Posts Tagged ‘Zeitreise’

GKpod #67 – In letzter Sekunde {Karneval}

Februar 26, 2017

Im Februar-Karneval In letzter Sekunde {Einladung und Diskussion} gehen Christophorus und Greifenklaue einigen Fragen des Karnevals nach: Rollenspielausfall droht – Was tun? Zeitkritische Situationen und ihre Gestaltung im Spiel.

Hier zum Download (Rechtsklick) oder dort zum direkt anhören.

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[Karneval] In letzter Sekunde {Auftakt}

Februar 1, 2017

Der Februar-Karneval ist förmlich In letzter Sekunde organisiert worden, quasi ganz passend zum Thema. der Themenvorschlag stammt von Blut_und_glas und kann im RSP-Blogs-Forum diskutiert werden. Bitte fühlt Euch auch aufgerufen, den Karneval um Eure Aspekte zu erweitern. Ideen, die mir dazu kommen:


Spontanes Spielen. Was kann ich noch vorbereiten, wenn gerade ein Spieler abgesagt hat und stattdessen eine Alterntivrunde stattfindet? Wie mach ich noch schnell eine Conrunde, wenn sonst keiner etwas anbieten will. Was taugen Onepages, Onesheets und andere Werkzeuge? Kann man z.B. Beyond the wall spontan auswürfeln und leiten? Eine Vorstellung von solchem Material – oder das Schreiben – wäre auch ein cooler Beitrag.
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Media Monday #273

September 19, 2016

Neue Woche, neuer Media Monday, wie immer via Medien-Journal präsentiert. Die dortigen Vorgaben in kursiv.

1. Die drei Fragezeichen ist mir ja irgendwann zu lahm geworden, da konnten Point Whitmark, die Alster-Detektive, Drei Fragezeichen Kids und die Drei Ausrufezeichen mehr. Nicht zu vergessen die Ferienbande, dessen Regisseur mir aber mit dem Liveevent zu die Drei Fragezeichen und der seltsame Wecker ein letztes tolles Erlebnis verschafften.

{C} Panini

{C} Panini

2. Zuletzt gekauft habe ich die Star Wars Comic Collection … naja Band 1 und 2, aber im Abo {Link}. Da meine SW-Comicsammlung bisher recht überschaubar war, lohnt es sich für mich. Band 1 – Im Schatten von Yavin spielt direkt nach der Schlacht von Yavin, daher nach der Zerstörung des ersten Todessterns. Die Rebellen suchen eine neue Basis – Yavin ist ja gerade enttarnt worden, auch wenn die Siegesfeierlichkeiten noch da stattgefunden haben dürften. Darth Vader wird auf die Baustelle des zweiten Todessterns versetzt und trifft einige wegweisende Entscheidungen. Guter Comic, bin gespannt, wie es weitergeht.
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Schwarze Sonne returns und wird beendet

September 15, 2016

Fünf Jahre nachdem Lausch seine Hörspielserien eingestellt hat, gibt es doch noch ein Happy End. Oder auch ein Unhappy … aber ein End. Die Reihe Schwarze Sonne konnte nämlich damals nicht beendet werden, auch wenn es noch etwas Hoffnung gab.

Maritim nimmt sich der Reihe an und lässt Günther Merlau zu Ende produzieren – ich freu mich drauf, dieses Highlight der Hörspielwelt mir dann komplett geben zu können.

Die Serie war eine Mystery-Zeitreiseserie mit Nazis, Mythen und komplexen Beziehungen, mein Podcast-Kollege Christophorus konnte sich dort als Nicola Tesla verewigen. Folge VII hab ich damals recht ausführlich rezensiert.

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[Karneval] Übergänge in fremde Welten und andere Dimensionen – ein Brainstorming – Teil 1

Januar 30, 2016

Dieser kleiner Artikel in zwei Teilen zum Karneval Durch unbekannte Pforten: Wege in andere Welten (Einladung und Diskussion) soll dazu dienen aufzuzeigen, in welcher Art und Weise fremde Dimensionen für die Rollenspielgruppe etabliert werden können. Das ganze ist als Brainstorming meinerseits zu einem Podcast zu dem Thema entstanden, aber Terminschwierigkeiten verhinderten eine Aufnahme.

Daher in aller Kürze meine Ideen:

1. Portale / Tore
Egal ob Star Gate, Sprungtore oder die klassische Dimensionstür, gerne auch in einem Spiegel – oder in Bildern oder Möbeln (Narnia). Oder Höhlen und Löchern (Alice im Wunderland). Der Klassiker halt. Das kann auch einen größeren Maßstab haben, wie z.B. die Weltenwunde bei Pathfinder (Almanach via Ulisses), quasi ein direkter Zugang zur Hölle.

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[Rezi] DSA-Hörspiel 01 – Das Tor in die Vergangenheit

November 16, 2008

Endlich geht es los mit den DSA-Hörspielrezis.

„Kampfnamen helfen den Krieger, seine Feinde in Angst und Schrecken zu versetzen.“
Was für eine Nachricht. Nach den durchaus interessanten Hörbüchern zu DSA erschienen nun bei Europa – bekannt durch kultige Hörspielserien wie ???, TKKG oder Funkfüchse – im September drei Hörspiele zum Schwarzen Auge. Das ganze wurde dabei als Auftragsarbeit vom Lauschlabel unter Günther Merlau produziert, selber verantwortlich für congeniale Serien wie Drizzt, Die Schwarze Sonne, Caine, Hellboy oder Punktown. Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, auch Drehbuchautorin Linda Budinger ist keine Unbekannte, sondern eine alte Fandomlerin aus der Fanzineszene (u.a, Chefredakteurin des Menhir, unvergessen auch ihr Gastbeitrag in Greifenklaue #3). Beste Bedingungen eigentlich für ein ganz phantastisches Hörspiel.

