Posts Tagged ‘Soloabenteuer’

Ork-Sachbuch bei Truant plus Soloabenteuer

Februar 16, 2017

Bei Mario Truant gibt es neues. Zum einen ein Sachbuch über Orks von Chris Pramas: Ork – Kriegskunst {Link}. Im Original ist das Buch bei Osprey erschienen, welche für ihre Sachbücher zu fiktiven Inhalten bekannt sind.

Desweiteren kommt ein Fantasy Spielbuch aka Soloabenteuer unter dem Namen Monsterpark von Jens Schumacher heraus {Link}, beide sind jetzt im Vertrieb.

[Karneval] Alte Säcke – Erinnerungen

Dezember 31, 2016

Hmm, 5 Jahre Karneval. Dazu erstmal Gratulation an alle Macher, Organisatoren, Blogger und Leser. Das Thema alte Säcke {Diskussion und Einladung von Gelbe Säcke … ähh Zeichen} möchte ich dazu nutzen, um an drei Dinge meiner RPG-Anfänge zu erinnern, derer ich schon länger nicht mehr gedacht habe.

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[Rezi] DestinyQuest – Die Legion der Schatten

April 12, 2016

Neu beim Mantikore-Verlag ist die deutsche Auflage des ersten Teils der Destiny Quest-Reihe Die Legion der Schatten erschienen. Die Übersetzung basiert auf dem 2010 erschienenen englischen Buch The Legion of Shadow. Der Autor Michael J. Ward hat im Englischen die Reihe bereits auf drei Bücher erweitert. Der Mantikore-Verlag bringt nun den ersten Teil auf Deutsch des über 900 Abschnitte umfassende Spielbuches für 20 € heraus. Damit gehört es definitiv zu einem der umfangreichsten Bücher dieser Art.

Ganz klassisch erstellt man am Anfang seinen Charakter. Der Mantikore-Verlag stellt dafür im Download-Bereich einen Spielbogen zur Verfügung, ansonsten findet man auch vier Stück auf den ersten Seiten des Buches. Die Regel sind einfach und in weniger als 15 Seiten erklärt und schon steht euer Abenteurer bereit sich in den Kampf um Valeron zu stürzen. Die Lebenspunkte sind mit 30 festgelegt. Bei den Attributen und Spezialfähigkeiten startet man am absoluten Minimum, nämlich mit gar keinen, dass macht die Charaktererstellung schnell und einfach. Unterschieden wird später zwischen den Attributen Flinkheit, Kraft, Magie und Rüstung. Die Werte in den einzelnen Attributen werden meist zu einem Wurf von 2W6 addiert. Ein Minuspunkt für mich, die Würfel muss man selbst stellen, das Buch besitzt weder eine Zufallstabelle wie beim Einsamen Wolf oder zufälligen Würfelergebnisse auf jeder Seite wie im Spielbuch Reiter der schwarzen Sonne.

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Rollenspielkiste da und wieder weg

August 7, 2015

Eigentlich wollte ich es ja podcasten, es ist auch schon seit längerem aufgenommen, aber es gibt einen Produktionsstau. Sommerzeit – Urlaubszeit …

Die wichtelartige Aktion wurde initiiert von Afterjobnerd, war dann bei Adrian und dann beim Blechpirat – ja und dann bei mir.

Was ich entnommen habe, will ich natürlich verraten (ansonsten hab ich genausoviele Artikel hereingelegt, dass darf aber erst später verraten werden):
Shadowrun: Brennpunkt Matrix (FanPro). Das Matrix-Quellenbuch zur dritten Edition. Bei Shadowrun hatte ich zur Zeit der 2ten Edition mehrere und längere Runden, irgendwie reizt mich das Poolsystem nicht mehr. Aber wenn ich was mit Gammaslayers mache, guck ich gerne rein. Oder dieses neue Vurt auf Cypher-Basis, wenn es denn deutsch wird. Und das, obwohl das deutsche Softcover nur noch 9,95 kostet. Wahnsinn.
Der Hexenmeister vom Flammenden Berg – ein Soloabenteuer von Steve Jackson und Ian Livingston von Thienemann. Die Soloabenteuer um den Einsamen Wolf waren ein Einstieg in die Welt des Rollenspiels, diesen Klassiker hab ich aber nie gespielt. Guter Zeitpunkt das nachzuholen. Und dem Aussehen des Buches nach bin ich nicht der erste, der damit Spaß hat.
Ready Ref Sheets Vol. I von der Judges Guild für D&D, also cD&D. Erst hab ich ja Charakterbögen erwartet, aber es sind dutzende kleinteilge Tabellen, aber so voller Ideen – klasse! Z.B. eine Übersicht über Verbreche und Bestrafung, Anheuern von Gehilfen über Anzeigen (Ads), Informationseinholung über Bettler bis hin zu Guildenmeistern und und und. Tausend kleine Ideen. Hoffe, da kann ich was rausziehen.
Pathfinder Handbuch – Die Elfen Golarions. Wird intensiv bespielt und kann einer meiner Spieler mit Sicherheit gebrauchen.
D&D 4 – P1 – King of the Trollhaunt Warrens. D&D 4 bleibt für mich immer noch die Edition, die ich am wenigsten mag, aber das beiliegende Spielmaterial ist meist gut. In dem Fall eine doppelseitige Battlemap, eine Dorf, eine Dungeon. Dazu noch einige postkartengroße Farbbilder mit Bildern des Abenteuers für die Spieler, die man auch gut zweckentfremden kann.
Die goldene Stadt (DSA). Ein Promoabenteuer für DSA, welches meiner Sammlung fehlt. Es geht um Echsenmenschen und eine uralte tempelpyramide.
Nipajin Shots Vol. I (hier). Bin mir nicht sicher, ob es die Ausgabe vom GRT ist, ich nehm es aber mal an. 111 Jahre hab ich mit Vergnügen gespielt, also guck ich mir das auch gerne an.
Justifiers – Zero Gravity. Ein Roman zur Welt von Markus Heitz von Nicole Schuhmacher, zu der es ja auch ein Rollenspiel gibt. Den Auftaktroman Collectors haben wir im Rahmen des Lesezirkels gelesen, mal sehen, was in dem Universum noch geht.

