsehen könnte, kann einem nach 3 Jahren nur noch auf den Sack gehen. Dazu kommt das Real life: Irgendwer zieht um, kriegt Kinder, wechselt den Arbeitsplatz. Kurzum: Mir gefällt kürzer. Und ja, mir ist klar, dass dafür der Aspekt der Langzeitentwicklung etwas hintenüber fällt – aber andererseits sind Charaktere, die einen Abenteuerpfad ereben, auch „durch“.

Nun aber, einige Kampagnen hab ich gespielt, die längsten waren davon:

Eine AD&D-Kampagne in der Jugend, komplett eigene, dungeonlastige Abenteuer. Hat mir damals viel Spaß gemacht, der Spielleiter war ein recht guter, der auch meinen heutigen Spielstil eigentlich perfekt traf – und kein Würfeldreher war. Ich spielte einen Halblingdieb und schaffte es immerhin von Zero to Level 10.

Zu Studienzeiten hatte ich nach etwa einen Jahr Kontakt zu einem Rollenspielerpärchen geknüpft und wir haben recht intensiv gezockt. Wir drei Wessies wurden dann noch von einem vierten Magdeburger (der Studienort) ergänzt in unserer Kerngruppe. Neben PnP kam noch regelmäßig Vampire LARP in Wolfsburg auf den Tisch, rollenspieltechnisch wurde einiges ausprobiert. Die längste Kampagne dort wart auf D&D 3-Basis eine Art Herr der Ringe-Remix. Ein Paladin muss ein mächtiges, aber böses Schwert seiner Vernichtung überführen, aufgrund einer Zufallsbekanntschaft (man rettete sich gegenseitig das Leben) schloß sich mein Schurke an, der Vierte im Bune stieß etwas später als Magier (mit Spinnenvertrauten, wir hatten da immer so ein Kuscheltier) dazu. Der Spielleiter tendierte Richtung Storyteller, machte dies aber wirklich toll. Nur Kämpfe konnte er nicht, aber irgendwo empfand ich da viele Kämpfe als Herunterwürfeln – dass das anders geht, lernte ich erst später kennen (siehe Tag 10). Allerdings merkte ich auch, dass ich Spielleiter lesen kann – so kämpften wir gegen einen Troll, mit war irgendwie sofort klar, dass es ein weiblicher, schwangerer Troll war, der sein Kind … Oder, was eigentlich sehr lustig war, als mein Schurke dem Paladin von einer Grabschändung abhalten musste, da im Boden eines Turms Knochen vergraben waren und die Spielerin dort ganz anderes vermutete … Wie der Ring verführte auch das Schwert – und jeder Charakter wurde auch verführt … Nachdem das Schwert dann vernichtet war, spielze man noch weiter, aber irgendwie war die Luft dann raus, auch die Toleranzgrenze zwischn Schurke und Paladin erreicht … Trotzdem, erinnere ich mich gern dran zurück.

Dritte Runde dürfte dann die eben erwähnte Dungeon Crawl Classics-Kampagne gewesen sein, hier berichtete ich ja schon über den Erkenntnisgewinn daraus. Grobe Storyentwicklung war, dass wie auf Oerth (Greyhawk) starteten und am Ende des ersten – sensationellen –  Dungeons (DCC #2) in eine andere Welt gelangten (Aereth, die DCC-Welt) und nun dort versuchten, nach und nach mehr zu erfahren.  Viele kleine, aber feine Abenteuer folgten, ich spielte Tusk, der Waldläufer. Das Ende war ein TPK, aber es war ein sehr befriedigender Abschluss.

Ebenfalls bei Argamae dann Rise of the Runelords, erst mit D&D, dann mit Pathfinder. Wir haben es in knapp sieben Jahren nur bis zum dritten Band geschafft, bevor die Luft raus war – das klingt wenig, aber Argamae ist ein recht detaillierter SL, weswegen da viele Sessions und viele Erlebnisse hintersteckten. Ich spielte Sûl, einem sehr jungen Magier. Eine Anekdote rund um schwarzes Wasser wird heute noch gern über ihn erzählt. Sehr gelungen war auch, dass ich fast keine Vorabinfos hatte, was gar nicht einfach war, arbeitete ich doch damals im PF Redaxteam mit. So erfolgte das Kennenlernen der Runelords peu à peu, das war sehr gelungen und hat mir als Spieler Spaß gebracht. Also, nicht nur der Charakter war neugierig. Trotzdem bin ich froh, dass wir irgendwann gesagt haben, Kampagne eingestellt (Mir lieber, als ein dahinplätschern). Spielleiter Argamae berichtet ebenfalls – auch zur Einstellung.

