Archive for the ‘Pathfinder’ Category

RPG-Kalkulation via Ulisses

April 19, 2016

2014 nannte der DORPcast ja mal Auflagezahlen für Ulisses und Christian für Prometheus, auch gab es eine Rückwärtskalkulation im DORPcast (hier?), nun legt Michael Mingers zusammen mit André Wiesler nach. Letzterer erklärt in einem Blogartikel, wie sich die Kalkulation für den Pathfinder-Band Almanach der okkulten Geheimnisse zusammensetzt und welche Bezahlungen daraus abgeleitet werden.

Spannender, sehr offener und vermutlich auch augenöffnender Artikel. Danke dafür!

[5. WOPC] Der Gesamtdownload zum GRT

März 19, 2016

Auch dieses Jahr haben sich die Juroren wieder ins Zeug gelegt, pünktlich zum Gratisrollenspieltag fertig zu werden – was diesmal gar nicht so einfach war – waren es fünf statt zwei Kategorien wie im Vorjahr. Da war die Aufteilung nämlich noch in Abenteuer & Co sowie Zusatzmaterial, in diesem Jahr wurde für jede der Kategorien einzeln bewertet.

Bevor ich darauf aber etwas genauer eingehe: hier erstmal zum Download der 82 Einsendungen vom 5. WOPC – ebenfalls die Downloads der Vorgänger-WOPC und des SaWo-Klappentetwettbewerbs sind dort zu finden.

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Cons: Brot, Kekse, Dinger, GRT & Con Leo …

März 12, 2016

Das Conprogramm ist im Harz&Heide-Land aka Ostfalen aka dem Dreieck Hannover-Braunschweig-Wolfsburg im März/April immer eng gestrickt, so auch dieses Jahr. Machen wir es chronologisch.

Heute ist angrillen beim Brot & Spiele in Braunschweig, der aktuell im Jugendzentrum Querum Unterschlupf findet. Im Angebot: D&D 5 und 7te See. Mehr Infos hier.

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Pathfinder Comics im Humble Bundle

März 3, 2016

Neben dem Pathfinder RPG Humble Bundle ist nun auch ein Comicbundle am Start. Für 1, 12 oder 15 Dollar gibt es einen ganzen Haufen Comics und einen Stapel Battlemaps (Die waren immer ein Boni samt einer ausgearbeiteten Begegnung im Heft) im Humble Bundle für noch etwa 15 Tage..

Pathfinder im Humble Bundle

Februar 26, 2016

Diesmal gibt es für unter 20 Dollar richtig viel Pathfinder, allerdings im Humble Bundle  (statt des Bundle of Holding). Fast  27.000 Bundle wurden verkauft, noch 5 Tage ist es zu haben.

Für 1 Dollar gibt es das Core Rulebook, den GameMastery Guide, die Beginner Box Digital, Player Character Folio, den Advanced Class Guide, den GM Screen und Teil 1 des Adventurepaths Hell’s Rebels: In Hell’s Bright Shadow.

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Pathfinder-Cosplay – Seonie

Februar 7, 2016

Die Kollegen vom Eskapodcast sind nicht nur fleißig, nein, bei der dieswöchentlichen Folge, in welcher eine Cosplayerin interviewt wird, zeigt diese einige ihrer Gewandungen – mit dabei Seonie, die ikonische Hexenmeisterin von Pathfinder. Schönes Fundstück, Eska’ler!

[Statistik] Was wurde 2015 auf Fantasy Grounds gespielt?

Januar 12, 2016

Ab und an gibt es ja von IcV2 Zahlen zum RPG Markt aufgrund von Verkäufen oder doch eher Einschätzungen von RPG Händlern. Ein ebenfalls nicht umfassendes, aber doch recht interessantes Bild geben die 2015er-Zahlen der RPG-Online-Plattform Fantasy Grounds ab. Dass D&D 3.5 (ohne PF) noch vor D&D 4 liegt, find ich bemerkenswert – ebenso dass SaWo das größte nicht D&D-Spiel ist.

  1. D&D 5 mit 47%
  2. Pathfinder mit 16%
  3. D&D 3.x mit 10%
  4. SaWo mit 6%
  5. D&D 4 mit 5%

Beim Rest liegt das neue Star Wars knapp vor DSA (!), Cthulhu, Rolemaster und Castle & Crusades.

Mehr im Enwordforum.

[RPG Now] Fat Goblin Games 1 Dollar Sale

Dezember 26, 2015

Fat Goblin Games hat nahezu alles auf einen Dollar reduziert für (sehr) kurze Zeit (vermutlich nur noch heute nach amerikanischer Zeit). Da kriegt man Tonnen an Material für D&D 5, D&D 3, Pathfinder, Oldschool etc. – ich selbst habe allerdings bei den Publisher Choice-Grafiken für künftige Projekte zugeschlagen!

Pathfinder Society – Jahr der Schlange auf Deutsch verfügbar

September 11, 2015

Auf dem DinG und dem Brot & Spiele gibt es ja recht regelmäßig Pathfinder Society gespielt, jetzt gibt es das aktuelle Regelwerk zum Jahr der Schlange zum freien Download.

Dann mal auf ins Abenteuer!

#RPGaDAY2015 Tag 25 – Deine Lieblings-und zugleich revolutionäre Mechanik?

