Posts Tagged ‘Pulp’

Media Monday #307

Mai 15, 2017

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben wie gewohnt in kursiv.

1. Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ können gut gelungen sein: Game of Thrones, Man in the High Castle oder Westworld sind die Adaptionen, die mich da in letzer Zeit begeistern konnten, obwohl letztere beide recht frei interpretiert sind und Nummer eins, ja, ähh, die Buchvorlage fehlt.

2. The Americans ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, ich schaue gerade Staffel drei, wo ein russisches Spionagepärchen in den 60ern als amerikanisches Päarchen mit Kind getarnt spioniert. Immerwieder sauspannend.
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Achtung! Cthulhu – Blitzeindruck

Februar 9, 2017

Im Doppel: das rechte Werk hab ich gelesen.

Ein Mitspieler wollte Achtung! Cthulhu aus dem örtlichen Rollenspielladen und ich durfte es ihm zur nächsten Sitzung mitzubringen, Zeit genug die Differenz beider Zeitpunkte zum {schnellen} Lesen des Selben zu verwenden und einen Bitzeindruck von mir zu geben. Vorab – ich war recht euphorisiert {ich hab ungefähr eine Stunde im Auto „Achtung! Cthulhu“ und „Hi-Ho Mi-Go“ gesungen} – da musste das Buch ja ernüchternd wirken. (more…)

Media Monday #197

April 6, 2015

1. Bei Pulp sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings seh ich gerade Indy 4 und kann ihn immer noch nicht ertragen – und Sheia LaBöff erst recht nicht. *gnarfgratzel* Weniger Atombomben, mehr Spacehalblinge …

2. Selbstjustiz in Filmen/Serien rockt. Komisch eigentlich. Aber Filme wie Payback oder Salvation rock’n’rulen einfach.

3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – kann Deadpool besonders gut! Da bin ich auch auf die filmische Umsetzung gespannt, gehört eher zu den schwierig umzusetzenden Stoff.

4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen, sind meist wenig feierlich, was ihre Qualität angeht. Das können Serienfolgen oft besser, weil es da entweder Nebenthema ist (und das eigentliche Serienmarkenzeichen erhalten bleibt) oder die Charaktere mal in anderem Umfeld zeigt. Der beste dürfte Groundhog Day / Täglich grüßt das Murmeltier sein, aber ich vermute mal, dass das kein Feiertag ist …

5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen ist besonders in Alternate History-Szenarien beliebt – sollte es mehr von geben. Space-Römer. Mond-Nazis.

6. Die freien Tage habe ich genutzt, um zu entspannen und das Rollenspiel Destiny Beginners auszuprobieren. Das ist (noch) besser als angenommen, weil sich die große Gabe als gutes Stilmittel für Sword&Sorcery-artige Szenarien anbietet. Cool! Das ist wie ein Mighty Deeds of Arms bei DCC  (eine besonders epische Aktion) – bloß für alle! So wurde auf die Rücken von Mantikore mit zwei Dolchen gesprungen, Blattschüsse aufs Auge ins Hirn gemacht, Skelettschädel an Wänden zerdonnert oder eine Wache mit dem Schädel ihres Anführers beworfen, nachdem dieser mit einer mag. Sense der Kopf abgetrennt wurde (eigentlich war ja der Auftrag, dieee ihm zu bringen … aber das lief etwas aus dem Ruder. Unsere Orkgruppe wollte diese besonders gegen Orks effektive Waffe nicht ausliefern …). Kurzum, steht auf dem Speise … ähh Spielplan. Spielbericht folgt in Kürze.

7. Zuletzt gesehen habe ich Code 37 und das war bisher ziemlich unterhaltsam, weil die belgische Serie um eine Einheit der Sittenpolizei das beste aus amerikanischen (Law & Order SVU meets Criminal Minds vom Teamaufbau, dazu ein immer weitergeführtes Metaplotelement pro Episode) und europäischen Krimis (man erfährt auch nach und nach privates über die einzelnen Teammitglieder, es gibt leichte Veränderungen im Laufe der Folgen) vereint. Auch hier folgt eine Rezi.