Lang gespielt hab ich auch an der Avernum-Kampagne auf Pathfinder-Basis. Spielleiter Wandervogel ist heute der Hauptübersetzer für Pathfinder, wir hatten auf jeden Fall immer viel Spaß in den tiefen Gewölben Avernums. Backstory war ein Imperium, welches Verbrecher und Nicht-Menschen durch ein Tor in die Unterwelt verbannte.

Dort kämpfte man gegen allerlei Feinde (wie Untote, Orks, Katzenbanditen etc.) um Ressourcen. Anfangs war man schon mit nem Steindolch glücklich. Das unterirdische Reich wurde nach und nach erschlossen und unsere Noobs irgendwann zu gefragten Agenten des Imperiums.

Jetzt muss ja wenigstens eine Kampagne dabei sein, wo ich auch gespielleitet habe. Und das war der Falkengrund-Zyklus mit Pathfinder bestehend aus D0, D1, D1.5, D4 und E4. Die hab ich einmal komplett und einmal bis D4 durchgespielt und insgesamt viermal den Einsteiger – Falkengrunds Letzte Hoffnung – geleitet. In D0 müssen die SC eine Seuche bekämpfen, indem sie Zutaten sammeln. Die letzte finden sie in den Ruinen eines Zwergenklosters, dessen Kellergewölbe von Kobolden besetzt sind. Die lernt man dann in D1 kennen, denn die kleine Schweinebande hat Kinder entführt. Ich erinnere mich noch gut, wie Gruppe zwei „gemütlich“ campierte, während fast direkt nebenan ein Schmiedeschand ein Kind zu seiner Seelenkette verarbeitete – und dies auch mitbekam. Man wollte aber unbedingt Zauber regenerieren, aber im dynamischen Dungeon warten Ereignisse nicht … Die andere Gruppe war da doch erfolgreicher, verlor auch keinen SC. In Gruppe 2 schaffte es Christophorus auf legendäre 3 Charaktertode, der beste war noch als er als Mystiker mit untoten Knochen von den eigenen Leuten zersäbelt wurde, weil er – trotz schon längeren Kennens – dieses Detail verschwieg und im Kampf gegen Untote ein Voll- und ein Neukleriker (Ex-Krieger) ihre Wellen anwarfen … In dem Rahmen kam es auch zum HPK – Half Party Kill – hier im Podcast. Schließlich kam der Koboldkönig als Untoter wieder und versuchte sich zu rächen, was daran liegt, dass ein Magier in den untersten Ebenen des Klosters ein Siegel aktivierte und sämtliche Leichen der Umgegend zu Untoten macht. Daher greift nun auch Welle um Welle Falkengrund an, bevor die SC zum Kern vordringen können. Abschluß dann der Jahrmarkt der Tränen, im ersten Teil ein Schaulaufen der NSCs, die sie Kennengelernt haben, im zweiten Teil dann ein Überfall grausiger Feen auf den Jahrmarkt und ziemlich pervertierte Spiele …

Auch mit Dungeonslayers hatte ich eine langjährige Kampagne, nämlich Nordana. Das ganze ist als offene Kampagne im Umfeld des Rollenspieldings, unseres monatlichen Treffens in Wolfsburg, gedacht mit wechselnden Spielern und SL. Das ganze als OneShots, bei denen man für eine Gilde im zerfallenen Nordana etwas Ordnung schafft. Im Startjahr 2012 gab es immerhin 15 Sitzungen (Jahresstatistik), bis Ende 2014 gab es 48 Charaktere, wovon 10 verstorben sind, 29 Abenteuer und einen eigenen Con (denGrenzlandthing) und einen DS-Club (die Grenzlandslayers). 2015 ist es etwas ruhiger geworden, im wesentlichen weil wir auf dem Ding gerade Pathfinder Society spielen und das ja durchaus ähnlich ist, aber spätenstens beim 2. Thing geht es weiter …