Die Zukunft: In Tobrien herrschen die Dämonen. Der junge Devin flieht zusammen mit seiner Mutter von den Häschern des Barons, welcher mit Dämonen im Bunde steht. Diese wird jedoch von einer Harpyie zerrissen und zerfetzt, während Devin noch in die Ruinen eines alten Herrenhauses fliehen kann, welches einst einem Dämonenpaktierer gehört haben soll. Als er jedoch einer schwarzen Eiche mit seltsamen Schnitzereien zu nahe kommt, wird er in der Zeit zurückversetzt.

Die Vergangenheit: Der Verwalter des Chronarius hat gerade eine kleine Truppe zusammengeworben, die sich auf dem Landsitz seines Herrn um ein kleines Problem kümmern sollen: Banjatki, Messerwerferin, Harsim, Schwertschlucker, eigentlich Kunstreiter, und Jannos, ein Baum von einem Mann. Das Trio trifft am Rande des Anwesens auf den verwirrten Devin, den sie für einen weiteren Mitstreiter halten. Und so kommt es, dass das Quartett von Chronarius in ihren Auftrag eingeweiht wird: ganz in der Nähe lebt tatsächlich ein Schwarzmagier, welchen sie den Garaus machen sollen.

Parallel dazu machen sich die beiden Söldner Travian und Casta zum Herrenhaus auf, die schon dachten, sie hätten das Glück angeheuert zu werden. Eigentlich wollten sie nämlich auf Diebestour gehen und das hätte sicherlich gut zusammengepasst. So machen sie sich ebenfalls mit Frust im Bauch auf zum Herrenhaus, schließlich kann man die Bürschchen noch abfangen und wegmessern…

Insgesamt wendet sich das Hörspiel eher an ein jüngeres Publikum, wie bei einer Veröffentlichung bei Europa ja durchaus zu erwarten war. Daher gibt es für den reiferen Hörer – sicherlich auch für manch jüngeren – einige seltsam anmutende Stellen, z.B. als sich die Helden gegenseitig Kampfnamen verpassen. Das klang mehr nach Pokémon oder Power Rangers und nicht unbedingt nach DSA. Vermutlich soll es auch die Unerfahrenheit der vier Protagonisten betonen, die ja gerade erst ihr Abenteurerleben beginnen.

Da liegt die zweite Krux. Der Anwerber zieht drei Kinder zwei erfahrenen Haudegen vor – vielleicht wollte er ja gegen seinen Herrn opponieren, allerdings wird das nicht weiter aufgeklärt und wirkt so merkwürdig.

Die erste Folge zeigt eigentlich den Aspekt den ich an DSA liebe und zugleich hasse: eine wunderbare Lowfantasy durchbrochen von megalomanen Highfantasyelementen. Einerseits sind die Helden keine Helden im Sinne von erfahrenen Kämpen wie bei D&D, die wissen wie man ein Schwert führt und einer Horde Goblins den Garaus macht, sondern echte, unerfahrene Jungspunde, die erst zu Helden reifen müssen. Andererseits steht aber eine Zeitreise, ein Borbaradianer und ein mächtiges Ritual auf der Liste. Eine Mischung, die nur wenig bei mir ankommt, obwohl ich beides einzeln gut ertragen kann.

Desweiteren zeigt der Plot einen weiteren DSA-Aspekt im Vergleich der Editionen: wo früher bodenständig gegen Orks gekämpft wurde, sind es nun Dämonen, Dämonen, Dämonen, die selbst einen D&D-Spieler verzweifelt nach den Dämonenschläger +3 greifen lassen. Kurzum, dieser ganze Metaplot um Borbarad unterscheidet sich stark vom alten Aventurien – man kann beides mögen, muss es aber nicht. Ich war jedenfalls von der Storyline in der Zukunft erst etwas abgeschreckt und dann über die Handlung in der Vergangenheit recht zufrieden.

Eine letzte Kritik zu Hintergrund und Plot: beide Plots, einmal um die vier Junghelden, einmal um die Söldner, sind so locker verbunden, dass es fast gar keinen Zusammenhang gibt, außer ein loser Faden zu Anfang und zum Ende hin. Unbefriedigend ist allerdings auch, dass der Nebenplot um die Söldner kein richtiges Ende hat und so frei in der Luft schwebt.

Vermutlich wird er nochmal aufgegriffen, denn die ersten sechs Folgen sollen die Reihe „Die sieben magischen Bücher“ bilden. Frühestens aber in Folge vier.

Produktionstechnisch macht man Lausch im allgemeinen nur wenig vor. Die Stimmen des Recken-Quartetts sind sehr jung, sollen es aber wohl auch sein. Jonas Zumdohme, der schon in Die Schwarze Sonne den Aleister Crowley als Kind spricht, ist der zeitreisende Devin, Banjatki wird gesprochen von Annabelle Krieg, welche schon im Sacred 2-Hörspiel Erfahrungen als die diebische Halbelfin Leandra sammelte. Beide geben eine gute Leistung zum besten, auch wenn sie nicht so herausragend sind, wie die beiden genannten Rollen.

Die Ausstattung der CD ist leider dürftig, ein vierseitiges Booklet, davon zwei Seiten Werbung. Andere Serien zeigen hier, wie es geht – und gerade DSA bietet Möglichkeiten zu Zusatzmaterial wie einer Karte, Illustrationen, Lexikon.

Fazit: Ein Auftakt, der sich eher an ein jüngeres Publikum wendet, und nicht jeden DSA-Fan der ersten Stunde überzeugen können wird.