Die Fragen des Media Monday und andere Beiträge bei Wulf im Medien-Journal.

Iron Sky 2-Trailer goes Dinosaurier-Nazi-Hohlwelt-Pulp

November 13, 2014

Nazis vom Mond sind out, die wahre Gefahr liegt im Inneren der Erde!

Danke an den Kultisten für den Hinweis.

Spirit of the Century beim Bundle of Holding

Mai 1, 2014

Im aktuellen Bundle of Holding gibt es für 5 Dollar:

  • Spirit of the Century
  • Storm of the Century
  • Dinocalypse Now

Für etwa 12 Dollar noch zusätzlich:

  • Strange Tales of the Century
  • Pulp Hall of fame

Wer noch ein Fate-basiertes Pulp-System sucht, bekommt es jetzt recht günstig.

Media Monday #138

Februar 17, 2014

Wieder ein Media Monday vom Medienjournal mit 7 Fragen.

1. Ein wortwörtlich flammendes Inferno wurde meines Erachtens in kaum einem Film besser dargestellt als in Herrschaft der Feuers, denn dieses Drachen-Endzeitspektakel setzt das Feuer genau richtig ein.

2. Was zeichnet für euch Literatur gegenüber trivialen Groschenromanen und seichter Unterhaltung aus? – Schwierig. Ich lese unheimlich gerne Lovecraft, Ron E.Howard, Jack Vance, Fritz Leiber, Edgar Rice Burroughs etc. pp., was früher oft als Pulp galt, heute aber doch recht anerkannt ist. Den Vanceschen Ideensprudel halte ich auch heute noch für unerreicht. Und ich hab heute gerade eine Quelle alter, gebrauchter Vancebücher erfahren, da muss ich fix hin!

3. Dungeons & Dragons hätte ein richtig guter Film/eine richtig gute Serie sein können, aber Marlon Wayans hat/haben ihn/sie mir neben diesem miesen Drehbuch verleidet, denn Jar Jar Binks II hat nun wirklich niemand gebraucht. Aber auch wenn seine Rolle besonders nervend und enttäuschend war, muss man die größeren Vorwürfe den Drehbuchautoren machen. D&D hat so viele ikonische Monster, typische Handlungen und phantastische Kampagnenwelten – nix war davon wiederzufinden … Arghhh!

4. Neben digitalen Medien, Blogs, Foren und Communitys: Lest ihr noch Filmzeitschriften in gedruckter Form und wenn ja welche und warum? – Filmzeitschriften? Nein. Ganz selten kauf ich Special zu Serien wie Star Trek oder Star Wars, wenn das rollenspieltechnisch verwurstest ist (z.B. Blue Prints, Raumschiffdaten, Planetenatlas …) und hatte heute gerade die Nase in einem Buch über Oscar-Filme, eigentlich mehr, weil es sich meine Nachhilfeschülerin zur Recherche ausgeliehen hatte, aber zu Gladiator, Herr der Ringe und Braveheart musste ich erstmal Hintergründe nachlesen und bei den ersten Oscars mal gucken, was ich da kenne. Wings oder Im Westen nicht neues muss ich wohl mal nachholen.

Battlestar in Action …

5. Filme, die auf Spielen basieren oder Spiele, die auf Filmen basieren; was empfindet ihr grundsätzlich als schlimmer/schlechter und wieso? – Als bekennender Battlestar Galactica-Brettspieler, welches auf zwei Ebenen großartig funktioniert (nämlich als Serienumsetzung und als Brettspiel, zudem semikooperativ) oder X-Wing-Flieger – und natürlich Rollenspieler wie z.B. dem neuen Star Wars-Rollenspiel („Am Rande des Imperiums“) wohl eindeutig zweiteres, grundsätzlich bin ich auch ersterem nicht abgeneigt, auch wenn man da etwas nachdenken muss, um gute Umsetzungen zu finden – die drei Dungeons & Dragons-Teile gehören eher nicht dazu, Midnight ist gar nicht so schlecht, am ehesten würde ich fast Mutant Chronicle empfehlen (sehr eigenes Setting, kohleangetriebene Raumschiffe, starke Kirche, Zombies, machtvolle Konzerne in düsterer Zukunft). Astropia, ein unheimlich erfolgreicher isländischer Film, dreht sich rund um Rollenspiele, wenn das so halb zählt – der ist auch klasse (Infos via Wiki).

