[Rezi] Point Whitmark 25 – Die fiebrigen Tränen

Frisch rezensiert.

Zum Jubiläum der Jugendkrimireihe rund um die drei Radiomacher aus Point Whitmark – mit dem Sender der heißt wie die Stadt – gibt es eine Zusammenkunft mit Figuren aus einer anderen Serie des Produzenten Volker Sassenberg: Gabriel Burns. Und das beste: Es gelingt in großen Teilen.

Aufhänger ist das 25. Jubiläum des Restaurants der Goodwinters, das allerdings einen Monat vorverlegt wurde, da eine Sonnenfinsternis bevorsteht. Sera Goodwinter möchte ihre Mutter mit einem alten Erbstück überraschen: den fiebrigen Tränen.

Als Sera unter einem Vorwand Derek die beiden Bernsteine im Keller zeigen will, ist er sich nicht nur von ihren Flirtversuchen vollkommen unbeeindruckt, auch versucht eine garstige alte Frau die fiebrigen Tränen in die Finger zu kriegen. Kaum entkommen und unterwegs zum Museum, klingelt schon ein gewisser Mr Bakerman „von der Regierung“ bei Seras Mutter. Die Jagd auf die fiebrigen Tränen scheint eröffnet, das Trio ist aber gar nicht daran interessiert, sie einer Seite zur Verfügung zu stellen.

Originell ist das Einbinden fast aller wichtiger Nebenfiguren der Serie: Sarah ist natürlich dabei, Billy, die Nervensäge, hilft im Restaurant und auch Sheriff Baxter hat endlich mal Urlaub und wird beim Einkaufen in der Stadt getroffen. Auch Vater Callahan bekommt seinen Gastauftritt. Fehlen eigentlich nur Erzfeind Wayne Hancock sowie der konfuse Wissenschaftler Muriel van Hoogen.

Beim Crossover mit Gabriel Burns stand zu befürchten, dass die Serie völlig überpowert und -trieben wird. Das erweist sich allerdings in großen Teilen als unbegründet und letztlich ist es eine recht typische Point-Whitmark-Folge. Natürlich auch mit Lebensgefahr für unsere Helden, aber das ist ja wahrhaft keine Premiere sondern ein regelrechtes Erkennungsmerkmal.

Der Plot ist gewohnt spannend und wendungsreich, die Sprecher und die Produktion auf hohem Niveau und die Hintergrundgeräusche und -musiken ebenfalls gut gelungen.

Fazit: Die 25. Folge von Point Whitmark ist ein würdiges Jubiläum und zugleich dank des Gabriel Burns-Crossovers auch ein einmaliges Highlight.

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