Dann hoffe ich mal, dass auch die Sachen, die ich reingelegt habe gut ankommen! Im doppelten Sinne!!!

Kinder des Blutmeers – Vom Solospielbuch zur App

Dezember 28, 2014

Einige Jahre war das Soloabenteuer Kinder des Blutmeers in der Version für Pathfinder und Labyrinth Lord bei mir im Blog zu finden, für die Nachfolgeteile entwickelte Marc Geiger seinen eigenes System und seinen eigenen Blog Pfad der Legenden. Das ganze ist der erfolgreichste Download in meinen Blog mit zusammen etwa 2.000 Downloads.

Auswahlbildschirm

Insofern freute es mich für Marc, als er mich bat, dass ganze Ende 2013 von meinem Blog zu nehmen, weil er daraus eine Spiele-App entwickeln wollte. Und noch besser: es hat geklappt! Im Oktober wurde es auf der Spiel 2014 von Byte VooDoo präsentiert und auch mich hat man um eine Vorstellung gebeten. Da man mir eine Tablet lieh, stand dem wenig entgegen – solange dem Blogleser bewusst ist, dass ich das Abenteuer länger selbst begleitet habe und ihm positiv gegenüberstehe, es sich also nicht um eine Rezi handelt, noch habe ich es groß mit anderen digitalen Apps verglichen, auch Pegasus ist da ja beispielsweise aktiv geworden.

(Obere Teil des) Charakterbogens

In Kinder des Blutmeers erstellt man sich einen Charakter und führt diesen sowie Amata, den Magiekundigen Naram-Sin und Ubar, der Barbar durch die orientalisch angehauchte Hafenstadt Ninvé und stößt auf eine Verschwörung rund um entführte Kinder und einen seltsamen Kult, der einen auch in die benachbarten Städte der Region führt. Das Funktionsprinzip ist das gleiche wie bei Soloabenteuer auf Papier: Am Ende eines Textes bekommt der Leser verschiedene Optionen genannt, entscheidet sich für eine und liest dann dort weiter. Das funktioniert als App natürlich komfortabler als mit einem Buch.

Basis dafür ist das Pfad der Legenden-System, welches wiederum auf d20 bzw. der OGL basiert. Die Ähnlichkeit zu D&D 3.x oder auch Pathfinder wird jedem Kenner der Systeme deutlich. Die Unterschiede liegen, wie so oft, im Detail. So gibt es nun zwei Fertigkeiten für den Umgang mit Tieren: Gefühl für Tiere; Mit Tieren umgehen (ersteres für Wildtiere, zweiteres für Nutztiere). Das System bietet einen den kompletten Selbstbau an (hier verbaut man sich aber doch recht schnell) oder das Nutzen eines vorgefertigten Charakters mit einigen Entscheidungsfreiheiten. Wichtige Dinge wie Heilung oder etwas Nahkampfpower ist durch die begleitenen NSC gegeben – so dass man tatsächlich relativ variabel ist.

Kampffeld

Größter Pluspunkt und zugleich größte Schwachstelle ist das Kampfsystem. In D&D sind relativ komplexe Kämpfe möglich, so zum Teil auch hier. Sowohl die eigene Partei als auch der Gegner hat zwei Kampfreihen, attackieren im Nahkampf können sich nur die vorderen. Von hinten gibt es Fernkampf oder Magie – hier greift man auf ein Pfad-System zurück. Nachteil ist, dass man in jedem Kampf für eigene Kämpfer die Bewaffnung festlegen muss, sollte man da Optionen haben und es keine Default-Einstellung oder „Alles wie beim letzten Mal“ gibt. Zusätzlich wird auch für den Gegner mitgewürfelt. Zudem haben sogenannte Freakrolls einen hohen Einfluss, sprich Krits. Auch konzentrieren sich die Gegner meist auf ein Opfer, was es glücksabhängig macht, ob sie sich erstmal am Barbar abarbeiten oder gleich auf den eigenen Charakter losgehen, was den Kampf enorm Schwieriger macht. Apropos, gegen zuviel Frust im Kampf hilft allerdings eine Vorabwahl ob der Kampf leicht (20%), mittel (100%) oder schwer (200%) sein soll – zugleich gibt 20% aber auch nur 20% der EP.