Wave 4 der X-Wing-Flieger. Schick! Aber auch das Spiel macht Spaß!

6. Breaking Bad kenne ich noch immer nicht, obwohl ich es mir schon so lang vorgenommen habe. Das könnte daran liegen, weil ich die Staffelbox irgendwo hingelegt habe, wo sie sich partout nicht anfinden will. Wenn mir das aber gelingt, hab ich schon die zweite ertauscht …

7. Meine zuletzt gesehener Film war 47 Ronin und der war gut (3,5 von 5 Ronin), weil er D&D-Fantasy auf fernöstliche Handlung treffen lässt, was man erstmal mögen muss. Gerade die Ehrvorstellung der Japaner ist dem Westler doch teilweise fremd – gut, dass ich immer gern Detective Conan gucke. Keanu Reaves dient quasi das Bindeglied fürs westliche Publikum, da dass ganze ehh aufgemotzt ist, ist das ganz OKay. Wem es zu überdreht ist, kann auch eine der anderen Filmversionen gucken … Davor Mutants (französischer Zombieapokalypsefilm – für Fans des Genres – 3,5 von 5 Mutanten) und Nicht mein Tag (absolut gelungener Nachfolger von Bang Boom Bang, 4,75 von 5 nicht abgeschlossenes Skodas).

Anduin-Doublefeature 103 & 104 – Urbane Welten & Winter

März 8, 2012

Die beiden neuesten Ausgaben der Anduin erscheinen als Doublefeature, zum einen zum Thema Urbane Welten, zum anderen zum Thema Winter. In der 103 sind drei Abenteuer (Unknown Armies, Cthulhu Now, Dogs in the Vineyard) auf 34 Seiten zu finden, in #104 ist ein Cthulhu Wild West-Abenteuer, außerdem kommt Moritz Mehlem (Labyrinth Lord, Dungeonslayers uvm.) zu Wort, der bekennt, auch die Greifenklaue fleißig zu lesen.

Ab zum Download

Die #105 wird dann übrigens den Schwerpunkt Pulp haben, hier kann man sich beteiligen!

Im Kamingespräch mit Goodman Games – Teil 2: Rund um den Verlag

März 5, 2012

Zweiter Teil des Interview mit Joseph Goodman und Harley Stroh. Den ersten Teil findet ihr hier (auch in englisch).

Argamae: Was war die Initialzündung für Goodman Games? Wie kamst Du dazu, einen Rollenspielverlag zu gründen?

Joseph: Nun, ich möchte das beantworten, indem ich noch einen Schritt zurück mache. Mein Bruder und ich schrieben vor vielen Jahren ein unabhängiges Magazin für Warhammer 40.000. Wir taten das, weil wir das Spiel pausenlos gespielt haben und schon einen Riesenbatzen Material aus eigener Feder angehäuft hatten. Mit Goodman Games verhielt es sich ähnlich: Ich habe an Spielen gearbeitet, immer viel geschrieben und – ganz ehrlich – es liegt mir im Blut. Wäre es nicht Goodman Games geworden, hätte ich jetzt ein anderes Spiele-Projekt.

Argamae: Wie bist Du zu Goodman Games gekommen, Harley?

Harley: Nach dem College trennte sich meine heimatliche Spielrunde. Einige heirateten, andere zogen der Arbeit wegen fort. Schnell hatte ich keine Leute mehr, für die ich Spielrunden leiten konnte. Aber ich vermisste das Spielleiten, daher schrieb ich ein Abenteuer für einen meiner alten Freunde und schickte es seiner neuen Gruppe zu. Dieses Abenteuer sollte dann mein erstes DCC werden: Legacy of the Savage Kings.