August 25, 2015

Ich mag Regeln. Ich hab Spaß an Regeln. Ich liebe ihre Einfachheit, ihre Eleganz, ihre Schlichtheit, ihre Komplexität, ihre Verknüpftheit, ihre Stochastik. Es gibt viele Regeln – und manche sind einfach schön. Wer jahrelang DSA spielt und dann einmal Dungeonslayers erlebt, wird erstaunt sein, wie simpel sich Attacke und Parade beibehalten lässt und trotzdem nicht zu Attacke-Parade-Es passiert nichts!-Schlachten ausartet! Nur ein Wurf nötig (auf beiden Seiten), schon steht der Schaden fest. Effizient und elegant. Aber auch was Alexander Schiebel aus zwei W6 rausholt, wie DCC die ganze Palette Würfel einsetzt oder die Kraft der narritativen Würfel bei Star Wars von FFG sind ein Genuss.

Eine Mechanik, die ich sehr mag, ist das (freie) Kampfmanöver.

SA-6-3_Keule_(c)_William_McAusland_used_with_permission

Keule – ideal für Kampfmanöver – (c) William McAusland, used with permission

Interessant wurde sie für mich im Kern bei Pathfinder. Die Idee war, die verschiedenen Manöver von D&D 3.x zu vereinheitlichen. Alles was bisher mit verschiedenen Subregeln lief, konnte nun einheitlich über einen Wurf KMB (Kampfmanöverbonus) gegen die KMV (Kampfmanöver-Verteidigung) des Gegners durchgeführt werden. In den Ringkampf gehen, Zurückstossen, Umwerfen, Entwaffnen … Alles mit einem Wurf erledigt – gut, bis aufs Grapple, das blieb weiterhin komplex, wenn auch leicht entschärft. Schön find ich aber die Anwendung, wenn der Spieler etwas besonderes machen will, meinethalben dem Angreifer in der Bar nen Barhocker überziehen will, kann man das mit nem Kampfmanöver und ein paar situationsbedingten Modifikatoren erledigen.

Beim regelleichteren DCC sind es Kämpfer und Zwerge, die ein sogenanntes Mighty deeds of arms ausführen können, ein recht freies Manöver. So könnte man seinen gegner übers Geländer stoßen, ihm Sand ins Auge schleudern oder ihm mit nem Kopfstoß die Nase brechen. War es in der beta noch komplett frei, unterliegt es dann doch einigen Regeln (z.B. wieviel Zusatzschaden es macht). Das ganze wird über den Action-Die geregelt, der ist auf Stufe 1 der W3, auf Stufe 2 der W4 bis hin zum W7 auf Stufe 5. Zeigt er eine „3“ oder mehr gelingt das Manöver. Einfach, aber effektiv.

Auch Dragon Age kennt eine Kampfmanöver-ähnliche Mechanik (und damit auch Fantasy Age und Titangrave), die allerdings mit einer Critmechanik kombiniert ist. Dort würfelt man mit 3W6, einer davon hervorstechend als Dragon Die. Würfelt man ein beliebiges Pärchen (oder einen Drilling) _und_ gelingt die Probe, bekommt man Stuntpunkte in Höhe des Dragon die. Dafür kann man sich dann Aktionen aussuchen, z.B. für 2 Punkte wird die Rüstung durchbohrt oder man kann den Gegner um 1,50m pro Punkt zurückstoßen. Oder für 4 einen zweiten Gegner treffen. Auch das Bilden von Kombos ist erlaubt. Dadurch, dass der Dragon die und nicht das Pärchen die Punkte vorgibt, sind halt auch 1 oder 2 Punkte möglich. In Set 2 wurde das Prinzip auch auf Magie übertragen, in Set 3 dann auf Fertigkeitsproben – das hab ich nicht mehr so verfolgt. Stochastisch passiert das übrigens ca. jedes 3te Mal, das man ein Pärchen würfelt, der Schwierigkeitsgrad regelt dann die Erfolgschance. Was halt nicht gefällt, dass man es nicht dann machen kann, wann man es will – was bei einer Critmechanik ja irgendwo auch logisch ist.

Zuguterletzt, auch Destiný Beginners (und die verwandten Systeme) bieten mit der Großen Gabe eine recht freie Mechanik, die jeder SC beherrscht, sich aber auf sein Spezialgebiet beschränkt. Bei Magiern (über Magie) können das magische Tricks sein, bei Kriegern aber eben coole Kampftricks oder auch der Dieb fiese Schurkentricks. Das lässt sich recht frei beschreiben, mechanisch ist der Schaden gedeckelt wie auch die Anwendungen pro Szene – nutzt man es als „Hilfstool“ (also z.B. der Magier setzt Fliegen ein, um über eine Mauer zu kommen, der Dieb überklettert sie flink oder der Krieger schlägt sie mit seinem Hammer ein), muss man als SL einschätzen, on es ein schwacher, mittlerer oder starker Effekt ist – was sich ggf. unterscheiden kann. Variante 1 könnte Mittel, Variante 2 leicht und Variante 3 schwer sein. Beim Probespiel kam schnell ein schönes Sword&Sorcery–Feeling auf, das gesamte System hat mir gut gefallen. Diese Variante ist vielleicht die stärkste, weil sie sehr frei ist, sie jeder kann und trotzdem genug regeltechnische Verankerung, um sie nicht zu missbrauchen.

Craulabesh schrieb kürzlich einen Artikel über Stunts in T&T, klingt auch nicht schlecht.

Revulotionäres gibt es auch bei In the Shadow of a die (Zufallstabellen), Adrian (je cooler, desto mehr Boni bei Wushu), Malspöler (Talente), Sprawldogs (Emotionen via Fate abgebildet), Richtig Spielleiten! (Aspekte und mehrstufige Erfolge), Jaeger.net (realitätsnahe Wahrscheinlichkeitsverteilung)  und Mondbuchstaben (Fate Deck aus Everyway).


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