Der W20 in Aktion

Man muss auch tierisch aufpassen und ab und an auf den Charakterbogen schauen, damit man sich nicht überlädt und rechtzeitig ne Mahlzeit zu sich nimmt. Für ein richtiges PC-Spiel ziemlich unkonfortabel, für eine App kann man das sicher auch geschickter lösen. Andererseits ist es das erste Spiel von vielen geplanten, Anbieter VoodooByte möchte laut Aussage auf der Spiel weitere Apps hierdrauf aufbauen – der Vorteil liegt hier einfach im offenen System. Marc selbst arbeitet auch an einer Umsetzung der weiteren Teile der Trilogie.

Typischer Schirm: Lesetext mit Auswahl am Ende

Kurzum: gute Story, noch etwas hackeliges Gameplay, das gelungene d20-System als Basis, wenn auch mit Schwächen. Für aktuell 2 Euro im Google Playstore macht man jedenfalls wenig falsch.

Weitere Tipps und Hinweise: Marc gibt hier noch Tipps zu Gepäck und magischen Gegenständen. Das Regelwerk selbst findet sich ebenfalls in Marcs Blog.

Hinweis: Die verwendeten Bilder wurden diesem Beitrag entnommen.

[Solo] Der Traum des Avatars – Fortsetzung von Kinder des Blutmeers verfügbar

Februar 27, 2012

Marc Geiger aka Nimbul hat in seinem neuen Blog Pfad der Legenden den zweiten Teil der Chroniken von Edena veröffentlicht: Der Traum des Avatars. Damit setzt er sein Solo Kinder des Blutmeers, welches hier im GK-Blog als Pathfinder– wie auch als Labyrinth Lord-Version verfügbar ist. Diesmal ist das ganze allerding mit Marcs eigenem d20-Derivat Pfad der Legenden spielbar.

Die kalten Wintermonate sind zwar vorbei, aber Zeit für ein nettes Solo ist ja immer mal. Schaut mal vorbei und hinterlasst ihm Feedback!

PF-Solo „Kinder des Blutmeers“ frei zum Download (hier)

Dezember 14, 2010

Vor kurzem wandte sich Marc Geiger an mich, seines Zeichens Abenteuerautor des d20-Solos Über den Sylinthpass, ein echtes Highlight in der Reihe der deutschsprachigen Abenteuer und das erste deutsche Eigenprodukt im Truant Verlag. Nun ist Marc Geiger zurück mit Kinder des Blutmeers mit Pathfinder-Regeln und stellt eben jenes hier zur Verfügung.

Ich hab schonmal reingespielt und fand die hereingetragenden Ideen ziemlich cool. Aber probiert das ruhig mal selber aus, bei ner heißen Tasse Tee unter warmer decke am Fenster, bewaffnet mit Bleistift und Würfel – ach ja, und ner Battlemap. und das im Soloabenteuer. Also, viel Spaß beim Durchwühlen der 44 Seiten, 323 Abschnitte und der 26 Battlemap-Begegnungen.

Wer übrigens lieber systemneutral spielen möchte, kann dies für 2 Euro tun. dort heißt es:

Ninvé eine Stadt am Blutmeer in der Welt Edena. Was hat es auf sich mit dem mysteriösen Verschwinden von Einwohnern dieses dunklen Ortes? In welchem Zusammenhang steht dabei der Bruder Amatas, deiner langjährigen Kampfgefährtin in dieser Sache?
Mit einem seltsamen Muttermal und einer kryptischen Prophezeiung behaftet versuchst Du dieses Rätsel zu lösen.

„Kinder des Blutmeers“ ist ein Abenteuerspielbuch in dem der Leser sich einen Helden generiert und ihn nach seinen Anweisungen ins Abenteuer wirft. Lediglich zwei Würfel, ein Stift und eine große Portion Mut sind nötig, um dieses Abenteuer zu bestehen.

Und zu guter letzt: Das, was Marc am meisten erfreuen dürfte, sind Feedback und Kommentare. Also auf auf, während er den zweiten Teil der Chroniken der Edena schreibt.

DOWNLOAD

Edit: Hier geht es zur inhaltsgleichen Labyrinth Lord-Version.

Edit 2: Seit 2014 bei uns offline, siehe hier. Aber als Spielbuch-App erhältlich, siehe dort.