Argamae: Wie stehst Du generell zu der Old-School-Bewegung und den vielen Spielen/Blogs, die seitdem existieren?

Harley: Ich bin ein großer Fan der OSR, von Retroklonen und den old-school-blogs, denn dort haben wir Spieler, die aus reiner Liebe zum Spiel ihre Abenteuer entwerfen, schreiben und veröffentlichen. Ihre Leidenschaft ist eine Inspiration und zeigt den wahren Geist aus den Anfangstagen des Rollenspiels.

Joseph: Ich glaube, das die OSR eine gute Sache ist. Und ich hoffe, das sie auch weiterhin eine positive Kraft bleibt und der gelegentliche Streit nicht die ganze Community entflammt. Hier haben wir eine Fangemeinde, die durch ein gemeinsames Interesse verbunden ist und sich an den Möglichkeiten digitaler Veröffentlichungen für den Sandkasten ihrer Jugend erfreuen. Laßt uns an unserem gemeinsamen Interesse Spaß haben und andere dafür begeistern.

Argamae: In welche Produktreihen von GG bist du hauptsächlich involviert, Harley?

Harley: Ich darf mich glücklich schätzen, für mehrere Produktreihen gearbeitet zu haben. So habe ich für die Dungeon Crawl Classics unter 3.5 und 4E geschrieben, die ersten Abenteuer der Master-Dungeon-Reihe verfasst sowie das erste Abenteuer für Age of Cthulhu. Jetzt liegt mein Hauptaugenmerk aber auf dem Abenteuerschreiben für unser bevorstehendes Dungeon Crawl Classics Rollenspiel.

Argamae: Abgesehen von Deinen eigenen Produkten – welche Rollenspiele magst Du sonst noch besonders gern?

Joseph: Ich spiele eine Menge Spiele, aber meine Rollenspielaktivitäten konzentrieren sich auf das DCC-Rollenspiel und andere Varianten von D&D. Auf dem weiten Feld sonstiger Spiele bin ich ein großer Fan der Euro-Brettspiele, insbesondere Puerto Rico, Carcassonne und andere in dieser Richtung. Ich stehe auf Star-Wars-Miniaturen und Risk 2210 AD. Kürzlich spiele ich mit meiner Familie viel Bananagrams und Gobblet. Meine Lieblings-Convention ist der GaryCon, hauptsächlich, weil dort offenes Spiel besonders betont wird. Letztes Jahr habe ich sehr viel DCC-Rollenspiel betrieben und danach SEHR VIELE Brettspiele im unteren, offenen Spielbereich ausprobiert. Es hat großen Spaß gemacht.

Harley: Ich bin ein großer Fan des Warhammer-Universums, wenn ich auch nie die Zeit hatte, ihre Table-Top-Spiele zu sammeln oder zu spielen. Ich bin noch immer auf der Suche nach einem sauberen, eleganten Wargaming-System, daß ich mit meiner alten Spielrunde an einem Nachmittag spielen kann.

Argamae: Wie viele TPK (Total Party Kills) gab es schon in Deinen Runden?

Harley: Das Risiko eines TPK ist immer da, aber gern sehe ich so etwas nicht am Spieltisch… schließlich soll ein Spiel ja Spaß machen. Aber ja, beim Testspielen neuer Abenteuer habe ich mindestens einen TPK pro Modul. Zu Anfang hatten wir einige wirklich schreckliche, mit zweistelligen Charaktertoden in einigen 0-Stufen-DCC.

Joseph: Tatsächlich eine ganze Menge. Die niedrigen Stufen des DCC-Rollenspiels bringen viele Charaktertode mit sich, darunter auch der gelegentliche TPK. Aber ein TPK sollte nicht das Ende deines Spiels bedeuten. Wenn alle Charaktere draufgehen, schicke sie in die Hölle oder eine der äußeren Ebenen, wo sich ihre Seelen den Weg zurück zur materiellen Ebene freikämpfen müssen. Das DCC-Rollenspiel dreht sich um genau solche Arten von Abenteuern – Quests und Reisen, um die Macht deines Charakters zu erhöhen. Nicht einfach nur Regeln.