Zuguterletzt – und noch laufend – Warhammer 3rd Ohrhammer. Die gibt es ja auch zu hören, mittlerweile sind es über 50 Sitzungen und Glorian ist immer noch hochmotiviert – nachdem ich für ein Abenteuer mal übernehmen durfte. Zuerst standen wir einem Fürsten in seinem Jagdhaus bei, verfolgten den Übeltäter nach Stromdorf, erretteten das Dorf, zogen gen Karak Azgaraz und erledigten im Handelsposten Urbaz Varn einen Komplott, um anschließend von Karak Azgaraz eine Skavengefahr zu tilgen. Dann ging es auf in den Schwarzfeuerpass, um Karak Dronar wiederzuentdecken. Dann durfte ich einmal übernehmen und die Zwerge durften ihrem Magus beistehen, eine üble Verschwörung von Altstadt abzuhalten und entführte Magierlehrlinge wiederzufinden. Nun sind wir gerade – unfreiwillig – auf Hexenjagd unterwegs. Eigentlich besorgen wir gerade Geld, um das gefundene Karak Dronar wieder in Besitz zu nehmen, wo wir eine Mine seltenen Rohstoffs gefunden haben. Ich spiele einen Slayer – und da es häufiger mal detektivisch wird – Detektiv Slayer – alle anbrüllen und gucken, wer aufmuckt …

Außerdem berichten In the shadow of a die (7 Jahre), Edieh (13 Jahre), Jägers (2 Jahre), Richtig Spielleiten! (21 Level vs Cyberpunk …), Adrian (nur Kurzes), Sprawldogs (2,5 Jahre), Malspoeler (ca. 6 Jahre), der Hofrat (19 Jahre und noch laufend), Mondbuchstaben (5 Jahre) und Alex Schröder (5 Jahre und noch andauernd).

Doppelter Cthulhu-Kickstart, Cthulhu-GRWs kostenlos als .pdf + Schnellstarter Cthulhu 7

Juni 17, 2014

Ich habe gestern gleich zweimal gekickstartet, wenn auch beide Male nicht bei Kickstart …

Wie kürzlich berichtet, gibt es eine Neuauflage zur Cthulhu-Kampagne Berge des Wahnsinns bei Startnext. Auf diese kann man nun endlich Geld werfen, ich hab immerhin 100 Euro investiert, aber ich hab sie auch noch nicht im Schrank stehen. 35 Euro für die .pdfs, 80 für den Sammelband, 100 für die Deluxeversion in Kunstleder und 200 für den Folianten.

Der Erstversuch vom Film Die Traumlande ist zwar gescheitert, im Zweitversuch dürfte es aber gelingen, da man aus der ersten Kampagne einiges lernte und auch einige Investoren fand. Von den erbettenen 200.000 Euro fand sich für 60.000 Euro ein privater Investor und der Rest ist nun auf die reguläre Kickstartkampagne bei Indiegogo und Crowdinvest. Für 7 Euro gibt es den 3-Tage-Stream, für 20 den Film.

Und wer so viel investiert, braucht aktuell keinen Cent für die Grundregelwerke auszugeben, beide (Spielleiterhandbuch und Spielerhandbuch) gibt es aktuell bei RPG Now kostenlos, wohlgemerkt die deutschen Versionen von Pegasus. zwar kommt demnächst Cthulhu 7 raus, erstmals mit etwas größeren Änderungen gegenüber den bisherigen Editionen, aber die beiden Werke sind auf jeden Fall z.B. für obige Kampagne völlig ausreichend. Und wer Cthulhu gar nicht kennt, kann es erstmal mit dem Schnellstarter versuchen, wobei es den auch auf der Pegasus-Downloadseite gibt. Dort gibt es übrigens auch den Schnellstarter für Cthulhu 7. Man munkelt übrigens, dass man Cthulhu 7 mit einer ähnlichen Taktik wie Shadowrun in den Markt pressen möchte – ich bin gespannt!

So, das waren erstmal genug Cthulhu-Neuigkeiten für den Monat …