[Planeslayers] Höllenbrut-Preview I: Sechs Sünden (Karneval)

Der Dezember-Karneval beschäftigt sich mit dem Thema Höllenbrut (Einladung/Forum) und ich werde dazu verschiedene Sachen aus dem Dungeonslayers-Universum vorstellen. Eine größere Baustelle wird da im wahrsten Sinne des Wortes das von Bruder Grimm in der Mache befindliche Setting Die sechs Versuchungen der Dunkelheit zu Planeslayers sein. Original-Planeslayers beschreibt auf interessante Weise die Elementarebenen (Link), die sechs Versuchungen widmet sich den sechs Höllenebenen. Bruder Grimm bittet vor allem um Feedback!

Den Start macht die Definition der sechs verschiedenen Sünden (gemünzt auf die Eigenschaften eines DS-Charakters), auf welchen wiederum die Ebenen und die typischen Ausprägungen der Dämonen der jeweiligen Ebene basieren.

Die Sünden der Glieder sind Taten der Gewalt, der Brutalität, der Grausamkeit und des Jähzorns.
Sie sind die Versuchung der Stärke, die dazu verleitet, Probleme mit schierer Kraft zu lösen, ein Ärgernis zu zerstören, einen Widersacher zu verletzen oder zu töten und Schwächere zu unterdrücken.

Die Sünden des Leibes sind Exzesse des Genusses, Völlerei und Lust, Trunksucht und Verlangen.
Sie sind die Versuchung der Härte, die den Leib mit immer extremeren Ausschweifungen verführt und die Grenzen seiner Belastbarkeit im körperlichen Genuss sucht, bis alle Freuden nur fade Zerstreuung sind.

Die Sünden der Hand sind Taten der Habsucht und des Besitzneids, Vergehen am Materiellen, am Eigentum und an allem Greifbaren.
Sie sind die Versuchungen des Geschicks, sich zu nehmen, was man kriegen kann, sich festzukrallen an seinem Habe, oder es ohne Weisheit zu verschleudern, und zu verderben, was man nicht haben kann.

(c) William McAusland, used with permission

Die Sünden des Fußes sind Feigheit, Faulheit, Untätigkeit und Rastlosigkeit.
Sie sind die Versuchung der Bewegung, sich vor Widrigkeiten zurückzuziehen und zu verbergen, tatenlos zu sein, wenn handeln gefordert ist, zu rasten, wenn Eile gefragt ist, aber auch zu hasten, wenn man innehalten sollte, zu laufen, wenn man sich stellen sollte, und seine Zeit mit sinnloser Tätigkeit zu vergeuden.

Die Sünden des Herzens sind Verrat, Treulosigkeit, Lüge und Eitelkeit, all die Taten, die einen abkehren von seinen Nächsten, eine Kluft zwischen Menschen reißen und Beziehungen zerbrechen lassen.
Sie sind die Versuchung der Aura, mit den Gefühlen und dem Vertrauen anderer zu spielen, mit seinem Aussehen, seiner Wortgewandtheit und seinem Charisma überall durchzukommen, sich durchzumogeln, ohne Rücksicht auf die Wünsche anderer.

Die Sünden des Kopfes sind der Hochmut des überlegenen Geistes und die Arroganz der Bildung ohne Weisheit.
Sie sind die Versuchung des Verstandes, sich dank seines Intellekts für höherwertiger zu halten als andere, herabzublicken auf die Unwissenden, ja selbst die Götter zu verlachen und jene als Narren zu betrachten, die sich vor ihnen beugen. Sie verleitet zum Streben nach Macht, zur Suche nach falscher Erleuchtung und Wissen ohne Gewissen, in der Überzeugung, ihrer als einziger würdig zu sein.

Soweit die Interpretation der sechs Sünden im PS-Sinne. Wie findet ihr es? Was kann man noch ergänzen, was würdet ihr ändern?

3 Kommentare

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