Argamae: Welches war das erinnerungswürdigste Monster, dem Du in einer Rollenspielrunde bislang begegnet bist?

Joseph: Der Schwammrhi. In der Runde, mit der ich aufwuchs, war ich immer der SL. Mit der Spielgruppe in meiner Mittelstufe schickte ich die Spieler in eine Inselhöhle, die vom fürchterlichen Schwammrhi besetzt war. Es war ein gigantischer, zweiköpfiger Drache, der gegen ihn gerichtete Zaubersprüche absorbieren konnte, um sie dann gegen den Zaubernden einzusetzen. Wie ein Schwamm eben… na, verstanden? In der Mittelstufe dachte ich, das sei ziemlich clever.

Harley: Ein Dracolich, ziemlich früh in den Tagen von AD&D. Während einer einzigen Überraschungsrunde tötete er die gesamte Gruppe – bis auf den Paladin, der noch 3 Trefferpunkte übrig hatte. Wir würfelten die Initiative für die nächste Runde aus und der Paladin gewann. Er holte seinen Wunschring heraus und wünschte sich die gesamte Welt zurück in der Zeit, wodurch er die Gruppe vor ihrer sicheren Auslöschung bewahrte.

Argamae: Wo siehst Du den Fokus der Age-of-Cthulhu-Abenteuerreihe: Ermittlung oder Kampf?

Harley: Ermittlung. Zum Kampf kommt es erst dann, wenn jede andere Option fehlgeschlagen ist… oder wenn der alte Professor wahnsinnig wird.

Joseph: Von beidem ein bißchen, wie man wohl auch aus den Abenteuern erkennen kann.

Argamae: Wie pulpig darf Cthulhu sein? Glaubst Du, daß Lovecraft die üblichen Kriterien für klassische Pulp-Fiktion erfüllte?

Harley: In meinen Cthulhu-Runden finde ich Pulp gut, aber ich weiß, das dies nicht jedermanns Geschmack ist. Und das ist auch gut so. Aber um meiner eigenen geistigen Verfassung willen muss ich dem unablässigen Grauen eines gleichgültigen Universums etwas Leichtes entgegenstellen. Sonst wird mir diese zermürbende Hoffnungslosigkeit einfach zu viel.

Joseph: Lovecrafts Geschichten haben einen sehr besonderen Stil, der sicherlich nicht so dramatisch ist wie in vielen der klassischen Groschenromane. Aber einige seiner Geschichten haben ihre dramatischen Momente. Zum Beispiel wäre da die Konfrontation am Ende von „Der Fall des Charles Dexter Ward“ (die ich erst kürzlich gelesen habe und mir daher gerade einfällt). So, wie es für D&D verschiedene Spielstile gibt, glaube ich, das es auch für das Cthulhu-Rollenspiel verschiedene Stile geben kann – für die verschiedenen Stile seiner Geschichten als auch für die verschiedenen Auffassungen zur Spielweise seitens der Spieler.

Harley: Lovecraft war der Meister. Er zapfte das Grauen der Gegenwart an, um kulturelle Themen hervorzubringen, die bis heute spürbar sind. Wenngleich mir Leiber und Howard mehr liegen, kann ich die Meisterhaftigkeit von Lovecrafts Werken nicht leugnen.

Argamae: Was war die Inspiration zu Xcrawl und seinen Abenteuern? Wie wurde es von der Spielerschaft angenommen?

Harley: Xcrawl ist ein tolles Spiel, aber es ist nicht meines Geistes Kind. Joseph wird diese Frage beantworten

Joseph: Ich wünschte, ich könnte die Lorbeeren für Xcrawl einheimsen, aber das Genie dahinter ist mein Freund Brendan LaSalle. Xcrawl besitzt die beste Entstehungsgeschichte für ein Rollenspiel: Brendan schuf das Konzept als Teil seiner bestehenden D&D-Kampagne vor über zehn Jahren. Das dann veröffentlichte Spiel ist buchstäblich ein Auswuchs seines persönlichen Spielstiles. Xcrawl hat eine leidenschaftliche Fangemeinde und wir haben nicht vor, sie zu enttäuschen. Mein nächstes Hauptprojekt nach dem DCC-Rollenspiel ist Maximum Xcrawl, Brendans Vision des Spiels für die nächste Generation. Diese Version wird Pathfinder als Regelbasis verwenden und das gesamte Spiel von Anfang bis Ende generalüberholen. Etwa zwei Jahre hat Brendan diese Pathfinder-Verion getestet und mir kürzlich das endgültige Manuskript eingereicht. Es sieht sehr zugkräftig aus und ich glaube, es wird ein großer Hit. Natürlich werde ich zunächst das DCC-Rollenspiel unter Dach und Fach bringen, daher wird wohl noch ein Jahr ins Land ziehen, bevor unsere Spielefans Maximum Xcrawl zu Gesicht bekommen, aber man kann sich jetzt schon darauf freuen. Ich glaube, ihr werdet es lieben.

Interview with Goodman Games – Part 2: And the rest

März 5, 2012

Second part of the interview with Joseph Goodman and Harley Stroh. The first part you will find here, the translation of the German part one there. Part 2 in German will follow today evening.

Argamae: What was the initial spark for Goodman Games? What was your reason to establish a roleplaying company?

Joseph: Well, let me answer one step before that. My brother and I created an independent magazine for Warhammer 40,000 many years ago. We did that because we played the game constantly and had amassed a wealth of material that we had created. Goodman Games was similar: I’ve always worked on games, I’ve always written quite a bit, and frankly it’s in my blood. If it hadn’t been Goodman Games it would have been some other gaming project.

Argamae: How did you get onboard with Goodman Games, Harley?

Harley: After college, my home gaming group parted ways. Some of us got married, others moved away for work, and I quickly found myself without anyone to run games for. Even though I didn’t have a gaming group, I still missed running games, so I wrote an adventure for one of my old friends and sent it to his new group. That adventure turned out to be my first DCC, Legacy of the Savage Kings.

Argamae: What is your general position towards the old school movement and the many games and blogs that flourish in its wake?

Harley: I’m a big fan of the OSR, retroclones and the old-school blogs. These are gamers that design, write and publish for the sheer love of the game. Their passion is inspiring and true to the origins of role playing games.

Joseph: I think the OSR is a good thing. I hope that it continues to be a positive force, and the occasional argument doesn’t overwhelm the community. This is a group of fans united by a common interest, and enjoying the opportunities for digital publishing in the sandbox of one’s youth. Let’s enjoy our common interests and keep promoting them.

Argamae: What Goodman Games product lines are you primarily involved with?

Harley: I’ve been lucky enough to contribute to a number of the lines. I’ve written for the 3.5 and 4e Dungeon Crawl Classics, written the first adventures for the Master Dungeon line, and the first adventure for Age of Cthulhu. But now my work is primarily focused on writing adventures for our upcoming Dungeon Crawl Classics RPG.

Argamae: Apart from your own products what other roleplaying games do fancy the most?

Joseph: I play a lot of games but most of my RPG activity is centered round DCC RPG and other variants of D&D. In the broader pool of games I’m a big fan of Euro board games, particularly Puerto Rico, Carcassonne, and others of that ilk. I love Star Wars miniatures and Risk 2210 AD. Lately I’ve been playing Bananagrams and Gobblet a lot with my family. My favorite convention is GaryCon, in large part because of the heavy emphasis on open gaming. Last year I played a lot of DCC RPG and then a LOT of board games down in the open gaming area — it was great fun.

Harley: I’m a big fan of the Warhammer universe, though I’ve never had the time to collect or play any of their war games. I’m still on the hunt for a clean, elegant system war game that I can play with my old gaming crew in an afternoon.

Argamae: How many TPKs did you experience in your own gaming groups?

Harley: While there is always the risk of a TPK, I don’t like seeing them at the table … the game is supposed to be fun after all. But yes, while playtesting new adventures, I usually have at least 1 TPK per module. We had some terrible ones early on, with double digit character deaths in some of the 0-level DCCs.

Joseph: Quite a few, actually. The lower levels of DCC RPG involve a lot of character deaths and the occasional TPK. But a TPK shouldn’t be the end of your game. If all the characters die, send them to Hell or one of the outer planes, where their souls then have to fight their way back to the material plane. DCC RPG is about that kind of adventure – quests and journeys to raise your character’s power level, not simply rules.

Argamae: Which was the most memorable monster you ever encountered in one of your roleplaying sessions?

Joseph: The spongerhi. I was always the DM in my home group growing up. In my middle school gaming group, I sent the players to an island cavern occupied by the dread spongerhi. It was this gigantic two-headed dragon that would absorb spells cast against it, then use that magic against the caster. Like a sponge – get it? I thought it was very clever when I was in middle school.

Harley: A dracolich, early on in the days of AD&D. In a single surprise round it killed the entire party except for the paladin, who was left with 3 hit points. We rolled initiative for the next round and the paladin won. He pulled out his ring of wishes and wished the entire world back in time, saving the party from certain destruction.

Argamae: What would you say is the focus of the Age of Cthulhu adventures: investigation or combat?

Harley: Investigation. Combat happens when every other option has failed … or when the old professor goes mad.

Joseph: A little of both, as you can probably tell from the adventures

Argamae: How much pulp is okay for Cthulhu? Do you think that Lovecraft’s tales „ticked all the boxes“ for classical pulp fiction?

Harley: I enjoy pulp in my Cthulhu, but I know this isn’t to everyone’s taste, which is fine. But, for my own personal sanity, I need to balance the unrelenting horror of an uncaring universe with a bit of levity. Otherwise the grinding hopelessness is just too much.

Joseph: Lovecraft’s fiction is a very specific style that certainly isn’t as dramatic as much of the „classic“ pulp fiction. But some of his stories do have their dramatic moments. For example, the final confrontation in The Case of Charles Dexter Ward (which I just read recently and have top of mind). Just as there are different styles of play for D&D, I believe there can be different styles of play for Call of Cthulhu, which emphasize different styles of his fiction and different player preferences for game play.

Harley: Lovecraft was the master. He tapped into horror of the present to extract cultural themes that resonate to this day. While I will always prefer Lieber or Howard, there is no denying the mastery of Lovecraft’s works.

Argamae: What inspired you to make Xcrawl and its adventures? How was it received from gaming audiences?

Harley: XCrawl is an amazing game, but it’s not my brainchild. Joseph will have the answer this.

Joseph: I wish I could take credit for Xcrawl, but the genius behind it is my friend Brendan LaSalle. Xcrawl has the best kind of origin story for an RPG: Brendan created the concept as part of his ongoing D&D campaign, more than a decade ago, and the published game is actually the outgrowth of his personal style of play. Xcrawl has built a dedicated fan base and we have no intention of letting them down. My next major project after DCC RPG is Maximum Xcrawl, which is Brendan’s next-generation vision for the game. This will be a Pathfinder-powered version of Xcrawl that streamlines the whole game from start to finish. Brendan has been play testing the Pathfinder version for about two years and submitted the final manuscript to me recently. It’s looking very strong and I think it will be a big hit. Of course I have to get DCC RPG put to bed first, so it will be a year or so before gaming fans get to see Maximum Xcrawl, but it’s something to look forward to and I believe it will be very popular.

[SpON] Nachschlag mit Bizarre Fahrzeuge und Frühe Kampfmaschinen

Juni 21, 2011

Nach dem Fund gestern liefern wir heute zwei weitere inspirierende Fotostrecken nach: Bizarre Fahrzeuge und Frühe Kampfmaschinen. Einige davon riechen sowas nach Steampunk und Pulp …